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Butterfly Sriver – Der variable Offensivklassiker im Test

Als Butterfly 1967 den Sriver auf den Belagmarkt brachte, konnte niemand erahnen, dass dieser einer der erfolgreichsten Tischtennisbeläge wird. Mit dem Butterfly Sriver L, dem Butterfly Sriver EL und Butterfly Sriver FX stehen heutzutage drei klassische Version zur Auswahl.

Doch es sollten noch weitere Varianten des beliebten Klassikers entwickelt werden. Bis vor einigen Jahren hatte Butterfly vier Versionen des Srivers im Angebot. Neben den drei oben genannten war es noch der Sriver S.

Die S-Version besaß im Gegensatz zur L-Version ein härteres, direkteres Obergummi, was auf die kürzere und breitere Noppenstruktur zurück zu führen ist.

Weiterhin wurde, auch im Hinblick des bevorstehenden Frischklebeverbots, an einer Weiterenwicklung des Belagklassikers gearbeitet.

Daraus enstanden der Butterfly Sriver G3 und G3 FX, die das vorübergehende G2 Modell ablösten und als FKE Version den Markt der moderaten FKE Beläge bedienen.

Butterfly Sriver in heutiger Zeit

Seit dem Frischklebeverbot verlor das Flagschiff der Marke Butterfly etwas an Bedeutung. Schon zuvor machte vor allem der Bryce dem Sriver bei den Profispielern Konkurrenz, welcher durch seine eingebaute Spannung einfach mehr Dynamik auf die Platte brachte.

Bekanntester Verfechter des Sriver L war Timo Boll, der bis 2008 auf den Klassiker setzte. Logischerweise wurde sein Spielmaterial durch den Tenergy 05 anschließend abgelöst.

Im Breitensport dagegen sind der Butterfly Sriver L und FX zwei weit verbreitete Tischtennisbeläge. Für Anfänger eignet sich die Softversion hervorragend, welcher ich auch noch im Rahmen der Klassikertests einen Bericht widmen werde.

Butterfly Eigenvertrieb und Preiserhöhungen

Als Butterfly 2011 in den Eigenvertrieb gegangen ist und Butterfly Produkte nur noch über die Butterfly Premium Stores erhältlich waren, sank auch der Absatz der Sriver Beläge.

Neben der schwierigeren Beschaffung wurden Butterfly Beläge nicht mehr rabattiert. Da hilft es auch nichts, dass die UVP mit 32,90€ seit einigen Jahren konstant geblieben ist.

Ich persönlich habe meinen Jugendlichen auch eher zu anderen Markenprodukten geraten, da für die jungen Leute jeder Cent wichtig ist.

Ich denke, dass sich mittlerweile die Bestürzung über die Preis- und Vertriebspolitik des japanischen Traditionsunternehmens gelegt hat. Meinen Informationen nach sind auch die Absatzzahlen heute auf einem konstanten oder leicht wachsenden Niveau wieder angelangt, während der Marktanteil in Folge der Umstrukturierung deutlich eingebrochen war.

Bezeichnung des Belagklassikers

Auch wenn ich deutlich machen wollte, dass es sich um die L-Version handelt, die heute auf dem Markt vertrieben wird, möchte ich mich fortan der Bezeichnung „Butterfly Sriver“ anschließen. Denn die Marke selbst macht, nachdem die S-Version ausgelistet wurde, keine Unterscheidung der früheren Versionen. Im übrigen war die L-Version sowieso die ursprüngliche Belagversion des Sriver.

Technische Eigenschaften des Butterfly Sriver

Ähnlich wie der Yasaka Mark V verfügt auch der Sriver über ein sehr griffiges Obergummi. Bedingt durch die Noppenstruktur wirkt dieses aber spürbar weicher.

Der Schwamm des Belags besitzt ebenfalls keine Poren, wie es bei Klassikern üblich ist. Der Schwamm ist darüber hinaus leicht orangefarben und medium-hart.

Vom Gewicht her ist der Butterfly Sriver etwas leichter als das Konkurrenzprodukt aus dem Hause Yasaka. Mein Exemplar (rot 2,1mm) wog mit Verpackung 89g. Ausgepackt und ungeschnitten brachte der Belag 63g auf die Waage. Das geschnittene Exemplar hatte dann ein Gewicht von 41g.

Geklebt wurde der Belag zuerst auf das Butterfly Primorac (alte Japan-Version), ehe dieser auf dem Stiga Allround Classic Carbon und Xiom Vega Pro Holz seinen Dienst verrichten durfte.

Als Vergleichsbelag klebte stets der Yasaka Mark V auf, zu dem ich im Verlauf des Tests immer wieder Vergleiche anstreben und auch eine Zusammenfassung mit den beiden Beläge wiedergeben werde.

Spieleigenschaften des Butterfly Sriver

Vom ersten Schlag an war klar, dass auch der Sriver ein offensiv ausgerichteter Klassikerbelag ist. Dennoch kommt beim diesem Belag ein gutes Ballgefühl durch. Bei den Konterschlägen hatte ich stets eine gute Kontrolle.

Topspinspiel

Deutlicher werden die Unterschiede zum Yasaka Mark V im Spinspiel. Topspins können mit dem Butterfly Sriver ein ganzes Stück gefühlvoller gestaltet werden, obwohl natürlich ein direktes und unkatapultiges Spielgefühl vorhanden ist.

Das im Topspinspiel flexible Obergummi erlaubt sowohl sehr schnelle und direkte Topspins, als auch weich, gefühlvolle Bälle. Die Ballflugkurve ist höher als die des Mark V, wodurch allerdings etwas Power und Durchschlagskraft eingebüßt wird.

Die Variabilität des Sriver kommt mir auf der Vorhandseite entgegen, wo ich mit einer längeren Schlagbewegung arbeite. Zudem ziehe ich die Bälle auch mal aus weniger optimalen Situation variabel an, worin der Belag die volle Unterstützung im Rahmen der Möglichkeiten eines Belagklassikers bietet.

Im Vergleich wirkt der Mark V in den Endschlägen gefährlicher und durchschlagskräftiger. Das Rotationsniveau ist mit beiden Belägen gut. Der Yasaka Mark V hat das etwas größe Spinpotential, während mit dem Butterfly Sriver einfacher Rotation erzeugt werden kann, auch aus suboptimalen Stellungen zum Ball.

Halbdistanz

Das belag-typsiche Spielgefühl wirkt sich auch im Halbdistanzspiel aus. Mit dem Sriver kann eigentlich jeder Gegentopspin mit einer hohen Kontrolle gespielt werden. Durch die etwas höhere Ballflugkurve muss auch nicht jeder Ball, wie beim Mark V, nach vorne gespielt werden.

Allerdings sind die Topspins nicht sehr gefährlich, da dem Butterfly Sriver einfach die Dynamik aus der Distanz fehlt. Als reiner Topspinbelag würde ich aber dennoch die Aussage unterschreiben, dass dieser aus allen Lagen für das Spinspiel geeignet ist.

Block, Aufschlag, Rückschlag

Im Blockspiel bietet der Belag eine hohe Sicherheit und gute Möglichkeiten, aktive Blockbälle zu spielen. Die letzte Aggressivität des Mark V ist durch das flexiblere Obergummi allerdings nicht vorhanden. Ich empfand den Sriver auch bei passiven und späten Blockbällen noch sehr gut.

Im Aufschlagspiel liefert der Belag eine gute Rückmeldung und Möglichkeit der Steuerung des Schlags. Die Platzierungsmöglichkeiten und die gute Kontrolle sind die Pluspunkte. Beim Aufschlagen konnte ich kaum Unterschiede zum Yasaka Mark V feststellen.

Daher muss über den Sriver festgehalten werden, dass das Rotationsniveau und die Giftigkeit moderner TOP-Beläge nicht erreicht wird, wohingegen viel einfacher mit einem Klassiker aufgeschlagen werden kann. Besonders die Länge und Höhe der Aufschläge sind für viele, die zu schnelles Material spielen, ein Problem, was mit einem Klassiker kaum auftritt.

Beim Rückschlag kann sehr sicher agiert werden. Das kurze Legen geht ohne Probleme. Das gefühlvolle Obergummi liefert dabei ein gutes Feedback ab.

Die Spinanfälligkeit des Butterfly Sriver hält sich in Grenzen. Dadurch können gefährliche Aufschläge sehr einfach entschärft werden. Während der Mark V enorm direkt im Touchplay und bei den verschiedensten Rückschlägen wirkte, ist der Sriver einfach eine Stufe variabler und gutmütiger.

Dadurch kann auch sehr sicher über dem Tisch eröffnet werden, was besonders durch den Bananenflips und platzierte Flips umgesetzt werden kann. Dagegen kann mit dem Mark V etwas härter eröffnet und mehr Druck erzeugt werden.

Schuss und Ballonabwehr

Im Schussspiel funktioniert der Belag ohne Probleme. Die Platzierung und Sicherheit stehen mit dem Belagklassiker im Vordergrund. Aus der Ballonabwehr hatte ich mit dem Sriver ein gutes Ballgefühl, auch wenn kaum Katapult vorhanden ist. Gegenangriffe sind nur in Form von langsamen Spinbällen möglich. Der Körpereinsatz muss sehr hoch gehalten werden, um auch in Tischferne Druck zu erzeugen.

Vergleich zwischen Yasaka Mark V und Butterfly Sriver

Im grundsätzlichen handelt es sich bei beiden Belägen um direkte und schnelle Angriffsbeläge. Der Yasaka Mark V wirkt aber noch direkter und mit mehr Power ausgestattet. Die Ballflugkurve ist im Vergleich flacher, aber weiter. Die Spielauslegung ist auf die harten Endschläge optimiert.

Dagegen ist der Butterfly Sriver etwas flexibler, wobei auch sehr direkt gespielt werden kann. Die Variabilität ist erhöht, was weiche Topspins und Schläge in Begrängnis vereinfacht. Zudem kann einfacher Rotation erzeugt werden, während der Mark V giftiger wirkt und daher etwas mehr Spinpotential besitzt.

Durch die Unterschiede wäre der Yasaka Klassikerbelag meine erste Wahl für meine direkten und schnell gezogenen Rückhandtopspins, wohingegen der Belag aus dem Hause Tamasu für meine variabler gespielte Vorhand besser geeignet ist.

Fazit zum Butterfly Sriver

Seit genau 50 Jahren dauert die Erfolgstory des Sriver an und nimmt auch Anno 2017 kein Ende. Ob Allrounder, klassischer Angreifer oder Tischtennis Nachwuchstalent. Butterfly’s Klassikerbelag hat eine große Fangemeinde, zu der jedes mehr Tischtennisspieler dazu kommen.

Doch wer sollte den Butterfly Sriver spielen?

Der Belag eignet sich für den variablen, aber offensiv denken Allrounder, der, neben der Ballkontrolle eines Klassikers, aus allen Lagen Topspins aller Art ziehen möchte.

Das Feedback im Balltreffpunkt ist durch das flexible Obergummi sehr gut, was intuitive und gefühlvolle Schläge vereinfacht.

Der Sriver ist auch im Spiel mit dem Plastikball gut zu gebrauchen und bietet eine Alternative zu den langsamen Tensoren.

Ausblick auf die nächsten Tests

Gespannt bin ich auf die weichere FX-Version, die ich nach Jahren Abstinenz im Rahmen des Klassikertests wieder gespielt habe. Als ich mit dem Frischkleben anfing, war der Sriver-FX mein erster Belag. Getestet wird der Belag übrigens zeitgleich mit dem Mark V GPS, sodass keine Fragen darüber aufkommen, welche Produktfamilie die „bessere“ ist.

Als nächstes folgen die Tests zum Donic Coppa und Tibhar Speedy Spin, die beide ebenfalls den Anspruch erheben, die TOP-Klassiker in meinem Test zu werden. Näher werde ich auf die Frage, welcher Klassikerbelag denn nun der beste ist, eingehen, wenn ich den Artikel „Sriver, Mark V oder Coppa? – Auf der Suche nach dem besten klassischen Tischtennisbelag“ präsentiere.

Butterfly Sriver

32,90€
Butterfly Sriver
9.6

Spieleigenschaften

10/10

Qualität/Haltbarkeit

10/10

Preis-Leistungsverhältnis

10/10

Pros

  • Topspinspiel
  • Variabel
  • Ballrückmeldung
  • Platzierung
  • Einfache Spinerzeugung

Cons

  • Power aus Halbdistanz

22 Gedanken zu “Butterfly Sriver – Der variable Offensivklassiker im Test

  1. Hallo Marcel,

    wenn ich das lese komme ich ins überlegen.
    Fahre am Wochenende in meine zweite Heimat Grenzau.
    Ich glaube die Tensor Zeit ist vorbei für mich.
    Sriver 2,1 auf die Vorhand.
    Soll ich das wirklich mit 51 Jahren machen???
    Das bedeutet wieder ackern aber die Sicherheit ist
    mir wichtiger. Kann aus verschiedenen Gründen kaum
    noch trainieren.

    • Hallo Peter,

      das wichtigste ist, dass du voll hinter der Entscheidung für oder gegen die Klassiker stehst. Denn sonst regen die einfache Fehler mit den Tensoren auf oder zu langsame Bälle mit den Klassikern.
      Und ja, mehr ackern muss man. Würde aber behaupten, dass weniger eigene Fehler wiederum auch weniger Punkte bedeuten, die im Satz aufgeholt werden müssen 😉
      Zumindest falsch machen kann man mit einem Klassiker nichts 😀
      Gruß,
      Marcel

  2. Ok, so jetzt haben wir z.B. Tenergy 05 – Note 8.8, Xiom Vega Pro – 9.2 und Sriver mit 9.6. Sind die Noten noch vergleichbar? Sriver würde besser als diese? Sind sie auf der gleichen Skale, oder nicht? Ich bin ein bisschen verwirrt.

    • Hallo Dariusz,

      nein. Ich habe angefangen die Klassiker von den FKE Belägen zu trennen. Der Vergleich wäre halt wie Äpfel mit Birnen 😉
      Habe die Trennung in der rechten Seitenleiste schon vollzogen.

      Ich denke sowieso, dass der Testbericht wichtiger ist, als die Punktebewertung am Ende. Selbst ein „schlecht“ bewerteter Belag kann für das eigene Spiel passen.

      Gruß,

      Marcel

  3. Hey Marcel, guter Testbericht. Nur der Vollständigkeithalber: auch wenn er nicht mehr verkauft wird, aber den Super-Sriver hast du gar nicht erwähnt, oder gehört der hier evtl. gar nicht so richtig dazu?

    • Hallo Suga 🙂 ,

      der war noch vor meiner Tischtenniszeit, weshalb ich keine Erfahrungen mit dem Belag habe und nur wenig Informationen. Deshalb habe ich diesen komplett raus gelassen.
      Neben dem Super Sriver gab es ja auch noch den Sriver Killer, einen Antispinbelag.

      Wenn du oder jemand anderes ein paar Erfahrungen mit den beiden Belägen gemacht hat, dann würde ich über ein paar Eindrücke zu den Belägen freuen 🙂

      Butterfly Super Sriver Butterfly Sriver Killer

      Viele Grüße,

      Marcel

  4. Hallo Marcel,

    ich hatte kürzlich das Vergnügen mit einem Butterfly Innerforce Layer ALC.S Holz mit Xiom Vega Asia Belägen in max. auf VH+RH, gegen meinen eigenen Schläger zu spielen (CCA 7 Holz, EL-S auf VH+RH mit je 1,9-2,0). Dabei ist mir aufgefallen, dass es mir keine Probleme bereitet hat, Angriffe/Topspin abzuwehren/ zu blocken. Der Schläger hat sich einfach unfassbar kontrolliert spielen lassen. Was ich aber nicht verstehe, dass der Unterschied zu meinem so groß war. Ich kann meinen Schläger zwar auch kontrollieren, aber es fehlt das Gefühl der 100%igen Sicherheit einfach jeden Ball wieder zurück spielen zu können, das Gefühl hatte ich aber mit dem anderen Schläger. Es kam mir vor als ob es in meiner Spielklasse gar nicht möglich ist den EL-S Belag so zu spielen, dass er für den Gegner richtig gefährlich wird. Ich habe mit dem anderen Schläger alle Sätze gewonnen und dann umgekehrt wieder wie zuvor gegen diesen Gegner alles verloren. Der Asia Belag ist auf einer Internetseite bei Kontrolle mit 85 angegeben genau wie der EL-S.
    Ist es möglich, dass sich dieser gefühlte Unterschied einfach aus den höheren Tempo und Spinnwerten des EL-S ergibt?
    Da ich schon seit längerem vorhabe mir das Timo Boll ALC Holz zu kaufen, überlege ich mir nun auch gleichzeitig den SRIVER dazu zu holen, kannst du mir sagen ob sich dieser Belag ähnlich wie der Asia spielen lässt?

    • Hallo Michael,

      auf die Werte von verschiedenen Herstellern, Webshops oder meinen Werteangaben würde ich nichts geben. Viel wichtiger ist das Spielgefühl, die Ausrichtung des Materials usw.

      Ich nehme an, dass dir die Kombination aus einem mittelschnellen, am Kern faserverstärktem, Holz mit recht schnellen Tensorbelägen gut gelegen hat.
      Deshalb mein Rat an dich, dir lieber das Innerforce ALC.S mit den Asia Belägen zu holen 😉

      Der Sriver ist ein Klassiker und komplett anders als der Vega Asia. Grundsätzlich viel langsamer, unkatapultiger, usw.

      Also. Der obige Schläger hat dir zugesagt. Dann auch darauf wechseln. Manchmal ist es einfach nur entscheidend, dass es passt.

      Gruß,
      Marcel

  5. Hallo Marcel,

    ich überlege mir auf ein altes A. Grubba ALL+ Holz die Beläge Sriver / Sriver EL darufzupacken, hierzu würde ich gerne deine Meinung wissen, danke

    Grüße

    Heiko

  6. Hallo Marcel,

    wie siehst Du die Idee, den Sriver/ Sriver FX mit einem modernen Holz wie etwa dem Innerforce Layer ZLF oder Innerforce Layer ALC.S zu kombinieren?
    Sind die heutigen „neue“ Hölzer für eine derartige Kombination überhaupt noch gemacht?

    Ich muss ehrlich zu mir selbst sein und behaupte, dass ich (nachdem ich im Januar 2017, nach 12 Jahren Pause, wieder angefangen habe Tischtennis zu spielen) mit den für mich bis dato unbekannten FKE- Belägen nicht so gut und sicher zurecht komme, wie früher mit Klassikern.
    Ich habe damals ein Viscaria mit Sriver FX und ein Primo Carbon mit TSP Triple Spin und Triple Speed gespielt und da war die Kontrolle trotz der Carbon- Prügel sagenhaft.
    Heute traue ich mir diese Hölzer nicht mehr zu und spiele lieber etwas langsamere, kontrolliertere Hölzer wie die genannten Innerforce Layer ZLF und ALC.S.
    Evtl. würde ich sogar zu den Allround- Hölzern Andrzej Grubba oder Gionis Carbon ALL+ tendieren, um einfach ordentlich Kontrolle in meinem Spiel zu haben.
    Wir siehst Du das?

    • Hallo Daniel,

      ich sehe gar kein Problem darin, Klassiker mit modernen Carbonhölzern zu kombinieren. Das kann sogar seinen Scharm haben. Die Frage ist aber jetzt, was für dich gut ist.
      Für Wiedereinsteiger gibt es leider kein Patentrezept, dass für jeden zutrifft. Bei dir würde ich sagen, dass eine Zwischenlösung ideal wäre, einfach um wieder das Feeling für das Tischtennis zu erhalten. Bevor du auf Klassiker umsteigst, wäre ein sog. Leichtspieltensor die richtige Wahl. Damit hast du genügend Kontrolle und dennoch die Möglichkeit, deine vergrabenen technischen Fertigkeiten anzuwenden. Ich rate dir zum Xiom Vega Intro, einem Belag von dem ich viel halte. Den Belag kannst du problemlos mit deinem ZLF kombinieren beispielsweise.
      Denke dann, dass du ziemlich schnell wieder rein finden wirst.
      Solltest du noch Fragen haben, dann meld dich einfach wieder.

      Viele Grüße,
      Marcel

  7. Spieleigenschaften

    9.60

    Qualität/Haltbarkeit

    9.60

    Preis-Leistungsverhältnis

    9.60

    hy in die Runde .
    Hallo Marcel.

    na 16 Jahren Abstinenz vom TT habe ich 2015 wieder damit angefangen ein bischen mit dem weissen Ball zu liebäugeln.
    einst, Landesliga . Holz Stiga Kjell Johansson Clipper Wood 1. Serie 1981 Handsigniert T.Klampar
    Belag. VH. Sriver FX 2.1 schwarz geklebt
    RH. Sriver FX 2.1 rot nicht geklebt, später dann kurze Noppe
    nach dem Neustart die Testeritis . grosser Verein viele Spieler –viele Hölzer und noch mehr Beläge .
    1 Training nach dem anderen und jedesmal eine ander Holz Belag Kombi.
    für mich alles Müll : wie ein Baby das laufen lernt ein Desaster nach dem anderen. an ein vernünftiges spielen mit Gefühl einen weichen Top zu ziehen der auch dort hin geht wo er hin soll, diagonal -long line – hoch -kurz usw war einfach für mich nicht machbar. zum KO KO machen.

    Also weg mit den neuen Hölzern und weg mit den Tensoren .

    1 1/2 Jahre später .;
    Holz .: Kjell Johansson Clipper Wood 1981
    Belag VH.; Sriver L 2.1 Rot mit 2xLIDU
    RH .;Speedy soft XD schwarz 2.0

    Speed, Rotation und vor allem Kontrolle !!!!!!

    Leute spielt nicht mit einen Belag der einem anderen passt .
    Manche Schuhe sind zu Gross und die anderen wieder zu Klein .
    SPIELT EUER SPIEL :
    GLG
    glatt und Noppe

    • DANKE!!!! Das predige ich immer. Aber die meisten wollen halt das neueste vom neuesten spielen 😀
      Ich spiele mein 25 Jahre altes Holz bis es auseinander fällt! (Primorac).

      Hättest du mich gefragt, als du 2015 wieder angefangen hast, hätte ich dir auch dazu geraten, dein altes Holz wieder zu spielen. Die kurzen Noppen machen auch Sinn. Gut, auf der Vorhand hätte ich einen moderaten Tensorbelag empfohlen. Entweder Hexer Duro, oder seit letztem Jahr, einen Xiom Vega Intro. Aber deine Lösung tut es auch 😉

      Gruß,
      Marcel

  8. Spieleigenschaften

    0.60

    Qualität/Haltbarkeit

    0.30

    Preis-Leistungsverhältnis

    0.00

    Salü Marcel.
    Tja mit der VH.bin ich ja noch nicht ganz zufrieden, ein bisschen mehr Rotation (Aufschlag, Topspinn) wär/ist in der heutigen Zeit schon Sinn voll.
    Ein guter Freund hat mir in Ungarn ein zu 90% identisches Johansson besorgt (ehemaliger Ungarischer Nat.Spieler.
    altesClipper 6,1 mm , Ersatz Clipper 5,8 mm)
    Fast das selbe Fieling .
    Test VH.Genius 2.0 schwarz 2x Lidu.
    RH.bleibt Speedy soft RD
    Bei 4 MS Spielen Regionalliga im Praxis Test
    11 : 0
    Somit sehr positiv .
    Alte Beine , alte Hand altes Holz neuer Belag funkt auch .

    Nur nicht übertreiben.
    LG glatt und Noppe

    • Gegen den Genius kann ich auch nichts sagen 😉 Nicht umsonst auch beidseitig meine Wahl.

      Genau. Das richtige Maß ist wichtig. Und vor allem nicht zu viel hin und her wechseln, sondern sich auf das gut passende Material einspielen.

      Viele Grüße,
      Marcel

  9. Spieleigenschaften

    9.70

    Qualität/Haltbarkeit

    9.80

    Preis-Leistungsverhältnis

    9.80

    Salü Marcel.
    Ich habe mich ein wenig durch gelesen. Echt guter Blog den du da hast.
    Und ein fundiertes Wissen .
    Du hast Recht, all das durchprobieren bringt nichts .
    Um für normale MS Spiele habwegs vernünftig mit einem Belag eingespielt zu sein brauchat es ca. 100 Std.
    Vorausgesetzt man hat das nötige Händchen für den Belag / Holz .
    Im Normalfall ist es allerdings nicht der Fall und vor allem die Jugend meint mit dem Belag von der WR.Liste 1— 100 spielt der Belag selbst .
    Profitieren tut nur der Gegner und der Handel .
    Meine Bescheide Meinung.:
    Nur die Spieler eigene Motorik +
    passende Holz / Belag Kombination bringt Erfolg .
    Alles andere ist Geld und Zeit verschwenden.
    Da ist jetzt die Erfahrung der Trainer gefragt und die Einsicht der Spieler.
    LG glatt und Noppe

    • Danke dir für dein Lob 🙂
      Deshalb gibt es auch meinen Blog, um sich zumindest ein wenig besser über das Material informieren zu können.
      Leider hat nicht jeder einen Trainer an der Hand. Und über Einsicht und Vernunft in Konkurrenz mit den strahlenden Augen auf den neuesten Belag oder das neueste Holz brauchen wir glaube nicht viel diskutieren 😀

      Gruß,
      Marcel

  10. salute Marcel –
    oooooh jaaaa GGGGG
    Einsicht und Vernunft……. steht im Streit mit T05(z.b. ) und Carbon
    Da kenne ich genug Kandidaten für den Oskar …beratungs resistent !
    habe einen im Verein , 19 J. Bewegungs Talent wie eine Torstange ca .)900 Pünktchen und ein BTY Mitztani 2x 05 FX
    die werden alle 2 Monate gewechselt .
    was soll man da noch sagen ??????

    lg glatt und Noppe

  11. Hallo Marcel!

    Ich habe Deinen Rat etwas weiter oben in diesem Thread befolgt und spiele den Xiom Vega Intro in 1.8mm beidseitig auf meinem Innerforce Layer ZLF.
    Mit der Vorhand komme ich super zurecht, mit der Rückhand „meistens“ auch.
    Bei Gegnern mit starken Aufschlägen, mit sehr viel Seiten- Schnitt, gehen mir allerdings leider viele Bälle hinten raus.
    Ich überlege nun, ob ich gerade auf der Rückhand zumindest den Versuch mit einem Klassiker wie dem Sriver/ Sriver FX in 1.9mm oder 2.1mm wagen soll oder nicht.
    Mir geht es hier in erster Linie wirklich um die Kontrolle und die sichere, saubere Ausführung des (Rück-) Schlages und um das Kurz- Kurz- Spiel.
    Ich habe neben dem Innerforce Layer ZLF auch noch ein neues Primorac OFF Japan, auf welchem ich wohl ohnehin die Klassiker nochmal testen möchte.

    Gruß, Daniel

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