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Donic Bluefire Big Slam

Donic Bluefire Big Slam Belag und CoverDie Donic Bluefire Belagreihe geht in die bereits neunte Runde. Der Donic Bluefire Big Slam stellt dabei die weichste Version dar. Als absolutes Novum unter den modernen Tensorbelägen gibt es diesen Belag auch in 1,6mm Schwammstärke, was schon deutlich auf die angestrebte Zielgruppe hindeutet: Jugendspieler und Allrounder. Wie weich der Bluefire Big Slam wirklich ist und was der Belag alles kann, werde ich in diesem Testbericht klären.

Technische Eigenschaften des Donic Bluefire Big Slam

Die Belagoberfläche ist wie gewohnt griffig und eher matt. Der Schwamm des Donic Bluefire Big Slam ist nicht so großporig wie einige seine Vorgänger, dafür allerdings sehr weich ausgelegt. Mein Exemplar, rot 2,0mm, wog in der Verpackung 94g, ohne 64g und geschnitten 43g.

Spieleigenschaften des Donic Bluefire Big Slam

Beim Einkontern war der Belag relativ langsam und kontrolliert zu spielen. Der Bluefire Big Slam besitzt einen deutlich spürbaren Katapult, ist aber keineswegs ein Katapultmonster.

Donic Bluefire Big Slam ObergummiWeiche, langsame Topspins sind sehr einfach spielbar. Das Spin-Niveau ist dabei relativ hoch. Die Ballflugkurve ist flach bis mittelhoch und ziemlich kurz. Auf Unterschnitt nahe am Tisch funktioniert der Belag am besten. Schnelle Topspins sind hingegen kaum spielbar, da der Bluefire Big Slam sehr weich ist. Man ist dahingehend sehr beschränkt auf die gefühlvollen Spinschläge. Aus der Halbdistanz habe ich mehr gehobene Bälle gespielt als ernsthafte Angriffsschläge.

Der Belag erinnerte mich dabei stark an den andro Rasant Beat, wobei dieser noch einen Tick weicher und katapultiger war, während der Bluefire Big Slam etwas mehr Rotation und Kurve hinbekommt.

Donic Bluefire Big Slam NoppenstrukturIm Aufschlagspiel sorgt das gewohnte Bluefire Obergummi für eine gute bis sehr gute Rotation. Man muss halt die Bälle sanfter treffen und gefühlvoller die Aufschläge spielen. Schnelle Oberschnittangaben waren doch sehr harmlos. Beim Rückschlag musste ich mich auf das bloße Hinhalten des Schlägers umstellen. Der Belag ist so konzipiert, dass Bälle sehr sicher angenommen werden können und irgendwie die andere Plattenseite erreichen. Die Schnittanfälligkeit ist extrem gering. Langsame Spinflips sind auch ganz passabel spielbar.

Im Blockspiel landeten zunächst die Bälle im Netz, bis ich verstanden habe, dass ich mein Schlägerblatt weiter öffnen muss. Viel weiter. Donic Bluefire Big Slam SchwammDanach reichte es den Schläger einfach hin zu halten. Der Ball sinkt in den Donic Bluefire Big Slam sehr tief ein und wird bei linearem Balltreffpunkt in mittlerem Tempo wieder hinaus katapultiert. Ich kann mir vorstellen, dass Spieler, die auf der Rückhandseite große Defizite haben und nur passiv spielen, mit dem Donic Bluefire Big Slam einen Belag finden, der kaum Technikfehler bestraft. Dagegen sind technisch versierte Spieler, die gerne selbst Druck ausüben, mit dem Bluefire Big Slam eher schlecht beraten. Der Belag hilft jeden Block sicher zu spielen, aber gefährlich ist das ganze nicht.

Im Schussspiel kommt es fast ganz allein auf das Tempo des Holzes an, wie viel Druck gemacht werden kann. Der Ball schlägt einfach aufs Holz durch, was es schwer macht, genügend Dynamik zu erzeugen, um den Gegner von der Platte zu drängen. In der Ballonabwehr ist der Belag auch ziemlich harmlos.

Fazit zum Donic Bluefire Big Slam

Mit dem Bluefire Big Slam wurde ein Belag entwickelt, der sehr fehlerverzeihend ist und den passiven Allrounder anspricht. Die Rotationsentwicklung ist gut, wenngleich nicht überragend. Leider fehlt dem Belag die Power und Dynamik, um auch für variable Angriffspieler interessant zu sein. Der Sound ist im übrigen ganz gut, allerdings habe ich es schon lauter klacken gehört 😉

Donic Bluefire Big Slam

8.4

Spieleigenschaften

8.5/10

Qualität/Haltbarkeit

8.6/10

Preis-Leistungsverhältnis

8.1/10

Pros

  • Enorm fehlerverzeihend
  • Guter Spin
  • Leicht zu spielen

Cons

  • Fehlende Dynamik und Power
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