Gigantentreffen: Li Xiaoxia trifft auf Ding Ning im Olympiafinale der Frauen

Als hätte man es vorher erahnen können. Es gibt die Neuauflage des Endspiels von London 2012. Das bessere Ende hatte damals Li Xiaoxia, als Ding Ning durch abgezählte falsche Angaben an den Rand der Verzweiflung gebracht wurde.

Li Xiaoxia in der Form ihres Lebens

In einem beeindruckenden Eiltempo marschierte die amtierende Olympiasiegerin durch das Teilnehmerfeld und lässt die Kritiker an ihrer Nominierung förmlich verstummen. Im Halbfinale fegte sie die bisher überzeugend aufspielende Japanerin Ai Fukuhara mit 4:0 von der Platte und gab lediglich rekordverdächtigte neun Punkte ab (11-4, 11-3, 11-1, 11-1).

Ding Ning mit harter Arbeit

Etwas schwerer, wenn man dies überhaupt sagen kann, machte es die Nordkoreanerin Kim Song I der Weltranglisten Ersten aus dem Reich der Mitte. Dabei entpuppte sich Kim, die kaum auf der internationalen Bühne zu sehen ist, als förmliche Wand, die Ding Ning immer wieder überwinden musste. Mit 4:1 (11-5, 9-11, 11-6, 11-3, 11-9) war das Ergebnis dann deutlich klarer, als der eigentliche Spielverlauf.

Erneutes Trauma oder ersehentes Gold?


In letzter Zeit hatten Ding Ning und Co. der Altmeisterin Li Xiaoxia mehr und mehr den Rang abgelaufen. Doch pünktlich zur Olympiasaison zeigte Li immer bessere Leistungen, weshalb sie den Vorzug vor Liu Shiwen erhielt.

Und nun kann Li Xiaoxia zum zweiten Mal nach dem Titel greifen. Verhindern möchte dies Ding Ning natürlich. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an das letzte Olypiafinale. Es soll sich nicht wiederholen. Oder doch?

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