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Tibhar Evolution Belagtest – Finde den passenden Tibhar Evolution Belag für dein Spiel!

Am Anfang stand bei Tibhar die Idee, eine Belagserie zu entwickeln, die zum einen für Profispieler die optimalen Spieleigenschaften bietet und zum anderen diese auch in der Serienproduktion für Spieler aller Leistungsklassen zugänglich zu machen. Mit der Tibhar Evolution Belagreihe wurde dies verwirklicht.

Heute stehen dem Tischtennisspieler sechs verschiedene Versionen zur Verfügung. Diese reichen vom knallharten Angriffsbelag bis hin zum modernen Softbelag. Neben den vielen Profispielern, unter anderem Vladimir Samsonov, spielen eine große Anzahl an ambitionierten Vereinsspielern Tibhar Evolution Beläge.

Allem voran die Leistungsfähigkeit der Obergummis und die enorme Power der darunter geklebten Schwämme wissen zu überzeugen. Und das schätzen Tischtennisspieler besonders an den Evolution Belägen.

Tibhar Evolution Belag

Leider ist es nicht immer einfach, den passenden Belag für das eigene Spiel zu finden. Daher möchte ich in diesem Belagtest alle unterschiedlichen Tibhar Evolution Beläge genauer miteinander vergleichen. Es wird das Augenmerk sowohl auf technische Details, wie die unterschiedlichen Härtegrade, als auch auf spielerische Unterschiede gelegt.

Hier eine Kurzübersicht aller Tibhar Evolution Beläge:

Tibhar Evolution MX-P ChartDie schnellste und durchschlagskräftigste Version der Tibhar Evolution Belagreihe bildet der Tibhar Evolution MX-P. Die enorme Power ist vom ersten Ballwechsel an zu spüren. Schnelle Topspins in Tischnähe können mit einer enormen Geschwindigkeit und sehr guten Rotationswerten gespielt werden. Das enorme Leistungspotential des MX-P kommt auch bei vielen Weltklassespielern gut an. Nach langer Zeit war der MX-P somit der erste Belag, der es mit dem Branchenprimus Butterfly und seinen Tenergy Belägen aufnehmen konnte.

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Tibhar Evolution EL-P ChartIm Belagsegment der Medium-Beläge sorgt der Tibhar Evolution EL-P seit einiger Zeit für Furore. Mit dem härtesten aller Evolution Obergummis ausgestattet, besitzt der EL-P ein sehr direktes Spielgefühl und entwickelt eine Dynamik, die mit härteren Belägen vergleichbar ist. Durch seinen flexiblen Medium-Schwamm kann zudem sehr variabel gespielt werden, was sowohl ein knallhartes Angriffsspiel, als auch ein passives Allroundspiel zulässt. Der Tibhar Evolution EL-P wird nicht umsonst die elastische Mitte genannt und bildet den optimalen Kompromiss zwischen harten und weichen Angriffsbelägen.

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Tibhar Evolution FX-P ChartDer weichste Belag der Tibhar Evolution Belagreihe ist der Tibhar Evolution FX-P. Dennoch ist der FX-P kein langsamer Belag, sondern vielmehr der schnellste Softbelag auf dem Markt. Überzeugend sind auch die sehr hohen Rotationswerte, die zwar im Vergleich zu allen anderen Evolution Beläge das Schlusslicht bilden, aber dennoch die Leistungsfähigkeit des Belags untermauern. Auch der FX-P ist, wie alle anderen Evolution Beläge, kein Anfängerbelag, sondern überzeugt hauptsächlich mit einem offensiv ausgerichteten Angriffsspiel und vereint Ballgefühl und enorme Geschwindigkeit in einem Belag.

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Tibhar Evolution MX-S ChartWährend die ersten drei Tibhar Evolution Beläge MX-P, EL-P und FX-P auf maximale Geschwindigkeit, Katapult und Power setzten, folgte mit dem Tibhar Evolution MX-S ein Belag, der vollkommen auf maximale Rotation getrimmt wurde. Mit seinem harten Schwamm und dem flexiblen Obergummi konnte die Ballankopplung im Spinspiel gravierend verbessert werden, wodurch maximale Rotationswerte erreicht werden können. Anders als beim MX-P muss das Leistungspotential des MX-S hingegen durch eigenen Körpereinsatz und Armzug aktiviert werden.

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 Tibhar Evolution EL-S ChartDer Tibhar Evolution EL-S ist ein rotationsstarker Topspinbelag, der eine sehr hohe Ballflugkurve besitzt. Die Schwammhärte liegt genau zwischen MX-P und EL-P. Die großen Stärken liegen in jeglicher Form des Spinspiels. So können Unterschnittbälle problemlos und mit maximaler eigener Rotation angezogen werden. Beim Gegentopspin aus der Halbdistanz spielt sich der EL-S extrem spindynamisch und es liegt eine optimale Ballankopplung vor. Der EL-S ist der erste Belag, der nicht nur eine Alternative zum Butterfly Tenergy 05 darstellt, sondern als vollwertiger Ersatz gelten kann.

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Tibhar Evolution FX-S ChartZeitgleich mit dem Tibhar Evolution EL-S kam auch der Tibhar Evolution FX-S auf den Markt. Während das Obergummi beider Beläge identisch ist, so wurde beim FX-S ein medium-soft Schwamm verwendet, der zwischen EL-P und FX-P liegt. Nicht nur wegen des identischen Obergummis kann der Tibhar Evolution FX-S als kleiner Bruder des EL-S bezeichnet werden. Die enormen Rotationswerte und die perfekte Ballankopplung konnten nahezu übernommen werden. Dadurch gelingen weiche Eröffnungstopspins sehr einfach und mit extrem viel Rotation. Der wohl leistungsfähigste medium-soft Belag auf dem Markt.

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Die grundsätzlichen Spieleigenschaften der Tibhar Evolution Beläge

Wer einen Evolution Belag der Marke Tibhar schon gespielt hat, der bemerkt, dass alle Belagversionen am absoluten Limit des momentan technologisch Möglichen entwickelt wurden.

Dies fängt ja schon bei der extrem offenporigen und katapultstarken Schwammkonstruktion an. Im Balltreffpunkt, besonders bei härteren Schlägen, wirken selbst die harten Schwämme eines MX-S oder MX-P enorm flexibel. Der sog. Trampolineffekt, der bei Tischtennisbelägen mal mehr oder weniger auftritt, liegt am absoluten Maximum. Damit entsteht bei Angriffsschlägen eine enorme Dynamik, die neben dem sehr hohen Tempo auch die Spinwerte im tangentialen Bereich maximiert.

Dies wäre aber ohne die sehr griffigen Evolution Obergummis nicht möglich. Vor allem bei den ersten ESN Belägen wurde oftmals ein Durchrutschen im Balltreffpunkt beklagt, was zu Ungenauigkeiten in der Ballführung und letztendlich zu Fehlern führte. Schon bei den ersten drei Tibhar Evolution Beläge MX-P, EL-P und FX-P wurde die Ballankopplung extrem verbessert. Mit dem MX-S, und nun auch dem EL-S sowie FX-S, wurden die Obergummis speziell für maximale Rotation und eine perfekte Ballankopplung optimiert. Damit können auch extreme Spinbälle gespielt werden, ohne die Gefahr eines ungenauen Balltreffpunktes.

Die Unterschiede zwischen den Bezeichnungen der Tibhar Evolution Belagfamilie

Im Prinzip machen die Namen der Evolutions alleine schon die Auslegung der einzelnen Beläge deutlich. Das P steht für POWER und legt den Fokus auf maximale Geschwindigkeit und Katapultwirkung. Dagegen steht das S für SPIN und soll den Anspruch verdeutlichen, maximale Rotationswerte produzieren zu können.

MX bezeichnet MAXIMUM. EL steht für ELASTIC. Und FX für FLEXIBLE. Dadurch ergeben sich folgende voll ausgeschriebene Namen:

MX-P: Maximum PowerEL-P: Elastic PowerFX-P: Flexible Power
MX-S: Maximum SpinEL-S: Elastic SpinFX-S: Flexible Spin

Technische Eigenschaften der Tibhar Evolution Beläge

Die technischen Eigenschaften beziehen sich hauptsächlich auf die Herstellerangaben, sowie die eigenen, objektiven Beobachtungen. Am besten lassen sich die Eigenschaften der Obergummis und der Schwämme einzeln untersuchen.

Die Obergummis

Jedes Obergummi ist aus einer bestimmten Gummimischung hergestellt und dann mit einer einzigartigen Noppenstruktur ausgestattet. Im Fall der Tibhar Evolution Beläge sind vier verschiedene Obergummis bei den sechs Belägen verwendet worden. Die Aufteilung ist wie folgt:

MX-P = FX-P

EL-P

EL-S = FX-S

MX-S

Technische Schwammhärte vs. gefühlte Schwammhärte

Nicht so häufig kommt die Angabe von Härtebereichen bei Schwämmen vor. Die meisten Tischtennisunternehmen geben bei der Schwammhärte einen exakten Wert an. In der Realität sind aber exakte Schwammhärten nicht erreichbar, denn eine gewisse Schwankung herrscht bei der Herstellung vor.

Im folgenden möchte ich dennoch die angegeben Härtebereiche mit dem durchschnittlichen Härtegrad meiner Erfahrung nach miteinander vergleichen:

Tibhar Evolution MX-STibhar Evolution MX-PTibhar Evolution EL-STibhar Evolution EL-PTibhar Evolution FX-STibhar Evolution FX-P
Hersteller46.3~48.3°45.7~47.7°43.8~45.8°42.4~44.4°41.0~43.0°39.1~41.1°
tt-spin.de48°47.5°46°44°42.5°40°

Das Tempo und die Rotation von Tibhar Evolution Belägen

Die allererste Frage, die mir immer in Bezug auf Beläge gestellt wird, geht hauptsächlich um das Tempo eines Belags. Dadurch soll abgeleitet werden, ob der betreffende Belag kontrollierbar ist und für das eigene Spiel in Frage kommt. Danach wird das Thema Rotation in den Vordergrund gerückt. Ich denke alle Tischtennisspieler, besonders durch die allmähliche Einführung des Plastikballs, sehen dieses Kriterium als sehr wichtig an.

Auch in Bezug auf die Tibhar Evolution Beläge gebe ich regelmäßig Auskunft, da oftmals Unklarheit herrscht. Die Angaben auf der Rückseite der Evolution-Verpackungen treffen nicht immer zu. Um einen besseren Vergleich zu erhalten, habe ich alle Evolution Beläge genau nach diesen Kriterien getestet.

Das Tempo

Grundlage für das Kriterium Tempo ist einzig und allein die Endgeschwindigkeit, die ein Belag beim Endschlag oder Schuss erzeugt. Das bedeutet, dass ein maximaler Armzug und ein optimaler Balltreffpunkt vorhanden sein müssen.

Danach besitzt der MX-P das höchste Tempo. Der medium-hart Schwamm und das tempo-dynamische Obergummi erzeugen die größte Geschwindigkeit.

Der MX-S und EL-S folgen dann Kopf an Kopf dahinter. Zwar hat ein MX-S den härtesten Schwamm, der das größte Potential an Power und Endgeschwindigkeit besitzt, jedoch federt das vergleichsweise flexible Obergummi beim Aufprall die direkte Wirkung etwas ab. Dadurch kommt der MX-S nicht an den MX-P heran.

Der EL-S ist mit seinem mittelharten Obergummi und dem mittelharten Schwamm direkt dahinter in Sachen Endgeschwindigkeit. Trügt der Eindruck im Topspinspiel, bedingt durch die hohe Ballflugkurve, noch etwas, so zeigt sich die hohe Endgeschwindigkeit im Schussspiel sehr deutlich.

Das härteste Obergummi besitzt der EL-P. Dadurch entsteht bis zu einer mittelhohen Schlaghärte der Eindruck, dass der EL-P kaum langsamer als der MX-P ist. Optimal getroffen und voll nach vorne gespielt wird jedoch deutlich, dass der Schwamm des EL-P einfach nicht so leistungsfähig ist und leicht nachgibt, wodurch das maximale Tempo reduziert wird.

FX-S und FX-P sind die langsamsten Evolution Beläge. Dabei spielen die weichen Schwämme eine große Rolle. Das Obergummi des FX-S ist mit dem des EL-S identisch, wodurch die reduzierte Geschwindigkeit eindeutig erklärbar ist und sich nur durch den weicheren Schwamm begründen lässt.

Genauso verhält es sich mit dem FX-P, der das gleiche Obergummi wie der MX-P besitzt, aber durch den weichsten Schwamm aller Evos auch der langsamste Belag der Tibhar Evolution Belagreihe ist. Ich kann aber gar nicht oft genug betonen, dass auch ein FX-P ein hohes Tempo besitzt und keinesfalls ein Anfängerbelag ist.

Die Rotation

Ausführliche Tests haben gezeigt, dass der Tibhar Evolution EL-S im Spinspiel die meiste Rotation besitzt. Selbst im Vergleich zu einem Tenergy 05 ist der EL-S vollkommen ebenbürtig, besonders im Topspinspiel.

Selbst nach einer langen Diskussion mit einigen hochklassigen Spielern war immer noch nicht klar, ob der MX-S nicht die gleiche Rotation besitzt wie der EL-S. Meine Tests haben gezeigt, dass im reinen Spinspiel der EL-S deutlich die Nase vorne hat. Dies betrifft sowohl den Aufschlag, den ersten Topspin und den Topspin beim Nachziehen. Die Spinkurve ist einfach rotationsfreundlicher und lässt mehr Drehungen des Balles zu. Außerdem ist es wesentlich schwieriger, die maximalen Eigenschaften eines MX-S zu aktivieren.

Etwas abgeschlagen ist der MX-P, dessen Obergummi nicht so griffig ist und dessen Ballflugkurve deutlich flacher daher kommt. Der Preis für das maximale Tempo, Katapult und Power sind eben Abstriche im Spinspiel. Der MX-P ist ein Belag, der durch harte Angriffsbälle glänzt und nicht durch Spin und Kurve.

Durch die guten Ballflugeigenschaften und dem identischen Obergummi zum EL-S hat es der FX-S auf Platz 4 geschafft. Die veringerten Rotationswerte zum EL-S sind dem weicheren Schwamm geschuldet, der bei maximalem Armzug etwas mehr nachgibt, wodurch nicht so viel Rotation auf den Ball übertragen werden kann. Beim weichen Topspin und gefühlvollem Aufschlag sind kaum Unterschiede zu seinem großen Bruder feststellbar.

Dahinter folgt der EL-P, der wegen seines harten Obergummis, ein deutlich auf Power ausgerichtetes Spiel besitzt. Zudem ist der EL-P eigentlich nur ein Medium-Belag, der ein variables Angriffsspiel zulässt. Wie auch der MX-P steht beim EL-P, wenngleich reduziert, Power und Dynamik im Vordergrund, wodurch der Belag noch hinter dem FX-S einzuordnen ist.

Der FX-P besitzt auch, ähnlich wie beim Tempo, die geringsten Rotationswerte. Dennoch muss ich sagen, dass diese immer noch ziemlich gut sind. Im Vergleich zu Softbelägen anderer Marken schlägt der FX-P diese deutlich und ist der gefährlichste Softbelag am Markt.

Tibhar Evolution Beläge Spin und Speed

Ballflugkurven der Tibhar Evolution Beläge

Im Tischtennis ist die Ballflugkurve die wichtigste Eigenschaft eines Tischtennisbelags. Hohe Ballflugkurven bringen mehr Rotation und vergrößern das Trefferfenster im Topspinspiel. Flache Ballflugkurven sind schwieriger einzuschätzen und machen gerade Schläge wie Konter, Block und Schuss gefährlicher.

MX-P, MX-S und EL-S im Vergleich

Der MX-P ist der schnellste Tibhar Evolution Belag. Neben dem hohen Tempo und der Dynamik besitzt der MX-P auch einen vergleichsweise starken Katapulteffekt. Im Topspinspiel zeigt sich daher eine sehr weite Ballflugkurve. Durch die Ausrichtung auf maximale Geschwindigkeit besitzt der MX-P keine allzuhohe Ballflugkurve. Dadurch erklärt sich auch, warum der Belag ein exaktes Timing erfordert. Durch die hohe Geschwindigkeit besteht zum einen die Gefahr, dass die Bälle jenseits der Platte landen. Zum anderen bleiben bei einem ungenauen Treffpunkt viele Bälle auch im Netz hängen, falls das Timing und die notwendige Technik nicht vorhanden sind. Wird der Ball mit dem MX-P hingegen optimal getroffen, so kann ein unglaublich gefährlicher Angriffsball gespielt werden.

Auf maximale Rotation ist der MX-S getrimmt. Aus allen Lagen kann variabel, entweder mit maximalem Tempo oder mit wahnsinnig viel Rotation angezogen werden. Die Ballflugkurve ist deutlich höher als die des MX-P. Allein dadurch bremst der Ball während der Flugphase mehr ab und die Ballflugkurve ist nicht ganz so weit. Weiterhin ist mehr eigener Köpereinsatz und Armzug erforderlich, um den MX-S zu aktivieren und dessen volles Potential auszuschöpfen. Durch den harten Schwamm ist ein ähnlich gutes Timing, wie beim MX-P, erforderlich die maximalen Eigenschaften zur Geltung zu bringen, wenngleich die Fehleranfälligkeit im Angriffsspiel geringer ist und variabler gespielt werden kann.

Etwas weicher als der MX-P ist der EL-S ausgelegt. In der Endgeschwindigkeit ist der EL-S daher auch langsamer als der MX-S. Dagegen kann mit dem Belag die höchste Ballflugkurve und die meiste Rotation gespielt werden. In der Konsequenz ist das Spinspiel im allgemeinen und das Topspinspiel deutlich vereinfacht. Durch ein extrem großes Trefferfenster sinkt die Fehlerquote auf den ersten und zweiten Topspin rapide. Zugleich können durch die maximalen Spinwerte sehr viele Fehler der Gegner provoziert werden. Im Vergleich zu einem Tenergy 05 ist die Spinkurve des EL-S am ähnlichsten. Daher sind der MX-P und MX-S zwar gute Alternativen für einen T05, der eigentliche Ersatz ist aber der EL-S.

Tibhar Evolution MX-P MX-S EL-S Spinkurven Vergleich

EL-P, FX-S und FX-P im Vergleich

Der EL-P hat unter allen Tibhar Evolution Belägen eine Sonderstellung. Beim EL-P wurde der Medium-Schwamm mit dem härtesten Evolution Obergummi kombiniert. In der Folge besitzt der EL-P eine einzigartige Charakteristik. Das harte Obergummi bewirkt, dass der EL-P eine sehr gute Power und Dynamik besitzt und mit den schnellen TOP-Belägen mithalten kann. Zum anderen lässt der Härtegrad des Schwammes auch ein variableres Spiel, auch aus der Halbdistanz, zu. Durch die klare Ausrichtung auf Power, kombiniert mit dem Medium-Schwamm, entsteht eine sehr flache Ballflugkurve. Die Topspins sind dadurch extrem gefährlich, da zum einen eine flache Flugkurve schwerer einschätzbar ist und zum anderen der EL-P ja auch sehr viel Rotation erzeugt.

Der kleine Bruder des EL-S ist der FX-S. Das spinfreudige Obergummi sorgt auch mit einem medium-soft Schwamm für eine mittelhohe Ballflugkurve. Die Spinmöglichkeiten revolutioniert der FX-S in seinem Belagsegment. Dadurch können auch Softbelagliebhaber einen Belag finden, der nicht nur sehr viel Rotation bietet, sondern auch mehr Dynamik und Durchschlagskraft. Durch den reduzierten Katapult kann der FX-S auch im Kurz-Kurz punkten. Einzig im Blockspiel muss nun aktiver geblockt werden, um die hohe Flugkurve und die Spinanfälligkeit auszugleichen.

Der FX-P ist zwar ein Softbelag, aber keinesfalls langsam. Dennoch ist der FX-P der langsamste Tibhar Evolution Belag. Die Ballflugkurve ist somit am kürzesten und auch nicht sonderlich hoch. Dies liegt unter anderem am stark einsetzenden Katapult, der, kombiniert mit der relativ flachen Flugkurve, im Blockspiel gefährliche und schwer einschätzbare Blockbälle zulässt. Dennoch ist auch der FX-P kein Anfängerbelag (ich kann es nicht oft genug sagen! 😉 ).

Tibhar Evolution EL-P FX-S FX-P Spinkurven Vergleich

Fazit zum Tibhar Evolution Belagvergleich

Tibhar Evolution Beläge haben ähnlich schnell den Markt erobert, wie es vor einigen Jahren Butterfly mit seinen Tenergy´s geschafft hat. Der Grund ist nicht nur Marketing, sondern hauptsächlich die überragenden Spieleigenschaften der Beläge.

Ich selbst spiele nun seit dem Erscheinen den Tibhar Evolution EL-S auf der Vorhand und bin als typischer Topspinspieler enorm begeistert von dem Belag. Dieser kann als erster Belag überhaupt auch mit einem Tenergy 05 mithalten und komplett ersetzen.

Dagegen werden bedingungslose Angreifer, die extrem schnell, hart und kompromisslos in jeder Situation spielen wollen, den Tibhar Evolution MX-P wählen, der der schnellste Evolution Belag ist.

Für variable Topspinspieler, die sowohl ein sehr hohes Tempo als auch sehr viel Rotation im Spiel haben wollen, können mit dem Tibhar Evolution MX-S die besten Ergebnisse erzielen. Der eigene Körpereinsatz und Armzug sind die wichtigsten Elemente, um den Belag voll zu aktivieren.

Etwas moderater ausgelegt, dafür in seinem Segment führend, ist der Tibhar Evolution EL-P. Durch das härtere Obergummi besitzt der Belag die Power eines TOP-Belags und gleichzeitig die Variabilität eines Medium-Belags. Für Spieler, die die perfekte Mischung suchen und den Fokus dennoch auf Power und Dynamik legen.

Der kleine Bruder des EL-S ist der Tibhar Evolution FX-S. Alle Arten von weichen und mittelschnellen Spinbällen können problemlos gespielt werden. Für Spieler zu empfehlen, die einen großen Wert auf den Mix aus Tempo, Kontrolle und Ballgefühl legen, aber dennoch viel Rotation ins Spiel bringen möchten.

Weich, aber dennoch schnell. So könnte man den Tibhar Evolution FX-P bezeichnen. Wer als Softbelagliebhaber auch das nötige Tempo und mehr Durchschlagskraft sucht, wird mit dem FX-P fündig werden.

Noch Fragen? 😉

Welcher Tibhar Evolution Belag ist dein Favorit?

  • Tibhar Evolution EL-S (34%, 59 Votes)
  • Tibhar Evolution MX-S (20%, 35 Votes)
  • Tibhar Evolution FX-S (15%, 26 Votes)
  • Tibhar Evolution MX-P (15%, 25 Votes)
  • Tibhar Evolution FX-P (8%, 14 Votes)
  • Tibhar Evolution EL-P (8%, 13 Votes)

Teilnehmer insgesamt: 172

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6 Gedanken zu “Tibhar Evolution Belagtest – Finde den passenden Tibhar Evolution Belag für dein Spiel!

  1. Hallo Marcel,
    ein beeindruckender Test, hervorragend dokumentiert und mit viel Sachlichkeit und Kompetenz, dennoch mit der nötigen Distanz, geschrieben.
    Ich bin begeistert 🙂
    Gruß Dieter

  2. Jawohl, jetzt hab sogar ich das verstanden. Ich habe vor 9 Jahren mit dem Tischtennis Sport aufgehört. Und jetzt wieder angefangen. Habe mit erschrecken festgestellt dass meine alten Beläge ich der Masse nicht mehr verfügbar sind. Also müssen neue her. Dein Urteil, deine Beschreibungen und die Gegenüberstellung der Modelle sind Klasse. DANKE !

  3. Hi Marcel,
    auch ich muss sagen, dass Deine Blogg, deine Berichte und Vergleiche seines gleichen sucht! Ich komme sehr gerne auf deine Seite und informiere mich so über verschieden Beläge.

    Nun bin ich an einem Punkt , wo ich Dich gerne mal zu einem Rat bitten möchte.

    Bis vor kurzem spielte ich den El-s in max auf der VH und den Fx-s in der mittleren Stärke auf der RH auf einem Bty Korbel sk7 Vollholz. In Verbindung mit Zelluloid war das das beste was ich bislang spielte. Die Kombi hatte so ein geiles Feedback …..ich war begeistert.

    Mit Einführung eines Plastikballs, zeigte meine Kombi allerdings ein anderes Gesicht. Feedback blieb zwar, allerdings kamen meine TS nur noch schwach beim Gegner an und niemand hatte mehr Probleme sie zu blocken.
    Also entschied ich mich ein Tick schneller im Material zu werden und so entschied ich mich für ein Faserverstärktes Holz von Bty ( Zhang Jike ALC, wollte ich schon immer mal haben) und einem T05 in max auf der VH und einem Rozena in 1.9 auf der RH.

    Die Bälle kommen zwar nun wieder gefährlicher und schneller, allerdings fehlt mir bei dieser Kombi das geliebte Feddback vom alten Schläger. Ich werd einfach nicht warm mit der Kombi, auch wenn ich erst 1 von 6 Spielen damit verloren habe.

    Ich befürchte,dass der T05 einfach zu stark gespielt werden muss, wofür ich nicht in der Lage bin. Er müsste ein wenig mehr eigenleben haben ( ich hoffe du weist was ich meine)

    Meine Gedanken gehen aktuell Richtung weiche Beläge in Kombi mit meinem ALC Holz. Im Detail Richtung T05 FX oder wieder zu den von mir selbst gelobten evo Belägen ( evtl. Fx-s in max und Fx-p in Mittel )?

    Würde mich sehr über eine Einschätzung deinerseits freuen.

    P.s. Mach weiter so !!!

    Lg Sandro

  4. Hallo Marcel,
    erst mal vielen Dank zu Diesem erstklassigen Test. Normalerweise kann man das übliche Geschwafel in den TT-Chats nicht als Kaufentscheidung nutzen. Dein Blogg hat mir sehr bei der Holz- und Belagwahl geholfen.
    Da ich Deine Art zu testen und auch die Art Deines Feedbacks auf Kommentare sehr schätze, bitte ich jetzt auch um einen Tipp.
    Ich muss zu meiner Person ein wenig ausholen, mittlerweile 56 jahre jung, höchste Spielklasse Bezirksklasse im Bezirk Rhein Ruhr, im Moment 1. Kreisklasse oben. Mein TTR Wert liegt gerade bei 1430 Punkten. Aufgrund einer Schulterverletzung habe ich fast eine komplette Saison verletzt gespielt und dort schnell 100 Punkte gelassen.
    Ich bin aggressiver Angriffsspieler und versuche mit sehr schnellen Topspins (Vorhand) zu punkten. Aufgrund der Verletzung hatte ich mein Spiel umgestellt auf giftigen Unterschnitt aus allen Distanzen (auch Abwehr) und habe dann, wenn der Gegner mir den Ball hingelegt hat, mit einem Vorhand-Topspin gepunktet.
    Nach einer OP im letzten Jahr ist jetzt alles wieder okay, so dass ich mein altes Spiel wieder aufgenommen habe.
    Ich spiele jetzt ein Treiber K, bei dem ich erst Angst hatte, dass es für meine technischen Fähigkeiten viel zu schnell ist, mit dem ich mittlerweile sehr gut klar komme.
    Vorhand wie Rückhand Tibhar Evolution EL-S in 2,0mm. Auf der Vorhand selektiert etwas stärker. Tatsächlich habe ich jetzt folgendes Problem: Mit der Rückhand kann ich schnelle Topspins spielen und spüre, wie der Ball richtig andockt. Das ist dieses Gefühl des richtigen Treffens. Der Ball wird dann auch richtig schnell und sauber gespielt.
    Diese Gefühl fehlt mir auf der Vorhand, obwohl dies eigentlich mein Paradeschlag ist. Dort habe ich manchmal das Gefühl, dass ich den Ball nicht richtig treffe. Es ist als würde der Ball zu hart getroffen und mit zu wenig Spin (nur vom Gefühl her). Die Bälle sind wohl recht schnell und ich merke auch, dass die Bälle ordentlich Effet haben. Das wird mir von meinen Trainingspartner auch bestätigt. Ebenso bekomme direkt am Tisch keinen flachen schnellen Topspin hin, obwohl ich eigentlich über eine sehr gute Technik verfüge. Sehr häufig ziehe ich den Ball dann ins Netz.
    Ich liebäugle jetzt mit einem MX-P, obwohl ich einen höllischen Respekt vor diesem Belag habe.
    Was sagst Du dazu? Hast Du einen anderen Tipp?
    Bitte nicht am geringen TTR-Wert stören. Meine Technik ist wohl recht gut, wie mir immer bestätigt wird.
    Mein Trainingspensum beträgt in der Woche ungefähr 4 bis 5 Stunden (sehr intensiv).

    Gruß Frank Wilker

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