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Tibhar Evolution FX-S

Auf die zweite Neuerscheinung der Evolution Belagreihe, dem Tibhar Evolution FX-S, war ich ebenso gespannt wie auf den Tibhar Evolution EL-S.

Tibhar Evolution EL-S und Tibhar Evolution FX-S mit VerpackungIn der Wartezeit auf den neuen FX-S habe ich mir natürlich nochmals ausführlich den Tibhar Evolution FX-P angeschaut. Dieser ist in meinen Augen der leistungsfähigste Softbelag auf dem Markt. Die Durchschlagskraft ist vergleichweise hoch und es kann sehr viel Rotation erzeugt werden. Einfach zu spielen ist dieser, wie alle Evolution Beläge, nicht. Durch die flache Ballflugkurve war der Belag auch immer für den einen oder anderen Fehler im Topspinspiel zu haben und eine gewisse Spinanfälligkeit im passiven Blockspiel trat auf.

Weiterhin habe ich mir auch den neuen Xiom Vega Europe DF angeschaut, der ja auch im medium-soft Härtebereich liegt. Dieser wurde mit einem sehr weichen Obergummi ausgestattet und besitzt ebenfalls eine eher flache Ballflugkurve. Daher halte ich einen Vergleich zwischen EL-S und Vega Europe DF für schwierig, wenngleich beide Beläge die gleiche Zielgruppe ansprechen.

Tibhar Evolution FX-S mit VerpckungMit dem TSP Regalis Red konnte ich ebenso einen japanischen Belag testen, der in diesem Härtebereich liegt. Überraschenderweise war ich von den ausgeglichenen Spieleigenschaften und der exakten Ballführung sehr angetan. Dies ermöglicht es, neben einer sehr guten Ballkontrolle, auch eine sehr gute Rotation zu erzeugen. Im passiven Spiel hatte der Belag mir, vor allem auf der Rückhandseite, sehr viel Sicherheit gegeben.

Vor ein paar Tagen hatte ich auch nochmal den Hexer Duro gespielt, welcher im Medium-Soft Bereich der „Alleskönner“-Belag ist.

Welche Spieler brauchen einen medium-soft Belag?

Alle diese Beläge habe ich genannt, da der Tibhar Evolution FX-S in Konkurrenz zu den anderen typischen medium-soft oder soft-medium Belägen stehen wird. Spieler, die auf eine solche Schwammhärte zurückgreifen, setzen auf eine Allround-Offensiv-Strategie, bei der mittelschnelle Angriffsbälle wie auch sehr gefühlvolle Topspins gespielt werden. Die Ballkontrolle muss gegeben sein. Im passiven Blockspiel, meist auf der Rückhandseite, muss die notwendige Länge vorhanden sein und ein fehlerverzeihender Katapult einsetzen. Ob der FX-S alle diese Kriterien erfüllt, will ich im folgenden klären.

Technische Eigenschaften des Tibhar Evolution FX-S

Tibhar Evolution FX-S WerteangabenWie den EL-S habe ich mir auch den FX-S genauer angeschaut. Der Schwamm ist relativ grobporig konzipiert und sehr elastisch. Als Härtegrad würde ich 42,5° vermuten. Das Obergummi ist enorm griffig sowie robust und ist mit dem des EL-S identisch. Daher ist die Noppenstruktur ebenso mittellang und durchschnittlich breit. In der Verpackung (rot 1,9~2,0) bringt der Belag 107g auf die Waage. Ungeschnitten macht das 68g und geschnitten 44g.

Spieleigenschaften des Tibhar Evolution FX-S

Tibhar Evolution FX-S Belag und Cover (2)Beim Einkontern hat der Belag eine mittelschnelle Grundgeschwindigkeit. Es setzt ein ordentlicher Katapult ein, der das geradlinige Spiel etwas unterstützt.

Der Topspin

Die ersten Topspins konnte ich sehr gefühlvoll und mit einer guten bis sehr guten Rotation spielen. Die Ballflugkurve ist mittelhoch und mittellang. Der Eröffnungstopspin ist, wie beim EL-S, die große Stärke des Belags. Allerdings ist dieser ein ganzes Stück langsamer und gefühlvoller. In der maximalen Rotation ist der Tibhar Evolution FX-S deutlich vor dem weicheren FX-P. An den EL-P kommt der Belag bei weichen Topspins spintechnisch heran. Bei härteren Schlägen besitzt der EL-P dann deutlich mehr Power und etwas mehr Rotation. Der EL-S ist dem FX-S dann komplett überlegen.

Das Halbdistanzspiel und Endschläge

Tibhar Evolution FX-S ObergummiAuch aus der Halbdistanz kann der Tibhar Evolution FX-S auf einen schönen Spinbogen und eine gute Dynamik zurückgreifen. Der FX-S besitzt dahingehend deutlich mehr Power als ein Hexer Duro oder Vega Europe DF. Die Ballankopplung ist, bedingt durch das griffige Obergummi, optimal, wenngleich durch den medium-soft Schwamm auch etwas Ungenauigkeit in die Schläge kommt. Dafür ist der FX-S noch fehlerverzeihender als sein großer Bruder, der EL-S. Bei harten Endschlägen muss man bei dem Belag etwas mehr Abstriche machen. Der harte Gegentopspin gelingt dennoch außerordentlich gut, wenngleich nicht mit der allergrößten Durchschlagskraft.

Im Endeffekt ist der Tibhar Evolution FX-S der beste Topspinbelag für weiche, gefühlvolle Topspins. Gegenüber seinen weicheren Konkurrenten wie dem Tenergy 05 FX oder dem andro Rasant Powersponge kann viel mehr Druck aufgebaut werden. Gegenüber dem FX-P besitzt der Belag den schöneren und besseren Spinbogen, wodurch die Fehlerquote deutlich sinkt im Topspinspiel. Und im Vergleich zu einem Hexer Duro ist der FX-S schneller, spinniger und dynamischer.

Aufschlag, Rückschlag, Block und Schuss

Tibhar Evolution FX-S SchwammIm Aufschlagspiel kann, vor allem weich getroffen, ein sehr guter Spin gespielt werden. Auch kompliziertere Aufschlagtechniken sind möglich. Im passiven Rückschlagspiel setzt ein moderater, fehlerverzeihender Katapult ein. Die Genauigkeit in den Schlägen bleibt auf einem ähnlich hohen Niveau, verglichen mit dem EL-S. Dennoch merkt man, dass das Obergummi gerne Spin annimmt. Daher ist der FX-S etwas anspruchsvoller als typische medium-soft Beläge wie Hexer Duro oder Vega Europe. Das Spielpotential ist aber wiederrum wesentlich besser. Vor allem der weiche Bananenflip kann mit einer außerordentlich hohen Quote und relativ rotationsgeladen gespielt werden.

Tibhar Evolution EL-S und FX-S NoppenstrukturIm Blockspiel macht der Tibhar Evolution FX-S eine gute Figur. Bei passiven Blockbällen sorgt das mittelschnelle Tempo und der moderate Katapult für ein gutes Ballgefühl. Die Bälle können gut und präzise platziert werden. Das Schlägerblatt muss etwas geschlossen werden, damit die Blockbälle nicht zu hoch geraten. Aktive Spinblocks gefallen mir am besten. Total aggressiv weggedrückte Blockbälle sind wiederum vom Timing her schwierig. Da bräuchte der FX-S einen härteren Schwamm, um mehr Druck auszuüben.

Im Schussspiel funktioniert der Tibhar Evolution FX-S grundsolide. Die große Stärke des Belags ist diese Disziplin aber nicht. In der Ballonabwehr kann sich schön eingegraben werden. Die Mischung aus Katapult und mittelschnellen Tempo lassen eine gute Ballkontrolle und Länge in den Ballonabwehrschlägen zu. Für Gegenangriffe ist zudem noch genügend Power vorhanden.

Tibhar Evolution Vergleich

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Spieleigenschaften
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Fazit zum Tibhar Evolution FX-S

Tibhar Evolution FX-S Schwamm und NoppenstrukturIm medium-soft Bereich setzt der Tibhar Evolution FX-S neue Maßstäbe. Der weiche Topspin kann extrem sicher, platziert und mit jeder Menge Rotation gespielt werden. Bisherige Beläge in diesem Härtebereich haben, was Tempo, Rotation und Dynamik angeht, das Nachsehen. Für Powerallrounder oder Angriffsspieler, die eine schwächere Rückhandseite ausgleichen möchten, bietet der FX-S ein hohes Leistungspotential. Mit diesem Potential kommt aber auch eine vergleichsweise hohe Spinanfälligkeit hinzu, wobei die Ballkontrolle prinzipiell sehr gut ist. Durch diese Eigenschaften findet der Belag wohl in allen Leistungsklassen seine Anhänger. 1-2mal pro Woche sollte dennoch trainiert werden.

Im Vergleich zu den anderen Tibhar Evolution Belägen besitzt der FX-S mehr Spin und Tempo als der FX-P. An den EL-P kommt dieser hingegen nur beim gefühlvollen Spinspiel heran. Gemessen am neuen EL-S ist der FX-S eine entschärfte Version, die wesentlich mehr Ballkontrolle und Ballgefühl liefert.

Tibhar Evolution FX-S

44,90€
Tibhar Evolution FX-S
8.9

Spieleigenschaften

9/10

Qualität/Haltbarkeit

9/10

Preis-Leistungsverhältnis

9/10

Pros

  • weiche Topspineröffnung
  • ausgeglichene Angriffseigenschaften
  • leistungsfähigster medium-soft Belag
  • Ballankopplung im Spinspiel

Cons

  • überdurchschnittliche Spinanfälligkeit für medium-soft Belag
  • Durchschlagskraft im Endschlag

45 Gedanken zu “Tibhar Evolution FX-S

  1. Vielen Dank für deinen Bericht.
    Ich hatte dich ja schon mal zu deinem Bericht zum Gewo Hype EL Pro 40 /42,5 und dem Hype XT Pro 40 angeschrieben, danke für die Antwort.
    Der Evolution FX-S steht auch auf meiner Liste für meine Vorhand.
    Der EL Pro 40 war mir ja zu langsam, der EL Pro 42,5 etwas zu schnell und zu schwer. das Obergummi ist aber Super.
    Hoffe ja, dass der Hype XT Pro 40 die Mitte bildet.
    Wo kann man den Evolution FX-S in etwa einordnen zu den Gewo Hype Belägen?
    Sehr reizvoll ist die Spinnfreudigkeit.
    Habe früher den FX-P gespielt, war absolut TOP, wo dann aber nachfolgende Chargen immer weicher wurden, die Flugkurve immer flacher, somit habe ich dann gewechselt.
    Der Vega Europe DF stand auch noch auf meiner Liste, habe ich aber wieder gestrichen, da dieser ja etwas schneller, als der normale Vega Europe sein soll. Da ich einen fast neuen Vega Europe (ohne DF) testen konnte und mir hier die Ballkontaktzeit etwas zu kurz war, weiche Bälle schwieriger zu spielen waren, da ist der Hype EL Pro 42,5 noch besser für mich.
    Anmerkung: Bevorzuge sehr spinnige medium/soft Beläge mit mittlerem Katapult, Spielstärke um die 1500 TTR auf dickem Balsaholz.
    Danke.

    • Hallo Stefan,

      der FX-S besitzt von allen genannten Belägen den meisten Spin und die höchste Ballflugkurve. Auch vom Tempo her ist der FX-S sowohl dem EL Pro 42.5 als auch dem XT Pro 40.0 voraus. Der FX-S könnte dennoch passen, da du ja wahrscheinlich einen viel zu schweren EL Pro 42.5 erwischt hattest.
      Für mich persönlich war und ist die Spinkurve des FX-P das größte Manko. Diese Probleme hat man mit dem FX-S nicht. Der Katapult ist zwar vorhanden, aber moderat und nicht störend, wie bei anderen Katapultmonstern. Die einzige wirkliche Schwäche gegenüber anderen medium-soft Belägen ist die relativ hohe Spinanfälligkeit, da das Obergummi den Ball einfach zu gut greift 😉 Aber diese Eigenschaft findet man bei anderen griffigen Belägen wie zb. bei der Tenergy-Belagserie ebenfalls. In dem Fall drückt diese „Schwäche“ einfach die Leistungsfähigkeit des FX-S gegenüber anderen ähnlichen Belägen im Spinspiel aus.
      Ich gebe nach der Testphase meinen FX-S wieder ab. Wenn bei dir oder jemand anderem Interesse an einem Test besteht, dann einfach bei mir melden. (Meinen EL-S gebe ich nicht mehr her, auch nicht für alles Geld der Welt 😉 )

      Gruß,

      Marcel

  2. Vielen Dank Marcel für die schnelle Antwort.
    Wenn der FX-S nicht härter (besser ein bisschen weicher) als der Hype EL Pro 42,5 ist, die Ballkontaktzeit nicht kürzer und ja noch mehr Bogen haben soll, ist das mein Belag. Komme vom Frischkleben, spiele auf der RH klebrige Beläge, daher ist Katapult und Spinnanfälligkeit nicht das Problem, hab ein recht gutes Auge dafür ;-)).
    Die Spinnfähigkeit speziell bei weicheren Eröffnungsbällen, kommt mir sehr entgegen.
    Werde ihn auch nur in 1,7-1,8 mm spielen, könnte mir sonst zu schnell werden. Mein Holz ist auch nur für Beläge unter 2 mm konzipiert.
    Gruß Stefan

  3. Spieleigenschaften

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    Qualität/Haltbarkeit

    9.00

    Preis-Leistungsverhältnis

    8.20

    Hallo Stefan,
    das hört sich nach einem Rendler Holz an.
    Ich hatte gleiche Überlegungen und habe mir das Tibhar Illusionkiller dazu gekauft ( EL-S und FX-S), von dem hoffte ich auf ähnliche Eigenschaften, wie die Rendler (passt auch ungefähr) : Leichter Balsaeffekt, sehr kotrolliert und viele Facetten.
    Aber: ich habe gemerkt, dass die Rendler eher ein Voll- Japangummi (oder einen Klassiker) ohne viel Frischklebeeffekt brauchen. Ich denke das geht meist nach hinten los (ich habe einiges ausprobiert).
    Mit dem Illusionkiller sind die Beläge gut bis sehr gut zu spielen, haben aber genau auch die Macken, die angesprochen wurden und mit Balsa sehr. Von daher würde ich diese Beläge empfehlen für ein modernes Carbon oder Arylate Holz, ohne Balsakatapulteigenschaften. Sehr wichtig finde ich bei diesen Belägen ein gleichmäßiges lineares Tempoverhalten des Holzes.
    Wenn ich mit meinen Vermutungen richtig liege, dann bin ich auf einen Bericht gespannt und hoffe er kommt.
    Und sollte ich damit nicht richtig liegen trotzdem.

    Ansonsten an Marcel: ich lese alle Berichte mit großem Vergnügen und habe die GEWO Hype 48 und 40 getestet, die Regalis red + blue und und…. es kommt immer auf das Holz an mit dem getestet wird. Deine Erfahrungen sind schon sehr gut und auch gut zu gebrauchen, aber: mir würden im Zusammenhang mit Belägen, gerade für spielschwächere Leser wie mich, eine Empfehlung, oder besser eine Einschätzung des zu spielenden Holzes, helfen.
    Wäre toll, auch wenn ich die Berichte ohne das verschlinge und mir meine Meinung bilde.
    Danke auf jeden Fall für die Arbeit, die ich nicht unterschätze.
    LG Martin

    • Hallo Martin,

      da sprichst du eine Problematik an, die ich nicht vollends lösen kann in meinen Berichten. Denn bei der Verwendung des Holzes kommt es sehr auf das eigene Spielgefühl an. Daher kann ich zwar Empfehlungen für ein funktionierendes Spielholz geben, aber das sehen viele auch wieder ganz anders.
      Die grundsätzliche Entwicklung ging mehr in Richtung Faserverstärkung und weg vom Vollholz. Mit dem neuen Plastikbällen geht der Trend wieder Richtung Vollholz oder zumindest zu einer weichen Faser. Allein daran merkt man, dass es noch viele andere Faktoren gibt, die entscheiden, mit welchem Holz die Beläge am besten zur Geltung kommen.
      Ich teste alle Beläge immer mit den gleichen Hölzern, um nur die Spieleigenschaften der Beläge wahrnehmen zu können. Aber es gibt auch gewisse DInge, wie Ballgefühl, Vibration und diverse Spieleindrücke, die ich sowieso nicht ausdrücken kann. Bei einem Test habe ich mal von einem komischen Gefühl gesprochen, dass ich mit einem Belag auf allen Hölzern hatte.
      Es gibt grundsätzliche Holz-Belagkombinationen, die funktionieren. Ich werde noch mehr Beiträge über allgemeine Grundsätze und Erfahrungen in meiner Rubrik Tischtennismaterial schreiben, damit jeder sich selbst, so wie du, eine eigene Meinung bilden kann, welches Spielholz in der jeweiligen Situation zum eigenen Spiel passt.
      Aber danke für deine Einschätzungen. Ich werde mir für die Zukunft Gedanken machen, um meine Testberichte noch weiter zu verbessern und auch auf solche Aspekte mehr eingehen.

      Gruß,

      Marcel

  4. Hi Martin,
    ja, es ist das Rendler Re-Impact T1. Hatte vorher das T4 gespielt. Mit dem T4 hatte ich mich in einer Halbserie eine Spielkasse verbessert. Höheres Tempo, bei gleicher Fehlerquote.
    Durch gesundheitlichen Problemen in dem Schlagarm (Handgelenk), musste ich das Gewicht verringern.
    Durch weitere Probleme zusätzlich in der Schulter, bin ich dann auf das T1 umgestiegen, da es (Anfangs) langsamer war. Ist mitlerweile deutlich schneller, als das T4, gleichauf mit dem MA1.
    Und das bei beiden T1, die ich habe. Hängt wohl mit der Klebetechnik bei der Holzherstellung zusammen. Es stand mal auf der Homepage, dass die Furniere mit einem Klebeschaum geklebt werden. Vermutlich platzen oder drücken sich die Bläschen im Schaum kaputt, werden komprimiert, verdichtet, sodass das Holz dann „deutlich“ schneller wird. Jetzt schon bei 3 Hölzern bei mir.
    Habe früher elastische AL Hölzer gespielt. Würde aber nicht mehr zurück wechseln.
    Egal ob Faserverstärkt ober Balsa oder andere „steife“ Hölzer. Ich liebe Balsa, da im langsamen Spiel viel Gefühl, beim schnellen Spiel sehr präzise, schnell, druckvoll, katapultig ist.
    Ein lineares Verhalten ist zwar kontrolierbarer und berechenbarer, aber auch für den Gegner ;-)).
    Natürlich muss man seine Technik deutlich umstellen.
    Habe auf dem Balsa Holz weiche, harte, klebrige, frischgeklebte, getunte, katapultige, Klassiker, Hightech Beläge gespielt…..geht nicht gibt’s nicht.
    Alles eine Frage der Technik, Spielstärke, Spielsystem, usw…..
    Pauschal gilt: Elastische weiche Beläge eher auf steifen harten Hölzern, mit kürzerer Ballkontaktzeit, weniger Elastizität.
    Auf elastischen Hölzern funktionieren sehr gut härtere Beläge.
    Ich selbst brauche die Präzision für Block, Konter, Schuss, die Griffigkeit für sehr viel Drall in der Eröffnung und im Aufschlag und das geht bei mir mit extrem spinnigen katapultigen Belägen.
    Je mehr Effet, desto besser, alles was hinterm Tisch kommt, wird angezogen.
    Habe für meine Spielstärke ein sehr gutes Auge für Rotation, egal in welche Richtung ;-))
    Wenn ich den Evolution FX-S darauf gespielt habe, werde ich mal berichten.

    Gruß Stefan

  5. Hallo ihr zwei,
    schneller Antworten kann man ja wirklich nicht, Daumen hoch für beide.
    An Marcel:
    Ich finde es klasse wie du mit der Kritik umgehst, da könnten sich einige ein Scheibchen von abschneiden.
    Stefan:
    Ich habe selber zwei Rapier 44 und ein Dream und kann bis auf einige Eckpunkte deine Wahrnehmungen bestätigen.

    Es gibt da allerdings einen Punkt, den ich deutlich anders sehe.
    Und das betrifft euch beide.

    Meiner Auffassung nach, und eigentlich habt ihr ähnliches wahrgenommen, funktionieren manche Holz/Belagkombis einfach nicht.
    Wenn ich einen katapultstarken Belag nehme und ein Balsaholz mit viel Mittelfurnier, so werde ich nie eine gute Kombi erreichen. Das Ergebnis wird immer ein ++ diffus sein. Mag daran liegen, dass einige Balsahölzer stark auf den Effekt ausgelegt sind und dann „durchdrehen“, mag auch an dem Gummi liegen, dass dann durch (Schwammstärke, OG?) zu viel Flummieffekt unkontrolliert wird.
    Ich könnte mir andere Bölzer vorstellen, wo es ähnlich laufen wird ( Hinoki…?), die ich nicht kenne. Bei Einigen Carbon – Arylate Holzern ist das nicht der Fall.
    Aber beim Balsa bin ich durch vieles Testen extrem überzeugt.
    Ich habe z.B.die, für mich gute, TSP Black Balsa Serie in Stärke 3-6 mit gleichem Gummi gespielt , dann mit verschiedenen. Die Ergebnisse waren sehr aufschlussreich, da ich stark davon ausgehe, dass sich diese Serien von TSP schon linear aufbauen, abgesehen von leichten, nicht zu vermeidenden, Abweichungen. Hier konnte ich erleben, was ein nicht linearer Katapult heißt. Und wie dieser dann zum Gummi zu bewerten ist. Es grenzt fast an einer Unmöglichkeit dies zu tun, da sich das Gummi jedes Mal anders verhält, aber nicht mehr linear. Schläge die vorher gingen beim 6er gehen beim 4er, aber nicht beim 5er…….
    Diese Erfahrung hat mich eins sehen lassen: eine Einschätzung eines Belages geht ohne Holz nicht, selbst wenn jemand über jahrelange Erfahrung verfügt. Es ist immer eine Symbiose des Paketes. Das hat mich auch in einigen renommierten Stores schon einiges an Geld gekostet.
    Nicht zu unterschätzen ist auch der Aufwand etlicher niederklassiger Spieler, wie mich, die dann versuchen !!! dieses Defizit an Wissen durch komische Bewegungen aus zu gleichen. Denn wenn eine Kombi nicht funktioniert heißt es nicht, dass der Spieler den Fehler beim Material sucht, er wird erst an sich arbeiten.
    Und hier sehe ich die Probleme bei jungen Spielern, die schnell das Interesse verlieren, und gewissenlosen Verkäufern. Aber auch älteren, die (wieder) einsteigen.
    Beratung kann immer nur eine Symbiose aus allem sein.
    Der einzige Verkäufer, der das ansatzweise z.Z. macht, ist A. Rendler. Ja, er ist oft verschwommen und man muss zwischen den Zeilen lesen können, aber er ist gut. Ich kenne sonst niemanden und auch in den tollen Stores von BTY kann man sich verkaufen, ist mir selber zwei Mal passiert.
    Deshalb wünschte ich mir es wäre bei einer Besprechung anders, oder zumindest so, dass man einschätzen kann, was für Holzer gehen könnten.
    Ich hoffe es war nicht zu wild, was ich schrieb.
    Martin

    • Hallo Martin,

      es gibt sicherlich Holz-Belagkombinationen, die gut funktionieren. Deshalb habe ich auch einen Tischtennisschlägertest gemacht, bei dem nur gute Kombos getestet wurden.
      Allerdings ist das, was auf die meisten zutrifft, nicht unbedingt für jeden gut. Ich kenne Spieler, die extrem katapultige Hölzer mit sehr weichen Belägen spielen, was ja eigentlich ein Unding ist, aber für diese Spieler bringt das das nötige Ballgefühl.
      Ich werde immer meine Meinungen und Empfehlungen in diesem Blog deutlich machen und allen, die Hilfe brauchen, ein paar Tipps geben, aber niemals etwas vorschreiben mit dem Slogan „nur so und nicht anders“. Ich verstehe aber dein Problem. Deshalb solltest du, wie Stefan vorgeschlagen hat, dich immer kompetent und individuell beraten lassen.

      Gruß,

      Marcel

  6. Hi Martin,
    ja ist nicht ganz eindeutig, was du eigentlich sagen willst, zumindest für mich.
    Beratung beim Verkauf steht und fällt mit der Kompetenz der Verkäufers (Beraters).
    Ich lasse mich – zusätzlich zu meinem eigenen Gefühl und Wissen, was zu mir passt – nur von einem einzigen Verkäufer beraten und das seit über 20 Jahre, passt zu 95%. Alle anderen in diesem Shop, sind nur Verkäufer oder empfehlen das, was sie für sich gut finden, nicht was zum Spieler passt.
    Dran wird man auch nichts ändern können, egal wo man kauft oder sich beraten lässt.
    Auch mit Holz/Belag-Kombis, wo ich sage, geht gar nicht, spielen einige und finden es super und es funktioniert bei denen auch. Mehrfach im Verein gesehen und getestet.
    Zu mir passt halt Balsa und katapultige und sehr griffige Beläge, wo andere sagen, nicht kontrollierbar, geht gar nicht …. :-)) Es wird immer eine individuelle Wahl bleiben.

    Hi Marcel,
    ich finde deine Testberichte super, da auch viele Hinweise zu vergleichbaren Belägen mit einfließen, was ich für wichtig halte.
    Auch das du auf verschiedene Schlagarten eingehst.
    Auch das PRO und KONTRA am Ende finde ich gut.
    Habe aber nur die Berichte gelesen, von Belägen, die für mich interessant sind.
    Wenn du alle Beläge immer mit den gleichen Hölzern testest, kommt meiner Meinung nach ein gut brauchbares und vergleichbares Testergebnis heraus.
    Es sollten aber mindestens die Schwammdicke angegeben werden (fehlt bei diesem Bericht, bestimmt ein Versehen :-))
    Auch welche Hölzer verwendet wurden, wäre hilfreich, zumindest, ob es sich z.B. um steife, schnelle, elastische, faserverstärkte …… Hölzer handelt.
    Speziell, wenn es nennenswerte Unterschiede bei den Spieleigenschaften auf unterschiedlichen Hölzern gibt, wäre ein Hinweis sehr hilfreich.
    Das alle Schieleigenschaften auf deine Technik und Leistungsstärke sich beziehen, muss halt jeder Leser berücksichtigen, anders geht es halt nicht.

    Mach weiter so, finde ich super, danke !!

    Meinen FX-S bekomme ich leider erst am Wochenende.

    Gruß Stefan

    • Hallo Stefan,

      ja, hab ich vergessen 😉 Wurde nun ergänzt. Man hätte aber auch bei der Betrachtung der Produktbilder auf die Belagstärke schließen können :-p

      Ich habe vier Hölzer, die ich in und auswenidg kenne und eigentlich alles abdecken: Stiga Allround Classic Carbon, Xiom Vega Pro, Butterfly Jonyer Hinoki und Tibhar Illusion Killer. Auf einem der genannten Hölzer funktionieren die Beläge immer. Zu 90% reicht aber mein Stiga Allround Classic und Vega Pro, um einen Belag optimal testen zu können (langsameres Allround/OFF- Holz mit Mischung aus Vollholzfeeling und Faserverstärkung und schnelles OFF Holz mit Faserverstätkung)

      Ich freue mich, dass dir die Testberichte gut gefallen. Ich bin aber immer offen für konstruktive Kritik. Letztendlich kann ich auch nur meine persönlichen Erfahrungen teilen. Ich versuche aber, meine Testberichte immer besser und verständlicher zu machen.

      Danke und viele Grüße,

      Marcel

  7. … Und dass find ich klasse, auch von euch beiden, dass ihr euch Gedanken macht.
    Danke für die Antworten, ich hab ja oben auch schon geschrieben, dass ich gern die Tests lese und sie sehr gut finde.
    Oben hast du eine wichtige Info gegeben, Marcel,bezüglich deiner Schläger, wie du schreibst, von denen immer einer passt. Stell das doch einfach voll rein, dann können andere sich weitere Infos zu den Schläger/Belagkombis holen.
    So Long, habe eben Training gemacht bei dem Wetter und bin platt….Sorry mehr geht gerade nicht.
    LG Martin

  8. Spieleigenschaften

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    Qualität/Haltbarkeit

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    Hallo Marcel !

    Erstmal ein großes Lob an deinen Blog und die Seite überhaupt. Nach so etwas habe ich länger schon gesucht. Detaillierte Tests ohne das ganze BlaBla zwischendurch wie es im TT-News-Forum teilweise ist :).
    Ich spiele nun den Evolution-FXP schon seit er erschienen ist und konnte damit mein techniches und spielerisches Niveau steigern. Der Belag ist für mein Spiel einfach passend, aber ich würde mir ein wenig mehr Durschlagskraft wünschen, da mir der Fx-P manchmal zu „brav“ ist. Laut deinem Testbericht soll „das Bisschen mehr“ beim FX-S gegeben sein. Wie sieht es denn mit dem Frischklebefeeling aus, dem Sound und dem Katapult im Vergleich zum FX-S? Wenn das auch noch gegeben ist, werde ich wohl mal mutig sein und meine sicheres Pferd, den FX-P, eintauschen.
    Falls dir das bei der Beurteilung hilft, hier ist mein Spielsystem zu erahnen: https://www.youtube.com/watch?v=nJFf5YiTzPk

    Vielen Dank schonmal für die genommene Zeit und mach bitte weiter so,

    Sascha

    • Hallo Sascha,

      danke für dein Lob! 😀

      Das gesuchte mehr an Durchschlagskraft hat der FX-S. Zudem sprechen die verbesserten Spinwerte, die höhere Spinkurve im Topspinspiel und die Dynamik im offenen Spiel für den FX-S.
      Mehr Katapult besitzt eindeutig der FX-P. Das bringt aber hauptsächlich im Blockspiel Vorteile.
      Sound ist beim FX-S auch gegeben, aber logischerweise durch den härteren Schwamm geringer als beim FX-P. Ein ordentliches „Frischklebefeeling“ oder Ballrückmeldung kommt aber auf.
      Hoffe das hilft dir weiter. Wenn man wie du vom FX-P kommt und etwas mehr Leistungsfähigkeit möchte, dann ist der FX-S immer einen Test wert.

      Gruß,

      Marcel

  9. Spieleigenschaften

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    Qualität/Haltbarkeit

    9.00

    Preis-Leistungsverhältnis

    9.00

    Hi Marcel,
    so, habe nun den FX-S 1,7-1,8m rot auf ein Balsa Re-Impact T1 getestet.
    Freitag nur 10 Sätze Doppel, Dienstag endlich auch Einzel.
    Erster Eindruck Freitag auf der VH: Sehr viel Spinn, hoher Bogen bei der Eröffnung, sehr sichere Platzierung. Gegner hatten viel öfter als sonst, den Ball hinter dem Tisch geblockt. AS sicher mit viel Spin, auch kurz möglich. AS Annahme auch OK. Topspin am Tisch und etwas weiter weg sicher mit viel Rotation.
    Was aber Freitag schlecht und Dienstag noch schlechter funktionierte, ist der harte Ball, Schuss, Schlagtopspinn, sobald ich nicht mehr am Tisch stand.
    Da ich katapultige Beläge gewohnt bin, spiele ich diese Schläge sehr offen, dass Funktionier aus der Halbdistanz leider bei mir, mit meiner Technik nicht wirklich effektiv ;-(
    Auf der Rückhand hat er auch gut funktioniert, mir nur etwas zu schnell, spiele hier deutlich langsamere und härtere Beläge.

    Vergleich Spin, Tempo, Rotation zum Hype EL Pro 40 und Hype EL Pro 42,5 (beide in 1,9mm schwarz):
    Spin: FX-S > EL 42,5 > EL 40
    Flugkurve/Bogen: FX-S > EL 40 > EL 42,5
    Tempo: EL 42,5 > FX-S > EL40

    Da hast weiter oben geschrieben, dass du deine Testbeläge wieder abgibst, nach Beendung der Tests.
    Hast du den FX-S 1,9-2,0 in rot noch?
    Und den XT Pro 40 1,9 in rot?

    Wenn ja, wie sind die Abmessungen, was möchtest du dafür haben?

    Bin am überlegen, ob sich die Probleme mit dem dickeren FX-S deutlich bessern oder ich doch eher zum XT40 greifen sollte, da dieser mehr Katapult hat.
    Ein vor einem 1/2 Jahr übertunter EL 42,5 fuktioniert aktuell richtig super (Schwamhärte, Spin und Tempo jetzt zwischen EL 40 und EL 42,5)

    (Meine E-Mail-Adresse ist ja eingetragen)

  10. Spieleigenschaften

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    Qualität/Haltbarkeit

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    Preis-Leistungsverhältnis

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    Hallo Marcel,

    in deinem Bericht hast du kurz erwähnt dass sich der Fx-s härter als der T05fx anfühlt. Diesen spiele ich im Moment auf der RH (auf einem Innerforce ALC). Den El-s für die Vorhand habe ich mir bereits bestellt (als möglichen Mx-p Nachfolger). Eigentlich wollte ich RH und Holz fix so belassen, nachdem über den Fx-s aber nur gutes geschrieben wurde, bin ich allerdings ins Überlegen gekommen.
    Um wie viel härter als der 05fx spielt er sich denn, bzw. wie sieht es deiner Meinung nach mit seinen restlichen Eigenschaften im Vergleich zum 05fx aus.

    Danke
    Christoph

    • Hallo Christoph,

      genau. Der Schwamm ist 1-1,5° härter beim FX-S. Das Obergummi des Tenergy 05 FX hingegen minimal straffer. Dadurch ist der FX-S minimal härter, aber nicht viel.
      Die grundlegende Charakteristik ist ähnlich. Viel Rotation, hohe Ballflugkurve, gutes Greifen des Balles und hohe Spinanfälligkeit.
      Mit dem Tenergy 05 FX ist der weiche Topspin etwas giftiger, dafür kann ich mit dem härteren FX-S etwas mehr linearen Druck erzeugen. Ich finde den FX-S im Blockspiel auch etwas angenehmer, direkter und fehlerverzeihender.
      Ein Umstieg sollte aber kein Problem darstellen. Ich denke sogar, dass ein Evolution FX-S der natürliche Ersatz für einen harten T05 FX ist.

      Gruß,

      Marcel

  11. Spieleigenschaften

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    Qualität/Haltbarkeit

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    Preis-Leistungsverhältnis

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    Hey,

    erstmal klasse Seite, die du hier hast !
    Könntest du mir den FX-S mit einem Aurus Soft und Regalis Red vergleichen ?
    Bin auf der Suche nach einem Ersatz nach letzterem, der Ersatz sollte etwas härter mit weniger Katapult und vielleicht einem Tick mehr Spin sein, da ich momentan ZLF Hölzer spiele ( 1. Holz Liu Shiwenund 2. IF ZLF ).

    Ich hatte da an den FX-S. EL-P oder Regalis Red gedacht.

    Kannst du mir da helfen ?

    Grüße

    • Hallo Felix,

      danke für dein Lob. Ich gebe mir auch viel Mühe! 😉

      Zu deiner Frage. Du hast da vier sehr unterschiedliche Beläge genannt.

      Der EL-P ist der härteste und anspruchsvollste der Beläge. Dieser besitzt mehr Rotation als ein Aurus Soft und spielt sich direkter mit mehr Power.
      Der Aurus Soft ist etwas weicher, katapultiger und angenehmer zu spielen, wobei das Obergummi auch viel Rotation zulässt.
      Weicher sind hingegen der FX-P und Regalis Red (je ca 42,5°). Der FX-P macht sehr viel Kurve und Rotation und ist wohl der beste Belag für weichen bis mittelharten Topspins unter den genannten. Der Regalis Red überzeugt mehr im linearen Spiel und besitzt deutlich mehr Katapult als der FX-P.

      Da sowohl der Regalis Red als auch der Aurus Soft relativ viel Katapult besitzen, kommt wohl nur der katpultarme FX-S oder der härtere EL-P in Frage. Letztlich ist der EL-P anspruchsvoller und für die härteren Schläge besser zu gebrauchen, während der FX-S für mehr Kontrolle, Spin und Bogen spricht.

      Die Evolution Beläge sollten auf beiden ZLF Hölzern gut funktionieren.

      Gruß,

      Marcel

      • Der Regalis Red ist mir eingefallen, weil ich den Blue getestet hab und der mir irgendwie gefallen hat. EL-P hatte ich nur kurz mal getestet, spielte sich ganz angenehm wenn auch recht hart, was eigentlich kein Problem darstellt.

        Der FX-S klingt weiterhin interessant, mal sehen ..

        Hat der Regalis Red echt nen hohen Katapult ? Ist ja eigentlich nen Japaner..

        Danke für die Antwort

        • Hallo Felix,

          im Vergleich zum FX-S schon. Ich empfand diesen aber nicht als störend. Im Geradlinigen Spiel (Konter, Block und Schuss) sogar angenehm und hilfreich. Der Regalis Red ist in jedem Fall einfacher zu spielen und besitzt sehr ausgeglichene Spieleigenschaften.

          Gruß,

          Marcel

          • Hey,

            ich möchte gerne 2 Beläge für die RH testen, denke es werden FX-S und der rote Regalis.

            Sollte viel Spin und gute Platzierungsmöglichkeiten am Tisch besitzen, sowie Topspinmöglichkeiten aus der HD besitzen. Dabei möglichst kein Katapultmonster sein.

            Gruß

  12. Hey,
    Ich habe in einem andere Forum gelesen, dass sich der Tibhar FX-S ähnlich dem Vega Japan bei gleichbleibenderem Kaptapul spielen soll. Würdest du dem zustimmen, bzw könntest du diese beiden Beläge insgesamt Vergleichen?

  13. Es steht ja noch mein Testeindruck vom FX-S 1,9-2,0 mm aus.
    Leider habe aktuell ich sehr wenig Zeit zum trainieren und auch zum „hier“ schreiben. Fasse mich daher hier recht kurz.

    Getestet auf ein Re-Impact T1 (13 mm Balsa Holz, steif und schnell)
    Im Vergleich zum FX-S 1,7-1,8 mm, lässt sich der dickere FX-S etwas besser aus der Halbdistanz spielen, hat aber am Tisch eine etwas flachere und etwas längere Flugkurve, da er halt 0,2 mm mehr Schwamm besitzt.
    Der Bogen und die Rotation sind aber immer noch deutlich höher und mehr, als bei anderen Softbelägen.
    Wie bereits in einem Bericht zum FX-S 1,7-1,8 mm weiter oben erwähnt, gehen alle Schläge ohne Probleme, besonders am Tisch gefällt er mir sehr gut.
    Sobald ich aber etwas vom Tisch weggehe, fehlt mir einfach der Katapult. Komme vom Frischkleben und habe auch danach meist sehr katapultiege Beläge gespielt.
    Habe parallel noch den Gewo Hype XT 42,5 in 1,9 mm getestet. dieser hat zwar etwas mehr Katapult, was man besonders bei Schlägen mit geöffneten Schägerwinkel merkt, für den gleichen Effet am Tisch muss man aber deutlich mehr arbeiten. Auch dieser Belag gefiel mir recht gut, aber durch gesundheitliche Probleme in der Schulter des Schlagarmes, kann ich die nötige Kraft hierfür nicht aufbringen.
    Mit dem sehr rotationsreichen FX-S ist es am Tisch leichter einen weichen bis mittelschnellen Ball, mit viel Effet zu spielen.

    Habe letzte Woche, nachdem ich es jetzt schweren Herzens aufgegeben habe, den FX-S 1,9-2,0 mm auf mein 13 mm Balsaholz zu spielen, den FX-S 1,7-1,8 mm auf ein dünneres Balsaholz (Re-Impact T4, ca. 11 mm) getestet und war doch sehr überrascht, dass der dünne FX-S hier doch deutlich besser funktionierte, am und auch etwas weiter weg vom Tisch, da das dünnere Holz etwas elastischer ist und daher selbst etwas Katapult erzeugt.
    Leider ist diese Woche schon das 1. Punktspiel. Nach dem 2. Spiel aber wieder 1 Monat Pause, sodass ich die beiden FX-S auf jeden Fall noch mal auf mein altes etwas elastischeres T4 testen werde.

    Fazit: Vorerst bleibt der Gewo Hype ELP 42,5 in 1,9 mm auf dem Punktspielschäger, da er mehr Katapult besitzt und recht viel Rotation erzeugt, leider mit einer etwas zu flachen und zu langen Flugkurve.
    Der FX-S hat definitiv den höchsten Bogen und erzeugt, zumindest am Tisch, bzw. bei mehr geschlosseren Schägerblatt die meiste Rotation, wobei hier auch weniger Krafteinsatz erforderlich ist, als z.B. mit dem Hype XT 42,5. Klarer Sieger für die weichen bist mittelschnellen Topspins.
    Harte Schläge am Tisch auch gut, nur aus der Halbdistanz fehlt der Katapult.
    Auf elastischere Hölzer scheint er aber auch aus der Halbdistanz zu funktionieren, dass muß ich aber erst noch testen.
    FX-S=meiste Rotation
    ELP 42,5=höchstes Tempo
    XT 42,5= mit beidem irgend wo dazwischen

    Bitte beachten, dies ist ein Testeindruck, gespielt mit meinem Holz, meiner Technik und meinem Spielvermögen (knapp QTT 1500).

      • hier noch mal eine Ergänzung zu meinem Bericht vom 5.September.
        Nach dem ich die ersten 2 Punktspiele mit dem alten Material verloren habe, habe ich mich dann doch entschlossen, auf das langsamere, etwas elastischere Re-Impact T4 Holz, mit dem Tibhar FX-S 1,9 umzusteigen.
        Mit sehr wenig Eingewöhnungzeit habe ich das 1. Spiel auch verloren, die nächsten 4 Spiele aber gewonnen 🙂 gegen, durch die Bank, stärkere Spieler.
        Kann jetzt zwar beidseitig nicht mehr so viel Druck machen, habe jetzt aber deutlich mehr Sicherheit.
        Der FX-S funktioniert hier hervoragend.
        Der fehlende Katapult vom Belag, wird etwas durch das Holz ausgeglichen.
        Das „Weniger“ an Katapult unterstütz auch noch mal die Kontrolle.
        Spiele mich mehr und mehr mit die Kombi warm.
        Habe mich Anfangs mehr auf die passivere Schläge und Topspins spät getroffen konzentriert, da einfach sehr sicher. Es gehen aber auch zunehmend härtere und früher getroffene Schläge.

        Fazit: War die richtige Entscheidung. Der FX-S funktioniert auf etwas elastischeren Hölzern scheinbar besser, als auf steife Hölzer. Werde die Kombi weiter spielen.

        Gruß
        Stefan

        • Hallo Stefan,

          eine interessante Feststellung. Meistens ist ein gewisser Grad an Katapult nicht so schlecht für das eigene Spiel. Deshalb werden oftmals unkatapultige Beläge mit katapultigen Hölzern, oder umgekehrt, gespielt.
          Selbst höherklassige Spieler brauchen einen gewissen Katapult, der nicht durch die häufige Kombi aus Tenergy plus Carbonholz zustande kommt. Tuning ist dann häufig die Antwort.

          Der weitere Eindruck, dass ein kontrollierterer Schläger sehr viele Vorteile hat, predige ich wie von der Kanzel, wenn ich beim Tischtennismaterial eine Beratung gebe. Klar, nach ein paar Wochen fällt einem schon auf, dass langsameres Material die 1-2 Traumschläge pro Satz zunichte macht, was viele Spieler dazu bewegt weiter zu testen, obwohl der richtige Schläger schon gefunden ist. Dass aber 5-6 leichte Fehler pro Satz vermieden werden, weshalb längere Ballwechsel auch gegen vermeintlich gute Gegner nur dadurch gelingen, wird schnell vergessen 😉

          Ich selbst komme gut mit schnellen Carbonhölzern oder offensiven Vollhölzern zurecht. Im Training oder bei Übungen ist das immer ein Traum. Im Wettkampf jedoch, und bei der Art von Gegnern, die ich in der Bezirkliga antreffe, ist mein langsameres All+/Off- Holz aber genau die richtige Lösung.

          Sorry, aber ich musste da mal meinen Senf zu der Debatte um das immer schnellere Tischtennismaterial hinzu geben. Das wird noch ein größeres Thema sein, wenn 2017 oder spätestens 2018, wie man so munkeln hört, der Plastikball flächendeckend verpflichtend eingeführt werden soll. Mit dem Plastikball würde ich wohl auch auf schnelleres Material als jetzt setzen. Ich bin zu faul zum tunen, mal abgesehen davon, dass es verboten ist. Eine weitere Lösung ist es aber in jedem Fall, um den Verlust von Spin und Tempo aufzufangen 😉

          Gruß,

          Marcel

          • Hi Marcel,

            ich bin ja auch deiner Meinung, was das langsame oder schnelle Material angeht.
            Ich habe sehr spät mit Tischtennis angefangen und lange eine erbärmliche Technik gehabt (hat sich zum Glück deutlich gebessert :-)).
            Bin irgend wann auf Frischkleben umgestiegen, da hier mit deutlich kürzeren Bewegungen mehr erreicht werden konnte.
            Zudem habe ich gesundheitliche Probleme, sodass ich keine längeren Ballwechsel gehen kann.
            Zur Zeit geht es wieder gesundheitlich etwas besser, sodass ich auch längere Ballwechsel wieder gehen kann, was auch viel mehr Spaß macht.
            Kenne diverse Tischtennisspieler, die regelmäßig zwischen langsam und schnell wechseln. Die „eierlegende Wollmilchsau“ gibt es halt nicht 🙂
            Mit weniger Katapult und härteren Belägen, ist halt auch mehr Körpereinsatz und bessere Technik gefragt.
            Ich bin auf jeden Fall zufrieden, mit der aktuellen Kombi.
            Kann viel mehr variieren, lang, kurz, schnell, langsam, mehr oder weniger Spin….
            PS: Habe beide Seiten getunt mit einem langsamen Long Booster. Dadurch überspringe ich die Einspielzeit der Beläge, die anfänglich oft härter und undynamischer sind, nicht mehr „weichgeprügelt“ werden müssen. Verbessert ein wenig die Dynamik und Spinfähigkeit.
            Das mache ich nur 1x zu Beginn.
            Thema „verboten“ kann man drüber diskutieren.
            Habe länger überlegt, da ich schummeln nicht mag.
            Kein Profi spielt Beläge von der Stange, aus dem Laden. Es gibt spezielle Profi Beläge, werksseitig getunt. Kenne Leute, die so welche schon hatten, Originale, ungeschnitten.
            Die Regel sagt, Beläge müssen so gespielt werden, wie sie das Werk verlassen.
            Es gibt viele „legal“ getunte Beläge direkt vom Werk, factory-tuned, die auch Otto Normalverbraucher kaufen kann und zugelassen sind.
            Wenn ich aber nach verlassen des Werkes tune, ist das illegal??
            Naja, eine sehr fragwürdige Regel….

            Gruß
            Stefan

  14. Hallo Stefan,

    so ist es leider. Ich persönlich sehe es auch nicht als falsch an, dem Belag einen kleinen Kick zu geben. Denn es geht ja auch Kontrolle verloren.
    Es ist schade, dass dahingehend eine so zweideutige Regelauslegung ausgegeben wird. Denn fast alle Profibeläge werden nach „verlassen“ des Produktionswerks noch in einem anderen „Werk“ nachgetuned, bevor diese luftdicht verschlossen werden. So ist es zumindest bei den ESN Belägen.
    Mit dem Plastikball müssen einige entweder ihr Material ändern oder ein wenig nachhelfen. Denn es ist deutlich anstrengender den gleichen Spin und Speed auf die Platte zu bekommen.

    Gruß,

    Marcel

  15. Hallo Marcel,

    ich würde gerne wissen, wie sich der Evo FX-S im Vergleich zum Xiom Vega Japan spielt.
    Kannst du dazu einige Aussagen treffen?

    Viele Grüße
    Lukas

    • Hallo Lukas,

      würde die beiden Beläge nicht direkt miteinander vergleichen wollen. Das einzige, was beide gemeinsam haben, ist, dass sowohl der Vega japan im medium Bereich, als auch der FX-S unter den Medium-Soft Belägen, vergleichsweise viel Rotation und eine hohe Ballflugkurve zu den anderen Belägen der jeweiligen Belagkategorie besitzen. Ansonsten sehe ich da nicht viele Gemeinsamkeiten.
      Wonach suchst du denn genau bzw. warum hast du genau diese beiden Beläge ins Auge gefasst?

      Gruß,

      Marcel

      • Hallo Marcel,
        zuallererst möchte ich mich für deine schnelle Antwort bedanken! 🙂
        Ich habe 1,5 Jahre lang den Tenergy 80 (beidseitig) gespielt und bin dann, ohne groß meine Technik umstellen zu müssen, erfolgreich auf den Vega Japan umgestiegen, da dieser einfach günstiger ist. In manchen Situationen ist mir der Katapulteffekt jedoch etwas zu hoch. Ich habe mich daher gefragt, ob er FX-S eine ähnlich hohe Ballflugkurve und Rotation besitzt, wie der Vega Japan bei etwas moderaterem Katapult.

        Gruß,
        Lukas

        • Hallo Lukas,

          dann würde ich dir fast schon eher zum EL-S raten, der einen ähnlicheren Härtegrad besitzt. Wenn du aber ein etwas weicheres Spielgefühl verkraften kannst, dann kannst du auch den FX-S probieren. Beide Beläge besitzen für ihre Schwammhärte gesehen eine hohe Ballflugkurve. Die des FX-S wird dennoch etwas unter der des Vega Japan liegen. Bei der Rotation brauchst du dir mit dem Evos keine Sorgen machen 😉

          Gruß,
          Marcel

  16. Hallo,

    ich würde gerne von Rhzym 425 auf den FX-S umsteigen. Als Holz habe ich das Rosskopf Emotion, ist das möglich? Ich möchte insgesamt das Medium-Soft Feeling behalten aber etwas aggressivere Beläge spielen.
    Würde Diese Kombination passen?

    • Hallo Julian,

      wenn du nach einem schnelleren und spinnigeren Belag suchst, der in die gleiche Härteregion fällt, dann finde ich die Lösung mit dem FX-S gut. Bedenke aber, dass der Umstieg auf einen anspruchsvolleren Belag eine gewisse Eingewöhnungszeit benötigt.

      Gruß,

      Marcel

  17. Hallo Marcel,
    könntest du Acuda P2 und FX-S vergleichen, finde die Ballkontaktzeit beim P2 für meine RH passend, streut aber immer wieder nach meinem Empfinden.
    Vergleich Geschwindigkeit und Gewicht wäre auch noch toll.
    Besten Dank
    Peter

    • Hallo Peter,

      beim Gewicht müsste der FX-S etwas leichter sein, aber darauf möchte ich mich nicht festnageln lassen.

      Grundsätzlich hat der Acuda P2 mehr Katapult und spielt sich, aufgrund des weichen Obergummis, sehr softig. Der FX-S spielt sich etwas anspruchsvoller, mit einem weicheren Schwamm und härteren Obergummi in Kombination. Vom Tempo her geben sich beide nicht viel, wobei ich mehr Power beim FX-S sehe. In Sachen Rotation liegt der FX-S vorne. Im Block/Konterspiel verhält sich der P2 linearer/katapultiger und nicht so spinanfällig wie der FX-S. Dafür ist der Eröffnungsspin beim FX-S präziser, spinniger und mit einem höheren Bogen versehen.
      Hoffe der Vergleich hilft dir.

      Viele Grüße,

      Marcel

      • Hallo Marcel
        danke für die sehr prompte und tolle Antwort.
        Werde den FX-S eine Chance geben und berichten, könnte aber lt. deinen Angaben gut passen.
        Danke nochmals!
        Peter

  18. Hallo Marcel,

    ich spiele momentan den Xiom Vega Europe DF 2.0 auf der Rückhand. Mein Paradeschlag ist die Rückhand Topspin Eröffnung. Der Vega ist mir dabei manchmal etwas zu schwammig und drucklos. Wäre der FX-S in 1.9 eine gute Alternative? Wie ist die Grundgeschwindigkeit und Kontrolle (spiele Bezirksliga mit mäßigem Trainingspensum) des FX-S im Verhältnis zum Vega?

    Dank & Gruß
    Tom

    • Hallo Tom,

      grundsätzlich liefert ein FX-S mehr Tempo, Spin und Power als ein Vega Euro DF. In Sachen Ballgefühl, Rückmeldung und Katapult gibt der DF hingegen mehr Unterstützung. Beim Begriff Kontrolle bin ich vorsichtig, wobei der FX-S schon spürbar anspruchsvoller zu spielen ist. Im passiven Spiel nimmt dieser mehr Spin an. Dafür kannst du in der Eröffnung natürlich mehr raus holen.
      Hoffe das hilft dir weiter 😉

      Gruß,

      Marcel

  19. Hallo,
    Ich spiele gerade das Tibhar Samsonov Force Pro Black edition mit beideitig Tibhar evolution fx-s. Habe bis jetzt nur weiche Beläge gespielt, da sich aber meine Vorhand verbessert hat, suche ich einen schnelleren Medium Belag. Habe bis jetzt nicht viele verschiedene Beläge gespielt und weiß daher nicht welche für mich in Frage kommen würden.
    Ich spiele beidseitig Topspin und versuchen immer der zu sein der als erstes angreift. Ich blocke und schupfe aber auch manche Bälle. Der Belag soll mich helfen meine Technik weiter zu verbessern und sollte mehr ,,Durchschlagskraft“ haben als der Tibhar evolution fx-s.
    Habe mich ein bisschen im Internet schlau gemacht und eine Vorauswahl getroffen:
    Tibhar evolution el-s
    Xiom Omega V Euro
    Donic Bluefire M2
    Joola Maxxx p/450
    Butterfly Rozena
    Rakza X soft
    Andro Rasant/ Rasant Grip
    Tenergy 80/05
    Tibhar Aurus Select
    Für welchen sollte ich mich entscheiden? Was sind die Unterschiede zwischen den Belägen? Hast du sonst noch andere Vorschläge?
    Ein großes Danke, wenn du dir die Zeit nimmst mir zu helfen!

    • Hallo Klaus,

      gerne versuche ich dir weiterzuhelfen 😉

      Zunächst was allgemeines. Mehr Durchschlagskraft und Tempo ist gut. Es bedarf aber bei allen Belägen, die ich dir jetzt empfehle einer gewissen Umstellungszeit.

      Da du ein beidseitiger Topspinspieler bist und bisher den FX-S gespielt hast, wäre der EL-S fast schon die naheliegendste Variante. Der Umstieg ist aber schon groß, da der EL-S deutlich mehr Power besitzt.

      Wenn du sehr variabel spielst, dann sollte der Rozena auch eine gute Lösung sein. Vor allem im passiven Spiel sehe ich den Rozena einfacher zu spielen an, als den EL-S.

      Falls du auch gerne mal in der Halbdistanz Druck machst, ist der Omega V Europe ein sehr guter Belag, welcher zwar einen medium Schwamm hat, aber dennoch die viel Druck erzeugt.

      Der M2 ist dann mehr für die direkten Topspins am Tisch gut. Das Obergummi verspircht viel Zug und Rotation. Aber nicht so die ausgeglichenen Eigenschaften.

      Die anderen genannten Beläge halte ich für eher ungeeignet. Die Tenergys sind zu hart und zu schnell. Die Rasants gibt es bald nicht mehr. Der Rakza X Soft ist ähnlich dem FX-S von der Durchschlagskraft.

      Leider noch keine Aussagen kann ich zum Aurus Select machen, der für dich eine sehr interessante Alternative sein könnte, aber dazu muss ich diesen erst testen. Außerem erscheint der Belag frühenstens Ende Juni.

      Die Entscheidung kann ich dir nicht abnehmen. Aber ich hoffe, dass ich die Auswahl für dich gut eingrenzen konnte. Ich würde fast Rozena oder Omega V Europe sagen. Ist aber nur so ein Gefühl 😉

      Viele Grüße,

      Marcel

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