Tischtennis Roboter

Tischtennis Roboter – Test und Vergleich

Im Tischtennis Roboter Test und Vergleich werden die besten TT-Roboter bzw. Tischtennis Ballmaschinen getestet und vorgestellt. Durch meine langjährige Erfahrung als Tischtennisspieler und die vielen Trainingsstunden mit den unterschiedlichen Tischtennisrobotern kann der kompetenteste Vergleichstest im Internet an dieser Stelle präsentiert werden.

ModellDonic Robo Pong 2050Tibhar Robo Pro MasterTibhar Robo Pro GeniusDonic Robo Pong 1050 Tibhar Robo Pro    PlusTibhar Robo Pro Junior
Preis

739,00€ 899,00€

Kostenloser Versand

1349,90€ 1599,00€

Kostenloser Versand

1049,90€ 1099,00€

Kostenloser Versand

465,00€ 589,00€

Kostenloser Versand

875,00€ 989,00€

Kostenloser Versand

215,00€ 239,00€

Kostenloser Versand

TestergebnisTestergebnis Tischtennis Schläger 1Testergebnis Tischtennis Schläger 3
Ballrückführung


Oszillator





Topspin





Unterschnitt




Seitschnitt




Schnittwechsel




EignungAdvanced bis Pro
Pro
Advanced bis Pro
Beginner bis Advanced
Advanced bis Pro
Anfängertraining
Gewicht8kg27,2kg21,2kg4,5kg20,6kg5kg
ExtrasOptional mit Trainingsbällen oder Spielbällen
Optional mit Trainingsbällen oder SpielbällenOptional mit Trainingsbällen oder Spielbällen
Optional mit Trainingsbällen oder BallfangnetzOptional mit Trainingsbällen oder SpielbällenOptional mit Trainingsbällen oder Ballfangnetz
Vorteile
  • Ballrückführung
  • Vorprogrammierte Übungen
  • Einfache Bedienung
  • Einfacher Transport
  • Sieger Preis-Leistungsverhältnis
  • Ballrückführung
  • Zwei Ballauswurfrohre
  • Komplizierte Übungen
  • Qualitätssieger
  • Empfehlung für höchste Trainingsansprüche
  • Ballrückführung
  • Vorprogrammierte Übungen
  • Viele Schnitt- und Platzierungs-möglichkeiten
  • Hohe Qualität
  • Einfache Bedienung
  • 200 Bälle
  • Vorprogrammierte Übungen
  • Guter Preis
  • Ballrückführung
  • Guter Preis
  • Vorprogrammierte Übungen
  • Gute Qualität
  • Einsteigermodell
  • Einfache Übungen
  • Leichte Bedienung
  • Einfacher Transport
DruckZUM ANGEBOTZUM ANGEBOTZUM ANGEBOTZUM ANGEBOTZUM ANGEBOTZUM ANGEBOT

Tischtennis Roboter Test – Einzelkritik

Im folgenden möchte ich alle TT-Ballmschinen aus diesem Test genauer vorstellen. Daneben werde ich auch einige Ballroboter besprechen, die es nicht unter die TOP 6 geschafft haben, aber ebenfalls für den Trainingsalltag zu gebrauchen sind.

Donic Robo Pong 2050

 
  • Ballrückführung
  • Vorprogrammierte Übungen
  • Einfache Bedienung
  • Einfacher Transport
  • Sieger Preis-Leistungsverhältnis
 ZUM ANGEBOT

Gerade der Donic Robo Pong 2050 verfolgt mich schon meine gesamte Tischtennislaufbahn. In allen Vereinen, in denen ich bisher spielen durfte, stand genau dieser Trainingspartner immer zur Verfügung.

Die Gründe, sich den Robo Pong anzuschaffen, liegen sofort auf der Hand.

Zu aller erst spielt das unschlagbare Preis-Leistungsverhältnis dabei eine große Rolle. Es gibt keinen anderen TT-Roboter auf dem Markt, der so viele Funktionen und Möglichkeiten in diesem Preissegment bietet. Zwar wird auch der Robopong immer teurer, aber ist jeden Cent auch wert.

Zudem ist die Ballmaschine von Donic sehr leicht (8kg) und einfach zu transportieren. Es gibt zusätzlich einen Roboterrucksack zu kaufen, wodurch der Robo Pong überall eingesetzt werden kann.

Daneben ist der Aufbau sehr einfach. Das Gerät wird kinderleicht an die Platte gesteckt. Danach wird das Ballfangnetz ausgeklappt und ebenso am TT-Tisch befestigt. Sozusagen kann man den Donic Newgy Robo Pong 2050 als All-in-one Gerät verstehen.

Bedient wird der Ballroboter über das Steuerungsmodul. Hier können voreingestellte Übungen ausgewählt oder eine individuelle Programmierung vorgenommen werden. Die mitgelieferte Anweisung, besonders wenn es Probleme gibt, bietet schnelle Lösungen an.

Vorsichtig sollte man mit dem Drehkopf sein, wenn die Spinrichtung manuell eingestellt wird. Dieser und das Ballrückführungssystem sind die Schwachstelle des Robo Pong 2050. Ein behutsamer Umgang und das Abwaschen der Trainingsbälle vor dem ersten Einsatz schaffen Abhilfe.

Ich bin jedenfalls zufrieden mit dem Donic Robopong. Die Qualität ist sehr gut. Sollte doch mal etwas kaputt gehen oder Ersatzteile bestellt werden müssen, so gibt es eine eigens eingerichtete Servicehotline von Donic.

Auch mit dem Plastikball gibt es keine Probleme. Alte Roboter müssen normalerweise auch nicht umgerüstet werden.

Wer also einen Tischtennis Roboter sucht, mit dem nichts falsch gemacht werden kann, stellt der Donic Robo Pong 2050 die beste Wahl dar. Für mich als Vereinsspieler ist dieser absolut ausreichend. Der Anspruch an das Trainingsgerät liegt im fortgeschrittenen bis Profibereich.

Tibhar Robo Pro Master

  • Ballrückführung
  • Zwei Ballauswurfrohre
  • Komplizierte Übungen
  • Qualitätssieger
  • Empfehlung für höchste Trainingsansprüche
ZUM ANGEBOT

Das wohl absolute TOP-Produkt in unserem Test stellt der Tibhar Robo Pro Master dar. Meiner Meinung nach genügt dieser den höchsten Ansprüchen.

Denn neben den vielen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten finde ich die Idee mit den zwei Ballauswurfrohren einfach genial. Auf diese Weise können Übungen mit unterschiedlichen Schnittvariationen gespielt werden.

Daher ist ein realitätsnahes Tischtennistraining möglich und ein Ersatz zum Balleimertraining komplett gegeben.

Die 30 voreingestellten Übungen geben auch einem unerfahrenen Roboternutzer die Gelegenheit, schnell und unkompliziert in das Training einzusteigen.

Die Bedienung ist aber auch schnell erlernt, da viele Befehle über das Steuerungsmodul selbstklärend sind.

Über das Ballfangnetz gelangen die Bälle zurück in das Ballrückführungssytem des Tibhar Robo Pro Master. Dadurch kann (theoretisch) eine Übung fast endlos fortgesetzt werden.

Das einzige Manko des Roboters ist das vergleichsweise hohe Eigengewicht (27,2kg). Zwar kann dieser mühelos und bequem durch die Trainingshalle geschoben werden, aber ein mobiler Transport, wie beispielsweise mit dem Donic Robo Pong 2050, ist nicht möglich.

Daher empfehle ich einen festen Standort für das Premiumprodukt aus dem Hause Tibhar.

Für Tischtennisvereine oder ambitionierte Spieler lohnt sich die Anschaffung des Tibhar Robo Pro Master absolut und der hohe Preis ist auch gerechtfertigt.

Zur Information, falls ihr euch demnächst ein Exemplar zulegen wollt. Der Robo Pro Master ist mittlerweile komplett auf den Plastikball umgestellt, welcher ja faktisch nochmals etwas größer als ein Zelluloidball ist, und darf nur noch mit Plastikbällen betrieben werden.

Tibhar Robo Pro Genius

  • Ballrückführung
  • Vorprogrammierte Übungen
  • Viele Schnitt- und Platzierungsmöglichkeiten
  • Hohe Qualität
ZUM ANGEBOT

Als Vorgängermodell zum Robo Pro Master verfügt der Tibhar Robo Pro Genius ebenfalls über eine große Bandbreite an voreingestellten Übungen und Platzierungsmöglichkeiten.

Lediglich die Möglichkeit der abwechselnden Rotation fällt weg, da nur ein Ballauswurfrohr zur Verfügung steht.

Das macht aber gar nichts, denn bei den meisten offenen Spielübungen wird lediglich eine Rotationsrichtung benötigt.

Daneben ist der Robo Pro Genius etwas leichter (21,2kg) und kann als eine Art abgespeckte Version zum TOP Produkt Robo Pro Master betrachtet werden.

Ich denke dieser Tischtennisroboter stellt einen guten Kompromiss aus Leistungsfähigkeit und Preis dar.

Wie bei allen Tibhar Robotern ist bereits die Umstellung auf den Plastikball erfolgt.

Donic Robo Pong 1050

  • Einfache Bedienung
  • 200 Bälle Volumen
  • Einfache Bedienung
  • Vorprogrammierte Übungen
  • Testsieger unter den Robotern ohne Ballrückführung
ZUM ANGEBOT

Der wohl beste Tischroboter kommt aus dem Hause Donic. Mit dem Donic Robo Pong 1050 können die gleichen Spieleigenschaften wie mit dem großen Bruder, dem Robo Pong 2050, erwartet werden.

Für meinen Test habe ich am Robo Pong 1050 erst ganz kürzlich spielen können. Die Vorteile eines TT-Roboters ohne Ballrückführung ist die mobile Platzierung auf dem Tisch.

Dadurch können interessante Winkelübungen gespielt werden. So habe ich selbst eine Beinarbeitübung für die Schrittfolge aus einer tiefen Vorhand in die lange Rückhand durchgeführt, was nur durch die Mobilität möglich war.

Zudem ist der kinderleichte Transport ein echter Vorteil. 4,5kg kann, denke ich, jeder mit sich herum tragen.

Genauso wie die Stärken hat der Robo Pong 1050 auch die Schwächen des 2050er Modells übernommen. Der Drehkopf und die Ballrückführung sollten behutsam behandelt werden. Es gibt zwar ausreichend Ersatzteile und einen guten Kundendienst durch das Servicecenter, aber dies kann man sich in der Regel durch Achtsamkeit sparen.

Meine Empfehlung für alle, die einen mobilen Tischtennis Roboter mit sehr guten Spieleigenschaften suchen. Und für diejenigen, denen das Ballaufsammeln mit einem Ballsammler viel Spaß macht 😉 (Ok… ein Auffangnetz kann man ja trotzdem installieren 😀 )

Tibhar Robo Pro Plus

  • Ballrückführung
  • Guter Preis
  • Vorprogrammierte Übungen
  • Gute Qualität
ZUM ANGEBOT

Komplettiert werden die hochwertigen Tibhar Roboter durch den Robo Pro Plus. Prinzipiell kann ich kaum Unterschiede zu dem teueren Robo Pro Genius finden.

Bei der Technik gibt es nur kleinere offensichtliche Veränderungen, welche sich aber gar nicht auf die spürbaren Spieleigenschaften auswirken. Wahrscheinlich wurden etwas günstigere Teile verarbeitet, wodurch der Verkaufpreis dementsprechend niedriger ausfällt.

Für solche Spieler geeignet, die gerne etwas weniger in einen Roboter investieren möchten, ohne auf die guten Spieleigenschaften zu verzichten.

Tibhar Robo Pro Junior

  • Einsteigermodell
  • Einfache Übungen
  • Leichte Bedienung
  • Einfacher Transport
ZUM ANGEBOT

Der Robo Pro Junior ist der mit Abstand günstigste TT-Roboter im Test. Es handelt sich hierbei um ein gelungenes Einsteigermodell, dass sich zum Erlernen der Grundschläge bestens eignet.

Aber auch erfahrene Tischtennisspieler können sich an dem Gerät austoben.

Wie zu erwarten verfügt der Tibhar Robo Pro Junior nicht über die kompliziertesten Übungen, aber verrichtet seinen Dienst mehr als solide.

Das schöne ist wiederrum das Gewicht. Mit 5kg ist dieser nur minimal schwerer als der Robo Pong 1050. Die Spieleigenschaften sind gegenüber dem Modell von Donic zwar schwächer, was aber wieder durch den geringen Preis herein geholt wird.

Wer sich absolut unsicher ist, ob ein Tischtennisroboter ein geeigneter Trainingspartner ist und einfach mal Erfahrungen mit den Trainingsgeräten sammeln möchte, dem kann ich den Robo Pro Junior ans Herz legen.

Was ist ein Tischtennis Roboter?

Ein Tischtennis Roboter oder Tischtennis Ballmschine ist ein Trainingsgerät, mit dessen Hilfe Tischtennis alleine gespielt werden kann. Gerade wenn kein Trainingspartner in der Nähe ist, in der Sommerpause oder an trainingsfreien Tagen, kann ein TT-Roboter eine Ersatzlösung darstellen.

Aber auch im Trainingsalltag bedeutet das Spielen mit einem Tischtennis Roboter mehr als nur eine Abwechslung. Durch verschiedene Übungen und Intensitäten werden Grundschläge eingeprägt, sowie die Beinarbeit bei laufintensiven Abläufen verbessert.

Eine durchschnittliche TT-Ballmaschine kann unterschiedliche Schnittvariationen auswerfen. Zudem ist meistens ein beweglicher Ballauswurf möglich.

Tischtennis Roboter müssen in zwei grundsätzliche Kategorien unterteilt werden. Zum einen in die Roboter ohne Ballrückführung. Dadurch kann nur ein begrenztes Kontingent an Tischtennisbällen gespielt werden, ehe diese aufgesammelt werden müssen.

Dagegen kann eine Ballmaschine mit Rückführungssystem theoretisch unendlich lange die Übung fortsetzen. Allerdings ist das nicht ratsam. In der Praxis gehen trotzdem mit der Zeit viele Bälle am Ballauffangnetz vorbei, sodass man auch hier nicht um das Aufsammeln der Trainingsbälle herum kommt.

 

Arten von Tischtennis Robotern – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Die größte Gemeinsamkeit aller TT-Roboter liegt darin, dass Tischtennisbälle in einer gewissen Frequenz, Geschwindigkeit und Rotation ausgeworfen werden.

Danach können aber auch viele Unterschiede, vor allem in der Konzeption ausgemacht werden.

Sehr günstige Ballmaschinen, wie die Joola TT-Buddy Serie, besitzen längst nicht alle Funktionen und eine nur geringe Spielqualität.

So kann bei einigen Modellen nur eine Schnittvariation ausgeworfen werden.

Viel hochwertiger und mit deutlich mehr Möglichkeiten ausgestattet sind die Tisch-Roboter Donic Robo Pong 1050 oder Joola Shorty. Diese werden einfach auf den Tisch gestellt und verfügen über ein gewisses Kontingent an Bällen.

Zudem können nun komplizierte Schlagabfolgen eingestellt werden. Durch den Oszillator, den Schnittvariationen aus Unter-, Über- und Seitschnitt, sowie der Einstellung von Frequenz und Geschwindigkeit, sind nun reale Spielsituationen oder zumindest reale Trainingssituationen möglich.

Leider verfügen solche Roboter nicht über ein Ballrückführungssystem, wodurch nach einer Serie von Bällen erst einmal die TT-Bälle wieder eingesammelt werden müssen.

Im höheren Preissegment sind dann die leistungsfähigen Tischtennis Roboter angesiedelt. Neben dem komfortablen Ballrückführungssystem können alle Übungen nun programmiert werden. Sogar Modelle mit zwei Auswurfrohren sind verfügbar.

Dadurch kann ein TT-Roboter für eine optimale Trainingssituation sorgen. Kompletten Ersatz für das intensive Training mit einem echten Trainingspartner bieten die Geräte zwar nicht. Jedoch hat nicht jeder Spieler die Möglichkeit, durch einen geschulten Trainer Übungen am Balleimer zu spielen, welche durch eine Ballmaschine gut nachempfunden werden können.

Sinnvoll mit einem Tischtennis Roboter trainieren

Das Training mit Tischtennisrobotern kann einem Spieler sehr viel bringen. Oder eben auch nicht. Daher möchte ich zunächst einmal bewusst machen, welche Vor- und Nachteile so ein TT-Roboter mit sich bringt. Denn wenn dies bekannt ist, dann gibt es auch keine falschen Erwartungen und es kann effektiv an das Training heran gegangen werden.

Vorteile beim Training mit einem TT-Roboter

  1. Die Schlagintensität: Mal ehrlich. Wann werden denn bei einem Ballwechsel mehr als 3-5 Bälle über das Netz hin und her gespielt. Und ich rede nicht von einem „Hochgeschwindigkeits“-Schupfduell, sondern von einem offenen Ballwechsel. Richtig. Eigentlich nie. Deshalb ist so ein Trainingsgerät interessant, da es deutlich mehr Konstanz beim Spielen vermittelt. Grundschläge können besser einstudiert werden. Außerdem wird nicht die meiste Zeit des Trainings damit zugebracht, die Bälle nach einem Fehlschlag wieder aufzuheben.
  2. Die Beinarbeit: Gute Tischtennis Roboter können einen ganz schön in Atem halten. Durch die Einstellung des Oszillators und einer schnellen Schlagabfolge muss die Beinarbeit passen. Selbst bei meinen Jugendlichen konnte ich beobachten, dass ein ganz schöner Ehrgeiz entsteht, möglichst alle Bälle gut zu erreichen, was bei normalen Trainingsübungen kaum der Fall war.
  3. Die Technik: Besonders wenn eine Schlagtechnik verändert und angepasst werden muss, ist das Trainieren mit einem TT-Roboter von Vorteil. Denn um sich einen neuen Schlag oder eine neue Bewegungsabfolge einzuprägen, muss diese ständig wiederholt werden. Die Ballroboter spielen die Bälle immer gleich zu, sodass die Konzentration voll auf die neue Schlagtechnik gelegt werden kann. Der Lernerfolg ist um einiges höher.
  4. Der Trainingsalltagstrott: Manchmal ist eine willkommene Abwechslung nicht schlecht. Zu oft wird einfach mit den immer gleichen Trainingspartnern trainiert. Oder besser gesagt einfach gespielt. Die meisten Tischtennisspieler im Breitensport spielen kaum Übungen im Training, sondern einfach nur Trainingsspiele oder Doppel. Der Trainingseffekt ist gleich null, da immer der gleiche Stiefel herunter gespielt wird. Ein Tischtennisroboter kann diesen Alltagstagstrott unterbrechen.
  5. Ersetzt Balleimertraining: Leider ist die Realität so, dass in den Vereinen meistens kein Tischtennistrainer vorhanden ist. Und wenn, dann wird sich logischerweise hauptsächlich um den Nachwuchs gekümmert. Die Möglichkeit eines intensiven Balleimertrainings bleibt den meisten TT-Spielern verwehrt, es sei denn, teure Trainingskurse oder Privattrainer werden engagiert. Ein Tischtennis Roboter bietet einen guten Ersatz für das Balleimertraining, sofern die Übungen gut eingestellt werden.

Nachteile beim Training mit einem TT-Roboter

  1. Die Anleitung: Wenn ich über die Nachteile eines Tischtennis Roboters nachdenke, dann resultieren die meisten Probleme aus der mangelnden Anleitung des Trainings. Denn man ist normalerweise auf sich allein gestellt. Die wenigsten Tischtennisspieler wissen, welche Übungen in welcher Intensität gespielt werden sollen, damit ein Trainingserfolg garantiert ist. Abhilfe schaffen Tischtenniskurse, TT-Trainer oder Youtube. Aber dann kann ja gleich auf die anderen Trainingsarten zurück gegriffen werden.
  2. Die Kondition: Das letzte mal, als ich am Tischtennis Roboter trainiert habe, war ich nach nur wenigen Durchgängen platt. Zwar habe ich mir gute Übungen ausgedacht, welche aber bei 50+ Schlägen in Folge sehr anstrengend sind. Mittlerweile sehe ich einen TT-Roboter ähnlich wie ein Trainingsgerät im Fitnessstudio. Man kann nicht einfach von 0 auf 100 damit loslegen. Man muss sich auch hier wohldosierte Übungssätze überlegen. Und man braucht mehrere Anläufe, um ein Feeling für die eigenen Möglichkeiten zu erhalten. Ansonsten ist man nach wenigen Minuten platt und das Training mit dem Roboter beendet.
  3. Der Realitätsbezug: Ich hatte schon oft die Diskussion darüber, ob das Training mit einem Tischtennis Roboter überhaupt sinnvoll ist. Die Ballflugkurven, Schlagabfolgen und Platzierungswinkel hätten nur wenig mit dem richtigen Tischtennis zu tun. Außerdem orientiert man sich meistens am Gegner und dessen Bewegungen. Ohne einen Gegenspieler kann sich nur am eingestellten Rhythmus gehalten werden. Sobald aber wieder ein normales Spiel gespielt wird, gibt es diese Orientierung nicht. Ich habe auch nicht selten erlebt, dass ein Spieler nach einem erfolgreichen Robotertraining keinen Ball mehr getroffen hat. Ob das jetzt an der Erschöpfung lag oder an den genannten Punkten weiß ich nicht. Nur dass es so war. Entgegnen würde ich dem Ganzen allerdings, dass nach einer intensiven Hochgeschwindigkeitsübung mit einem Gegenspieler auch erst einmal ein paar Luftlöcher auf einen langsamen Gurkenball geschlagen werden 😉
  4. Die Anschaffungskosten: Ein Tischtennis Roboter kostet nicht gerade wenig Geld, weshalb eine Anschaffung sich auch lohnen sollte. Und der Zwang, aus diesen Gründen mit dem Roboter trainieren zu müssen, kann den letzten Spaß rauben.

Meine Tipps für ein erfolgreiches Training am TT-Roboter

  1. Lege vorher genau fest, welche Schläge oder Schlagabfolgen trainiert werden sollen.
  2. Suche dir die passenden Übungen schon vor dem Training heraus. Diese sollten gut bekannt sein oder von einem Tischtennistrainer empfohlen werden.
  3. Begrenze die Trainingsintensität auf zB. 3-5 Sätze je 100 Schläge pro Übung.
  4. Lege die Geschwindigkeit und Schlagfrequenz weise fest, sodass die Übungen korrekt gespielt werden können. Sowohl zu langsames, als auch zu schnelles, Tempo ist kontraproduktiv.
  5. Nimm dich auf Video auf (z.B. mit dem Smartphone) und kontrolliere dein Training. Technikfehler oder sonstige Probleme fallen in der Videoanalyse sofort auf und können korrigert werden

Weitere Tischtennis Tests, die dich interessieren könnten

Tischtennisschläger Test

Tischtennisplatte Test

Mini Tischtennisplatten

TTR Rechner App Test

4 Gedanken zu “Tischtennis Roboter – Test und Vergleich

  1. Vielen Dank für den tollen Vergleich. Komischerwiese gibt es bei den großen Herstellern wenig Bedarf zur Weiterentwicklung, was sich vielleicht bald rächen kann.
    Der RoboPong 2050 hat für mich den Nachteil, dass er immer Spinbälle ausgibt. Ebenso erhöht sich mit der Geschwindigkeit der Spin, nicht gerade realistisch.
    Deshalb warte ich schon ungeduldig auf das Kickstarterprojekt. Hoffentlich habe ich nicht nur jemanden eine schöne Zeit gesponsert.;-)

    • Hallo Sven,

      das ist ein Phänomen, was in der gesamten Tischtennisbranche vorherrscht 😉 Der Drang zu Innovationen ist ziemlich gering.

      Gib auf jeden Fall bescheid, wenn der Roboter eintrifft. Würde mich auf ein Feedback freuen 😉

      Gruß,

      Marcel

Schreibe einen Kommentar

%d Bloggern gefällt das: