Tischtennisschläger Test

Tischtennisschläger Test 2017 – Die 6 besten Profi Tischtennisschläger im Vergleichstest

Für Vereinsspieler und ambitionierte Hobby-Spieler ist die Anschaffung eines Profi Tischtennisschläger unerlässlich. Um einen guten Vergleich der besten Profi Tischtennisschläger zu haben, wurden die 6 besten Profi Tischtennisschläger Kombinationen getestet und verglichen. Das Resultat findet ihr auf einen Blick in der Tischtennisschläger Test Tabelle:

Tischtennisschläger Test 2017 – Die 6 besten Profi Tischtennisschläger im Vergleichstest

ModellKinder-TischtennisschlägerKinder TischtennisschlägerStiga Premium Allround SpinStiga Allround Premium SpinTischtennisschläger-AllroundTischtennisschläger AllroundXiom Intro Classic Stiga Aurus CarbonStiga Evolution Offensive SpinStiga Offensive Evolution Spin
Preis

69,90€ 91,70€

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55,90€ 59,70€

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69,90€ 91,70€

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79.90€ 99.70€

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99.90€ 127,70€

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102,90€ 129,70€

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TestergebnisTestergebnis Tischtennis Schläger 1Testergebnis Tischtennis Schläger 2Testergebnis Tischtennis Schläger 4Testergebnis Tischtennis Schläger 1Testergebnis Tischtennis Schläger 3Testergebnis Tischtennis Schläger 5
HolzDonic Waldner YoungstarStiga Allround ClassicStiga Allround ClassicXiom Classic Allround S
Stiga Allround Classic Carbon
Stiga Offensive Classic
Holzfurniere5-schichtig
5-schichtig
5-schichtig
5-schichtig
5+2-schichtig
5-schichtig
VorhandbelagDonic Vario Soft
Palio Extreme Spin
Donic Quattro
Xiom Vega Intro
Tibhar Aurus Soft
Tibhar Evolution MX-S
RückhandbelagDonic Vario Soft Palio Extreme Spin
Donic Quattro
Xiom Vega Intro
Tibhar Aurus Soft
Tibhar Evolution FX-S
BelagtechnologieKlassischKlassisch
Klassisch
Tensor
Tensor
Tensor
Gewichtca. 160g
ca. 165g
ca. 170g
ca. 175g
ca. 175g
ca. 185g
EignungAllAll/All+All/All+All+All+/Off-Off
ExtrasOptional mit Schlägerhülle und Reinigungs-Set
Optional mit Schlägerhülle und Reinigungs-SetOptional mit Schlägerhülle und Reinigungs-SetOptional mit Schlägerhülle und Reinigungs-SetOptional mit Schlägerhülle und Reinigungs-SetOptional mit Schlägerhülle und Reinigungs-Set
Vorteile
  • Sehr gute Kontrolle
  • Ordentlicher Spin
  • Optimal für kleinere Kinderhände
  • Der perfekte Anfängerschläger
  • Sehr gute Kontrolle
  • Guter Spin
  • Preis-Leistungs-Sieger
  • Für Allrounder und Tischtenniseinsteiger
  • TT-Spin Empfehlung für Einsteiger
  • Sehr gute Kontrolle
  • Außerordentliches Ballgefühl
  • Moderates Tempo
  • Für Allrounder
  • Hohe Kontrolle
  • Hoher Spin
  • Perfekter Umstieg auf Tensor Beläge
  • Modernes Allround-Spiel
  • TT-Spin Empfehlung für Wiedereinsteiger
  • Gute Kontrolle
  • Hoher Spin und Tempo
  • Modernes Allround-Offensiv-Spiel
  • Für Tischtennis Wiedereinsteiger
  • Ordentliche Kontrolle
  • Extremer Spin
  • Sehr hohes Tempo
  • Modernes Topspin-Spiel
DruckZUM ANGEBOTZUM ANGEBOTZUM ANGEBOTZUM ANGEBOTZUM ANGEBOTZUM ANGEBOT

Worin liegt der Unterschied zwischen einem Fertigschläger und einem Profi Tischtennisschläger?

Der Hauptunterschied liegt in der Qualität. Während bei einem Fertigschläger meist billige Beläge mit schlechter Qualität verwendet werden und diese fest auf dem Schlägerholz verklebt sind, besteht ein Profi Tischtennisschläger aus einem individuell ausgewählten Marken Tischtennisholz kombiniert mit zwei qualitativ hochwertigen Tischtennisbelägen. Durch die Verklebung mit Hilfe eines Tischtennis Spezial-Klebers lassen sich die Beläge auch wieder austauschen. Dadurch kann ein Tischtennisholz jahrelang gespielt werden, wohingegen ein Tischtennisbelag, je nach Abnutzung, regelmäßig gewechselt werden muss.

Dabei werden Profi Tischtennisschläger nicht nur von Tischtennisprofis verwendet, sondern jeder Vereinsspieler besitzt, angepasst an die eigenen Fähigkeiten, einen individuell zusammen gestellten Profi Wettkampfschläger.

Für welchen Profi Tischtennisschläger soll ich mich entscheiden?

Die 6 getesteten Tischtennisschläger unterscheiden sich weniger in der Qualität, welche bei allen Schlägern ausgezeichnet ist, sondern vielmehr in der Eignung. Daher sollten die eigenen Fähigkeiten und die gewünschten Ziele im Tischtennis genauer betrachtet werden.

Für Kinder

Für Kinder im Alter von ca. 8-11 Jahren wird ein Tischtennisschläger benötigt, der kontrollierbar ist und dennoch zum Erlernen der verschiedenen Schlagtechniken das nötige Leistungspotential mit sich bringt. Zudem wird für die kleinere Kinderhand ein Schläger notwendig, der optimal gegriffen werden kann. Dafür eignet sich der Kinder Tischtennisschläger.

Für Anfänger und Allrounder

Für Tischtenniseinsteiger und Allrounder kommt es hauptsächlich auf eine Sache an: Ballkontrolle. Durch die Wahl eines Allroundholzes kombiniert mit zwei klassischen Belägen wird dies gewährleistet. Ein weiterer Punkt ist das Preis-Leistungsverhältnis, welches einfach stimmen muss. Für einen Anfänger ist es nicht erforderlich den teueresten Tischtennisschläger zu kaufen, der dann überhaupt nicht passt oder nur schwer zu kontrollieren ist. Aus diesem Grund stelle ich zwei Schläger zur Auswahl, die dem Anforderungsprofil gerecht werden. Zum einen ist das der Stiga Allround Premium Spin, der zudem extrem günstig ist und jeden beliebigen Kaufhaussschläger qualitativ um Längen voraus ist. Zum anderen den Profi Tischtennisschläger Allround, der auch preislich attraktiv ist und ein großartiges Ballgefühl vermittelt.

Wer schon einen Schritt weiter ist und nun etwas mehr Tempo und Rotion ins Spiel bringen möchte, wodurch die eigenen Angriffsbälle gefährlicher werden, der sollte auf einen Tensor-Belag umsteigen. Solche Beläge stehen unter extremer Vorspannung und ersetzen seit 2008 das verbotene Frischkleben. Allerdings sind die Unterschiede zwischen normalen, klassischen Belägen ohne eingebauten Frischklebe-Effekt und Tensor-Belägen sehr groß. Darüber hat sich die Tischtennisfirma Donic Gedanken gemacht und den Donic Desto F4 entwickelt, welcher auf dem Donic Desto Powerallround Schläger zu finden ist. Wer also auf schnellere Tensorbeläge umsteigen möchte und dabei kein so großes Risiko eingehen will, für den eignet sich dieser Tischtennisschläger optimal.

Für Offensivspieler

Nun gibt es aber auch Spieler, die gerne eine hohe Ballkontrolle im Spiel haben möchten, um bei passiven Schlägen sicher und fehlerfrei retournieren zu können, aber gleichzeitig im Angriffsspiel mit gutem Tempo und Rotation angreifen wollen. Den perfekten Kompromiss aus Allround- und Offensivspiel stellt der Stiga Duro Carbon dar.

Natürlich darf in einem Tischtennisschläger Test auch kein reiner Offensivschläger fehlen, den Angriffsspieler bevorzugen. Ich habe mich für den Stiga Offensive Evolution Spin entschieden, der dem modernen Topspinangreifer liegen wird. Dieser Schläger ist nur für geübtere Spieler geeignet, die schon über eine stabile Schlagtechnik verfügen und das Angriffsspiel bevorzugen.

Alle 6 Profi Tischtennisschläger in der Einzelkritik

Tischtennisschläger Test – Kinder Tischtennisschläger

Besonders für kleine Kinderhände ist es schwierig, einen Tischtennisschläger richtig zu greifen. Dazu sind die Griffe oftmals zu groß.

Damit aber auch der Nachwuchs den Spaß am Tischtennis komplett genießen kann, wird ein spezieller Kinderschläger benötigt. Solche Schläger haben einen kleineren und kürzeren Griff, wodurch die Kinderhand den Tischtennisschläger optimal umgreifen kann. Dadurch kann gleich die richtige Griffhaltung, der sog. Shakehand-Griff, eingesetzt werden und die korrekte Technik erlernt werden.

Ein weiterer Unterschied ist das kleinere Schlägerblatt. Durch den kleineren Griff fehlt ein Gegengewicht im Handling, wodurch der Schläger zu kopflastig werden würde. Das kleinere Schlägerblatt dient somit als Ausgleich der Balance. Daneben ist sowieso ein leichterer Schläger für Kinder besser geeignet, um besser damit umgehen zu können.

Der Kinder Tischtennisschläger kann mit dem Donic Waldner Youngstar gewählt werden, welches ein sehr kontrolliertes und gefühlvolles Allroundholz ist. Dies ist für komplette Anfänger unbedingt empfehlenswert und auch im Produktbild unten abgebildet.

Weiterhin können Fortgeschrittene, die schon die grundlegenden Schlagtechniken erlernt haben, auch das Donic Persson Youngstar wählen, welches im kontrollierten Offensivbereich für mehr Angriffsmöglichkeiten sorgt.

Als Belag ist der Donic Vario Soft die perfekte Lösung. Durch den weichen Schwamm und dem kontrollierten Tempo haben selbst Anfänger eine sehr gute Kontrolle über den Ball. Zudem können alle grundlegenden Schlagtechniken, wie Konter, Block, Schupf und Topspin problemlos eingesetzt werden. Die überragende Qualtität sorgt zudem für eine lange Haltbarkeit. Optional können auch die günstigeren Friendship Beläge gewählt werden, wodurch der Schläger auf gerade einmal 49,90€ kommt.

Die meisten Kinder können ab einem Alter von ca. 10-12 Jahren dann auf normalgroße Tischtennisschläger wechseln. Der wichtigste Indikator, wann dieser Wechsel vollzogen werden kann, ist immer die Fähigkeit einen Tischtennisschläger korrekt und ohne Probleme greifen zu können.

Kinder-Tischtennisschläger

69,90€

Alle Vorteile des Kinder Tischtennisschlägers auf einen Blick:

  • kleinerer Griff für kleinere Hände
  • reduziertes Schlägerblatt für besseres Handling
  • geringes Gesamtgewicht
  • Sehr gute Ballkontrolle
  • Optimal zum Erlernen der grundlegenden Schlagtechniken
  • Optional mit einem schnelleren Holz für geübte Kids
  • Günstiges Angebot; noch günstiger mit Chinabelägen kombinierbar

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Tischtennisschläger Test – Stiga Allround Premium Spin

Der Stiga Allround Premium Spin ist ein qualitativ hochwertiger Tischtennisschläger, der zudem zu einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis angeboten wird. Möglich ist dies durch die Verwendung der günstigen Palio Extreme Spin Beläge, die klassischen, japanischen Tischtennisbelägen in nichts nachstehen. Unsere Tests haben gezeigt, dass Tischtennisanfänger und typische Allrounder mit dem Stiga Allround Premium Spin über eine sehr hohe Ballkontrolle verfügen, die sowohl beim Erlernen von Schlagtechniken, als auch im passiven Spiel, sehr fehlerverzeihend wirkt. Durch die griffigen Palio Extreme Spin Beläge können aber auch Topspins und jegliche Art von Angriffsschlägen problemlos gespielt werden.

In Kombination mit dem Stiga Allround Classic Holz entsteht eine perfekte Balance aus Kontrolle, Tempo und Ballgefühl. Über das Stiga Allround Classic brauche ich an dieser Stelle kaum noch etwas schreiben. Es ist mit über eine Millionen Exemplaren das meistverkaufte Tischtennisholz weltweit. Die Tischtennisfirma Stiga ist bekannt für die Herstellung von hochwertigen Tischtennishölzern. Mit dem Stiga Allround Classic steht Ihnen zudem ein sehr kontrolliertes Holz zur Verfügung, dessen Ballrückmeldung und Spieleigenschaften schon unzählige Tischtennisspieler überzeugt haben.

Stiga Premium Allround

55,90€

Alle Vorteile des Stiga Allround Premium Spin auf einen Blick:

  • Sehr gute Ballkontrolle
  • Gute Rotationswerte für moderates Angriffsspiel
  • Der Einsteigerschläger für Tischtennisanfänger, Allrounder und Jugendliche
  • Sieger Preis-Leistungsverhältnis

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Tischtennisschläger Test – Profi Tischtennisschläger Allround

Neben dem Stiga Premium Allround Spin gibt es mit dem Profi Tischtennisschläger Allround eine weitere Variante für den Tischtennisanfänger oder Allrounder. Verwendet wird bei diesem Schläger das gleiche Holz, das Stiga Allround Classic, welches für die herausragende Ballkontrolle und das sehr gute Spielgefühl sorgt. Kombiniert wird das Holz mit Donic Quattro Belägen, die ähnlich gute Spieleigenschaften aufweisen können, wie die Palio Beläge, jedoch ist die Qualität minimal besser. Durch das moderate Tempo eignet sich der Schläger auch für Jugendspieler, die die ersten Schritte im Tischtennis machen. Weiterhin ist die Rotationsentwicklung schon beachtlich, sodass auch ausgereifte Schlagtechniken problemlos eingesetzt werden können.

In unserem Partnershop ist der Profi Tischtennisschläger Allround sehr beliebt und zudem einer der Bestseller.

Tischtennisschläger-Allround

69,90€

Alle Vorteile des Profi Tischtennisschläger Allround auf einen Blick:

  • Sehr gute Ballkontrolle
  • außerordentliches Ballgefühl
  • Sowohl für Anfänger und Jugendliche, als auch typische Allrounder bestens geeignet
  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Optional die Möglichkeit günstigere Chinabeläge zu verwenden; also auch etwas für Schnäppchenjäger

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Tischtennisschläger Test – Donic Desto Powerallround

Der Umstieg auf schnelleres Tischtennismaterial bereitet, zumindest anfangs, des öfteren Probleme, da der Unterschied zwischen klassischen Tischtennisbelägen und Tensoren einfach zu groß ist. Nachdem nun die Tischtennisfirma Donic zur Saison 2016/17 mit dem Donic Desto F4 diese Lücke geschlossen hat, haben mein Shoppartner tt-shop.de und ich den Tischtennisschläger Donic Desto Powerallround konzipiert, der eben mit den Desto F4 Belägen beklebt wird.

Verwendet wurde das Holz Donic Epox Powerallround, welches schneller als gewöhnliche Allrounderhölzer ist und ebenso die Lücke zwischen Allroundstrategien und Offensivspiel schließt. Durch die Kombination mit den Desto F4 Belägen entsteht ein Tischtennisschläger, der offensiv gute Akzente setzen kann. Außerdem bleiben die Kontrolleigenschaften auf einem sehr hohen Niveau.

Das Paradebeispiel, wer für diesen Schläger in Frage kommt, ist ein Jugendlicher, der nun schon einige Zeit im Verein spielt und sich bereits die grundlegenden Schlagtechniken angeeignet hat, aber nun einen etwas schnelleren Tischtennisschläger benötigt.

Donic Desto Powerallround

86,90€

Alle Vorteile des Donic Desto Powerallround auf einen Blick:

  • perfekte Balance aus Allround- und Powerallroundereigenschaften
  • gutes Ballgefühl und Kontrolle
  • gute Angriffsmöglichkeiten
  • Für Umsteiger auf Tensor-Beläge bestens geeignet
  • Der Schläger für Allrounder, die mehr Angriffsmöglichkeiten im Spiel haben möchten

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Tischtennisschläger Test – Stiga Aurus Carbon

Beim Tischtennisschläger Stiga Aurus Carbon wurde der variable Angriffsbelag Tibhar Aurus Soft verwendet, der durch seine ausgeglichenen Angriffseigenschaften für jeden variablen Offensivspieler zu empfehlen ist. Weiterhin bietet der Aurus Soft eine gute Ballrückmeldung und fehlerverzeihende Spieleigenschaften im passiven Spiel.

Als Holz wurde das Stiga Allround Classic Carbon verwendet. Dieses hat den gleichen Furnieraufbau wie das langsamere Allround Classic, jedoch liegen noch zwei dünne Carbonschichten auf dem Kernfurnier. Dadurch ist mehr Stabilität, Härte und Tempo gewährleistet, was mehr Angriffsmöglichkeiten ermöglicht. Gleichzeitg wurde das sehr gute Ballgefühl und die Kontrolleigenschaften beibehalten.

Der Stiga Aurus Carbon Schläger ist somit ein Offensivschläger, der jederzeit auch ein modernes Powerallroundspiel zulässt. Diese variablen Spieleigenschaften sprechen den typischen modernen Powerallrounder an. Zudem wird der typische Tischtennis Wiedereinsteiger angesprochen, der früher ein variables Topspinspiel aufgezogen hat.

99,90€

Alle Vorteile des Stiga Aurus Carbon auf einen Blick:

  • moderate Offensiveigenschaften
  • gutes Ballgefühl und Kontrolle
  • Variables Angriffsspiel
  • Für den modernen Powerallrounder
  • Der Schläger für Wiedereinsteiger, die früher ein kontrolliertes Topspinspiel aufgezogen haben

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Tischtennisschläger Test – Stiga Evolution Offensive Spin

Für den typischen Topspinspieler wurde der Stiga Evolution Offensive Spin konzipiert. Auf der Vorhandseite wird meist sehr schnell und mit viel Rotation gespielt, während auf der Rückhand, neben den Offensivmöglichkeiten, etwas mehr Ballkontrolle benötigt wird.

Und genau dies wird mit den Bestseller Belägen Tibhar Evolution MX-S und FX-S gewährleistet. Kombiniert werden die rotationsstärksten und leistungsfähigsten Tensorbeläge auf dem Markt mit einem wahren Klassiker unter den Offensivhölzern, dem Stiga Offensive Classic. Dadurch entstehen enorme Spinmöglichkeiten, die hauptsächlich beim Topspin- und Aufschlagspiel zur Geltung kommen.

Ich empfehle daher den Stiga Evolution Offensive Spin für den modernen Topspinspieler, der auf maximale Rotation in keiner Situation verzichten möchte.

Stiga Evolution Offensive Spin

102,90€

Alle Vorteile des Stiga Evolution Offensive Spin auf einen Blick:

  • Enorme Spinmöglichkeiten
  • Topspinspiel
  • Gefährliche Aufschläge möglich
  • Sehr gutes Ballgefühl, trotz des hohen Tempos
  • Für den modernen Topspinspieler

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Welche Zusatzleistungen werden zum Profi Tischtennisschläger angeboten?

Zum Schutz von Profi Tischtennis Schlägern habe ich im Beitrag Tischtennis Material Anfängertipps – Wie schütze ich meinen Tischtennisschläger richtig? bereits ausführlich geschrieben. Kurz gesagt bedarf es einer Schlägerhülle und einem Reinigungs-Set. Dieses ist optional zum Angebot auswählbar, wodurch auch der günstigste Schläger versandkostenfrei geliefert werden kann (ab 50€ Versandkostenfrei). Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, sich ein solches Set anzuschaffen.

Auch gibt es die Möglichkeit das Tischtennisholz vor der Montage zu versiegeln. Dies ist vor allem wichtig, wenn die Beläge öfter gewechselt werden. Im Unterschied zu einem Fertigschläger lassen sich, durch die Verwendung eines Tischtennis Spezial-Klebers, die Tischtennisbeläge wieder problemlos abziehen und austauschen. Um ein Tischtennisholz jahrelang spielen zu können, sollte eine Schlägerversiegelung vollzogen werden, damit die Ausfaserung der empfindlichen Furniere nach Kantentreffern oder dem Belagwechsel verhindert wird.

Tischtennisschläger Test – Weitere Profi Tischtennisschläger

Durch die Möglichkeit, dass ein Tischtennisschläger individuell zusammen gestellt werden kann, gibt es unzählige Anzahl weiterer Schlägerkombinationen, die für das eigene Spiel geeignet sein kann.

In Zusammenarbeit mit unserem Shop-Partner wurden noch viele weitere sinnvolle Tischtennisschläger konzipiert, die im folgenden noch eingehender vorgestellt werden sollen.

Tischtennisschläger Test – Donic Control

Ballkontrolle ist für einen Tischtennisanfänger sehr wichtig, denn ohne die richtige Schlagtechnik finden ansonsten nur wenige Bälle ihr Ziel.

Wer vorher sehr günstige Kaufhausschläger gespielt hat, wird merken, dass Profi Tischtennisschläger viel mehr Grip und Tempo besitzen. Dadurch kann der Einstieg, selbst auf einen normalen Allroundschläger, sehr schwierig sein.

Um bei der Umstellung einen geeigneten Tischtennisschläger zu bieten, der auch preislich sehr attraktiv ist, habe ich mir viele Gedanken gemacht. Herausgekommen ist der Schläger Donic Control.

Das wichtigste war es, zunächst ein langsames Allroundholz zu finden, welches dennoch die bestmöglichen Spieleigenschaften bietet. Das günstige Donic Waldner Allplay schien mir dabei die beste Wahl zu sein. Dieses ist noch langsamer und gefühlvoller als ein Stiga Allround Classic und bietet für einen Tischtenniseinsteiger jede Menge Ballkontrolle.

Nun sollte das Waldner Allplay mit möglichst kontrollierten und günstigen, klassischen Belägen kombiniert werden. Seit Jahren ein Geheimtipp ist der Friendship 729 FX Super Soft, den ich schon so manchem Tischtenniseinsteiger empfehlen konnte. Der Belag ist günstig, lässt alle Schlagtechniken zu und besitzt eine sehr lange Haltbarkeit.

Kombiniert ergibt sich ein Allroundschläger, der noch mehr Wert auf die Kontrolle legt, als es der Tischtennisschläger Allround oder Stiga Allround Premium Spin machen. Ich empfehle diesen Schläger daher nur für die ersten Schritte im Tischtennis oder für den Freizeitspieler, der kein Geld mit den qualitativ schlechteren Kaufhausschlägern verschwenden möchte.

Donic Control

48,95€

Alle Vorteile des Donic Control auf einen Blick:

  • Maximale Ballkontrolle
  • Außerordentliches Ballgefühl
  • Für den Tischtennisanfänger ohne Vorkenntnisse oder den qualitätsbewussten Hobbyspieler bestens geeignet
  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Optional mit Schlägerhülle und Reinigungsset

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Tischtennisschläger Test – Xiom Musa Classic

Auch aus dem Hause Xiom wurde ein Allroundschläger zusammengestellt: der Xiom Musa Classic. Das dabei verwendete Tischtennisholz Xiom Classic Allround S ist etwas schneller als ein Stiga Allround Classic und bietet mehr Angriffsmöglichkeiten. Dies kommt hauptsächlich bei anspruchvolleren Schlagtechniken, wie dem Topspin, voll zur Entfaltung. Die Spinunterstützung bei solchen Angriffsschlägen ist verbessert. Der Preis ist etwas weniger Ballgefühl.

Belegt wird der Schläger mit den Xiom Musa Belägen, die zwar als klassische Beläge gelten, aber noch vergleichsweise neu auf dem Markt sind. Diese bieten etwas mehr Spinmöglichkeiten als gewöhnliche Klassiker.

Insgesamt ist der Xiom Musa Classic ein angenehm zu spielender All/All+ Tischtennisschläger, der für das Erlernen eines modernen Topspinspiels sehr zu empfehlen ist.

Xiom Musa Classic

74,78€

Alle Vorteile des Xiom Musa Classic auf einen Blick:

  • Gute Ballkontrolle
  • Gute Rotationsentwicklung
  • Für den Allrounder mit dem vermehrten Fokus auf eigene Angriffsaktionen
  • Kontrollierte Topspins
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Optional mit den schnelleren Hölzern Classic Offensive S und Classic Offensive Extreme kombinierbar

ZUM ANGEBOT

Tischtennisschläger Test – Stiga Evolution Allround Control

Das Stiga Allround Classic ist ein vielseitig einsetzbares Holz. Dies wurde zu Frischklebezeiten oftmals mit enorm schnellen Tischtennisbelägen kombiniert. Durch das enorme Ballgefühl des Allround Classic war der Schläger trotz der schnellen Beläge kontrollierbar.

Ähnlich ist dies nun beim Stiga Evolution Allround Control. Belegt wird das klassische Allroundholz mit den modernen Tibhar Evolution FX-P Belägen, die zwar zu den Softbelägen gehören, aber dennoch über ein sehr hohes Tempo verfügen.

Der Schläger gibt Angreifern eine sehr gute Ballrückmeldung, auch bei harten Schlägen. Das Tempo des Schlägers bewegt sich insgesamt im All+/Off- Bereich. Es kann zudem sehr variabel gespielt werden und ein modernes, kontrolliertes Topspinspiel aufgezogen werden.

Stiga Evolution Allround Control

93,71€

Alle Vorteile des Stiga Evolution Allround Control auf einen Blick:

  • Gute Ballkontrolle und Ballrückmeldung
  • Offensivfeeling mit nötiger Sicherheit
  • Modernes, kontrolliertes Topspinspiel
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Optional mit dem schnelleren Stiga Allround Classic Carbon Holz und/oder dem Tibhar Evolution FX-S kombinierbar

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Tischtennisschläger Test – Donic Waldner Offensive Control

Jan-Ove Waldner ist der wohl größte Tischtennisspieler und Tischtennislegende unserer Zeit. Viele Weltmeisterschaften und Olympische Medallien stehen dem schwedischen Ausnahmekönner zu Buche. In Zusammenarbeit mit der Tischtennisfirma Donic hat er einige Hölzer mitentwickelt. Ebenso das beliebte Donic Waldner Senso Carbon, welches die Grundlage für den Schläger Donic Waldner Offensive Control liefert.

Das Waldner Senso Carbon ist ähnlich dem Stiga Allround Classic Carbon, da es ebenso auf einem langsamen Allroundholz aufgebaut ist und auch die Carboneinlagen direkt am Furnierkern liegend hat. Dadurch spielt es sich wesentlich schneller und direkter als ein gewöhnliches Allroundholz, ohne dessen Ballgefühl und Kontrolle missen zu müssen. Zudem ist es mit der bekannten Senso-Grifftechnologie ausgestattet, die dem Holz den besonderen Touch gibt.

Auf der Vorhand wurde beim Donic Waldner Offensive Control der Tibhar Aurus Soft verklebt, der viel Tempo und Dynamik verspricht. Die Rotationsentwicklung ist auf dem Waldner Senso Carbon sehr gut.

Etwas kontrollierter spielt sich die Rückhandseite, die mit dem flexiblen und kontrollierten Xiom Vega Europe ausgestattet ist.

Dadurch entsteht ein Schläger, der klar im Off Minus Bereich angesiedelt ist und für alle modernen Offensivstrategien einsetzbar ist, aber dennoch jede Menge Gefühl und den nötigen Touch vermittelt.

Donic Waldner Offensive Control

101,95€

Alle Vorteile des Donic Waldner Offensive Control auf einen Blick:

    • Ausgeglichene Angriffseigenschaften
    • besonderer Touch
    • gute Spinunterstützung und schnelle Vorhand
    • kontrollierte und gefühlvolle Rückhand
    • Optimal für den variablen Topspinangreifer und Offensivspieler

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Tischtennisschläger Test – Profi Tischtennisschläger Offensiv Minus

Etwas entschärft gegenüber dem Stiga Offensive Evolution Spin ist der Profi Tischtennisschläger Offensiv Minus. Durch die jeweils eine Stufe langsameren Tibhar Evolution Beläge EL-P und FX-P gibt das dem Spiel mehr Kontrolle und mehr Möglichkeiten für eine flexiblere Spielstrategie. Weiterhin kann jedoch mit dem Stiga Offensive Classic als Spielholz auf schnelle Angriffsschläge zurückgegriffen werden. Im passiven Spiel ist der Schläger zwar recht anspruchsvoll zu beherrschen, was allerdings durch das exzellente Ballgefühl mit einigen Trainingseinheiten behoben werden kann. Insgesamt ist der Profi Tischtennisschläger Offensiv Minus ein Offensivschläger, der auch langsame, gefühlvolle Schlagtechniken erlaubt. Empfehlenswert für Angriffsspieler, die sich mehr Ballkontrolle bei einem hohem Grundtempo wünschen.

Profi Tischtennisschläger Offensiv Minus

99,95€

Alle Vorteile des Profi Tischtennisschläger Offensiv Minus auf einen Blick:

  • Hohes Tempo
  • variable Spieleigenschaften
  • Spricht Angreifer an, die sich neben einem hohen Tempo auch viel Ballkontrolle und Ballgefühl wünschen
  • Hohe Spinmöglichkeiten
  • Flexible Spielstrategien möglich
  • Mit geringen Schwammstärken (frei wählbar) auch für den modernen Power-Allrounder geeignet

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Tischtennisschläger Test – Drinkhall Evolution Spin

Deutlich schneller als der Profi Tischtennisschläger Off Minus ist der Schläger Drinkhall Evolution Spin.

Das neue Drinkhall Offensive Classic Holz bildet dabei die Grundlage. Dieses besitzt einen klassischen Furnieraufbau, wie das Stiga Offensive Classic, ist allerdings durch die härteren Außenfurniere deutlich durchschlagskräftiger. Und das macht sich im Angriffsspiel durch mehr Geschwindigkeit und Power bemerkbar.

Die verwendeten Beläge, der harte, schnelle und spinnige Tibhar Evolution MX-S und der kontrolliertere, weichere Tibhar Evolution FX-S, lassen ein temporeiches und enorm rotationslastiges, modernes Tospinspiel zu. Besonders die Gesamtkomposition ist einfach stimmig und spricht den modernen Angreifer an. Während der Profi Tischtennisschläger Off Minus mehr gefühlvolle Schläge zulässt, strotzt der Tischtennisschläger Drinkhall Evolution Spin nur vor purer Angriffsfreude.

Das schöne an diesem Angebot ist die freie Auswahl zwischen allen Drinkhall Hölzern (Allround Classic und Power Spin Carbon) und allen Tibhar Evolution Belägen. Wir fanden die Kombination aus Drinkhall Offensive Classic mit MX-S und FX-S aber am besten und haben uns daher auf diesen Schläger festgelegt.

Drinkhall Evolution Spin

119,01€

Alle Vorteile des Drinkhall Evolution Spin Tischtennisschlägers auf einen Blick:

  • reinrassiger Offensivschläger
  • enorme Spinmöglichkeiten
  • für das moderne Topspinspiel bestens geeignet
  • nötige Ballkontrolle
  • Vollholz sorgt trotz Härte für das nötige Gefühl
  • Auch aus allen anderen Drinkhall Hölzern und Tibhar Evolution Belägen frei kombinierbar

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Tischtennisschläger Test – Xiom Vega Offensiv Spin

Die Marke Xiom hat mit der beliebten Vega Belagserie bereits große Erfolge erzielen können. Aber auch im Holzsegment, vor allem bei den faserverstärkten Premiumhölzern, erobert die Tischtennismarke Xiom immer mehr Marktanteile.

Beim Xiom Vega Offensiv Spin wurde der meistverkaufte Xiom Belag, der Xiom Vega Pro, mit dem meistverkauften faserverstärkten Holz der Marke, dem Xiom Vega Pro Holz, kombiniert. Dadurch entsteht ein sehr schneller Offensivschläger, der zudem enorme Spinmöglichkeiten mit sich bringt.

Seit seiner Einführung gilt der Xiom Vega Pro als Alternative zum Branchenprimus Tenergy 05 von Butterfly. Die Rotationsmöglichkeiten sind ein Markenzeichen des Belags. Auf dem schnellen Vega Pro Holz kann sowohl sehr spinnig, als auch kompormisslos, mit sehr viel Geschwindigkeit und Durchschlagskraft agiert werden. Wer also ein schnelles Topspinspiel mit der Präzision eines Carbonholzes und den Spinmöglichkeiten eines modernen Topspinbelags aufziehen möchte, wird, trotz des hohen Preises, an diesem Schläger nicht vorbei kommen.

Xiom Vega Pro Schläger

178,86€

Alle Vorteile des Xiom Vega Offensive Spin auf einen Blick:

  • Moderner Offensivschläger
  • Faserverstärkung sorgt für enorme Stabilität und Power
  • Maximale Spinmöglichkeiten
  • Schnell, Hart und Präzise
  • Optional mit dem günstigeren Vega Euro Holz und dem teureren Vega Tour Holz kombinierbar
  • Freie Auswahlmöglichkeit aller Xiom Vega Beläge (Vega Japan, Vega Europe, Vega Asia und Vega Elite)

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Tischtennisschläger Test – Joola TPE Rhyzm Speed

Im modernen Tischtennis spielt das Tempo eine immer wichtigere Rolle. Schnelle, harte und präzise Schläge sind enorm wichtig. Um aber ein kompromissloses, vorhandlastiges Angriffsspiel aufzuziehen, benötigt es den passenden Schläger.

Der Tischtennisschläger Joola TPE Rhyzm Speed bietet alle notwendigen Eigenschaften für den modernen Angreifer. Grundlage bildet dabei das Joola TPE Perform, welches mit einem Hinoki Außenfurnier und Carboneinlagen ausgestattet ist. Somit kommt ein direktes Spielgefühl auf. Dennoch wird bei schnellen Topspins die Spinentwicklung unterstützt.

Der Joola Rhyzm ist ein kompromissloser Angriffsbelag und wird auf der Vorhandseite verklebt. Die Angriffsmöglichkeiten mit dieser Kombination sind schon erstaunlich. Besonders im Gegentopspinspiel kann mit diesem Schläger sehr viel Druck und Power entwickelt werden.

Für die etwas passivere Rückhandseite eignet sich der Joola Rhyzm Tech, der viel Ballgefühl und Katapult für passive Blocks mit sich bringt.

Ein moderner Tischtennisschläger, der für den kompromisslosen Angreifer die richtige Wahl ist.

Joola TPE Rhyzm Speed

135,20€

Alle Vorteile des Joola TPE Rhyzm Speed auf einen Blick:

  • Moderner Offensivschläger
  • Für kompromisslose Angreifer
  • Schnelle und harte Gegentopspins
  • Extrem Schnell, Hart und Präzise
  • Optional mit den anderen TPE (Top Player Edition) Hölzern, dem TPE Feeling, TPE Nature oder TPE Fight kombinierbar
  • Freie Auswahlmöglichkeit aller Joola Rhyzm Beläge möglich

ZUM ANGEBOT

Einen Profi Tischtennisschläger selbst zusammenstellen

Im Tischtennisschläger Test wurden einige bereits erprobte oder etablierte Holz-Belagkombinationen gewählt, die für bestimmte Spielstrategien geeignet sind. Jedoch kann so ein Tischtennischläger Test kaum alle möglichen Kombinationen aus den vielen Tischtennisbelägen und Tischtennishölzern abdecken. Im folgenden soll also geklärt werden, wie ihr euch selbst einen Profi Schläger zusammen stellen könnt und worauf geachtet werden muss.

Analyse des eigenen Spielertyps

Ich nehme an, dass einige Leser dieses Tests noch relativ unerfahren sind, wenn es um Tischtennis und Tischtennismaterial geht. Wiederrum andere haben schon unzählige eigene Tischtennisschläger selbst gespielt und lesen nur aus reiner Neugier, was dieser Tischtennisschläger Test beinhaltet, um vielleicht die eine oder andere Inspiration für den nächsten Schläger zu erhalten.

Egal wie viel Erfahrung bereits im Tischtennissport besteht, es gibt ein paar grundsätzliche Anhaltspunkte für die Wahl eines neuen Schlägers. Zunächst ist es wichtig zu wissen, über welches Spielniveau ich selbst schon verfüge. Dabei sollte eine ehrliche und objektive Einschätzung vorgenommen werden. Danach muss darüber nachgedacht werden, welche Ambitionen ich verfolge. Spieler mit einem niedrigen Spielniveau, aber mit einem hohen Trainingspensum und sehr großen Ambitionen sollten einen guten Kompromiss zwischen den jetzigen Fertigkeiten und dem gewünschten Spielniveau finden.

Auswahl von geeignetem Spielmaterial

Nachdem ich nun weiß, welches Spielniveau ich besitze und wo meine Stärken und Schwächen liegen, sollte nach dem passenden Belägen und Hölzern gesucht werden. Dabei sind vor allem die eigene Recherche sowie die Beratung durch einen Materialexperten die sinnvollsten Optionen. Einfach auf die Produktbeschreibungen im Tischtenniskatalog zu vertrauen reicht meistens nicht.

Die wichtigsten Merkmale bei Tischtennishölzern sind das Gewicht, der Furnieraufbau und ob eine Faserverstärkung, wie z.B. Carbon, verwendet wird.

Normale Noppen-Innen Tischtennisbeläge unterscheiden sich heutzutage in zwei Gruppen: den Klassikern und FKE-Belägen, die unter starker Vorspannung stehen und viel schneller als klassische Beläge sind. Die meisten solcher Beläge verwenden die sog. Tensor-Technologie. Für Anfänger sind klassiche Tischtennisbeläge oder Tensorbeläge mit einem moderaten FKE zu empfehlen.

Schläger kleben oder kleben lassen

Ein Profi Tischtennisschläger besteht, wie wir bereits geklärt haben, aus einem Holz und zwei Belägen, welche separat gekauft werden müssen. Danach muss der neue Tischtennisschläger mit Hilfe eines speziellen Tischtennisklebers montiert werden. Zusätzlich zum Kleber empfiehlt sich eine Belagrolle, zum Anpressen der Tischtennisbeläge beim Aufkleben, sowie eine Belagschneideschere zum Schneiden der Beläge. Nach der Montage kann noch ein Kantenband angebracht werden. Wer das nicht selbst machen möchte, der kann im TT-Shop vor Ort oder im Tischtennis Online Shop den Schläger auch direkt montieren lassen.

Tischtennisschläger selbst testen

Die wohl sicherste Variante, um einen passenden Profi Tischtennisschläger zu finden, liegt im eigenen Testen und Ausprobieren. Mit der Zeit entwickelt jeder Tischtennisspieler sowieso eigene Vorstellungen vom optimalen Tischtennisschläger. Wohingegen die einen stets nach dem nötigen Ballgefühl suchen, so sind für die anderen womöglich die maximalen Spinmöglichkeiten entscheidend.

Leider muss bei jedem Schläger auch Kompromisse eingegangen werden. Es gibt keinen Tischtennisbelag oder ein Tischtennisholz, dass bei jeder Schlagart optimal funktioniert.

Schlägerkonfigurator

Bei unserem Shoppartner findet ihr eine detaillierte Anleitung, wie genau ihr bei einer Onlinebestellung einen eigenen Tischtennisschläger zusammen stellt. Dabei werden auch noch ein paar weitere Tipps gegeben, um auch das richtige Tischtennismaterial auszuwählen.

Zum Schlägerkonfigurator bzw. zur Anleitung geht es hier. Dort gibt es auch ein Kontaktformular und eine Telefonnummer, falls weitere Fragen aufkommen.

Fazit zum Tischtennisschläger Test 2017

Es gibt im Netz ja schon eine ganze Reihe von Tischtennisschläger Tests. Allerdings werden dort nur Fertigschläger aus dem Kaufhaus vorgestellt. Zudem wurde wohl keiner der Schläger in diesen Tests wirklich getestet, sondern einfach eine Zusammenstellung aus den bereits bestehenden Kundenmeinungen von großen Kaufportalen wie Amazon erstellt.

Wir von tt-spin.de haben langjährige Erfahrung im Tischtennissport. Alle vorgestellten Schläger und die einzelnen Beläge und Hölzer wurden in diesem Tischtennisschläger Test eingehend selbst getestet. Für die meisten verwendeten Beläge gibt es auch ausführliche Testberichte in diesem Blog. Sie können also darauf vertrauen, dass alle Tischtennisschläger aus diesem Test die bestmöglichen Spieleigenschaften besitzen.

Zudem arbeiten wir in enger Absprache mit unserem Partnershop tt-shop.de zusammen, sodass wir Ihnen auch gleich die Möglichkeit geben können, die qualitativ hochwertigen Tischtennisschläger zu bestellen. So etwas ist einzigartig in der Tischtennisbranche und sollte auf der Suche nach einem passenden TT-Schläger genutzt werden!

Falls es Fragen zu den einzelnen Schlägern gibt, bitte kommentiert einfach diesen Beitrag oder setzt euch mit unserem Partnershop in Verbindung, wodurch euch die bestmögliche Beratung zuteil werden kann.

Tischtennisschläger – Fakten, Geschichte und Infos

Ein Tischtennisschläger (oder Ping Pong Schläger) besteht aus einem Tischtennisholz und zwei Tischtennisbelägen. Es gibt ein breites und vielschichtiges Angebot an Hobby- und Freizeit Tischtennisschlägern, sowie Wettkampfschläger und Profi Tischtennisschläger.

Um einen Überblick über die verschiedenen Schläger zu erhalten, werde ich in diesem Beitrag alle möglichen Schlägerarten vorstellen und eine Empfehlung geben, welcher Tischtennisschläger nun der Richtige für ihr Spiel ist, schließlich soll die nächste Runde an der Tischtennisplatte mit dem geeigneten Material gespielt werden.

Alle Tischtennisschläger Themen im Überblick

Inhaltsverzeichnis

  1. Historische Entwicklung zum modernen Tischtennisschläger
    1. Anfänge und erste Tischtennisschläger
    2. Wie Kopfschmerzen zum Noppenbelag führten
    3. Die zweite Revolution: Das Schaumstoffgummi
    4. Der Sandwich-Belag
    5. Warum sind Tischtennisbeläge rot und schwarz?
    6. Der 40mm Ball und die Belaginflation
    7. Das Frischklebeverbot und die Geburt der modernen FKE Beläge
    8. Der Plastikball ersetzt das Zelluloid
    9. Der Stand heute und die aktuelle Antwort der Tischtennisindustrie
  2. Tischtennisschläger in den Tischtennisregeln
  3. Tischtennisschläger – Die Komponenten
    1. Tischtennisholz
    2. Tischtennisbelag
    3. Griffformen
    4. Kantenband
    5. Holzversiegelung
    6. Tischtennisschläger kleben
    7. Zubehör
  4. Welche Arten von Tischtennisschlägern gibt es?
    1. Fertigschläger oder Hobby-Tischtennisschläger
    2. Outdoor Tischtennisschläger
    3. Mini Tischtennisschläger
    4. Wettkampfschläger oder Profi Tischtennisschläger
    5. Noppen- und Glattanti-Tischtennisschläger
    6. Sandpapierschläger oder Clickball Tischtennisschläger
    7. TTX Tischtennisschläger
  5. Welchen Tischtennisschläger soll ich nun kaufen?
    1. Freizeit- und Hobbybereich
    2. Vereins- und Wettkampftischtennis
    3. Empfohlene Tischtennisschläger für Einsteiger und Wiedereinsteiger in den Tischtennissport
  6. FAQ zum Thema Tischtennisschläger

Historische Entwicklung zum modernen Tischtennisschläger

Die heutigen Profi Tischtennisschläger sind wahre High-Tech Produkte. Die verwendeten Tischtennishölzer werden in großen Fabriken in Serie hergestellt. Werkstoffe wie Carbon oder Glasfiber kommen dabei zum Einsatz, um die Geschwindigkeit zu erhöhen und Gewicht zu sparen.

Bei den Tischtennisbelägen ist es nicht anders. Moderen Beläge werden unter Spannung gesetzt, was die Rotation und den Katapult auf ein neues Level bringt. Technologien wie Tensor, High Tension oder Spring Sponge sind nicht nur Marketing Namen, sondern haben den Tischtennissport seit dem Frischklebeverbot geprägt und revolutioniert.

Die rasante Entwicklung in den vergangenen Jahren ist hauptsächlich eine Folge der vielen Regeländerungen im Tischtennissport.

Anfänge und erste Tischtennisschläger

So schnell das Voranschreiten der Technik bei der Herstellung von Tischtennisbelägen heute ist, so einfach und primitiv waren die Anfänge des uns heute bekannten Tischtennis.

Tischtennis, oder auch zu Beginn oftmals Ping Pong genannt, entwickelte sich aus dem Tennis. Aufgrund der wechselhaften Wetterlage in England war der Adel und die Feine Gesellschaft oftmals gezwungen, die Outdoor Aktivitäten zu beschränken.

Gespielt werden sollte trotzdem. Es war die Geburtsstunde des sog. Raum-Tennis. Die ersten Spielregeln legte dazu der englische Ingenieur James Gibbs im Jahr 1875 fest.

Die ersten Tischtennisschläger waren mehr aus der Intuition geboren als genauer überlegt. Man spielte mit allem, was so greifbar war. Dies waren unter anderem Bücher, Bratpfannen oder Zigarettenschachteln.

Wer es etwas ernsthafter meinte, der bemühte sich um einen Badmintonschläger, welchen Tischtennisschläger lange ähnelten.

Als Spielfläche wurden Wohnzimmer – oder Küchentische verwendet, über die ein Seil gespannt wurde, was als Netz dienen sollte.

Das prägnante Aufprallgeräusch des Balles führte schnell zu dem noch heute bekannten Begriff „Ping Pong“, wie Tischtennis zu Anfangszeiten häufig genannt wurde. Wäre der Name nicht patentiert und markenrechtlich geschützt worden, so hätte sich wohl dieser durchgesetzt.

Die uns heute bekannten Zelluloidbälle, welche es zumindest im Wettkampfsport bald nicht mehr geben wird, wurden von James Gibbs von einer Geschäftsreise 1891 mitgebracht und verbesserten die Spieleigenschaften enorm.

Wie Kopfschmerzen zum Noppenbelag führten

Ein revolutionärer Schritt zu unseren heutigen Tischtennisschlägern war die Erfindung des Noppengummis. Nun, eigentlich musste dieses große Ereignis eher der Marke Zufall angedichtet werden.

Der damals unbekannte englische Tischtennisspieler E.C. Goode wollte 1902 an einem Londoner Turnier teilnehmen. Allerdings plagten ihn Kopfschmerzen, was zu einem Besuch in einer Apotheke führte. Beim Bezahlen fiel ihm die auf der Theke ausgebreitete Gummimatte auf, denn auf dieser sprangen seine Geldstücke beim Bezahlen unerwartet hoch ab.

Er verließ die Apotheke nicht nur mit einer Medizin gegen Kopfschmerzen, sondern auch mit der Gummimatte der Apotheke. Im Anschluss klebte er das Noppengummi auf seinen Schläger und stürmte als ungesetzter Spieler bis ins Finale des Turniers vor.

Obwohl das Noppengummi einen erheblichen Vorteil in Sachen Katapult und Beschleunigung brachte, dauerte es noch fast zwei Jahrzehnte, bis sich der Noppenbelag weltweit durchsetzte.

Die zweite Revolution: Das Schaumstoffgummi

Es dauerte nun einige Zeit, bis sich wieder etwas bei der Entwicklung der Tischtennisschläger tat. Obwohl die Reglementierungen sehr frei gestaltet werden konnten, was für Experimente prädestiniert ist, geschah fast ein halbes Jahrhundert kaum etwas.

Doch im Jahr 1951 rückte der weitgehend unbekannte Österreicher Fritsch ins Rampenlicht. In seinem Keller fand er einige Millimeterdicke Schaumstoffmatte, mit welcher er seinen Schläger beklebte.

Bei der Heim-WM in Österreich schlug dieser eine Reihe von gesetzten Spielern und fand sich Ende des gleichen Jahres noch in den TOP10 der Tischtennis Weltrangliste wieder.

Vollkommen revolutioniert haben die Japaner den Einsatz von Zentimeter dicken Schwämmen, die ohne Noppengummis auskamen. Die unglaublichen Rotations- und Tempowerte, die mit solchen Schwammbelägen möglich waren, verblüfften die gesamte Tischtenniswelt. Bei der Tischtennis-WM in Indien 1952 räumen die japanischen Tischtennisspieler vier Goldmedallien ab.

Doch allzu positiv wurde die Belagrevolution in der Tischtenniswelt nicht gesehen. Die Ballwechsel wurden immer kürzer, was den Sport für Zuschauer zunehmend unattraktiver machte. Es fiel der Begriff „Atom-Tischtennis“.

Ein weiteres Problem war das geräuschlose Aufprallen des Balles auf den Schlägern, was zu Irritationen beim Gegenspieler führte.

1959 zog die ITTF die Reißleine und Verbot den Einsatz vom Schwammgummi als Außenbelag, wohingegen dieses als Schwammunterlage weiterhin eingesetzt werden durfte.

Zudem wurde ein Limit für die Gesamtdicke des Tischtennisbelags festgelegt. Die Japaner, welche seit einigen die Tischtenniswelt durch das Schwammgummi dominierten, forderten eine Maximaldicke von 6mm. Die Europäer wollten hingegen nur 3mm. Daraufhin vermittelte China zwischen den Lagern und man einigte sich auf die noch heute geltende Gesamtstärke von 4,0mm.

Der Sandwich-Belag

In der Folge setzten sich die Sandwich-Beläge durch, bei denen Schwämme mit Noppen-Innen oder Noppen-Außen Obergummis kombiniert wurden. Die heute klassischen Tischtennisbeläge waren geboren.

Die Asiaten, allen voran die Japaner, entwickelten die wohl wichtigste Schlagtechnik, den Topspin, in der Folge des Einsatzes von Sandwich-Belägen. Die Spielstrategien wurden weitesgehend von den Chinesen kopiert.

Zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich Asien zum dominerenden Tischtenniskontinent und seine absolute Vormachtstellung als Nummer 1, welche bis heute besteht und nur Phasenweise durchbrochen werden konnte.

Die bekanntesten und beliebtesten Tischtennisbeläge waren Jahrzehnte lang der Butterfly Sriver und der Yasaka Mark V.

Warum sind Tischtennisbeläge rot und schwarz?

Der Aufschlag ist vielleicht der wichtigste Schlag im Tischtennis. Ein guter, gefährlicher Aufschlag kann ein ganzes Spiel prägen und in den engen Matches der entscheidende Vorteil sein.

Auf Weltklasseniveau kommt es vor allem darauf an, die ankommende Rotation des Balls richtig einzuschätzen. Als Tischtennisbeläge mit identischen Farben auf dem Schläger erlaubt waren, machten sich das einige Spieler zu nutze.

Es wurde sowohl ein Noppen-Innen, wie auch noch Noppen-Außen Belag mit der gleichen Farbe verwendet. Die beiden Belagarten machen normalerweise unterschiedliche Geräusche beim Schlagen, woran man diese erkennen kann.

Jedoch wurde der Schlagseite unterhalb des Tisches vor dem Aufschlag gedreht und während des Aufschlags kräftig aufgestampf. Dadurch konnte man kaum oder erst sehr spät erkennen, welche Schnittvariation auf einen zukam. Die Folge waren viele leichte Fehler.

1984 wurde der Einsatz von gleichfarbigen Tischtennisbelägen verboten, aber zunächst nicht klar definiert, welche Farben erlaubt sind. Im gleichen Zug wurde das Aufstampfen beim Aufschlag untersagt, was jedoch seit 1991 erneut gestattet ist.

Um den Spielraum für ähnliche Farben von Tischtennisbelägen ein Ende zu setzen und die Thematik zu begraben, wurde 1985 eine Neufassung der Regel getroffen, wonach nur noch leuchtendes rot und schwarz als Belagfarben erlaubt waren.

Der 40mm Ball und die Belaginflation

Bis zum Jahr 2001 tat sich nicht viel in der Belagentwicklung. Durch das Frischkleben konnte auch eine enorme Power und viel Rotation auch aus langsamen Tischtennisbelägen heraus geholt werden.

Das gleiche galt auch für die Herstellung von Tischtennishölzern. Bei einigen Profispielern wurden sogar langsame Vollhölzer eingesetzt, da das Kleben genügend Geschwindigkeit erzeugte.

Der Stein der Belagentwicklung kam zum Rollen, als der Tischtennisball von 38mm auf 40mm erhöht wurde. Der Verlust von Tempo und Rotation mussten ausgeglichen werden.

Weiterhin war dies hauptsächlich für traditionelle Abwehrspieler ein Problem, lebten diese vom Schnittwechsel und den Fehlern ihrer Gegner.

Bei den Angriffsspielern konnten neue Beläge etabliert werden, die einfach noch besser auf den Einsatz der lösungsmittelhaltigen Klebern reagierten. Ich denke jedem Vereinsspieler wird der Klang eines geklebten Stiga Neos Sound noch in den Ohren klingen.

Oder es die Beläge wurden schon vor dem Kleben unter Vorspannung gesetzt, was den Katapult und die Geschwindigkeit erhöhte, aber die Tischtennisbeläge empfindlicher machte. Man denke da nur an den Butterfly Bryce, mit welchem Werner Schlager 2003 Weltmeister wurde.

Die größere Neuerung wurde im Bereich der Abwehrspieler entwickelt. Glatte lange Noppen erfanden den Abwehrer am Tisch, der nicht in die lange Abwehr geht, sondern mit viel Störeffekt am Tisch die Angriffsbälle förmlich absticht. Der Dr. Neubauer Super Block war der weltweite Bestsellerbelag in diesem Bereich.

Doch nicht den vielen Tischtennisspielern im Breitensport waren die glatten langen Noppen ein Dorn im Auge. Das Spiel gegen so einen Glattnoppenspieler war auch sehr unattraktiv für die Zuschauer, weshalb diese seit 2008 verboten wurden. Keine Reibungsbeschränkungen haben heute nur noch Anti-Beläge, wodurch viele ehemalige Noppenblocker heute mit einem Glattanti unterwegs sind.

Das Frischklebeverbot und die Geburt der modernen FKE Beläge

Es war das Jahr 2008 und die Frischklebezeiten waren vorbei. Aus Angst vor den gesundheitlichen Risiken beim Einsatz von lösungsmittelhaltigen Klebern und dem befürchteten Ausschluss von den Olympischen Spielen, so zumindest die Argumentation, Verbot die ITTF (International Table Tennis Federation) derartige Kleber komplett.

Der eigentliche Grund für diese Regeländerung, wie auch für die vorherigen (Sätze bis 11, größerer Ball, Aufschlagregel) und die folgenden (Einführung es Plastikballs), war es, den Tischtennissport attraktiver für Zuschauer und Fernsehen zu machen.

Aber noch dem Verbot wurde dem Vorhaben ein Strich durch die Rechnung gemacht. Bereits im Frühjahr 2008 erschien der Butterfly Tenergy 05, welcher bis heute der meistgespielte Tischtennisbelag bei den Tischtennis-Profis ist. unter anderem spielt Timo Boll mit diesem Belag.

Zudem wurde Einsatz von Lösungsmitteln nicht komplett verboten, aber lediglich ein sog. Werkstuning erlaubt, also die Behandlung von Tischtennisbelägen mit Tunern, die unterhalb eines gewissen Grenzwertes liegen. Ein Nachtuning wurde hingegen strikt verboten.

Doch das ist bis heute ein großes Problem, da nur die Grenzwerte getestet werden können, aber nicht, ob ein Spieler den Belag nachbehandelt hat. Diese Thematik wurde im Artikel Schlägerdoping im Tischtennis näher behandelt. Auch vor der Heim-WM in Düsseldorf 2017 beklagte sich Timo Boll erneut über den illegalen Einsatz des Schlägertunings.

Andere Belagamarken setzen hauptsächlich auf die Tensortechnologie des deutschen Herstellers ESN. Die meisten modernen Tischtennisbeläge werden im Werk in Hofheim, Unterfranken hergestellt. Als besonders beliebte Belagreihen gelten Tibhar Evoltion, Donic Bluefire oder Xiom Vega.

Der Plastikball ersetzt das Zelluloid

Die neueste Änderung stellt die Hersteller von Tischtennisbelägen und Tischtennishölzern erneut auf die Probe. Seit 2014 wird bei internationalen Wettkämpfen komplett auf den Zelluloidball verzichtet. Auch im Breitensport ist ab 2019 Schluss mit dem Werkstoff.

Problematisch sind die Plastikbälle aus vielschichtigen Gründen. Allen voran können Plastikbälle nicht so viel Rotation erzeugen. Nehme ich den gleichen Tischtennisschläger und spiele abwechselnd mit einem Zelluloidball und einem Plastikball, dann werden die unterschiede in Sachen Spin und Tempo deutlich.

Weiterhin war vor allem am Anfang, aber auch teilweise heute noch, die Qualität der Polybälle miserabel. Durch die Entwicklung der neuen Produktionsverfahren sind Plastikbälle immern noch sehr teuer, was sich hoffentlich bald regulieren wird.

Desweiteren gibt es nicht nur einen Plastikball. Zu den Herstellern aus China und Japan gesellt sich nun auch ein deutscher Hersteller, über den in diesem Artikel berichtet wird. Daneben gibt auch zwei unterschiedliche Ballarten. Einmal die traditionell gefertigten Bälle mit Naht, welche aus zwei Hälften miteinander verklebt wurden. Und zum anderen die nahtlosen Plastikbälle, die per Schleuderverfahren entstehen.

Die neueste Entwicklung geht zudem hin zu Plastikarten, die zwar lange haltbar sind und deren Geschwindigkeit beim Spielen verbessert wurde, aber noch weniger Rotation zulassen. Daher muss noch mehr aus den Tischtennisschlägern heraus geholt werden.

Zu guter letzt steht auf den neuen Bällen auch die „40+“ Kennzeichnung. Waren bei Zelluloid Tischtennisbällen eine Toleranz von 39,5mm bis 40,5mm erlaubt, so liegt die nun bei einem Tischtennisball aus Plastik zwischen 40,0mm und 40,6mm. Da die Tischtennishersteller eher am unteren Limit produzieren und kleinere Bälle eine bessere Qualität besitzten, wurden die Tischtennisbälle bei der Umstellung auf das Polymaterial faktisch erneut vergrößert.

Der Stand heute und die aktuelle Antwort der Tischtennisindustrie

Die Tischtennisindustrie reagiert pragmatisch auf die Anpassungen. Es werden jedem Spieler sehr viele verschiedene Beläge und Hölzer zur Auswahl gestellt, wodurch die Tischtennischläger sehr individuell zusammen gestellt werden können.

Die neuesten Antworten auf die Entwicklungen mit dem Plastikball könnten nicht unterschiedlicher sein. Für manche sollen schnellere und härtere Tischtennisschläger die Antwort sein, wodurch der Geschwindigkeitsverlust ausgeglichen wird.

Andere sehen Bedarf nach weicheren Tischtennishölzern, da das Anschlaggefühl mit den neuen Bällen allgemein härter ist. Zudem kann so wieder einfacher Spin erzeugt werden.

Aber auch die Anpassung an die längeren Ballwechsel mit einem moderateren Spielmaterial kann die Lösung sein. Dazu werden von vielen Marken Tensorbeläge mit reduziertem FKE (eingebauter Frischklebe-Effekt) angeboten. Der Artikel „Die Entdeckung der Mittelmäßigkeit“ gibt darüber Aufschluss.

Interessant sind die Belagneuheiten 2017 um Tibhar Aurus Prime/Select und Donic Blue Storm. Bei diesen Belägen wird ein dünneres Obergummi mit einem dickeren Schwamm verwendet. Da die Power der Beläge hauptsächlich aus dem Schwamm kommt, sollen die Nachteile des Plastikballs nun komplett ausgeglichen werden.

Eines steht jedenfalls fest. Trotz der viele Änderungen in den vergangen 20 Jahren wird Tischtennis nicht langsamer. Die Anpassungen an die Regeländerungen konnten bisher immer gemeistert werden.

Ein gut gewählter Tischtennisschläger ist weiterhin sehr wichtig für den Tischtennisspieler. Denn ein Materialvorteil, wie die Geschichte zeigt, kann über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Tischtennisschläger in den Tischtennisregeln

Die internationalen Tischtennisregeln geben einen sehr genauen Aufschluss darüber, welche Tischtennisschläger für die Teilnahme an offiziellen Wettkämpfen geeignet sind.

Während Tischtennishölzer keiner Zulassung bedürfen und außer der Einschränkung, dass 85% auch wirklich aus Holz bestehen müssen, gibt es bei den Belägen schon strengere Vorgaben.

Desweiteren muss ein Tischtennisbelag von der ITTF geprüft und zugelassen werden. Dazu veröffentlicht der internationale Tischtennisverband zweimal jährlich die LARC-Liste, die alle genehmigten Beläge führt.

Als Grundlage für die Tischtennisschläger im Wettkampfsport müssen die Tischtennis Regeln aus Abschnitt A und B herangezogen werden, sowie die Bestimmungen der Wettspielordnung und der Technical Leaflets.

Auszug aus den internationalen Tischtennis-Regeln Abschnitt A:

(Download zu Internationale Tischtennis Regeln A)

4.1 Größe, Form und Gewicht des Schlägers sind beliebig. Das Blatt muss jedoch eben und unbiegsam sein.

4.2 Mindestens 85 % des Blattes, gemessen an seiner Dicke, müssen aus natürlichem Holz bestehen. Eine Klebstoffschicht innerhalb des Schlägerblattes darf durch Fasermaterial wie Karbonfiber, Glasfiber oder komprimiertes Papier verstärkt sein. Sie darf jedoch nicht mehr als 7,5 % der Gesamtdicke oder mehr als 0,35 mm ausmachen – je nachdem, was geringer ist.

4.3 Eine zum Schlagen des Balls benutzte Seite des Blattes muss entweder mit gewöhnlichem Noppengummi (Noppen nach außen, Gesamtdicke einschließlich Klebstoff höchstens 2,0 mm) oder mit Sandwich-Gummi (Noppen nach innen oder nach außen, Gesamtdicke einschließlich Klebstoff höchstens 4,0 mm) bedeckt sein.

4.3.1 Gewöhnlicher Noppengummi ist eine einzelne Schicht aus nicht zellhaltigem (d.h. weder Schwamm – noch Schaum-) Gummi – natürlich oder synthetisch – mit Noppen, die gleichmäßig über seine Oberfläche verteilt sind, und zwar mindestens 10 und höchstens 30 pro Quadratzentimeter.

4.3.2 Sandwich-Gummi ist eine einzelne Schicht aus Zellgummi (d.h. Schwamm- oder Schaumgummi), die mit einer einzelnen äußeren Schicht aus gewöhnlichem Noppengummi bedeckt ist. Dabei darf die Gesamtdicke des Noppengummis nicht mehr als 2 mm betragen.

4.4 Das Belagmaterial muss das Blatt völlig bedecken, darf jedoch nicht über die Ränder hinausstehen. Der dem Griff am nächsten liegende Teil des Blattes, der von den Fingern erfasst wird, darf unbedeckt oder mit einem beliebigen Material belegt sein.

4.5 Das Blatt selbst, jede Schicht innerhalb des Blattes und jede Belag- oder Klebstoffschicht auf einer zum Schlagen des Balles benutzten Seite müssen durchlaufend und von gleichmäßiger Dicke sein.

4.6 Beide Schlägerseiten – unabhängig davon, ob ein Belag vorhanden ist oder nicht – müssen matt sein, und zwar auf der einenSeite leuchtend rot, auf der anderen schwarz.

4.7 Das Belagmaterial muss ohne irgendeine physikalische, chemische oder sonstige Behandlung verwendet werden.

4.7.1 Geringfügige Abweichungen von der Vollständigkeit des Belags oder der Gleichmäßigkeit seiner Farbe, die auf zufällige Beschädigung, auf Abnutzung oder Verblassen zurückzuführen sind, können zugelassen werden, sofern sie die Eigenschaften der Oberfläche nicht entscheidend verändern.

4.8. Vor Spielbeginn und jedes Mal, wenn er während des Spiels den Schläger wechselt, muss der Spieler seinem Gegner und dem Schiedsrichter den Schläger zeigen, mit dem er spielen will, und muss ihnen gestatten, den Schläger zu untersuchen.

Auszug aus den internationalen Tischtennis-Regeln Abschnitt B

(Download zu Internationale Tischtennis Regeln B)

2 Spielmaterial und Spielbedingungen

2.1 Zugelassenes und genehmigtes Spielmaterial

2.1.3 Auf einer zum Schlagen des Balls benutzten Schlägerseite dürfen nur Beläge verwendet werden, die eine gültige ITTF-Zulassung besitzen. Sie müssen so auf dem Schlägerblatt angebracht sein, dass das ITTF-Logo, die ITTF-Nummer (wenn vorhanden) sowie Hersteller- und Markenname so nahe wie möglich am Griff deutlich sichtbar sind.

2.4 Kleben

2.4.1 Es liegt in der Verantwortlichkeit jedes Spielers zu gewährleisten, dass Schlägerbeläge mit Klebstoffen auf dem Schlägerblatt befestigt werden, die keine schädlichen flüchtigen Lösungsmittel enthalten.

2.4.2 Bei allen ITTF-Welttitel – sowie Olympischen und Paralympischen Wettbewerben wie auch bei einer ausgewählten Zahl von Veranstaltungen der ITTF Pro Tour und des Jugend-Circuit müssen Schläger-Kontrollzentren eingerichtet werden; bei kontinentalen und regionalen Veranstaltungen können sie eingerichtet werden.

2.4.2.1 Das Schläger-Kontrollzentrum testet – nach den auf Empfehlung des Materialkomitees sowie des SR und OSR-Komitees vom Exekutivkomitee festgelegten Richtlinien – Schläger, um sicherzustellen, dass die Deutscher Tischtennis-Bund e. V. RICHTLINIE ZU SCHLÄGERTESTS S e i t e 6/16 Schläger allen ITTF-Bestimmungen entsprechen. Dazu gehören u.a. – die Aufstellung ist nicht erschöpfend – Dicke und Ebenheit der Schlägerbeläge so wie etwaiges Vorhandensein schädlicher flüchtiger Substanzen.

2.4.2.2 Der Schläger-Kontrolltest wird nur dann nach dem Spiel im Zufallsprinzip durchgeführt, wenn der Spieler den Schläger nicht zum Test vor dem Spiel vorgelegt hat.

2.4.2.3 Schläger, die vor dem Spiel positiv getestet werden, können in den oben aufgeführten Veranstaltungen nicht verwendet werden, dürfen jedoch durch einen zweiten Schläger ersetzt werden, der (sofern es die Zeit erlaubt) sofort, ansonsten nach dem Spiel getestet wird. Für den Fall, dass Schläger den Zufalls-test nach dem Spiel positiv getestet werden, kann der betr. Spieler bestraft werden. Alle Spieler haben das Recht, ihre Schläger freiwillig und ohne Straffolge vor dem Spiel testen zu lassen.

2.4.3 Hat ein Spieler in einem Zeitraum von vier Jahren zum vierten Mal einen Schlägertest in beliebiger Hinsicht nicht bestanden, kann er die Veranstaltung zwar zu Ende spielen. Anschließend wird er jedoch vom Exekutivkomitee für 12 Monate gesperrt. Die ITTF muss den betreffenden Spiel er schriftlich über seine Sperre informieren. Der gesperrte Spieler kann innerhalb von 21 Tagen nach Erhalt der schriftlichen Sperrverfügung
Einspruch beim CAS (Court of Arbitration for Sport) einlegen. Das Einreichen einer solchen Berufung hat jedoch keine aufschiebende Wirkung, d. h. die Sperre bleibt in Kraft.

2.4.4 Mit Wirkung vom 1. September 2010 führt die ITTF ein Verzeichnis aller positiven Schläger-Kontrolltests.

2.4.5 Zur Befestigung der Schlägerbeläge auf dem Schläger muss ein ordentlich belüfteter Raum bzw. Bereich zur Verfügung gestellt werden, und Flüssigkleber dürfen nirgendwo sonst in der Austragungsstätte verwendet werden. Die Austragungsstätte umfasst das Gebäude in dem die Veranstaltung stattfindet sowie dazugehörige Bereiche und Einrichtungen.

4 Spielabwicklung

4.2 Spielgerät

4.2.2 Das Belagmaterial muss so verwendet werden, wie es von der ITTF genehmigt wurde, d.h. ohne irgendeine physikalische, chemische oder andere Behandlung, welche die Spieleigenschaften, Reibung, Aussehen, Farbe, Struktur, Oberfläche usw. verändert. Insbesondere dürfen keine Zusätze verwendet werden.

4.2.3 Ein Schläger muss alle Parameter der Schläger-Kontrolltests erfolgreich durchlaufen.

4.2.4 Während eines Einzels oder Doppels darf ein Schläger nur dann gewechselt werden, wenn er unabsichtlich so schwer beschädigt wird, dass er nicht mehr benutzt werden kann. In einem solchen Fall muss der Spieler ihn unverzüglich durch einen anderen ersetzen, den er mitgebracht hat oder der ihm in den Spielraum (die Box) gereicht wird.

4.2.5 In den Pausen während eines Spiels lassen die Spieler ihren Schläger auf dem Tisch liegen, sofern ihnen nicht der Schiedsrichter etwas anderes erlaubt. In allen Fällen, wo der Schläger an der Hand festgebunden ist, muss der Schiedsrichter dem Spieler erlauben, den Schläger auch während der Pausen an der Hand festgebunden zu lassen.

Tischtennisschläger – Die Komponenten

Ein Tischtennisschläger wird in der Regel als Ganzes und Einheitliches betrachtet. Dennoch muss erkannt werden, dass die Schläger im Tischtennis aus verschiedenen Komponenten bestehen. Das Tischtennismaterial des Schlägers kann also wie eine Art Baukasten betrachtet werden.

Tischtennisholz

Die vielleicht wichtigste Komponente eines Tischtennisschlägers, welche den größten Einfluss auf das Spielverhalten und die Spielausrichtung hat, ist das Tischtennisholz.

Das Holz bildet dabei das Herz oder die Seele des Tischtennisschlägers. Ein Tischtennisholz besteht aus mehreren Holzfurnieren. Moderne TT-Hölzer besitzen auch oftmals eine Faserverstärkung aus Werkstoffen wie Carbon oder Kevlar.

Das Tischtennis Regelwerk gibt in der Machart des Holzes relativ großen Spielraum. Es muss lediglich aus mindestens 85% Holz bestehen.

Gängige Holzarten bei der Herstellung sind Abachi, Limba, Kiri oder Koto Holzfurniere. Aber auch edlere Hölzer wie Hinoki finden sich bei den Hölzern wieder.

Eine wichtige Entscheidung, die beim Kauf beachtet werden sollte, ist die Griffform. Denn der Griff liegt später in der Hand und muss passen. Die am häufigsten eingesetzte Griffform ist der konkave Griff.

Dieser ist am Griffansatz relativ schmal, wird zum Griffende hin geschwungen breiter. Der Vorteil des konkaven Griffs liegt darin, dass zum einen der Griff gut in Hand liegt, zum anderen dennoch das Umgreifen zwischen Vorhand- und Rückhandhaltung möglich ist.

Tischtennisbelag

Ein Tischtennisschläger kann mit zwei beliebigen Tischtennisbelägen beklebt werden, welche eine Zulassung seitens des Internationalen Tischtennis Verbandes ITTF benötigen.

Im heutigen Tischtennis muss ein roter und ein schwarzer Belag verwendet werden. Die Beläge besitzen zudem eine maximale Gesamtdicke von 4,0mm. Hintergrund der Entscheidung war die Verwendung von mehreren Zentimeter dicken Schwammgummis, welche es unmöglich machten den Ballautreffpunkt zu hören, was den Rythmus erheblich störte. Alle zugelassen Beläge werden auf der ITTF LARC-Liste veröffentlicht.

Es gibt weiterhin verschiedene Arten von Tischtennisbelägen. Die meisten Tischtennisspieler entscheiden sich für Noppen-Innen-Beläge. Dabei wird das Obergummi auf eine Schwammunterlage geklebt. Außer bei Antitop-Belägen sind die Noppen-Innen-Beläge griffig und zur Rotationserzeugung geeignet.

Auf der anderen Seite gibt es Noppen-Außen-Beläge, welche sich noch in kurze und lange Noppen unterscheiden. Während kurze Noppen auf dem Tischtennisschläger für das Angriffsspiel geeignet sind, lassen sich mit langen Noppen nur Störattacken und Abwehrbälle spielen.

Griffformen

Griffformen schematisch

Tischtennisschläger besitzen nicht immer die gleiche Griffform. Logisch, denn nicht jeder Spieler empfindet nur eine bestimmte Form des Griffes als praktisch. Bei den Griffhaltungen gibt es die Shakehand- und Penholder-Griffhaltung, wobei hierzulande nur mit der Shakehand-Griffhaltung gespielt wird.

Die meisten TT-Schläger werden mit der konkaven Griffform angeboten. Diese hat sich einfach aufgrund von verschiedenen Faktoren als die beliebteste Art von Griff herausgestellt.

Ein konkaver Griff liegt nicht nur gut in der Hand, sondern erlaubt dennoch das einfache Umgreifen zwischen Aufschlag, Vorhand und Rückhand.

Gerade Griffe sind sogar noch besser für das Umgreifen und Drehen des Schlägers geeignet. Allerdings kann der lockere Sitz auch stören. Die meisten Tischtennisprofis und Abwehrspieler verwenden die gerade Griffform.

Anatomische Griffe sind dann doch sehr speziell und individuell. Zum einen gibt es nicht nur den einen anatomischen Griff, zum anderen liegt dieser bei passender Form sehr eng an der Hand an. Umgreifen ist eher schwierig.

Konische Griffe wurden heutzutage fast ausschließlich von konkaven Griffformen ersetzt. Ein solcher Griff verbindet die Vorteile von geraden und konkaven Griffen.

Penholder gehen dann komplett mit einer anderen Griffhaltung einher. Mit der europäischen Shekhand-Griffhaltung können diese Griffe nicht gespielt werden. Moderne Penholder schläger erlauben auch das Spielen einer Rückhand, während traditionell nur eine Seite beklebt wird und die andere lediglich lackiert ist.

Kantenband

Veredelt werden die Schläger noch mit einem Kantenband. Die Verwendung ist nicht nur wegen dem optischen Eindruck empfehlenswert. Durch das Kantenband wird der Tischtennisschläger vor Kantentreffern geschützt, wodurch ein solcher Belag und Holz weniger in Mitleidenschaft zieht. Zudem lösen sich die Beläge nicht so leicht ab.

Holzversiegelung

Hobbyspielern ist meist gar nicht bewusst, dass ein Profi- oder Wettkampfschläger individuell zusammen gestellt werden kann. Weiterhin werden Tischtennishölzer meist über mehrere Jahre gespielt, während die Beläge deutlich öfter ausgetauscht werden.

Um das Holz vor Ausfaserungen durch den Belagwechsel zu schützen, sollten TT-Hölzer mit einer Spezialversiegelung behandelt werden. Eine Versiegelung kostet zwar etwas, normalerweise bis zu 5€, lohnt sich aber dennoch auf lange Sicht gesehen.

Eine Holzversiegelung ist schnell gemacht. Auf beide Seiten des Schlägerholzes wird jeweils eine dünne Schicht der TT-Versiegelung aufgetragen und gleichmäßig verteilt. Nach einer Trockungszeit von 24 Stunden können anschließend die Beläge auf das Holz montiert werden.

Tischtennisschläger kleben

Etwas komplizierter ist die Montage der Tischtennisbeläge, bei der auf einige Dinge geachtet werden sollte.

Die Vorbereitung

Zunächst ist es wichtig, alle Utensilien für das Kleben von Tischtennisbelägen zur Hand zu haben. Am wichtigsten ist die Auswahl des Tischtennisklebers. Grundsätzlich gibt es hierbei zwei Arten von Klebern, die sich in der Praxis bewährt haben.

Zum einen die Tischtennis Normalkleber mit VOC. Seit dem Verbot des Frischklebens sind VOC Kleber nur noch in der etwas dickflüssigeren Variante vorhanden. Solche Kleber haften gut, vor allem bei klassischen Tischtennisbelägen, die Schwämme ohne Poren verwenden.

Zudem ist die Anwendung sehr einfach. Da in der Praxis kaum Kontrollen gemacht werden können und sich VOC´s sowieso innerhalb weniger Tage verflüchtigen, kommen derartige Kleber noch oft zum Einsatz.

Zum anderen gibt es Tischtennis Latexkleber, die sich kaum von normalen Latexklebern aus dem Baumarkt unterscheiden. Latexkleber schließen die Poren der grobprigen Schwämme moderner Tischtennisbeläge gut und sind darüber hinaus auch sehr schonend zu den Belägen. Lediglich die Haftwirkung ist nicht ganz so stark.

Ein weiterer Nachteil ist die deutlich längere Trocknungszeit bei Raumtemperatur, die aber mit Hilfe eines Föns auf ein paar Sekunden reduziert werden kann.

Beide Kleberarten sind Kontaktkleber, die nur bei Kontakt der Klebeschichten von Holz und Belag haften.

Zum Auftragen kann entweder der vorhandende Pinsel benutzt werden oder es muss, vor allem bei den Latexklebern, eine Klammer mit Schwämmchen vorhanden sein.

Beim Aufkleben ist eine Belag-Andruckrolle sinnvoll. Dadurch kann das Aufkleben blasenfrei und gleichmäßig durchgeführt werden.

Zum Zuschneiden des Tischtennisbelags gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine scharfe Schere oder gar eine Tischtennis Spezialschere mit Krümmung sind empfehlenswert.

Ist eine Schneideunerlage vorhanden, kann auch mit einem Cutter der Belag zugeschnitten werden. Ich persönlich benutze ein Skalpell mit Edelstahlklinge, wodurch ein perfektes und sauberes Schneide-Ergebnis möglich ist.

Das Vorgehen

Mit dem VOC-Kleber wird jeweils eine dünne Schicht auf Belag (Schwamm ohne Poren) und Holz aufgetragen. Besonders wichtig ist das gleichmäßige Auftragen, da ansonsten leichte Wellen nach dem Kleben zu sehen sind.

Zudem muss alles zügig geschehen, denn VOC-Kleber ziehen schnell in den Belag ein. Auch zu viel Kleber sollte auf keinen Fall auf den Schwamm aufgetragen werden, da sich der Belag nach der Trockung zu stark wellt.

Im Anschluss an die Trockung einfach den Belag nehmen, mit dem Logo und ITTF Zulassung Zeichen am Griffende ansetzen und Auflegen. Anschließend mit der Andruckrolle gleichmäßig und mit mittlerem Druck vom Griffansatz bis zum Schlägerkopf andrücken. Ein paar mal wiederholen und zum Schluss noch einmal ganz fest andrücken.

Anschließend kann der Belag mit den genannten Hilfmitteln zugeschnitten werden.

Bei den Latexklebern ist deutlich mehr Zeit beim Verstreichen vorhanden. Den milchig weißen Kleber schön gleichmäßig auf Holz und Belag verteilen. Anschließend muss entweder ca. 15-20 Minuten gewartet werden, bis der Kleber klar austrocknet, oder es wird ein Fön bei mittlerer Hitze und mit etwas Abstand zum Belag ca. 15-30 Sekunden eingesetzt.

Bei besonders großporigen Schwämmen ist es empfehlenswert, eine zweite, dünne Schicht auf den Belag aufzutragen und nochmals trocknen zu lassen. Dadurch ist der Klebekontakt einfach besser.

Wiederum am Griffende ansetzen, auflegen, andrücken und zuschneiden. Nachdem beide Seiten beklebt wurden ist der neue Tischtennisschläger fertig und zum Einsatz bereit 🙂

Zubehör

Zu einem hochwertigen Tischtennisschläger gehört auch das notwendige Zubehör. Dieses dient hauptsächlich zur Pflege und dem Schutz des Schlägers.

Zunächst einmal ist es wichtig, den Tischtennisschläger immer zu pflegen und sauber zu halten. Die Schwachstelle der qualitativ hochwertigen Beläge ist der Kontakt zu Staub, Schweiß und Schmutz. Dadurch können diese schneller altern und die Spieleigenschaften beeinflussen.

Daher ist die Verwendung eines Belagreinigers unumgänglich. Vor und nach dem Spielen sollte etwas Reiniger aufgetragen werden und mit einem Reinungsschwamm sanft trocken gerieben werden. Somit ist der TT-Schläger stets einsatzfähig. Weiterhin erhöht sich die Lebensdauer bei entsprechender Pflege drastisch.

Während der Zeit zwischen dem Spielen sollte anschließend eine Schutzfolie aufgelegt werden, wodurch kein Staub oder Schmutz in der Zwischenzeit auf die Oberfläche gelangt.

Zum allgemeinen Schutz und vor UV-Licht, was Gummi ebenso altern lässt, empfiehlt sich eine Schlägerhülle oder Schlägertasche. Gute Schlägertaschen bieten Platz für mindestens zwei Schläger und besitzen eine Bruchschutz. Noch edler ist natürlich gar ein Schlägerkoffer, der den perfekten Schutz des Tischtennisschlägers garantiert.

Welche Arten von Tischtennisschlägern gibt es?

Fertigschläger oder Hobby-Tischtennisschläger

Um an einer Tischtennisplatte im Park, an der Schule oder auf der hauseigenen Platte Tischtennis spielen zu können, bedarf es eines Tischtennisschlägers. Oder besagt gesagt zweier Tischtennisschläger.

Die Frage ist dann nur, wo sollen die neuen Schläger her kommen und wie viel Geld bin ich bereit dafür auch auszugeben. Im nächstgelegenen Baumarkt findet sich sicherlich ein einfaches Schlägerset.

Wer etwas tiefer in die Tasche greifen möchte, leistet sich einen TT-Schläger aus dem Sportgeschäft von einer bekannten Marke wie Joola oder Donic Schildkröt.

Fertigschläger kosten dabei zwischen 5-90€. Während ein sehr günstiger Tischtennisschläger meist nur ein schlecht verleimter Sperrholzschläger ist, der mit einem einfachen Noppengummi belegt ist, sind die teueren Ausführungen hübsch verpackt und mit diversen Punkte- oder Sternenbewertungen ausgestattet.

Ich habe auch schon Schläger mit DVD gesehen, die Anleitungen zum Erlernen von Schlagtechniken beinhaltet.

Outdoor Tischtennisschläger

Joola AllweatherWer hauptsächlich im Freien spielt, wird schnell merken, dass Tischtennisschläger sehr leicht schmutzig werden. Besonders teuere Schläger mit griffigen Belagoberflächen sind sehr empfindlich, wodurch der Einsatz außerhalb von geschlossenen Räumen nicht empfehlenswert ist.

Zudem ist die Sonneneinstrahlung auch sehr schlecht für die Haltbarkeit von Tischtennisschlägern. Daher wurden spezielle Outdoorschläger entwickelt, die robust sind und bedenkenlos für das Tischtennis im Freien geeignet sind. Für offizielle Wettkämpfe sind solche Tischtennisschläger nicht erlaubt.

Outdoor-Tischtennisschläger bestehen zumeist aus Kunststoff, welches mit einer Hartgummioberfläche überzogen wurde. Dadurch ist das Spielgerät wetterfest und bei jeglicher Witterung einsetzbar.

Die Spieleigenschaften sind passabel, wobei natürlich kein Vergleich mit richtigen TT-Schlägern gezogen werden sollte. Dennoch macht das Spielen mit den Outdoor Schlägern sehr viel Spaß.

Mini Tischtennisschläger

Besonders anspruchsvoll ist das Spielen mit sog. Mini Tischtennisschlägern. Durch das sehr kleine Schlägerblatt wird so mancher Ball schnell verfehlt.

Mini-Tischtennisschläger werden zumeist beim Spielen auf Mini oder Midi Tischtennisplatten eingesetzt. Während eine Midi Tischtennisplatte noch recht ordentliche Maße hat und ein normales Tischtennisspiel vollzogen werden kann, bedarf es hingegen auf Mini Tischtennisplatten großer Geschicklichkeit und Konzentration.

Interessanterweise können Mini Tischtennisschläger auch bei offiziellen Wettkämpfen zum Einsatz kommen. Voraussetzung ist nur, dass die Beläge von der ITTF zugelassen sind und das Logo, sowie das ITTF Prüfemblem, sichtbar sind.

Wettkampf- oder Profi Tischtennisschläger

Entgegen des ersten Eindrucks besitzen nicht nur Tischtennisprofis einen Profi Tischtennisschläger oder Wettkampfschläger, sondern auch jeder Vereinsspieler, sei es in der Regionalliga oder Kreisklasse.

Solche Schläger werden individuell aus dem Sortiment aus Marken Belägen und Marken Hölzern zusammengestellt und mit einem speziellem Tischtenniskleber montiert. So können die Tischtennisbeläge nach einer bestimmten Nutzungsdauer auch wieder ausgetauscht werden, während das Schlägerholz weiter verwendet werden kann.

Wer nicht so vertraut mit den vielen Belägen und Hölzern ist, kann schon ausgesuchte Schlägerkombinationen wählen, die von Tischtennisexperten zusammengestellt wurden.

Tischtennisschläger Test – Die 6 besten Profi Tischtennisschläger im Vergleich

Noppen- und Glattanti-Tischtennisschläger

Typen von Abwehrspielern

Ein Tischtennisschläger für Abwehrspieler ist fast ausschlielich mit einem normalen Noppen-Innen Belag und einem Noppen-Außen bzw. Antitop Belag beklebt.

Traditionelle Abwehrer schneiden den Ball beim Unterschnittspiel mit dem griffigen Belag und drehen gegenbenenfalls den Schläger, um Angriffsbälle mit den langen Noppen weiter weg vom Tisch abzuwehren.

Moderne Abwehrspieler hingegen stehen nahe am Tisch und versuchen den Ball mit dem Abwehrbelag zu blocken und bei passiven Rückschlägen des Gegners selbst anzugreifen.

Profi-Abwehrspieler kombinieren hingegen das Spiel aus der langen Abwehr mit eigenen Gegenangriffen, was das Erlernen von zwei Spielsystemen und die Beherrschung des Schlägerdrehens voraussetzt.

Die Abwehrschläger je nach Spielertyp

Je nachdem, welcher Spielertyp gefragt ist, können entsprechende Noppenschläger oder Glattantischläger zusammen gestellt werden.

Als traditioneller Abwehrer bieten sich lange Noppen mit Schwammunterlage an, da viel Kontrolle und Sicherheit vorhanden ist. Das Holz sollte auch dementsprechend langsam sein. Gängige Abwehrhölzer verfügen auch über ein vergrößertes Schlägerblatt gegenüber Angriffshölzern.

Auf der Vorhand sollte sich i.d.R. ein rotationsfreudiger, griffiger und langsamer Tischtennisbelag bzw. dünner Angriffsbelag befinden, um mit der Vorhandseite in Aufschlag, Rückschlag und bei sicheren Angriffsschlägen genügend Spin in die Bälle zu bekommen.

Moderne Abwehrer haben meist ein schnelleres Holz, welches oftmals Balsa als Kernfurnier verwendet. Die weiche Holzschicht hilft beim Blocken der Angriffsschläge mit den langen Noppen ohne Schwamm oder mit dem Antitop mit Dämpfungsschwamm.

Noppenblocker leben von der Gefährlichkeit der Abwehrschläge. Seit dem Verbot der glatten Noppen sind viele Abwehrer auf Glattantis umgestiegen, um ein Höchstmaß an Schnittweiterleitung zu garantieren. Die Nachteile der Glattantis ist die schwere Beherrschbarkeit und der fehlende Störeffekt von langen Noppen.

Auf der Vorhand befinden sich ganz normale Angriffsbeläge oder FKE Beläge, mit denen zum Teil sehr aggressiv angegriffen wird, sobald der Angriffsspieler kontrollierter spielen möchte, um Fehler zu vermeiden.

Deutschlands bester Abwehrspieler: Ruven Filus

Tischtennisprofis, die sich dem Abwehrspiel verschrieben haben, verbidnen auch bei der Schlägerwahl die Elemente von klassischer und moderner Abwehr. Zudem liegt die Schwierigkeit darin, dass zwei Spielkonzepte erlernt werden müssen und eine gewisse Athletik/Ausdauer vorhanden sein muss.

Bestes Beispiel ist der deutsche Nationalspieler Ruven Filus, welcher aktueller deutscher Vizemeister im Einzel ist. Auf der Rückhand spielt er einen langen Noppen Belag mit einem Schwamm. Daurch kann er die schnellen und spinnigen Topspins der Profis kontrolliert abwehren.

Auf der Vorhandseite, die er in den letzten Jahren auch immer mehr dreht für eigene Gegenangriffe, befindet sich ein Tischtennisbelag, wie ihn auch andere Profispieler verwenden. Als Holz kommt ein Abwehrholz zum Einsatz.

Abwehrschläger im Wandel der Regeländerung

Vor allem Abwehrspieler litten unter den vielen Regeländerungen der letzten Jahre. Die Qualität der Abwehrschläge hängt immens von der ankommenden Rotation ab.

Durch die Umstellung auf größere Bälle und nun auf den Plastikball kommt einfach nicht mehr so viel Spin in diese Schläge, weshalb Angriffsspieler weniger Fehler machen.

Um dem entgegen zu treten müssen Abwehrer immer offensiver denken und Fehler durch Rythmusänderung und eigene Störangriffe zu provozieren.

Um dies zu gewährleisten, müssen auch Abwehrschläger immer schneller ausgelegt werden, damit die Angriffsoptionen sich verbessern. Denn auch für Abwehrer sind die neuen Bälle einfacher zu kontrollieren und langsamer.

Daher werden Abwehrspieler und Störspieler nicht aussterben. Nur eine andere Auslegung der Spielphilosophie ist gefragt.

Sandpapierschläger oder Clickball Tischtennisschläger

Eine Trendsportart im Tischtennis ist Clickball. Bei dieser werden Wettkämpfe ausschließlich mit identischen Tischtennisschlägern ausgetragen, welche lediglich mit Sandpapier belegt sind.

Clickball Tischtennisschläger erlauben kaum bis gar keine Rotation. Die Begeisterung für diesen Sport liegt in der absoluten Chancengleichheit und dem Funfaktor.

Zudem sind die Ballwechsel deutlich länger und einfacher durch den Zuschauer nachvollziehbar. Die Begeisterung, welche lange Ralleys mit sich ziehen, kann in jeder Art des Tischtennis gesehen werden.

TTX Tischtennisschläger

TTX (oder Table Tennis X) ist eine Abwandlung des Tischtennis, welche im Rahmen der Olympischen Spiele 2016 durch die ITTF eingeführt wurde. Das Ziel ist es, mehr Freizeitspieler für den Tischtennissport zu begeistern.

Die größte Änderung beim Table Tennis X ist die Zeitbeschränkung für einen gespielten Satz. Nach exakt 2 Minuten ist ein Satz beendet, egal wie der Spielstand ist. Gewonnen hat natürlich derjenige mit mehr Punkten.

Aufschläge dürfen nun beliebig ausgeführt werden. Der Ball muss lediglich zuerst auf die eigene Tischhälfte gespielt werden. Der Rest des Ballwechsels ist genau wie beim normalen Tischtennis.

Nur bei den erreichbaren Punkten gibt es Zusätze. Wird ein direkter Punkt gemacht, ohne dass der Gegner den Ball berühren konnte, gibt es zwei Punkte anstatt einem.

Pro Satz kann jeder Spieler die sog. „Wildcard“ ausrufen. Wird im Anschluss der folgende Ballwechsel gewonnen, kann sich der Spieler ebenfalls über doppeltem Punktgewinn freuen. Wird sogar ein direkter Punktgewinn, also ein Winner geschlagen, erhält der Spieler ganze vier Punkte. Man nennt das dann „Wildcard X Winner“.

Wie man sehen kann, legt TTX es darauf an, dass die Kontrahenten sehr schnell spielen und auf direkte Punktgewinne gehen. Besonders junge Spieler entwickeln dabei großen Ehrgeiz und Spielfreude, was die Hauptzielgruppe dieser Abwandlung des Tischtennis ist.

Die TTX Tischtennisschläger sind tempo- und rotationsreduziert. Zudem hat die ITTF sehr bunte, farbenfrohe Schläger vorgestellt. Genaueres wird es bald als Info geben.

Hier findet ihr das komplette TTX Regelbuch (Englisch)

Welchen Tischtennisschläger soll ich nun kaufen?

Im Freizeit- und Hobbybereich

Für die meisten Hobby- und Freizeitspieler ist die Anschaffung eines Profi Tischtennisschlägers nicht notwendig. Beim gelegentlichen Spielen im Garten oder im eigenen Keller kommt es mehr auf den Spaßfaktor an, mit Freunden und Familie eine schöne Zeit zu verbringen.

Dabei eignen sich vor allem sehr günstige Tischtennisschläger. Oftmals gibt es ganze Schlägersets für die komplette Familie im Angebot.

Als erfahrener Vereinsspieler würde ich dennoch zu Schlägern raten, die einen gewissen Qualitätsstandard und ein gesundes Maß an guten Spieleigenschaften mit sich bringen. Herausgesucht habe ich folgende Fertigschläger:

joola-carbon-progewo-playerhudora-new-topmastergewo-standard-pro
Joola Carbon ProGewo PlayerHodura New TopmasterGewo Standard Pro

33,69 49,90€

29,90 29,90€

7,95 7,95€

10,70 11,90€

bewertung-1bewertung-2bewertung-3bewertung-4

81 Bewertungen

4.6 von 5 Sternen

1 Bewertungen

5.0 von 5 Sternen

81 Bewertungen

4.5 von 5 Sternen

7 Bewertungen

4.7 von 5 Sternen

  • hohes Tempo und viel Rotation
  • für den Übergang vom Hobby- zum Wettkampfsport
  • Testsieger
  • mittleres Tempo und viel Rotation
  • für den Übergang vom Hobby- zum Wettkampfsport
  • gute Qualität und Eigenschaften
  • niedriges Tempo und gute Rotation
  • für absolute Einsteiger und Sparfüchse
  • bester Preis
  • niedriges Tempo und gute Rotation
  • für absolute Einsteiger und Hobbyspieler
  • guter Preis
ZUM ANGEBOTZUM ANGEBOTZUM ANGEBOTZUM ANGEBOT

Für totale Tischtennisanfänger, die einfach nur ein wenig Tischtennis mit Freunden spielen wollen, reicht ein einfaches Fertigschlägerset.

Das Joola Schlägerset Duo besteht aus zwei einfachen Tischtennisschlägern mit drei Bällen zum Spielen. Zu viel erwarten darf man von den einfach gehaltenen Schlägern nicht.

Die Beläge der Schläger besitzen zwar eine ITTF Zulassung, wodurch der Einsatz im Wettkampfsport erlaubt ist, aber um mit einem richtigen Wettkampfschläger mitzuhalten, reicht es eben nicht.

Für den Schulsport interessant ist das Joola Schlägerset Team School. Dieses besitzt vier Tischtennisschläger und acht Tischtennisbälle.

Auch hier sind die Schläger für den Freizeitsport und den Schulsport gedacht. Interessant ist die mitgelieferte Aufbewahrungstasche, worin alle Schläger und Bälle problemlos verstaut werden können.

Donic Schildkröt bietet zudem das Donic-Schildkröt TT-Set Alltec Hobby an, dass für den Outdoor-Einsatz bestens geeignet ist. Dieses wird im Carrybag geliefert und umfasst zwei Outdoor-Tischtennisschläger und drei Bälle. Wer also bei im Outdoor-Bereich gerne Tischtennis spielt, ist mit diesem TT-Schlägerset bestens ausgestattet.

Natürlich gibt es auch Hobby- und Freizeit-Tischtennisspieler mit gehobenem Anspruch. Die Auwahlmöglichkeit an Tischtennisschlägern ist in diesem Segment sehr groß.

Als erstes wäre der noch relativ günstige Donic Schildkröt Tischtennisschläger Sensation 600 zu nennen, der für den Freizeitspieler das erste Erlernen von Grundtechniken ermöglicht.

Deutlich besser und mit richtigen Wettkampfbelägen ausgestattet ist der Joola Competition Gold Schläger. Dieser besitzt die, auf einer Vorstufe zu traditionellen Markenbelägen liegenden, Joola 4YOU und 4ALL Beläge.

Außerdem verleiht der Allround-Offensivschläger ihrem Spiel sehr viel Sicherheit und erlaubt auch kontrollierte Spinangriffe und Treibschläge.

Noch mehr für das Angriffstischtennis ausgelegt ist der Joola Tischtennisschläger Carbon Pro. Durch ein relativ steifes Schlägerholz, kombiniert mit beidseitig Joola 4You Belägen, ist ein modernes Angriffsspiel möglich und nahe an dem Niveau eines Profi-Tischtennisschlägers dran.


Die Joola Schläger Spider und Mega Carbon sind nun auf dem Niveau von klassischen Wettkampfschlägern angelangt. Durch die Verwendung von den Wettkampfbelägen Joola UPP bzw. Joola Infinity können alle Grundschläge sicher und mit viel Rotation gespielt werden.
Diese Tischtennisschläger sprechen nicht mehr den normalen Hobbyspieler an, sondern den ambitionierten Freizeitspieler, der sich in der Übergangsphase vom Freizeittischtennis zum Vereinssport befindet.

Mit der Joola Spinforce Reihe wurden nun Schläger auf den Markt gebracht, die eine Art Profi-Wettkampfschläger für jedermann darstellen sollen. Die Qualität und Spieleigenschaften stehen dem in nichts nach, aber auch der Preis ist relativ hoch angesetzt.

Im Vereins- und Wettkampftischtennis

Für den Wettkampfsport sind die meisten Kaufhausschläger eher ungeeignet, unterscheiden diese sich doch in der Qualität enorm. Auch ist das Austauschen von Belägen mit solchen Schlägern meistens nicht möglich.

Es eignen sich viel mehr individuell zusammengestellte Profi Tischtennisschläger. Man muss sich das ganze wie einen Baukasten vorstellen.

Zunächst muss das Tischtennisholz ausgewählt werden. Es gibt sehr langsame, weiche Tischtennishölzer, die eine sehr gute Kontrolle und Ballrückmeldung besitzen.

Solche Hölzer sind für Tischtennisanfänger, Allrounder und Jugendspieler am besten geeignet. Weiterhin können auch schnellere Vollhölzer oder sogar faserverstärkte Hölzer ausgewählt werden.

Die häufigste Faserverstärkung ist Carbon, was dem Holz eine große Stabilität und eine erhöhte Geschwindigkeit verleiht. Nur technisch versierte Spieler, die ein höheres Spielniveau besitzen, sollten schnelle Angriffshölzer wählen.
Auf das Schlägerholz kommen nun zwei Beläge. Jede Seite eines Tischtennisschlägers muss mit unterschiedlichen Farben belegt sein. Zur Auswahl stehen dabei nur die Farben rot und schwarz.

Tischtennisbeläge gibt es in unterschiedlichen Schwammstärken, was eine zusätzliche Variabilität mit sich bringt. Die ca. 800 ITTF zugelassenen Markenbeläge können durch die Farbwahl und der Wahl der Schwammstärke aus durchschnittlich 6-8 Varianten ausgesucht werden. Das sind mindestens 4800 Wahlmöglichkeiten pro Seite. Ergo über 20 Million Kombinationmöglichkeiten.

Wichtig ist bei der Zusammenstellung eines neuen Tischtennisschlägers, dass jeder sich gut informiert und eine Art Vorauswahl trifft.

Wir von tt-spin.de haben in diesem Tischtennisschläger Test bereits viele verschiedene solcher Profi Tischtennisschläger zusammengestellt und getestet. Hier müssen Sie nur noch den gewünschten Schläger anhand ihrer Spielstärke auswählen.

Wie schon gesagt, es gibt natürlich noch viele weitere Profischläger, die zusammen gestellt werden können. Dabei können Sie die einzelnen Produkte im Tischtennis Onlineshop aussuchen und eine Schlägermontage auswählen oder es wird aus dem Sortiment von bereits vorausgesuchten Profischlägern gewählt, die wir im folgenden vorstellen werden.

Empfohlene Tischtennisschläger für Einsteiger und Wiedereinsteiger in den Tischtennissport


Profi Tischtennisschläger Allround

Für Allrounder und Einsteiger wird wohl der Profi Tischtennisschläger Allround die beste Lösung sein. Die meisten bisherigen Freizeitspieler, die sich nun einen qualitativ hochwertigen Tischtennisschläger zulegen möchten, werden mit diesem Schläger am besten zurecht kommen.

Das verwendete Schlägerholz ist ein Stiga Allround Classic, welches nicht schon sehr lange auf dem Markt ist, sondern sich auch schon über eine Millionen mal verkauft hat.

Als Belag für den klassischen Allrounder wird der Donic Quattro verwendet, der in einer Stärke von 1,8mm sehr kontrolliert ist und dennoch auch für das eigene Angriffsspiel genügend Optionen zulässt.

Alternativ können bei diesem Schläger die noch günstigeren Friendship Beläge ausgewählt werden, was qualitativ kaum schlechter ist.

Für die schmale Hand empfehlen wir den konkav-schmal Griff, für eine größere Hände den konkav-kräftig Griff. Die Versiegelung des Holzes ist optional, aber auch empfehlenswert. Auf jeden Fall sollte die optionale Schlägerhülle dazu bestellt werden, damit der Tischtennisschläger zwischen dem Spielen gut geschützt ist.


Stiga Premium AllroundAlternativ zu diesem Allroundschläger kommt auch der Donic 729 Super Soft Control Schläger oder der Stiga Allround Premium Spin in Frage, die Bestandteil des Tischtennisschläger Tests waren.

Während der Donic Control wirklich sehr langsam und für den Tischtenniseinsteiger oder Jugendlichen gedacht ist, befindet sich der Stiga Allround Premium Spin auf einem spielerisch höheren Niveau zu einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis.

Etwas anspruchsvoller zu spielen und für das Power-Allroundspiel optimal geeignet ist der Tischtennisschläger Stiga Duro Carbon. Das Stiga Allround Classic Carbon Holz besitzt die gleichen exzellenten Stiga Duro CarbonSpieleigenschaften wie das Allround Classic, hat aber durch die sehr leichten Carbonfasern mehr Power und Stabilität zu bieten.

Der Alleskönner-Belag andro Hexer Duro sorgt mit seinen ausgeglichenen Spieleigenschaften für den perfekten Mix aus Angriffsmöglichkeiten und Allroundfähigkeiten. Es ist auch der optimale Tischtennisschläger für Vereinsspieler, die schon eine gewisse Zeit spielen, aber nun auf schnelleres Material umsteigen möchten.

Im Offensivbereich gibt es sehr viele Tischtennisschläger, die mit modernen Angriffshölzern und schnellen Tensorbelägen ausgestattet sind. Tensorbeläge stehen unter enormer Vorspannung und sind zumeist mit einem Werkstuning ausgestattet, wodurch Tempo, Spin und Dynamik enorm verbessert sind.

Solche Tischtennisschläger sind nur für den absoluten Angriffsspieler geeignet, der auch über eine stabile Schlagtechnik und über ein gutes bis sehr gutes Spielniveau verfügt.

Für den spinorientierten Topspinspieler ist das Stiga Offensive Evolution Spin die richtige Wahl. Das Schlägerholz ist sehr spinfreudig und verfügt über ein hohes Tempo.

Wer es noch offensiver braucht und keine kompromisse im Angriffsspiel eingehen möchte, der ist beispielsweise mit dem Stiga Clipper Evolution Speed bestens aufgehoben. Beide Offensivschläger verwenden verschiedene Varianten der beliebten Tibhar Evolution Belagreihe, die auch hier im Blog ausführlich getestet wurde

FAQ zum Thema Tischtennisschläger

Welche Griffhaltung dominiert? Shakehand oder Penholder?

Die Shakehand- und Penholder-Griffhaltung unterschieden traditionell die asiatischen Tischtennisspieler vom Rest der Welt.

Heute im modernen Tischtennis hat die Athletik und Geschwindigkeit enorm zugenommen. Die Spielart der besten Tischtennisspieler ist ein beidseitig dominates Angriffsspiel.

Ma Lin, Olympiasieger 2008, Penholder Griff

Zwar adaptierten die TOP-Penholder Spieler um Ma Lin, Wang Hao oder aktuell Xu Xin eine echte Penholderrückhand in ihr Spiel, jedoch besteht weiterhin ein Nachteil gegenüber den flexibler agierenden Shakehand-Spielern.

Selbst bei den chinesischen Nachwuchsspielern nimmt die Zahl der Shakehand-ausgerichteten TT-Spieler Überhand. Daher kann nur geschlussfolgert werden, dass die Shakehand-Griffhaltung der Penholderhaltung im modernen Tischtennis überlegen ist.

Komplett aussterben werden Penholder-Spieler aber nicht, ist diese Spielart bei entsprechender Athletik sehr gefährlich und schwer berechenbar.

Was ist der Unterschied zwischen Clickball/traditionellem Tischtennis und dem modernen Tischtennissport?

ClickballschlägerDie heutigen Tischtennisschläger sind kaum zu vergleichen mit den ersten Schlägern aus der Anfangszeit des Tischtennis. Damals wurden Sandpapierschläger verwendet, die kaum Rotation erzeugen konnten und vom Klang her dem Wort PingPong gerecht wurden.

Dennoch kann auch mit solchen Tischtennisschlägern ordentliches und spannendes Tischtennis gespielt werden. Dies wird jedes Jahr bei World Championship of Table Tennis im berüchtigten Alexandra Palace bewiesen und mit 100.000 Dollar Preisgeld wird dies auch recht attraktiv gemacht. Im deutschen Sprachgebrauch hat sich der Begriff Clickball durchgesetzt.

Was ist TTX (Table Tennis X)?

TTX oder Table Tennis X ist eine Abwandlung des Tischtennis, welche durch den Wetverband ITTF entwickelt wurde. Ziel ist es eine breitere Masse an Freizeitspielern, besonders Kinder und Jugendliche, für Tischtennis zu begeistern.

Mit einigen Regeländerungen und dem Zeitfaktor als weiteren Nervenkitzel soll TTX das eingestaubte Image des Tischtennis aufpolieren.

Verwendet werden Tischtennisschläger, die in Sachen Tempo und Rotation eingeschränkt sind. Aufschläge dürfen ohne Einschränkungen gespielt werden und sind nicht den regeltechnischen Beschränkungen wie Wurfhöhe oder Sichtbarkeit unterlegen.

Die Zählweise wird durch eine Wildcard, durch Winner oder einen Wildcard X Winner erweitert, wonach Zusatzpunkte möglich sind. Dadurch können Spiele bis kurz vor Ende noch gekippt werden.

Wie sich TTX entwickeln wird, ist bis jetzt nicht absehbar. In Deutschland wird es aber bald Produkte dazu geben.

Warum spielen die Chinesischen Tischtennisspieler mit Chinabelägen auf der Vorhand?

Die Schlagtechnik von asiatischen Tischtennisspieler weicht oftmals von derer europäischer Spieler ab. Während hierzulande der sog. Unterarmtopspin gespielt wird, haben vor allem chinesische Spieler eine längere Armbewegung, bei der der komplette Arm tief angesetzt und dann schnell nach vorne bewegt wird.

Und genau dafür eignen sich die klebrigen, katapultarmen und sehr harten Chinabeläge. Durch die Verbindung des spezifischen Material und der besonderen Schlagtechnik sind sehr schnelle und knallharte Angriffschläge möglich.

Auf der anderen Seite verzeiht ein derartiges Spiel kaum eigene Fehler in der Schlagausführung und ist enorm kraftaufwendig. Deshalb sollte man nur mit solchen Tischtennisschlägern spielen, wenn die Schlagtechnik entsprechend angepasst wird, da ansonsten die Vorteile nicht genützt werden können.

Welchen Tischtennisschläger spielt Timo Boll?

Timo Boll spielt das Holz Timo Boll ALC mit beidseitig Butterfly Tenergy 05 Belägen, schwarz 2,1mm auf der Vorhand und rot 2,1mm auf der Rückhand. Zu Frischklebezeiten spielte er das Boll Spirit Holz und die Beläge Butterfly Sriver L.

Welcher Tischtennisschläger macht den meisten Spin?

Leider gibt es nicht den einen Tischtennischläger, der eindeutig den meisten Spin erzeugt. Dies ist auch in hohem Maße abhängig von der eigenen Technik und Fähigkeiten.

Allerdings kann ein rotationsstarker Belag oder ein Tischtennisholz mit hohem Ballabsprung die Spinentwicklung begünstigen.

Worin unterscheiden sich Profi Tischtennisschläger von normalen Schlägern?

Im Grunde genommen besteht jeder Tischtennisschläger aus einem Holz und zwei Belägen, die individuell zusammen gestellt werden können.

Dagegen werden im Kaufhaus Fertigschläger angeboten.

Eigentlich jeder Vereinsspieler stellt seinen eigenen Tischtennisschläger aus dem großen Angebot an Tischtennishölzern und Tischtennisbelägen zusammen. Solche Schläger werden auch Profi Tischtennischläger genannt, aber eben nur von einem Laien.

Die Tischtennisprofis spielen spielen ebenfalls einen Tischtennisschläger, der aus Marken Tischtennismaterial besteht. Lediglich die Selektion der einzelnen Beläge in Sachen Qualität ist noch einmal eine Stufe über dem Tischtennismaterial im freien Handel.

Woher stammt der Begriff Ping Pong? Was ist der Unterschied zwischen Ping Pong und Tischtennis?

Der Begriff Ping Pong stammt aus den Anfangszeiten des Tischtennis und bezog sich auf das laute Geräusch beim Schlagen und Auftatzen des Balles.

Eigentlich gibt es keinen Unterschied. Ping Pong war der ursprüngliche Begriff, der sich bis Ende des 20. Jahrunderts durchgesetzt hatte.

Bedingt durch Patente um den Begriff Ping Pong und der eingeschränkten Nutzung setzte sich in den darauffolgenden Jahren Tischtennis als Beziechnung für die Sportart durch.

Wie kann ich mir einen individuellen Tischtennisschläger zusammenstellen?

Wenn man weiß, welches Tischtennismaterial geeignet ist, dann geht die Zusammenstellung des neuen Tischtennisschlägers sehr schnell. Es muss einfach ein Tischtennisholz und zwei Beläge ausgewählt werden. Bei allen Tischtennis Shops und TT Online Shops können die Schläger auch gleich geklebt werden.

Der schwierigere Part ist die richtige Wahl der Beläge und des Holzes. Daher wurden in diesem Tischtennisschläger Test sinnvolle Kombinationen vorgestellt. Wer seinen komplett eigenen Tischtennisschläger zusammen stellen möchte, sollte sich gut über das Material vorab informieren oder von einem Experten beraten lassen

Welche Tischtennisschläger eignen sich für Kinder?

Besonders für kleine Kinderhände eignen sich sog. Kinder Tischtennisschläger. Solche haben einen kleineren Griff und ein verkleinertes Schlägerblatt. Dadurch ist das Handling erleichtert und der TT-Schläger kann komplett gegriffen werden.

 

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