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Wenn zwei Schweden streiken – Der TV-Boykott von Waldner und Appelgren

Es könnte eigentlich nicht besser sein. Gerade haben wir sensationelles Tischtennis bei den Olympischen Spielen im Einzelwettbewerb gesehen. Die chinesische Vormachtsstellung ist standhaft geblieben. An der Spannung und Dramatik unseres Sports hat sich nichts geändert.

Aber wieder habe ich so das Gefühl, dass im deutschen Fernsehen Tischtennis keine Rolle spielt. Ohne die Beteiligung von deutschen Akteuren wurden selbst Livestreams in den ersten Runden des Olympischen Tischtenniswettbewerbs kaum gezeigt.

In Schweden ist das wohl nicht anders. Jetzt haben aber die Altmeister Jan-Ove Waldner und Mikael Appelgren keine Lust mehr darauf und setzen ein Zeichen. Sie boykottieren die Mitwirkung an der TV-Berichterstattung des schwedischen Senders Viasat. Der Grund liegt für Mikael Appelgren auf der Hand:

„Wie soll ich etwas kommentieren, das ich nicht einmal sehen kann? Das ist ein Hohn. Es gibt immer gute Quoten, wenn Tischtennis gezeigt wird. Wir haben eine unglaubliche Tischtennis-Kultur, es ist eine der erfolgträchtigsten Sportarten aller Zeiten in Schweden.“

Da spricht der ehemalige Weltklassespieler eine Thematik an, die auch hierzulande ein großes Problem darstellt. Die mangelnde TV-Präsenz des Tischtennissports.

Tischtennis ist kein Fußball

Mir und auch jedem anderen sollte bewusst sein, dass Tischtennis in Deutschland nicht an die Strahlkraft des Fußballs heran kommt. Die ständigen Vergleiche nerven mich und wir sollten aufhören uns an etwas zu messen, dass gar nichts mit dem Tischtennissport zu tun hat.

Jedoch ist Tischtennis als Nischensport sehr beliebt und kann, sofern es dem Tischtennislaien in einer einfachen, entspannten Form präsentiert wird, sehr viele Menschen begeistern.

Und vor allem bei den Olympischen Spielen hat Tischtennis noch immer eine große Bedeutung für Deutschland. Ähnlich wie in Schweden gab es auch in unserem Land mal einen Tischtennisboom, der durch den grandiosen WM-Sieg 1989 durch Jörg Rosskopf und Steffen Fetzner im Doppel ausgelöst wurde.

Bis heute ist das Prestige unserer Sportart ungebrochen, egal ob manche das schon vergessen haben. Daher wäre es nur angebracht eine so schöne Sportart wie Tischtennis zumindest während den Olympischen Spielen mehr Beachtung zu schenken. Ich schaue auch Sportarten an, die mich sonst nicht interessieren, einfach weil Olympia etwas besonderes ist. Keine Sportart darf dabei wichtiger sein als die andere. Genauso wie keine Nation wichtiger sein darf als eine andere. Das macht Olympia aus.

Boykott von Waldner und Appelgren konsequent und richtig

Ich denke, dass die beiden Legenden unseres Sports das richtige Zeichen gesetzt haben. Es kann einfach nicht sein, dass eine überzogene Quotenzensur einer Sportart, und das ist in dem Fall Tischtennis, die Sendezeit auf ein Minimum reduziert und der interessierte Zuschauer keine Chance hat, seine Idole im Fernsehen bewundern zu können.

Ob dies allerdings Auswirkungen auf die geringe Sendezeit hat, wage ich zu bezweifeln. Selbst wenn solche Idole wie Jan-Ove Waldner oder Mikael Appelgren sich weigern weiter die Tischtennisereignisse im Fernsehen zu kommentieren, so ist es doch wie Mikael Appelgren in seiner Aussage gesagt hat. Es gibt nichts zu sehen und daher auch nichts zu kommentieren.

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