andro Rasanter

Die wohl erfolgreichste Belagserie der Tischtennisfirma andro ist die andro Rasant Serie. Mit dem typisch grünen Schwamm als Markenzeichen. Nun ist die neue ITTF LARC erschienen, welche alle zugelassenen Tischtennisbeläge auflistet. Darunter finden sich auch die neuen andro Rasanter Beläge.

Die insgesamt sechs zugelassenen Versionen unterscheiden sich aber nicht nur im Härtegrad des Schwammes. Es wird eine andro Rasanter R-Belagreihe geben, in den Versionen R50, R47, R42 und R37. Die Zahlen stehen, wie mittlerweile üblich, für die Schwammhärte der Beläge. Daneben gibt aber auch den andro Rasanter V47 und V42.

Hier geht es zum großen andro Rasanter Belagtest!

Rotation vs. Velocity – Die Rasanter Belagreihen im Vergleich

Wie man es sich schon denken konnte, unterscheiden sich die andro Rasanter Beläge durch die gewählte Noppenstruktur des Obergummis. Ähnlich wie bei der Tenergy Belagserie wurden zwei Typen von Noppen gewählt. Die R-Belagreihe verwendet dabei breitere Noppenhälse. Dadurch wird das Obergummi kompakter. Beim Aufprall des Balles gibt das Obergummi weniger nach und eine direktere Ballmitnahme wird erreicht. Dadurch entsteht eine gekrümmte Ballflugkurve und viel Rotation. Der Katapulteffekt und die Dynamik nehmen ab.

Dagegen werden bei den andro Rasanter V Belägen dünnere Noppen verwendet. Mehr Katapult und Tempo sind das Resultat. Dafür ist die Ballflugkurve wiederrum flacher und weiter.

andro Rasanter vs. andro Rasant und Co.

Neben den Unterschieden innerhalb der Rasanter Belagreihe weisen die Belagneuheiten aus dem Hause andro eine weitere Besonderheit auf. Das Obergummi ist sehr dünn ausgelegt. Statt der üblichen maximalen Schwammstärke von 2,1mm bei andro kann nun ein 2,3mm Schwamm verwendet werden.

Der Vorteil ist ganz klar. Sollte das dünnere Obergummi die gleiche Power und Rotation erzeugen, wie es herkömmliche Obergummis bei den bisherigen Belägen erreichen, kann durch einen dickeren Schwamm mehr Tempo und Rotation auf die Platte gebracht werden. Das wäre wünschenswert, bedenkt man den Spinverlust durch den Plastikball.

Das Verhältnis von Schwamm zu Obergummi wird bei diesem Belagkonzept verschoben. Da die Gesamtdicke von maximal 4,0mm nicht überschritten werden darf, musste also innerhalb des regelkonformen Spielraums eine Anpassung vorgenommen werden, um mit einer solchen Schwammstärke arbeiten zu können.

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Fazit zum ersten Eindruck

Ich bin schon sehr gespannt, ob der Plan aufgehen wird. Zuletzt hat Butterfly mit dem micro Layer Obergummi eine ähnliche Innovation beim Butterfly Bryce Highspeed verwendet. Da allerdings kein moderner Spring Sponge Schwamm zum Einsatz kam, konnte das Konzept bisher nicht vollends überzeugen.

Auch bleibt abzuwarten, welche Antworten die anderen Belagmarken uns für die gleiche Frage bereit stellen: Welcher Belag kann den Spinverlust durch den Plastikball am besten kompensieren? Das wird ein heißer April 😉

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