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Fastenarten

Die 15 besten Fastenarten im Überblick

Fasten bietet dem Körper eine sehr gute Möglichkeit zu regenerieren und zu entschlacken. Sogleich darf man die geistigen und spirituellen Aspekte nicht vergessen. Als schöner Nebeneffekt purzeln beim Fasten auch die Pfunde. Doch welche Fastenarten gibt es eigentlich? Was musst du beim Fasten beachten? Und welche Vorteile, wie auch Herausforderungen, bringt das Fasten mit sich?

Fasten – Was ist das eigentlich?

Als Fasten kann man den Verzicht auf Nahrung, Gewohnheiten oder Konsum bezeichnen. Für viele bedeutet Fasten schon, die Gewohnheiten einzuschränken, die zwar Spaß machen, aber wissentlich nicht gut für einen selbst sind. Das geht über Genussartikel wie Alkohol oder Zigaretten, bis hin zum übermäßigen Handykonsum oder umweltschädlichen Autofahren. Wer fastet, verzichtet und besinnt sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Was passiert beim Fasten im Körper?

Nachdem begonnen wird, auf Nahrung zu verzichten, braucht der Körper die eigenen Energievorräte im Körper auf. Dies betrifft vor allem das in den Muskeln und Leber gespeicherte Glykogen. Nachdem die Vorräte aufgebraucht sind, schaltet der Körper in eine Art Notbetrieb. Der Stoffwechsel wird verlangsamt, Blutdruck gesenkt und Herzschlag verlangsamt sich. Es beginnt der Abbau von Fettpolstern zur Energiegewinnung. Aber auch Muskeln werden beim Fasten leicht abgebaut.

Nachdem die erste Phase überwunden ist und der Körper, wie auch der Geist, sich auf die neue Situation eingestellt haben, fühlen sich Fastende sehr wohl und haben zudem genügend Energie, um den Alltag und gemäßigten Sport problemlos zu bewältigen. Wer rein aus der Motivation heraus fastet abzunehmen, wird hingegen schnell unzufrieden. Es braucht eine gewisse Grundüberzeugung, um diszipliniert das vorgenommene Fasten durchzuziehen. Wer wirklich Fasten möchte, hat auch Spaß daran. Die Gewichtsabnahme ist nur ein willkommener Nebeneffekt.

Das Gehirn hungert durch unser evolutionäres Erbe hingegen nicht. Alternativ zur Zufuhr von Zucker steigt unser Körper auf Ketonkörper um. Diese entstehen durch den Abbau von Fettsäuren in unserer Leber. Als Nebeneffekt kann ein starker Mundgeruch entstehen, den viele Fastende kennen. Vor allem sollten die entstehenden Ablagerungen von der Zunge entfernt werden.

Welche Vorteile bringt das Fasten?

Zunächst einmal führt das Fasten zu einer höheren Selbstdisziplin. Der Verzicht auf Nahrung, Konsum oder Genussmitteln ist nicht leicht, da übliche Gewohnheiten bewusst unterdrückt werden. Wer fastet hat schafft Gelegenheiten, sich auf Neues einzulassen. Beispielsweise wird durch das Aussetzen des Fleischkonsums erreicht, dass viel mehr vegetarische, gesunde Nahrung ausprobiert wird. Dabei wird oft schnell klar, dass vegane oder vegetarische Kost auch dauerhaft in den Alltag integriert werden kann.

Weiterhin haben Forscher herausgefunden, dass regelmäßiges Fasten die Nervenzellen des Gehirns robuster macht, wodurch degenerativen Erkrankungen, wie z.B. Alzheimer, vorgebeugt wird. Zudem hält das Fasten jung. Während des Fastens werden Botenstoffe namens Sirtuine ausgeschüttet, die die Alterung von Körperzellen verzögern. Darüber hinaus sorgt das Verzichten auf Nahrung für einen enormen Anstieg des Hormons HGH, was sich indirekt positiv auf Herzrisikofaktoren wie Blutzucker und Übergewicht auswirkt. Denn HGH ist verantwortlich für einen besseren Stoffwechsel und verhindert den Abbau von Muskelmasse. Solche Effekte treten aber nur beim kompletten Verzicht auf Nahrung auf. Lediglich auf Alkohol zu verzichten, reicht hierfür nicht.

Der wohl größte Nebeneffekt des Fastens ist der Abbau von Fettzellen. Der Körper baut sein eigenes Körperfett während einer Fastenkur ab, anstatt die Energiegewinnung über den Blutzucker zu sichern.

Welche Nachteile hat es?

Die Nachteile sind im möglichen Muskelabbau zu finden. Vor allem beim kompletten Nahrungsverzicht kann es zu einem Abbau des Muskeln kommen. Der Körper versucht, die fehlenden Aminosäuren durch den Eiweißabbau auszugleichen. Besonders auf extremen Sport sollte während der Fastenzeit verzichtet werden, da der Körper umso mehr Muskeln abbaut. Wer dies verhindern möchte, sollte auf kürzere Fastenintervalle zurückgreifen. Alternativ kann ein regelmäßiger Entlastungstag, an dem eine ausgewogene Nahrungsaufnahme stattfindet, den negativen Folgen des Fastens entgegen gewirkt werden.

Wer sollte auf das Fasten verzichten?

Für jeden gesunden Menschen sind alle Arten des Fastens unbedenklich. Schwangere, Menschen mit Depressionen oder Vorerkrankungen sollten auf das Fasten ganz verzichten oder nur unter medizinischer Aufsicht eine Fastenkur anfangen. Weiterhin sollte man sich gut informieren und vorbereitet sein. Jedes Fasten muss ein Ziel haben, welches realistisch sein sollte.

Fastenarten

Nachdem wir jetzt einen guten Einstieg in die Thematik des Fastens gefunden haben, dürfen natürlich die unterschiedlichen Fastenarten nicht fehlen. Wir haben für euch die besten und effektivsten Fastenarten zusammengestellt.

Intervallfasten

Voll im Trend liegt das sog. Intervallfasten. Dabei wird für eine bestimmte Zeitperiode auf Essen komplett verzichtet oder die Nahrungsaufnahme stark eingeschränkt. In der restlichen Zeit darf alles gegessen werden. Eine der beiden häufigsten Formen des Intervallfastens ist die 5:2-Methode, bei der man an zwei Tagen nur 500 Kalorien zu sich nehmen darf. Im Rest der Woche darf normal gespeißt werden. Die beliebteste Methode ist das 16:8 Intervallfasten. Für einen Zeitraum von acht Stunden werden die regulären Mahlzeiten zu sich genommen, während die folgenden 16 Stunden auf Nahrung verzichtet wird.

Der Erfolg des Intervallfastens liegt in der einfachen Umsetzbarkeit und der Alltagstauglichkeit. Es muss weder auf eine bestimmte Ernährungsweise geachtet werden, noch große Einschränkungen in Kauf genommen werden. In der Zeit des vollständigen oder reduzierten Essensverzichts wird ein Kaloriendefizit aufgebaut, wodurch die Gewichtsabnahme stattfindet.

Alternate-Day-Fasting

Noch extremer ist das Alternate-Day-Fasting. Anstatt nur für 16 Stunden auf Nahrung zu verzichten, muss bei dieser Art des Fastens für 36 Stunden gefastet werden. In den folgenden 12 Stunden darf nach Belieben gegessen werden. Durch die relativ lange Fastenperiode setzen die evolutionsbiologischen Mechanismen ein, die mehr Gesundheit und eine höhere Lebenserwartung versprechen. Denn durch das Alternate-Day-Fasting verliert der Körper an Bauchfett und Gesamtkörpergewicht. Der Cholesterinspiegel wird gesenkt. Zudem werden die oben schon beschriebenen Ketonkörper vermehrt produziert, wodurch die Fettverbrennung in Gang kommt. Weiterhin senken die Ketonkörper den Blutdruck.

Der wohl wichtigste Vorteil dieser extremen Diätart ist, dass weder ein Jojo-Effekt, noch der Verlust von Körpermuskulatur befürchtet werden muss. In den 12 Stunden der Essensperiode darf alles gegessen werden. Es kommt also zu keiner Mangelernährung und zugleich werden alle positiven Effekte des Fastens aktiviert.

24-Stunden-Diät

Mit der 24-Stunden-Diät soll auch eine Methode erwähnt werden, die mit dem klassischen Fasten weniger zu tun hat. Vielmehr verbindet diese Diät Elemente des Fastens und des Fitnesstrainings. Es geht darum, möglichst viel Fett innerhalb von 24 Stunden zu verbrennen. Möglich macht dies eine kohlenhydratarme und eiweißreiche Ernährung in Kombination mit einem speziellen Fitnessplan.

Zunächst wird am Vorabend der Kohlenhydratspeicher geleert. Es findet ein schweißtreibendes Intensivtraining statt, welches mindestens zwei Stunden nach dem letzten Essen erfolgen sollte. Im Anschluss des Trainings darf eine eiweißreiche Kost verzehrt werden und viel Schlaf ist Pflicht, um am kommenden Tag fit zu sein.

Am eigentlichen Diät-Tag sollen drei Mahlzeiten eingeplant werden. Frauen dürfen 800 Kalorien zu sich nehmen, während Männer 1000 Kalorien erlaubt ist. Die Gerichte besitzen jeweils einen hohen Eiweißanteil. Kohlenhydrate wie Nudeln oder gar süßes Obst sind tabu. Ergänzt wird die 24-Stunden-Diät durch ein leichtes Ausdauertraining, welches nach dem Frühstück und Mittagessen für eine halbe Stunde bis ganze Stunde stattfindet.

Der Erfolg dieser Diät besteht darin, dass keine Muskelmasse aufgrund der hohen Eiweißaufnahme abgebaut wird und zugleich die Fettverbrennung permanent auf Hochtouren läuft.

Modifiziertes Fasten

Als eine gemäßigte Form des Fastens ist das modifizierte Fasten einzustufen. In Form von Flüssigkeit wird dem Körper eine Grundmenge an Nährstoffen verabreicht. Mit ca. 500 Kalorien und einer ausreichenden Menge an Eiweiß bleibt der Fastende leistungsfähig und baut keine Muskeln ab. Kleine Mengen an Kohlenhydraten, solange die Kaloriengrenze nicht erreicht wird, ist ebenfalls erlaubt. Wichtig ist, dass dieses Fasten nicht als Hungerdiät verstanden wird, sondern mit den richtigen Nahrungsmitteln ergänzt wird. Zudem sollte hin und wieder ein Entlastungstag stattfinden, der dem Körper die notwenigen Nährstoffe verschafft.

Heilfasten nach Buchinger

Das Heilfasten nach Buchinger ist sehr beliebt. Die lange Tradition und die entschlackende, entgiftende Wirkung überzeugt jung und alt. Heilfasten ist mehr als einfach Fasten. Es belebt Körper und Geist gleichermaßen. Wer regelmäßig nach dieser Methode fastet, wird mit mehr Gesundheit und Energie belohnt.

Das wichtigste beim Heilfasten ist die Vorbereitung und die erste Phase des Fastens. Im Idealfall fängt man bereits einige Tage vor dem Fastenbeginn an, die Nahrungsaufnahme langsam zu reduzieren. Dadurch fällt die Umstellung am Fastenbeginn viel weniger schwer.

Diese Umstellungsprobleme können in den ersten drei bis vier Tagen des Heilfastens bemerkbar sein. Kopfschmerzen, Müdigkeit und Gereiztheit sind nicht selten. Sehr wichtig ist deshalb die Entleerung des Verdauungstraktes mit Hilfe von natürlichen Abführmitteln wie Sauerkrautsaft oder Glaubersalz. Damit der Körper vollständig in den Fastenmodus schaltet, muss der Darm entlastet sein. Dies ist das Signal für den Körper auf die eigenen Energiereserven zurückzugreifen. Im Anschluss geht es dem Fastenden fast genauso wie immer. Lediglich starke körperliche Anstrengungen oder das zu schnelle Aufstehen aus der liegenden Position sollte vermieden werden. Stichwort Ketonkörper, die nun den Energiebedarf decken und zugleich den Blutdruck senken. Wird doch mal schnelle Energie benötigt, ist ein Teelöffel Honig ideal und das Heilfasten kann problemlos weitergeführt werden. Auch ein frühzeitiger Abbruch ist keine Schande. Setze einfach das Fasten dann fort, wenn es dir wieder besser geht.

Was zu sich genommen werden darf sind ausschließlich Mineralwasser, Obstsäfte (nur sehr eingeschränkt aufgrund des Fruchtzuckers), Gemüsesäfte, Brühen und vor allem Kräutertees. Da nur Flüssigkeit erlaubt ist, sollte der Bedarf nicht unterschätzt werden. Im Essen ist nun einmal auch Flüssigkeit enthalten, was nun komplett fehlt. Drei bis vier Liter davon ist deshalb Pflicht.

Theoretisch kann das Heilfasten solange ausgeübt werden, bis die eigenen Körperfettzellen vollständig aufgebraucht sind. Allerdings gibt es hierzu einige Einschränkungen und Hinweise. Nach etwa 14 Tagen sollten zusätzliche Nährstoffe eingenommen werden, die der Körper von alleine nicht herstellt. Dazu eigenen sich Basica oder ähnliche Nahrungsergänzungsmittel. Am besten in Form von wasserlöslichen Pulver oder Direktbrause. Tabletten oder Kapseln eignen sich nicht, da der Magen momentan in einer Art Ruhemodus ist und nicht die normalen Verdauungsprozesse einleiten kann.

Auch wenn man die notwendigen Nährstoffe durch das Lesen von Lektüre herausfinden kann, sollte immer eine ärztliche Begleitung bei längerem Fasten vorliegen. Es gibt sogar spezielle Fastenkliniken, die das Heilfasten begleiten. Allgemein muss sich ärztlicher Rat eingeholt werden, wenn Medikamente regelmäßig einzunehmen sind oder eine Vorerkrankung vorliegt. Schwangere müssen generell auf das Fasten verzichten.

Wird das Heilfasten beendet, muss mit einer Übergangsperiode von einem Drittel der Fastenzeit gerechnet werden. Der Fastende bricht die Enthaltung von Nahrung mit einem Apfel, Brei oder Suppen. Erst nach einigen Tagen sollte nach und nach festere Nahrung folgen. Aus unserer Erfahrung heraus kommt Fleisch erst ganz am Ende dieser Übergangsphase in Frage. Gebt dem Darm und Magen Zeit, wieder vollständig zu arbeiten. Besonders der Magen muss sich erst allmählich wieder dehnen, um voll funktionsfähig zu sein. Wer auch das Gewicht mit im Auge hat, kann nach einem längeren Heilfasten damit rechnen, in der Zeit, da noch nicht wieder normal gegessen werden kann, nochmals ein bis zwei Kilogramm zu verlieren.

Saft-Fasten

Eine Form des Heilfastens ist das Saft-Fasten. Wie der Name schon ausdrückt, steht hier das Trinken von Frucht- oder Gemüsesäften neben Wasser und ungesüßtem Tee im Vordergrund. Saftfasten aktiviert weniger die Fettverbrennung, da die getrunkenen Säfte auch viel Zucker enthalten. Vielmehr steht die Entschlackung, eine Entlastung des Stoffwechsels und die Wiederherstellung des natürlichen basischen Gleichgewichts im Vordergrund. Saft-Fasten ist für eine kurze Zeitperiode gedacht. Ein Wochenende eignet sich dafür hervorragend.

Teefasten

Das Teefasten gilt als klassische Form des Fastens. Über den Tag verteilt sollen mindestens drei Liter Flüssigkeit aufgenommen werden, davon mindestens zwei Liter Wasser. Die verschiedenen Teesorten sollen ohne Süßung von Zucker oder Honig eingenommen werden. Durch das Teefasten verliert der Körper an Gewicht. Giftstoffe werden besonders gut abgebaut. Die Reinigung des Organismus und die Anregung bzw. Stärkung des Immunsystems durch eigene Abwehrkräfte wird durch das Teefasten ebenso gut hervorgerufen, wie beim Heilfasten. Teefasten kann über mehrere Tage oder bis zu zwei Wochen durchgeführt werden. Beachte auch hier, dass nach zwei Wochen eine Fortsetzung nur durch ärztliche Begleitung und die Aufnahme von Nährstoffen möglich ist.

Wasserfasten

Wer dachte, dass es nicht noch minimalistischer geht, hat sich geirrt. Das Wasserfasten setzt in dieser Hinsicht nochmal einen oben drauf. Es wird einzig und allein Wasser getrunken. Drei bis vier Liter Wasser sind zu empfehlen. Länger als sieben Tage sollte Wasserfasten nicht durchgeführt werden. Danach braucht der Körper Vitamine und Nährstoffe, um seine leeren Tanks wieder aufzufüllen. Alle positiven Effekte des Fastens sind bei Nichtüberschreitung dieses Zeitraums gewährleistet.

Klassische Schrothkur

Bei einer klassischen Schrothkur soll der Körper entgiftet und die Selbstheilungskräfte angeregt werden. Es wechseln sich Trink- und Trockentage ab. Auf drei Trockentage folgen je zwei kleine und zwei große Trinktage. Ergänzt wird das durch eine vegetarische Diät. Der Anteil an Salz, Fetten oder Eiweiß soll gering gehalten werden. Hingegen wird vermehrt auf Kohlenhydrate gesetzt. Hauptsächlich werden Gerichte wie Reis-, Grieß oder Haferbrei, aber auch gekochtes Obst und Gemüse neben trockenen Brötchen empfohlen. Daneben spielt der Wechsel von Bewegung und Ruhe, sowie der Einsatz von feuchten Wickeln eine große Rolle. Schrothkuren werden von speziellen Kliniken stationär angeboten. Die Dauer des Aufenthalts beträgt meist mehrere Wochen.

Molke-Fasten

Eine interessante Form des Fastens ist das Molke-Fasten. Eine oder mehrere Mahlzeiten werden durch einen gesunden Molkedrink ersetzt. Molke enthält Vitamine, Mineralstoffe und sehr hochwertige (aber wenige) Eiweiße. Fett ist kaum vorhanden. Daher sind Molkedrinks sehr gesund und nahrhaft. Wer langsam und gesund abnehmen, sowie dem Körper etwas Gutes tun möchte, kann das Molkefasten in seinen Alltag integrieren.

Fasten nach F.X. Mayr

Beim Fasten nach Mayr geht es weniger um das Abnehmen. Das Hauptziel ist die Sanierung des vielbelasteten Darms. Die Mayr Kur versteht sich mehr als ein Gesundheitsprogramm, dass aus dem Teefasten, einer Milch-Semmel-Kur und einer milder Ableitungsdiät (Schonkost) besteht. Die Grundlage bilden die vier S: Schonung, Säuberung, Schulung und Substitution.

Basen-Fasten

Das Basen-Fasten gleicht einer veganen Ernährungsweise, da auf tierische Nahrungsmittel wie Fleisch, Eier oder Milch verzichtet werden muss. Darüber hinaus ist auch Alkohol, Koffein oder Nikotin tabu. Durch Ernährung ausschließlich mit vegetarischen, pflanzlichen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Keimlingen und Kräutern sollen die beschwerlichen Faktoren vermieden werden. Zudem läuft der Stoffwechseln normal weiter.

Detox-Kur

Ähnlich zum Basenfasten ist die Detox-Kur. Durch eine basenreiche Ernährung soll der Körper entgiftet werden. Die Organe wie Leber, Nieren, Darm oder Haut kann sich in dieser Kur regenerieren und zur vollständigen Leistungsfähigkeit zurückkehren. Die Detox-Kur kann und soll mit weiteren Fastenmethoden kombiniert werden.

Früchtefasten

Um dem Körper mal eine Auszeit zu gönnen, wurde das Früchtefasten entwickelt. Am Tag dürfen bis zu fünf Portionen frisches Obst, Kräuter, Nüsse und leicht gedünstetes Gemüse gegessen werden. Außerdem soll viel Bewegung mit dem Früchtefasten zusammen stattfinden. Dadurch regeneriert sich der Körper. Eine Gewichtsabnahme ist nicht das Ziel dieses Fastens.

Daniel-Plan

Schon in der Bibel wurde gefastet. Jesus fastete in der Wüste sogar 40 Tage lang und wurde vom Satan ständig in Versuchung gebracht. Eine deutlich mildere Form des Fastens ist im Daniel-Plan geschildert. Aus dem Buch Daniel im alten Testament lesen wir die Geschichte von Daniel und seinen Freunden, als diese sich nur von Wasser, Obst und Gemüse ernährten. Nach dem Ablauf von zehn Tagen und der Abwehr von der Versuchung, sich den Gelüsten nach Wein und Fleisch hinzugeben, füllten sich Daniel und seine Mitstreiter deutlich gesünder als diejenigen, die sich am königlichen Buffet voll gestopft hatten und stets betrunken zu Bett gingen.

Fazit zum Fasten und den Fastenarten

Fasten bietet weitaus mehr, als die reine Gewichtsreduktion. Vielmehr dient es der Gesundheit für Körper und Seele. Richtig angewendet, überwiegen die Vorteile des Fastens deutlich. Deshalb kann jedem geraten werden, sich mit dem Thema Fasten zu beschäftigen.

Fastenarten gibt es viele. Einige Arten nutzen Phasen des Verzichts auf Nahrung aus, um in der restlichen Zeit eine normale Ernährung möglich zu machen. Daher können Fastenarten wie Intervallfasten auch im Alltag angewendet werden.

Andere Fastenarten setzen auf den kompletten oder teilweisen Verzicht von fester Nahrung. Dadurch wird dem Körper mehr Ruhe verschafft. Allerdings ist auch mehr Disziplin und Zeit notwendig, um solche Fastenpläne auf Dauer umzusetzen. Radikales Fasten erfordert ärztliche Begleitung und kann am besten in speziellen Fastenkliniken umgesetzt werden.

Wir empfehlen eine Fastenkur ein- bis zweimal im Jahr durchzuführen, um den Körper zu regenerieren und zu entgiften. Positive Effekte wie Gesundheit und Gewichtsabnahme sind bei richtiger Anwendung garantiert.

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