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Tibhar Aurus Belagtest – Finde den passenden Tibhar Aurus Belag für dein Spiel!

Für eine lange Zeit bestand die Tibhar Aurus Belagreihe nur aus drei verschiedenen Versionen. Neben dem normalen Tibhar Aurus (medium-hart) wurden noch die weicheren Belagversionen um Tibhar Aurus Soft (medium-soft) und Tibhar Aurus Sound (soft) angeboten.

Bereits sieben Jahre nach dem Erscheinen der beliebten und kostengünstigen Tensorbeläge – immerhin gestartet mit einer UVP von 36.90€ gestartet, mittlerweile 38,90€ – konnten wir bei den Belagneuheiten 2017 endlich eine Fortsetzung der Reihe erleben.

Mit dem Tibhar Aurus Prime (medium-hart) und Tibhar Aurus Select (medium) wurden nicht nur einfach weitere Belagversionen hinzugefügt, sondern auch ein neues Konzept etabliert.

Im Zuge der Umstellung auf den Plastikball suchen sowohl Spieler, als auch Hersteller, nach einer passenden Antwort auf die veränderten Spieleigenschaften gegenüber dem Zelluloidball.

Denn die Polybälle sind faktisch gesehen größer – bedingt durch die Anhebung der Toleranzgrenzen von 39,6-40,5mm auf 40,0-40,6mm -, sind weniger elastisch und nehmen daher weniger Spin und Tempo auf. Zudem führt dies und die veränderte Oberflächenbeschaffenheit zu einem anderen Absprungverhalten.

Um eben diesen neuen Gegebenheiten Rechnung zu tragen wird bei den Tibhar Neuheiten ein dünneres Obergummi eingesetzt, um die Verwendung eines dickeren Schwammes möglich zu machen.

Ein Tischtennisbelag darf insgesamt nur eine Dicke von 4,0mm besitzen, weshalb nicht einfach nur die Schwammstärke beliebig vergrößert werden kann.

Mit dieser Konzeption, unter anderem auch bei den andro Rasanter, Joola Rhyzer oder Donic Bluestorm Belägen im Einsatz, soll der Vorteil eines dickeren Schwammes genutzt werden, um mehr Tempo, Rotation und Energie auf den Ball übertragen zu können.

Somit weißt die Aurus Belagreihe, neben der altbewährten Tensorgeneration, auch moderne Varianten auf, die auf die auf die aktuellen Veränderungen im Tischtennisalltag eine Antwort bieten sollen.

Welche Unterschiede genau zwischen den Aurus-Belägen bestehen und wer sich welchen Belag heraussuchen soll, versuche ich im Laufe des Beitrags herauszustellen.

Tibhar Aurus Beläge in der Übersicht

Der Tibhar Aurus Prime ist die wohl schnellste und gefährlichste Belagversion unter den Aurus Belägen. Selbst gegenüber dem normalen Aurus weißt der Prime mehr Tempo und Dynamik auf.Besonders die Ballflugkurve macht den Gegnern zu schaffen. Erst sehr spät und extrem stark senkt sich der Ball nach einer sehr langen Flugphase. Durch die vergleichsweise flache Kurve lassen sich Topspins nur schwer blocken.Die größten Waffen sind der schnelle Gegentopspin und die tötlichen Endschläge. Der Belag strotz nur vor Power, bietet ein sehr hohes Spinpotential und eignet sich gut für ein dominantes Angriffsspiel.Leider ist der Aurus Prime daneben sehr anspruchsvoll zu spielen und erlaubt eigentlich keine falsche Stellung zum Ball oder ein passives Kontrollieren des Spiels.Der Belag ist darüber hinaus mit einem sehr straffen Obergummi ausgestattet, was schon von der ursprünglichen Serie bekannt sein sollte. Daher ist das Spielgefühl, trotz des dünneren Obergummis und dickeren Schwammes, recht hart.
In jeder Hinsicht ist der Tibhar Aurus Select einzigartig. Denn dieser Belag weißt nicht nur unter den Aurus Belägen ein Alleinstellungsmerkmal auf, sondern auch unter den Belägen mit dünnerem Obergummi und dickem Schwamm. Der Select ist der einzige Aurus Belag, welcher ein eher weicheres Obergummi besitzt. Alle anderen Aurus Belagversionen kommen mit einem straffen und recht hartem Obergummi daher. Unter den Belägen mit neuen Konzept ist lediglich der Aurus Select mit einem 45° Medium-Schwamm ausgestattet. Somit stellt der Belag eine richtige Alternative dar. Spielerisch wirkt dieser recht elastisch und katapultig. Seine großen Stärken bilden das Ballgefühl und die spinreichen, weichen Eröffnungsspins, welche eine sehr hohe Ballflugkurve aufweisen. Im Vergleich zum Aurus Soft wirkt der Aurus Select kaum härter, spricht aber für einen komplett anderen Spielertyp an. Besonders für Spieler, die nach der Umstellung auf den Plastikball mehr Ballgefühl, Katapult und fehlerverzeihende Eigenschaften in einem Belag suchen, werden beim Select fündig.
Wenn nach einem Tensorbelag mit straffen Obergummi, katapultarmen Eigenschaften und hoher Griffigkeit für kompromisslose Topspinspieler gesucht wird, stellt der Tibhar Aurus immer noch eine sehr gute Lösung dar. Das hat sich auch im Laufe der Zeit nicht geändert. Anders als die meisten modernen Tensorbeläge, wie dem Aurus Prime, entwickelt der Aurus sein Potential nicht aus den maximierten Dynamik und Katapulteigenschaften, sondern vielmehr durch seine Härte, Power und spinfreudigem Obergummi. So entstehen sehr gefährliche Angriffsschläge. Und wiederum anders als seine Vorgänger um Tenergy 05 oder Genius besitzt der Aurus eine recht flache Ballflugkurve, aber nicht unbedingt weniger Spin. Diesen Gegensatz können technisch versierte Angreifer mit gutem Armzug vollends nutzen, um die Gegner zu Fehlern zu zwingen. Einen Vorteil hat der Aurus gegenüber dem schnelleren Prime. Im passiven Spiel wirkt dieser zwar auch spinanfällig, aber durch seine katapultarmen Eigenschaften recht kontrolliert und gut steuerbar. Insgesamt gesehen ist der Tibhar Aurus eine der gelungensten Angriffsbeläge auf dem Markt.
Normalerweise sind Beläge, welche mit einem Medium-Soft Schwamm (42,5°) ausgestattet wurden, recht kontrolliert und langsam. Der Tibhar Aurus Soft hingegen bildet darin eine der wenigen Ausnahmen. Denn durch sein sehr straffes, spinnfreudiges Obergummi entwickelt der Belag nicht nur im Topspinspiel eine gute Rotation, sondern besitzt auch Zugkraft und Power. Mit seiner mittelhohen Ballflugkurve entsteht zudem ein ausreichendes Trefferfenster, was sowohl schnelle Endschläge, als auch langsame, sichere Spinbälle zulässt. Aus der Halbdistanz entwickelt der Belag eine erstaunliche Dynamik, bedenkt man die eigentliche Schwammhärte. Der Aurus Soft ist zum einen zwar recht kontrolliert, ist aber auch spinanfälliger und gefährlicher als andere Midsofties. Daher beispielsweise perfekt geeignet als Upgrade zum Alleskönner andro Hexer Duro.
Beim Tibhar Aurus Sound ist der Name Programm. Mit seinem recht weichen Softschwamm (35°) entsteht ein gutes Soundgefühl und eine hohe Ballkontrolle. Im Bereich der spinnigen, sehr weichen Topspins funktioniert der Belag am besten. Für einen weichen Softbelag besitzt der Aurus Sound ebenfalls das gewohnte, recht straffe Aurus Obergummi, wodurch etwas härtere Zugbälle in gewissem Maße möglich sind. Auch der Aurus Sound wirkt etwas härter als die Einstufung durch seine Schwammhärte vermuten lassen. Dennoch hat der Belag mehr Kontrolle und spielt sich langsamer als die TOP-Softies um Tenergy 05 FX, Tibhar Evolution FX-S oder Donic Bluefire M3. Wer also nach einem sehr weichen Soundbelag sucht, welcher dennoch nicht matschig daher kommt, wird dem Aurus Sound sehr viel Freude haben.

Tibhar Aurus Vergleichstest – Auf der Suche nach dem passenden Aurus Belag für dein Spiel

Mit insgesamt fünf verschiedenen Version bietet die Belagreihe aus dem Hause Tibhar eine gute Auswahlmöglichkeit für die verschiedenen Spielertypen. Grundsätzlich kann man die Aurus Beläge in drei Kategorien einteilen.

Aurus und Aurus Prime – Für offensive Topspinspieler und kompromisslose Angreifer

Der Begriff Offensiv setzt natürlich ein aktives Angriffsspiel voraus. Passive Spielsituation entstehen lediglich aufgrund des zu hohen Drucks durch die Gegner. Offene Bälle werden sofort attackiert. Und selbst über dem Tisch wird die eigene Initiative durch aktive Flipbälle oder riskante Druckschupfbälle zum Ausdruck gebracht.

Für ein solches Spiel eigenen sich der Tibhar Aurus Prime und Tibhar Aurus. Beide Beläge verfügen über ein hohes Leistungspotential. Im Spinspiel wird bevorzugt der schnelle Topspin gesucht, da die Beläge in Verbindung mit viel Power ihr volles Potential entfalten können.

Der Unterschied zwischen Aurus Prime und Aurus liegt in der Dynamik und Katapultentwicklung begründet. Durch den maximierten Schwamm, kombiniert mit einem dünneren Obergummi, kann beim Aurus Prime mehr Dynamik und Tempo erzeugt werden.

Und selbst bei passiven Schlägen setzt ein ordentlicher Katapulteffekt ein.

Durch diese Eigenschaften wird die Ballflugkurve im Topspinspiel deutlich länger als beim normalen Aurus. Bedingt durch die starke Spinübertragung entwickeln beide Beläge gegen Ende der Flugphase ein starkes Abtauchen des Balles. Beim Prime wirkt das ganze noch extremer, wird die Länge der Ballflugphase betrachtet.

Im Endeffekt sprechen die harten Aurus-Beläge – jeweils 47,5° Schwamm in Verbindung mit einem straffen Obergummi – den gleichen Spielertyp des kompromisslosen Angreifers an.

Dennoch wirkt der Prime schwerer zu kontrollieren, aber mit noch mehr Power im Endschlag verbunden.

In Sachen Rotation geben sich beide Beläge nicht viel. Der Tibhar Aurus wirkt in der Rotationsentwicklung linearer, was aufgrund des geringen Katapults nicht verwunderlich ist.

Ich würde die Entscheidung für oder gegen die eine oder andere Version danach treffen, wie stark der FKE ausgeprägt sein soll. Dass beim Prime davon mehr vorhanden ist, neben dem schwammlastigeren Spielgefühl, dürfte klar sein.

Aurus Soft und Aurus Select – Kontrollierte Offensive und modernes Allroundspiel

Ich werde oft nach den Unterschieden zwischen diesen beiden Tischtennisbelägen gefragt. Und obwohl sich sowohl der Aurus Soft, als auch der Aurus Select, von der Gesamthärte recht ähnlich sind, könnten die Unterschiede nicht größer sein.

Der Tibhar Aurus Select besitzt einen 45° Medium Schwamm. Anders als die anderen Versionen verwendet dieser allerdings ein recht elastisches Obermaterial, was hauptsächlich mit der Noppenstruktur zu tun hat.

Zudem lässt die Konzeption aus maximalem Schwamm und dünnerem Obergummi ein schwammlastigeres Spielgefühl zu, weshalb der Eindruck eines noch weicheren Tischtennisbelags entsteht.

Im Resultat wirkt der Select sehr katapultig, aber auch spinunempfindlich und kontrolliert. Ein Alleinstellungsmerkmal liegt ebenso in der hohen Ballflugkurve bei weichen Topspins begründet.

Dagegen kommt der Tibhar Aurus Soft mit einem 42,5° Medium-Soft Schwamm daher. In Kombination mit dem harten Obergummi entsteht allerdings ein Belag, welcher mehr Angriffsoptionen besitzt, als man durch die Schwammhärte vermuten kann.

Während der Aurus Select in Angriffssituationen recht gutmütig reagiert und eine hohe Katapultunterstützung genießt, wirkt der Aurus Soft recht giftig und direkt.

Auch die Ausrichtung ist grundsätzlich verschieden. Im tischnahen, sicheren Spinspiel liegen die Stärken des Select. Aus der Halbdistanz und bei mittelschnellen Topspinsschlägen kann der Soft eine gute Dynamik und Power entwickeln.

Aurus Sound – Weicher Softbelag für den absoluten Allrounder

Anders als die anderen Belagversionen hat der Tibhar Aurus Sound keine interne Konkurrenz. Diese wird in seinem Segment auch nicht benötigt, liefert der Belag doch die optimalen Bedingungen für einen Softbelag.

Denn zum einen ist dieser deutlich kontrollierter als die anderen Aurus-Beläge. Mit seinem sehr weichen Schwamm (35°) und dem griffigen Obergummi kann ein optimaler Mix aus kontrollierter Offensive und passiven Schlägen gefunden werden.

Über die Spinentwicklung des Obermaterials brauche ich nicht mehr viel zu sagen.

Spieler, die eine solche Variabilität suchen, aber weder zu den kompromisslosen Angreifern, als auch zu den defensiven Allroundern zählen, werden im Aurus Sound den optimalen Belag finden.

Exkurs: Tibhar Aurus Prime im Vergleich zu den anderen TOP Belägen

Oft werde ich um einem Vergleich zu den anderen TOP Belägen gebeten. Zwar dürfte nach den obigen Darstellungen klar sein, in welche Richtung sich der Prime bewegt. Dennoch möchte ich im folgenden ein paar Worte zu den Ähnlichkeiten und Unterschieden zu diesen Belägen verlieren.

Tibhar Aurus Prime – Vergleich zu Rasanter, Rhyzer und Bluestorm

Der Tibhar Aurus Prime lässt sich natürlich am einfachsten an den weiteren Belägen mit dem Konzept aus maximalem Schwamm und dünnem Obergummi messen.

Dabei kann ich abschließend feststellen, dass der Prime der gefährlichste und leistungsfähigste Belag unter diesen Neuheiten ist. Durch sein sehr griffiges, straffes Obergummi kann, in Verbindung mit dem maximierten Schwamm, einfach am meisten herausgeholt werden.

Im reinen Spinspiel hat der Belag die Nase vorne vor den Belägen Donic Bluestorm Z1, Joola Rhyzer 48 oder andro Rasanter R47.

Selbst gegenüber dem härteren andro Rasanter R50 verfügt der Aurus Prime über eine vergleichbare Power und etwas mehr Rotationspotential.

In Sachen Dynamik ist wohl der Donic Bluestorm Z1 etwas besser, wenngleich nicht viel fehlt.

Die Beläge mit weicherem Obergummi, allen voran Donic Bluestorm Z2 und andro Rasanter V47, besitzen hingegen deutlich mehr Katapult und ein kontrollierteres Spielgefühl, obwohl sehr viel Tempo vorhanden ist.

Der Tenergy 05 Vergleich

Interessanterweise haben mich schon viele Spieler nach den Unterschieden zwischen Aurus Prime und Tenergy 05 gefragt.

Obwohl beide Beläge über ein außerordentliches Rotationspotential verfügen, bestehen im Angriffsspiel große Differenzen.

Das liegt vor allem an der Ballflugkurve. Der Butterfly Tenergy 05 verfügt bekanntlicherweise über eine sehr hohe Ballflugkurve. Besonders bei den Eröffnungstopspins ist diese extrem hoch. Zudem endet die Flugphase deutlich früher als beim Aurus Prime.

Ähnlich stark senken sich die Ballflugkurven am Ende der Flugphasen und springen stark ab. Das liegt daran, dass beide Beläge sehr viel Spin erzeugen können.

Im Allgemeinen ist der Aurus Prime schneller als der Tenergy 05. Im maximalen Spinbereich hat der T05 die Nase vorne, obwohl dem Prime nicht viel fehlt. Ich würde aber sagen, dass mit einem Tenergy 05 etwas einfacher Rotation erzeugt werden kann.

Beide Beläge sind im passiven Spiel sehr schwierig zu beherrschen. Die Spinanfälligkeit tritt gleichermaßen ein. Bei passiven Schlägen hat der Prime aber auch etwas Katapult, wohingegen der T05 traditionell sehr katapultarm wirkt.

Auswirkungen auf die Präzision hat der einsetzende Katapult nicht. Aber es ist ein weiterer Aspekt, den man Prime in Betracht ziehen muss.

Welcher Belag ist dem Aurus Prime am Ähnlichsten?

Die Suche nach einem vergleichbaren Belag beginnt natürlich bei der gleichen Belagserie. Ich denke es gibt viele parallelen zwischen dem normalen Aurus und dem Prime.

Das straffe Obergummi, die flachere Ballflugkurve und das Spinpotential sind dabei gute Anhaltspunkte. Dennoch sind die Unterschiede, nicht in der Ausrichtung, sondern im konzeptionellen Bereich zusehen. Zudem gehört der Prime zu den moderneren Tensorbelägen.

Wenn ich so darüber nachdenke, welcher Belag ein ähnliches Spielgefühl und eine vergleichbare Ausrichtung aufweist, dann würde ich am ehesten den Donic Bluefire M1 nennen.

Zwar hat dieser eine etwas höhere Ballflugkurve, aber eine vergleichbare Power, Dynamik und Katapult. Zudem ist der M1 ähnlich hart und rotationsstark.

Obwohl sich der Nittaku Fastarc G-1 dann noch weiter weg bewegt und mehr mit einer höheren Ballflugkurve eher dem Tenergy 05 Konkurrenz macht, besitzt dieser eine ähnliche Power mit seinem straffen, griffigen Obergummi.

Aber so richtig passt kein Belag wirklich als totaler Ersatz für den Prime.

Alle Aurusbeläge in der Übersicht

22 Gedanken zu “Tibhar Aurus Belagtest – Finde den passenden Tibhar Aurus Belag für dein Spiel!

  1. Hallo Marcel 🙂

    Ganz großes Dankeschön für deinen sehr detaillierten Vergleichstest, der gerade recht zur Saisonhalbzeit kommt. 🙂

    Könntest du bitte auch einen Vergleich zum EL-S, Vega Pro und Rozena insb. für RH ziehen?

    Den Rozina (guter „offensiv Allrounder“) hatte ich in der Hinrunde auf VH+RH und sind leider bereits merklich abgenutzt und suche auch mangels Geschwindigkeit (musste zu viel selbst arbeiten ;D ähnlich Aurus) einen Belag mit mehr Katapult.
    Also wohl der Prime (VH) und Select (RH)?

    • Hallo Thommy,

      kommend vom Rozena und auf der Suche nach einem katapultigeren Ersatz, würde sich der Aurus Select anbieten.

      Wenn du mir erklärst, wonach du genau suchst, dann helfe ich dir gerne. Aber ein kompletter Vergleich zu so unterschiedlichen Belägen würde den Rahmen eines Kommentars sprengen und einen neuen Beitrag erfordern 😉

      Gruß,
      Marcel

  2. Wow, dieser Belagtest ist nochmal aussagekräftiger als die üblichen Tests.
    Gerade einen Vergleich der Flugkurve würde ich mir immer wünschen.
    Da du ja gerade über den Genius geschrieben hast, würde mich hier die Flugkurve des Genius im Vergleich zu Aurus interessieren. Wahrscheinlich ähnlich wie Aurus Select, nur noch etwas höher – oder?
    Also: Respekt! Deine Tests werden immer besser und informativer.
    Ich bin Fan deiner Website!

    • Hallo Jürgen,

      das freut mich 😉

      Bei den Ballflugkurven sollte beachtet werden, dass diese schematisch sind und nicht 100% genau den realen Ballflugkurven entsprechen.
      Genau. Genius und Aurus haben zwei komplett verschiedene Ballflugkurven. Die eine relativ flach, die andere recht hoch.

      Gruß,
      Marcel

  3. Hallo Marcel,

    so wie die meisten Autofahrer ihre favoriesierte Marke und Typ fahren, so spiele ich hauptsächlich mit Tiphar Hölzern/Belägen. Ich bin voll überzeugt von der Marke! Insbesonders bin ich ein Fan der Evolution und Aurus Serie. Daher habe ich schon gespannt auf diesen tollen Test gewartet.
    Ein großes Lob an Dich, für diesen ausführlichen, umfangreichen und sehr informativen Bericht! Dazu noch anschaulich bildlich dargestellt! Wow, besser geht es nicht! Danke!
    Du solltest an eine TT Schule gehen und dort Vorträge mit Beamer halten, mit anschließenden praktischen Übungen und Tests z.B. an der Ballmaschine für die Teilnehmer;-)!
    Ich glaube, viele „Andro/Donic ect.Fans“ würden sich genauso über einen Test ihrer Belagreihe Rasanter, Bluefire… freuen.
    Mache weiter so:-)!

    Viele Grüße
    Volker

    • Hi Volker,

      ich danke dir für dein Lob und die vielen Worte des Zuspruchs 😉

      Ich kann mir so etwas momentan noch nicht vorstellen, aber wer weiß?

      In Zukunft wird es noch so einige Vergleichstests, auch mal inter-Marken-disziplinär, geben.

      Viele Grüße,
      Marcel

  4. Salut Marcel,
    vielen Dank für den SUPER-VERGLEICHS-TEST !!!
    Mit den Aurus Modellen bin ich nie warm geworden, mein Sohn hat den Aurus Sound auf der Rückhand und mag ihn sehr.
    Ich habe noch einen Prime und Select hier lliegen, je in 1,9mm… Hast Du schon einen der NEUEN „ULTRA-MEGA-MAX-SCHWAMM-BELÄGE“ mit dünnerem Schwamm testen können???
    Ciao
    Sven

      • Hi Marcel,

        wollte gerne wissen ob es signifikante Unterschiede in der Charakteristik der Beläge gibt wenn der Schwamm nicht max ist, also spielt er sich dann durch das dünne Obergummi und den „dünnen“ schwamm dann wesentlich anders als in max?

        Oder bleiben die Eigenschaften nahezu gleich nur das die bekannten Dinge wie Kontrolle und Power sich natürlich verschieben.
        Hoffe Du verstehst was ich mein 🙂

        Gruß

        Sven

        • Hi Sven,

          die Abhängigkeit vom Schwamm ist größer. Das schwammlastigere Spielgefühl führt in MAX. zu mehr Dynamik und Katapult. Daher nimmt dieses mit abnehmender Schwammstärke auch überproportional ab.
          In 1,7mm dann kommt aus dem Schwamm nicht mehr so viel. Würde sagen, dass ein durchschnittlicher Tensorbelag in 1,7mm schneller und dynamischer ist, weil mehr aus dem Obergummi raus kommt. Die mit dünnem Obergummi sind dafür kontrollierter und vom Touch des Obergummis her weicher.
          Genauso nimmt die Dynamik überproportional zu. Müsste dazu wissenschaftliche Tests machen. Aber gefühlt spielt sich ein 1,9mm schon in etwa gleich zu einem durchschnittlichen 1,9mm Tensorbelag. Ab 2,1mm haben die Rasanter, Bluestorm und Co. schon leichte Vorteile. Und in Max natürlich total gegenüber den durchschnittlichen 2,1-Max. Belägen.
          Zudem ist der Effekt bei weichen und harten Belägen unterschiedlich. Bei weichen Belägen wie dem Rasanter R37 bleibt das Spielgefühl erstaunlich weich, auch wenn eine dünne Schwammstärke gewählt wird. Normal wird das ja kompakter und direkter in 1,7mm.
          Dagegen ist es bei einem Aurus Prime schon recht hart in dünnerer Schwammstärke.

          So meine Einschätzung. Aber zu mehr habe ich die dünneren Schwämme noch nicht getestet. Wäre jetzt auch zu viel Aufwand. Denke sowieso, dass das letzte Wörtchen um den optimalen Belag für den Plastikball noch nicht gesprochen wurde. Man denke nur mal an die neuen Tenergy Beläge (Tenergy 05N und Tenergy 09C). Wer weiß was damit kommt 😉 ? Oder wie sehr die leichten und vielversprechenden Omega VII Beläge bei der Masse einschlagen werden? Usw…

          Gruß,
          Marcel

  5. Danke Marcel für die Mühe und ausführliche Antwort, genau das wollte ich gerne wissen.
    Was die Zukunft bringt werden wir sehen uns spielen
    Die Omega VII werde ich auf jeden Fall testen
    Wünsch Dir was
    Gruß Sven

    • Hi Milen,

      Aurus Select is a little harder (45° sponge), but I can see similarities in opening Topspins or catapult characteristics. If you search for a little harder alternative, Aurus Select could be a possible target.

      Best regards,
      Marcel

  6. Спасибо за качественный анализ новой концепции создания новых накладок…Но есть еще одна накладка с новой структурой – Nexy Karis ( толстая жесткая внешняя резина ,толстая жесткая губка , но уменьшенная высота шипов(колонок). Очень интересно было бы Ваше мнение об этой накладке в сравнении с выше описанными Вами накладками…
    С уважением из России, Андрей.

  7. Hi Marcel,
    du hattest hier vor einiger Zeit etwas von einem tenergy 05N und 90C geschrieben? Woher stammen die Informationen und hast du nähere Infos wann dir kommen sollen? Was bedeutet in dem Fall N und C?

    Kannst du den Tibhar ELS mit dem Prime vergleichen hinsichtlich Flugkurve, Spin, Tempo, Katapult und Härte?

    VG Dominik

    • Hallo Dominik,

      der Tenergy 05N und Tenergy 09C stehen auf der offiziellen LARC Zulassungsliste. Leider habe ich von Butterfly keinerlei Antwort auf meine Anfrage bezüglich der Beläge erhalten, sodass ich nur spekulieren könnte, in welche RIchtung die neuen Beläge gehen werden.
      EL-S und Prime sind schon extrem verschieden, weshalb ein einfacher Vergleich nicht geht. Auf der einen Seite hast du einen spinnigen, dynamischen Mediumbelag. Auf der anderen Seite einen recht harten, durchschlagskräftigen Belag mit dünnem Obergummi. Würde die beiden Beläge daher nicht gegenüberstellen wollen.

      Gruß,
      Marcel

  8. Hallo Marcel,
    Viele der Vergleichsanfragen hier beziehen sich auf die Beläge ohne dünnes Obergummi da diese Art neu ist.
    Und der ELS und der Prime sind beides katapultstarke Beläge. Der eine etwas härter als der andere ok, aber ich finde trotzdem kann man einem Vergleich hinsichtlich der Flugkurve und des Spins vornehmen oder?

    VG Dominik

    • Hallo Dominik,

      es geht ja nicht nur um das dünnere Obergummi. Ich tue mir schwer einen Powerspinbelag mit einem variablen Topspinbelag zu vergleichen. Eher passen würde eine Mischung aus MX-S und MX-P als Vergleichsobjekt.
      Beim Spin kommt es dann auch darauf an, wie sehr dein Armzug und deine Schlaghärte ausgeprägt sind. Beim Aurus Prime brauchst du deutlich mehr eigene Energie, um eben das Spinpotential nutzen zu können. Das geht mit dem EL-S einfacher, wobei in dem Härtegrad seine Grenze begründet liegt.
      Flugkurve ist beim Aurus Prime deutlich flacher und weiter, unter der obigen Voraussetzung.

      Man kann im Prinzip alles vergleichen, sogar einen Brettharten Chinabelag mit einem weichen Tensorbelag. Nur ob das am Ende Sinn macht ist fraglich.

      Ich persönlich sehe keinen Spieler, ohne größere Umstellung im Spiel, von einem EL-S zum Aurus Prime wechseln. Und ich wollte deine Anfrage nicht einfach abwimmeln. Aber ich bin auch so offen zu sagen, wenn es aus meiner Sicht sich einfach nicht lohnt, einen konkreten Vergleich anzustreben.

      Gruß,
      Marcel

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