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Xiom Vega X Ten

Xiom Vega X

Der Xiom Vega X ist ein Topspinbelag der neuesten Generation. Der Belag gehört zu den rotationsstärksten Belägen in Verbindung mit dem Plastikball.

Aufgrund seiner Spieleigenschaften und des Härtegrades ist der Belag ein würdiger Nachfolger für den Xiom Vega Pro.

UVP: 38,90€
Jetzt online bestellen bei
Affiliate-Werbelink*
Details zum Xiom Vega X
SpielstilOFF/OFF+
MarkeXiom
BelagtechnologieTensor
Schwammstärken1,8mm / 2,0mm / Max.
SchwammhärteMedium-Hart (47,5°)
Erscheinungsjahr2020

✓ Rotation
✓ Eröffnungstopspin
✓ Gegentopspin aus der Halbdistanz
✓ Winkelspiel
✓ Aufschlag

✗ Spinanfällig

TT-SPIN Bewertung
9.2
Tempo
9.5
Spin
8.3
Kontrolle
8.9
Haltbarkeit
8.4
Gewicht
9.3
Gesamteindruck
Bewertung von TT-SPIN 9.3 / 10
Affiliate-Werbelink*

Xiom Vega X Test

Mit dem Xiom Vega X (bzw. Vega Ten) feiert die koreanische Tischtennis Marke Xiom das 10-jährige Bestehen der beliebten Belagserie Vega. Es bereits die vierzehnte Belagvariante der Serie. 

Bevor ich mehr über den Belag berichte, möchte ich mich ganz herzlich bei der Xiom Europe GmbH bedanken, die den Belagtest vor dem eigentlichen Erscheinungstermin möglich gemacht haben!

Xiom Vega X Belag TT

Xiom Vega X und seine Vorgänger

Im Jahr 2008 wurde die Tischtennis Belaglandschaft durch das Frischklebeverbot komplett durcheinander gewirbelt. Zunächst war es Butterfly mit seinem Tenergy 05, die einen würdigen Nachfolger für die frischgeklebten Beläge heraus gebracht haben. Der Hersteller ESN konterte mit seinen neuesten Tensorbelägen auf den Vorreiterbelag. Mit dem andro Hexer, Tibhar Genius oder Donic Baracuda erschienen Beläge, die ähnlich gute Spieleigenschaften versprechen.

Im Schatten des Umbruchs in der Tischtennisindustrie hat vor allem eine Marke einen kometenhaften Aufstieg hingelegt. Die in Korea ansässige Tischtennis Marke Xiom brachte 2010 die ersten Vega-Beläge auf den Markt. Die besonders preiswerte Belagserie hatte schnell den Ruf inne, eine preisgünstige Alternative zum Branchenprimus Tenergy zu sein. Der Xiom Vega Pro kann bis heute Tenergy 05 Spieler als Ersatzbelag überzeugen. Für den Tenergy 64 dient der Xiom Vega Asia als Pendant.

Einer der meistverkauften Tischtennis Beläge ist der Medium-Soft-Belag Xiom Vega Europe. Dieser und der noch weichere Xiom Vega Elite sind durch die flexiblen Schwämme für ein kontrollierteres Spiel ausgelegt.

Mit den ersten vier Belägen, die sehr viele Anhänger unter den Tischtennis Spielern finden konnten, war es nicht getan. Ende 2012 erweiterte Xiom die Serie durch den Xiom Vega Japan. Für mich ist dieser bis heute einer der besten und leistungsfähigsten Medium-Beläge auf dem Markt. Eher für den asiatischen Raum gedacht, wurde mit dem Xiom Vega China der erste Tensor-China-Hybrid Belag entwickelt.

Xiom Vega X Test

Im Zuge der Verbesserungen in der Tensor-Technologie bekamen die Europe und Asia-Versionen ein Update, welches sich im Xiom Vega Asia DF und Xiom Vega Europe DF zeigt.

Dass die Vega-Belagserie für jeden etwas zu bieten hat, zeigt sich durch den Xiom Vega Intro. Der Belag ist medium-hart, aber mit einem gemäßigtem Tensoreffekt ausgestattet. Unter den LST-Belägen (Leichtspieltensoren) ist der Vega Intro meiner Meinung nach die beste Option, um von den härteren Klassikern auf FKE Beläge umzusteigen.

Zudem gibt es auch Noppenbeläge innerhalb der Serie. Während der Xiom Vega LPO als lange Noppe im Abwehrspiel eingesetzt wird, ist der Xiom Vega SPO als schnelle kurze Noppe im Angriffs- und Konterspiel unterwegs.

Abwehrspieler, die lieber mit griffigen Belägen agieren möchten, um viel Unterschnitt zu erzeugen, können auf den Xiom Vega DEF zurück greifen. Als katapultstarke, moderne Lösung im Angriffsspiel wurde der Xiom Vega Tour entwickelt, der vor allem die Nachteile mit dem Plastikball ausgleichen soll.

Nun erscheint mit dem Xiom Vega X ein weiterer Meilenstein. Da der Belag mit 47,5° direkt mit dem Vega Pro verglichen werden kann, interessiert es mich, ob der Belag eine Weiterentwicklung seines beliebten Vorgängers ist. Außerdem werde ich den Belag mit anderen, modernen Tischtennis Belägen vergleichen.

Technische Eigenschaften des Xiom Vega X

  • Testexemplar: rot Max. / sw 2,0mm
  • Verpackungsgewicht: 101,34g / 98,43g
  • Ungeschnitten: 71,14g / 68,80g
  • Geschnitten: 47,99g / 46,12g
  • Schwamm: Mittelporig 47,5° Medium-Hard
  • UVP: 38,90€
  • Erscheinungsjahr: 2020
  • Teststunden: 6-8h
Xiom Vega X Belag Spin
Xiom Vega X Schwamm

Das Obergummi macht einen hochwertigen Eindruck. Die Griffigkeit wirkt zunächst nicht so extrem. In Verbindung mit dem Plastikball bietet die Oberfläche des Belag jedoch die bestmögliche Haftung.

Das Obergummi ist mittelhart bis mittel-elastisch. Die Noppen sind kurz und mittelbreit. 

Der Schwamm ist mit 47,5° recht hart. Die Poren des Schwammes sind mittelgroß. Die Schwammfarbe ist, wie bei nahezu allen Xiom Belägen, schwarz.

Spieleigenschaften des Xiom Vega X

Beim Einspielen zeigte sich bereits das hohe Potential des Belags. Das Grundtempo des Vega X ist sehr hoch. Zudem setzte ein gut steuerbarer Katapult ein. Das Grundgefühl hat mich sehr an den TSP Super Ventus erinnert, den ich aktuell spiele, weshalb ich keinerlei Umstellungsprobleme hatte. Bei Tempoerhöhungen reagiert der Belag direkt und dynamisch.

Xiom Vega X Obergummi

Topspinspiel

Seine große Stärke besitzt der Xiom Vega X ohne Frage im Topspinspiel. Bei der Topspineröffnung konnte ich extrem viel Rotation erzeugen. Die Ballflugkurve ist extrem gekrümmt und relativ hoch. 

Besonders bei früh getroffenen, schnell angezogenen Schlägen kommen die Bälle enorm gefährlich auf der gegnerischen Platte auf. Meine Gegner hatten große Probleme im Blockspiel, den richtigen Schlägerwinkel und Druckpunkt zu finden, da die spinnigen Bälle schnell abgetaucht sind.

Xiom Vega X Vergleiche

Im Vergleich zum TSP Super Ventus, den ich als ähnlich ansehe, ist der Vega X spinniger und gefährlicher. Dafür erhalte ich mit dem Super Ventus mehr Ausgleich in den anderen Schlägen. Im Vergleich zu andro Hexer Powergrip ist der Vega X härter und direkter. Insgesamt erinneren mich die drei Beläge stark an das Triumvirat Baracuda, Genius und Hexer, die alle grundsätzlich ähnliche Eigenschaften aufweisen, aber doch in Härte, Katapult und Spielgefühl etwas anders sind.

Der Unterschied zu den Belägen Vega X, Super Ventus und Hexer Powergrip ist, dass die neuen Beläge dynamischer und katapultstärker sind. Das wirkt sich in Verbindung mit dem Plastikball positiv auf das Spiel aus.

Somit wären auch die Unterschiede zwischen Xiom Vega Pro und Vega X erklärt. Der Vega X ist im passiven Spiel ähnlich katapultarm, wenngleich schon etwas lebendiger, aber vor allem im offenen Spiel dynamischer.

Xiom Vega X Tischtennis Beläge

Gegentopspin & Halbdistanz

Das hilft bei Gegentopspins und aus der Halbdistanz. Aus jeder Lage konnte ich mit dem Vega X Druck auf den Gegner aufbauen. Gegentopspins sind sehr stabil und rotationsstark. Im Winkelspiel und bei tief angesetzten Topspins wirkt die Ballflugkurve sehr fehlerverzeihend und hoch. Aus der Distanz kann sehr einfach das Tempo bestimmt werden. Zwar ist der Belag in Tischnähe noch effektiver, aber auch Halbdistanzspieler werden ihre Freude haben.

Xiom Vega X Belag quer

Aufschlag & Rückschlag

Im Aufschlagspiel konnte ich mit dem Belag enormen Spin erzeugen. Alle Aufschlagvarianten, ob Unterschnitt, Sidespin oder Kick-Überschnitt gelangen sehr gut. Allgemein ist das Rotationsniveau am oberen Limit dessen, was ich bei Tischtennis Belägen so gesehen habe.

Bei Rückschlägen zeigt sich erstmals, wie viel Rotation angenommen, aber auch abgegeben werden kann. Kurz gelegte Schupfbälle konnten flach und spinnig gehalten werden. Schlechtes Timing bei Schupfs oder eine falsche Schlägerhaltung verzeiht der Xiom Vega X kaum. Ein gutes Verständnis für das Schnittspiel und eine hohe Antizipationsfähigkeit sind Grundvoraussetzungen, um mit einem High-End Belag wie dem Xiom Vega X spielen zu können.

Der Katapult setzt beim Kurz-Kurz kaum ein. Flips über dem Tisch, besonders Bananenflips, gehen einfach von der Hand. Spinnig, hart und platziert konnte ich jegliche Schlagart spielen.

Xiom Vega X Belag Noppen Obergummi

Block

Danach habe ich mir das Blockspiel näher angeschaut. Aktive Blockbälle erhalten viel Druck und Präzision. Anders als mit dem TSP Super Ventus empfand ich passive Blocks schwieriger. Das mehr an Rotationfreudigkeit wirkt sich darin aus, dass der Belag viel Schnitt annimmt. 

In Kombination der beiden Beläge würde ich den Vega X auf der Vorhandseite spielen, wo ich eher kaum blocke und schnell selbst mit Topspins zum Punkt kommen möchte. Auf der Rückhandseite ist der Super Ventus durch seine ausgeglicheneren Spieleigenschaften deutlich variabler einsetzbar.

Xiom Vega X Schwamm Noppen

Schuss & Ballonabwehr

Sehr gut gelingen Schussbälle und Endschläge. In Tischnähe können langsame Angriffsschläge der Gegner kompromisslos abgetötet werden. Hohe Bälle sind Kanonenfutter für den Belag. 

Interessanterweise hat mir das Spiel in der Ballonabwehr gut gefallen. Ich hatte die Möglichkeit, die Bälle in einem hohen Bogen nahe an die Grundlinie zu spielen, ohne viele Fehler zu machen. Gegenangriffe sind aus allen Lagen möglich. Der Xiom Vega X entwickelt mehr als genug Power, um jederzeit die Initiative zu ergreifen.

Xiom Vega X Vergleich

Fazit zum Xiom Vega X

Mit dem Xiom Vega X (Vega Ten) setzt Xiom ein Zeichen im hart umkämpften Belagmarkt. Bereits für nur 38,90€ können Tischtennis Spieler einen modernen, leistungsfähigen Topspinbelag erhalten.

Der Belag reiht sich bei den spinorientierten, modernen Tospinbelägen ein. Alternativen sind vor allem der andro Hexer Powergrip oder TSP Super Ventus. Als weicheren Alternativbelag könnte man auch den Tibhar Evolution EL-S ansehen. Zudem ist der Belag ein würdiger Nachfolger zum Xiom Vega Pro, welcher sich, durch mehr Dynamik und Katapult, noch besser für den Plastikball eignet.

Die große Stärke des Vega X ist das Spinspiel. Bei Aufschlag und Topspin erreicht der Belag Spitzenwerte in Sachen Rotation. Passiv setzt kaum Katapult ein, während bei direkten, schnellen Bällen das Tempo enorm ist. Gegentopspins, Winkelspiel oder Eröffnungen auf Unterschnitt sind gefährlich und mit einer niedrigen Fehlerquote spielbar.

Einziges Manko sehe ich bei der Schnittanfälligkeit. Momentan spiele ich den TSP Super Ventus, welcher doch deutlich variabler ist, obwohl es viele Ähnlichkeiten gibt. Deshalb ist der Vega X besser auf der aktiveren Schlagseite spielbar, was bei mir die Vorhand ist.

Xiom Vega X Beläge

Empfehlen würde ich den Xiom Vega X für Topspinspieler aller Leistungsklassen, die einen leistungsfähigen, dynamischen Belag für das Zeitalter mit dem Plastikball suchen, aber auf die enorme Spinentwicklung nicht verzichten wollen.

Und mal ehrlich. Wenn ich mir die Preisentwicklung im Tischtennis so anschaue, freut es mich, dass es sehr gute Beläge auch für wenig Geld gibt. Darum werde ich den Vega X in der Sommerpause auch für mich selbst nochmals testen, da ich diesen wahrscheinlich in Zukunft auf meiner Vorhand spielen werde. Für eine Umstellung zur Rückrunde habe ich leider nicht genug Zeit und der Super Ventus macht da auch keine schlechte Figur 😉

36 Gedanken zu „Xiom Vega X“

  1. Sehr interessieren würde mich und sicher viele andere ein Vergleich zum Tibhar Evolution MX-P!

    Sind schließlich durch das normal dicke Obergummi auch evtl. passender zu vergleichen wie Aurus Prime Rasanter und Co.

    Sind die Charakteristika ähnlich wie im Vergleich MX-P vs. Vega Pro oder hat legt der Vega X evtl. sogar nochmal eine Schippe drauf und übertrifft den MX-P in einer Charakteristik?

    Spin
    Tempo
    Katapult
    Ankopplung

    ???

    Viele bemängeln unter anderem beim MX-P ja die Ankopplung bei ganz dünn getroffenen langsamen Bällen sowie den ab und zu unkonstanten „Ballauswurf“ des MX-P. Also dass bspw. bei 1 von 10 Topspins der Ball trotz identischer Schlagbewegung im Netz hängen bleibt. Wohingegen der Branchenprimus sich gefühlt Konstanter und berechenbarer spielt.

    Vielen Dank und noch schöne Feiertage! 🙂

    Antworten
      • Minimal. Beim Spielen selbst kam mir der Belag hingegen nicht weicher vor. Interessant wird es sein, wie sich der Belag in ein paar Wochen spielen würde, aber das kann ich anhand eines kurzen Testzeitraums nicht sagen.

        Gruß,
        Marcel

        Antworten
    • Hallo Chop Block,

      ich tue mich aber besonders beim MX-P schwer, da ich diesen in einer anderen Kategorie von Belägen sehe. Für mich gibt es die spinlastigen Topspinbeläge wie einen Vega X und dort die unterschiedlichen Belaggenerationen.

      Der Tibhar Evolution MX-P gehört eher in die Fraktion Power-First, obwohl der Belag unbestreitbar auch viel Spin macht, aber eben nicht an aller erster Stelle.

      Spin und Ballankopplung, besonders bei weichen Topspins, ist der Vega X viel besser und einfacher spielbar. Beim Tempo ist der MX-P genauso wie beim Katapult vorne. Flugkurve ist höher als beim MX-P. Der Vega X bewegt sich deutlich näher am Vega Pro (im Prinzip mehr Spin und Dynamik bei grundsätzlich ähnlichen Ausgangseigenschaften) als am MX-P.

      Ich weiß was du meinst beim MX-P. Trifft man nicht genau den richtigen Druckpunkt, kann es sein, dass zwei fast identisch ausgeführte Schlagbewegungen zwei völlig verschiedene Ergebnisse liefern. Mal explodiert dieser, mal verhungern die Schläge. Das ist wahrscheinlich das größte Plus eines Vega X im Vergleich, da sich die Tempo- und Spindynamik relativ nachvollziehbar entwickelt.

      Und für dich und auch alle anderen. Habe im Test die bereits ähnlichsten Beläge genannt. Sinnvoll wäre vielleicht noch ein Vergleich zum Fastarc G-1 beispielsweise, aber viele Beläge wie den hier getesteten Belag gibt es noch nicht.

      Hoffe das hilft dir etwas weiter.

      Gruß,
      Marcel

      Antworten
  2. Ich spiele momentan den Omega 7 Asia in 2.0 und allgemein komme ich gut zurecht. Allerdings ist der Belag mit Kleber doch recht schwer aufgrund der Härte (wobei mir der Belag weicher vorkommt). Ist der Vega X irgendwie vergleichbar oder schon wieder so viel weicher im Spielgefühl.

    Antworten
    • Hallo Tom,

      der Vega X ist doch ein bisschen anders. Der Omega VII Asia ist härter und direkter. Die Flugkurve ist flacher. Du hast auch mehr Power durch den härteren Schwamm.

      Letztendlich kann es natürlich passen, aber der VX ist keine direkte Alternative zu deinem jetzigen Belag. Ähnlicher wäre wahrscheinlich ein Rasanter R53 oder der 2020 erscheinende Yasaka Rakza Z Extra. Ob sich da aber so viel vom Gewicht tut bezweifle ich.

      Im Endeffekt würde ich dir raten bei dem Belag zu bleiben. Du kommst damit laut eigener Aussage gut zurecht. Optimieren geht immer, da jedes Material Vor- und Nachteile mit sich bringt. Solange du mit dem etwas schwereren Belag gut spielen kannst, brauchst du nichts ändern.

      Gruß,
      Marcel

      Antworten
  3. Hallo Marcel,

    Zuerst Mal danke für deine unermüdliche Testarbeit. Du schreibst, „Die Ballflugkurve ist extrem gekrümmt und relativ hoch.“ Höher oder niedriger als die des Vega Pro. Kannst du ganz allgemein die Ballflugkurve mit den der anderen Vegas vergleichen?

    Vielen Dank und Gruß,
    Thomas

    Antworten
    • Hallo Thomas,

      einen ausführlichen Vergleich zwischen den Vegas ergänze ich noch in meinem Vega Vergleichstest.
      Die vom Vega Pro ist etwas höher, aber kürzer. Dafür ist der Vega X halt auch schneller. Besonders gegen Unterschnitt-Abwehr wirkt die Ballflugkurve extrem hoch, da sowohl weiche, als auch schnelle Topspins sehr nahe in hohem Bogen an die Grundlinie gespielt werden können.
      Und ganz wichtig festzuhalten: Der Vega X hat das höchste Spinpotential unter den Vegas.

      Gruß,
      Marcel

      Antworten
    • Hi Mathias,

      alles ähnlich wie der Vergleich zu den älteren ESN Belägen mit hoher Ballflugkurve. Ergänzen würde ich, dass der Vega X im Vergleich viel mehr Katapult und Dynamik besitzt. Schon die Beläge um Vega Pro und Co. besitzen mehr Lebendigkeit und dass ist im Vergleich der genannten Beläge noch extremer zu spüren.
      Generell finde ich passt das Spielgefühl des Vega X besser zum Plastikball als das Spielgefühl des T05, der zwar immer noch extrem gefährlich ist. Aber es fehlt so der letzte Schub und Dynamik. Ballflugkurve natürlich höher beim T05. Spin sehe ich als ebenbürtig an, besonders im offenen Spiel.

      Hoffe das hilft dir bei der Einschätzung weiter.

      Gruß,
      Marcel

      Antworten
  4. Danke fürs Review!
    Wie würdest du den Vega X im Vergleich zum Fastarc G-1 einordnen wenn es darum geht Bälle auf die Platte zu bekommen wenn man mal nicht so perfekt steht? Fehlerverzeihend oder eher nicht?

    Antworten
    • Hallo Peter,

      der Fastarc G-1 ist etwas schnittempfindlicher, weshalb ich diesem eine etwas höhere Fehleranfälligkeit zuschreiben würde. Beide Beläge sind aber nicht dazu gedacht, schlechte Stellungen zum Ball auszugleichen.

      Gruß,
      Marcel

      Antworten
  5. Hallo Marcel,

    vielen Dank für deine Antwort. Das hilft mir schon sehr weiter.
    Mein Sohn (10 Jahre) ist gerade voll motiviert und entwickelt sich super. Er trainiert 6x die Woche. Jetzt sagt unser TT-Shop (und Kadertrainer) er könnte sich einen Sponsor raussuchen. Zur Wahl stehen Andro, Tibhar, Xiom und Donic. Zur Vorgeschichte: Mein Sohn hat vor nem dreiviertel jahr noch mit klassischen Belägen gespielt. Da wurden seine Topspins aber ab einem gewissen Niveau einfach abgeschossen (zu wenig Tempo und Spin). Es musste also was schnelleres mit mehr Spin her. Er hat dann gute 2 Monate mit dem Xiom Vega Pro gespielt. Der war schon viel schneller und um einiges gefährlicher und vorallem viel mehr Spin. Irgendwie hat aber etwas die Konstanz gefehlt. Ich selber hatte das Gefühl (wenn ich damit gespielt habe) das der Belag manchmal etwas unkontrolliert explodiert. Dann hat er gebrauchte T05`s bekommen und kam damit besser zurecht. Spin war etwas besser und die Schläge kamen stabiler (Tempo war wohl etwas weniger). Die T05`s spielt er jetzt recht erfolgreich seit 4 Monaten auf seinem Stiga Off Classic und hat sich gut daran gewöhnt. Ich habe aber gemerkt das er beim Schussspiel mit dem T05 etwas Probleme hat. Das kann aber auch an seiner noch geringen Körpergröße liegen. Du hast im Testbericht geschrieben das der X im Schussspiel recht gut funktioniert. Aus deiner Sicht einfacher für den Schuss als der T05?
    Mein Sohn spielt das moderne Spiel mit beidseitigem Topspin und das vorwiegend am Tisch. Vielleicht kannst du mir ne kurze Einschätzung geben, ob du denkst das der Belag besser passt als der T05. Oder mir noch einen anderen Belag (von den genannten Marken) vorschlagen.

    Vielen dank für deine tolle Seite!
    Gruß Mathias

    Antworten
    • Hallo Mathias,

      ja, der Vega X ist im offenen Spiel, und dazu gehört auch der Schuss, einfacher zu spielen, da mehr Dynamik bei geradlinigen Schlägen entsteht.
      Aber allein aufgrund der Probleme beim Schussspiel würde ich keinen Belagwechsel forcieren. Das Stiga OFF Classic ist wahnsinnig gut, wenn es um Topspins geht. Aber es ist nicht gerade fürs Schießen ideal.

      Sowas ist schwer zu beurteilen. Aber momentan kommt er gut zurecht und macht Fortschritte. Daher ist kein Wechsel notwendig. In der Sommerpause kann er den Vega X probieren. Ich würde jetzt nicht wegen dem Sponsor einen übereilten Wechsel machen, sondern mit dem jetztigen Material die Runde gut beenden.

      Und danke für dein Lob!
      Gruß,
      Marcel

      Antworten
  6. Hallo Marcel,

    Kannst du den Belag mit dem TIBHAR ELS vergleichen? Du schreibst ja, dass der xiom Vega x härter ist, aber wie sieht es mit Tempo, Katapult, Spin usw aus? ELS ist bei der Eröffnung super, aber im nachspielen ist er durch den Katapult sehr schwer einzuschätzen. Etwas härter und gleichmäßiger im Katapult wäre super. Was mir wichtig ist, ist das der Belag trotzdem mindestens das Spinniveau vom Els hat. Ist das hier so gegeben?

    Danke für die Rückmeldung!

    VG
    Dominik

    Antworten
    • Hallo Dominik,

      das Spinpotential ist definitiv zumindest gleichwertig. Katapult ist auch gleichmäßiger. Da der Belag aber etwas härter ist, ist auch eine gewisse Umstellung notwendig.

      Gruß,
      Marcel

      Antworten
  7. Hallo Marcel,

    könntest du bitte noch den Vega X mit dem Omega 7 Pro vergleichen? Omega 7 Pro ist härter, schneller, leichter, teurer – richtig? Spin, Kontrolle und höhere Ballflugkurve hat der X – richtig? Die Ballflugkurve des Omega 7 Pro müsste dann länger sein, oder?

    Danke vorab!
    Gruß Mathias

    Antworten
    • Hallo Mathias,

      endlich mal jemand, der vorab seine Hausaufgaben macht! 😉
      Kontrolle ist so eine Sache. Vega X nimmt mehr Spin an, aber ist auch nicht so katapultig im Kurz-Kurz. Bei allem anderem würde ich dir zustimmen, betrachtet man nur die reinen Eigenschaften. So richtig als Alternative würde ich den Vega X nur empfehlen, wenn es mit dem Omega VII Pro aufgrund der Eigenschaften einfach nicht so passt und man ein wenig Geld sparen möchte 😀
      Gruß,
      Marcel

      Antworten
  8. Hi Marcel,
    danke für den Testbericht. Ich schwanke auf der VH gerade zwischen Vega X und DNA Pro M.
    Kannst du mir die beiden Beläge miteinander vergleichen?

    Grüße Michael

    Antworten
  9. Sehr spinnig, recht hart und direkt und auf härteren Carbon-Offhölzern
    kommt er so richtig zur Geltung.
    Ob bei der Topspineröffnung, Block, Gegentopspin oder Schupfball – er
    ist immer sehr gut zu kontrollieren und somit sehr sicher zu beherrschen.
    Klarer Kauftipp – Sehr guter Spinbelag – einer der spinnigsten auf dem Markt.

    Antworten
  10. Zu meinem Kommentar von oben:
    Aufgrund Corona hatten wir jetzt leider genug Zeit zum testen. Wir haben uns von unserem TT-Shop einige Beläge zuschicken lassen. Dabei waren: Tibhar Aurus Prime + Select, Tibhar Evolution MXS, Andro Rasanter R47, Xiom Vega Tour + Vega X, Omega 7 Pro und Europe.
    Platzierung:
    1. Vega X
    2. Omega 7 Pro
    3. Vega Tour
    4. Omega 7 Europe
    5. – 8. der Rest
    Der Omega 7 Europe war (für uns) recht einfach zu spielen. Mein Sohn empfand ihn aber nicht direkt genug und etwas zu schwammig. Ich könnte ihn mir gut auf meiner RH vorstellen. Vielleicht stell ich von meinem Rozena, den ich etwas härter / direkter empfinde, auf den Omega 7 Europe um (aber nur RH).
    Der Vega Tour lässt sich etwas anders spielen als die anderen Beläge – bei weichen Spins nicht so gut / ungewohnt. Bei schnellen Spins sehr gut. Kontrolle gut und Spinannahme gering. Gut beim Blocken.
    Omega 7 Pro und Vega X waren eigentlich gleich auf und die Entscheidung war schwer. Der Omega 7 Pro ist bei guter Stellung und gutem Armzug etwas besser. Da muss aber alles passen. Der Vega X war etwas einfacher zu spielen. Man konnte auch mal weich ziehen und wir hatten einen höheren Spinbogen. Die Trefferquote war einfach etwas besser. Somit ging die Entscheidung von uns Beiden zum Vega X und Xiom wird der Sponsor meines Sohnes. Gut das wir uns beide einig waren mit welchem Material er am Besten zu recht kommt;)
    Die „alten“ Tenergys (T05) meines Sohnes werde ich noch komplett runter spielen und danach werde auch ich auf der VH den Vega X spielen. Die Schlaglänge / Katapult etc. passt einfach besser zum Plastikball – wie Marcel schon mehrfach erwähnt hat.

    Vielen Dank für die tolle Seite!!!
    Gruß Mathias

    Antworten
  11. Hi Marcel,
    mich würde nochmal der Vergleich Vega X zum G-1 interessieren. Auf mich wirken die Beläge sehr ähnlich oder täuscht das?

    Grüße Michael

    Antworten
  12. Hi Marcel,

    Mit welchem Holz würdest Du den Vega X kombinieren? Ich habe derzeit ein Waldner Senso Ultra Carbon. Passt das?

    Antworten
    • Hi Seb,

      grundsätzlich alle Carbonhölzer haben gut mit dem Vega X harmoniert. Dabei ist es egal, ob direkt unter dem Deckfurnier oder am Kern. Lediglich langsame Allroundhölzer haben den Belag zu stark ausgebremst.

      Gruß,
      Marcel

      Antworten
  13. Hallo, da ich nun den Vega X max. (ca. 2,18mm) ein paar Mal gespielt habe, wollte ich meine Erfahrungen loswerden. Der Belag ist wirklich toll in der weichen Topspineröffnung. Ich komme vom Tibhar Aurus Prime 2,1mm, der war wegen seiner flacherern Flugkurve in dieser Hinsicht „zickiger“. Was mir jedoch fehlt, ist der letzte Punch beim Schuss und beim Nachspielen auf den ersten Topspin. Ich spiele wegen meiner Noppenrückhand, mit der ich viel blocke, ein gemäßigtes Allroundholz. Mit diesem ist mir der Vega X vom Topspeed doch zu gebändigt, wenn ich mit der Vorhand die Offensive übernehme. Da ich meine schwächere Rückhand gerne umlaufe, muss der erste Vorhand-Topspin so gut sein, dass der Gegner nicht die Initiative übernehmen kann, sonst ist für ihn die gesamte Platte frei. Evtl. sind auf einem schnelleren Holz die Unterschiede nicht so zu spüren, aber auf meinem Allroundholz ist mir der Vega X in der Spitze doch zu brav.
    Ich denke, ich werde bei nächster Gelegenheit wieder auf den Aurus Prime wechseln. Der Vega X hatte mich wegen des super Preises und der guten Kritiken gereizt. Wenn man mich fragt, wie ich den Vega X charakterisieren würde: Als Aurus Prime mit Maulkorb, dafür etwas sicherer zu spielen durch das größere Trefferfenster.

    Antworten
    • Hallo Heiko,

      danke für deine Eindrücke 😉

      Wie schon im anderen Kommentar erwähnt finde ich den Vega X klasse.

      Aber du hast wohl auch gemerkt, dass ein langsames Allroundholz den Belag zu sehr dämpft. Mit einem schnellen OFF oder Carbonholz zündet der Belag nochmal ganz anders, was nicht nur an dem schnelleren Holz liegt, sondern einfach die Charakteristik des Belags deutlich begünstigt.

      Als Aurus mit Maulkorb ist schon etwas hart 😀

      Gruß,
      Marcel

      Antworten
      • Schon interessant. Auf dem Appelgren Allplay ist der Unterschied deutlich. Das ist eh kein besonders schnelles Holz, harmoniert aber super mit meinem Friendship 563-1 auf der Rückhand. Daher brauche ich einen Vorhandbelag, der das niedrige Tempo des Holzes ausgleicht. Meine Vorhand spielt 2 Ligen höher als meine Rückhand 😉 Das klappt beim Aurus Prime deutlich besser als beim Vega X. Aber nochmal: Der Vega X ist sehr angenehm zu spielen, es fehlt mir halt der Wumms in der Vorhand-Eröffnung bzw. im letzten Ball.

        Antworten
  14. Hi Marcel, erstmal vielen Dank für deine unermüdlichen Tests und diese Seite

    Mich würden sehr der Vergleich zwischen dem Gewo hype el pro 47,5 (den ich derzeitig erfolgreich auf der vh spiele) und dem Vega X interessieren. Theoretisch könnten die sich ja von den Eigenschaften (sehr) ähneln.
    Vor allem hinsichtlich Bogenentwicklung, Tempo/Dynamik und Spin?!

    Vielen Dank 🙂

    Antworten

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