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Nittaku Fastarc P-1 – Dynamischer Angriffsbelag für die Halbdistanz

Der Nittaku Fastarc P-1 ist der neueste Belag der Fastarc Belagserie. Wie auch schon der Nittaku Fastarc G-1, S-1 und C-1 wird dieser ab sofort in Deutschland erhältlich sein. Nach und nach werde ich alle Beläge dieser Serie testen.

Nittaku Fastarc P-1 vs. G-1 – Technische Eigenschaften

Von den technischen Eigenschaften her scheinen die Unterschiede zwischen den härteren Belagversionen nicht zu groß zu sein. Sowohl der Fastarc P-1 wie G-1 besitzen einen 47,5° medium-harten Schwamm. Eine solche Schwammhärte wird bei fast allen modernen Angriffsbelägen gewählt.

Vergleichbar mit der Butterfly Tenergy Belagserie sind jedoch verschiedene Noppenstrukturen gewählt worden. Der Nittaku Fastarc besitzt etwas dünnere Noppenhälse. Ich bin daneben auch der Meinung, dass ein etwas andere Gummimischung eingesetzt wird, aber dazu müsste ich den Belag mal im Labor auswerten 😉

Nittaku selbst unterscheidet die Fastarc Beläge wie folgt:

Mein Exemplar des Nittaku Fastarc P-1 in rot und Super Thick (2,0 oder 2,1mm) wog in der Verpackung 102g. Ausgepackt macht das 69g für den ungeschnittenen Belag. Geschnitten (Stiga-Standard-Maß) macht das dann 46g.

Spieleigenschaften des Nittaku Fastarc P-1

Ich werde bei der Beschreibung der Spieleigenschaften auch immer wieder Bezug auf den Nittaku Fastarc G-1 nehmen, damit ihr den Belag besser einordnen könnt. Ich hatte ja beide Beläge gleichzeitig auf dem Schläger.

Beim Einspielen wirkt der Nittaku Fastarc P-1 etwas weicher und katapultiger als sein Vorgänger. Ich hatte im linearen Spiel mehr Unterstützung, was sich ebenfalls positiv auf die Beschleunigung des Balles ausgewirkt hat. Durch diese Charakteristik ist der P-1 zwar immer noch ziemlich anspruchvoll zu kontrollieren, aber auch etwas fehlerverzeihender, wenn es um den ankommenden Spin geht.

Topspin und Halbdistanz

Das hat ebenso seine Auswirkungen auf das Topspinspiel. Beim Eröffnungsspin kann immer noch eine sehr gute Rotation erzeugt werden. Dies gelingt sogar einfacher als mit dem Nittaku Fastarc G-1. Ich finde demnach, dass der P-1 variabler zu gebrauchen ist, sowohl für schnelle, als auch langsame Topspinschläge in Tischnähe.

Dafür fehlt die Giftigkeit und etwas Rotation. Wie mit allen Belägen mit weichem Obergummi wirkt der Schwamm zwar besser, wenn es darum geht, den Ball mehr zu treiben als zu ziehen. Das erzeugt mehr Geschwindigkeit und Dynamik. Dafür geht etwas Kurve und Rotation verloren.

In der Halbdistanz ist der Nittaku Fastarc P-1 dann zu Hause. Dort kann der Belag sein volles Potential, die Bandbreite an schnellen und langsamen Topspinschlägen, ausschöpfen. Durch die verbesserte lineare Beschleunigung muss nicht ständig der Ball scharf tangential getroffen werden, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Das Gegenziehen ist relativ mühelos möglich, da das Greifen des Balles sehr gut ist und auch mal eine leichte Fehlstellung durch die Eigendynamik ausgeglichen wird.

Die niedrigere Ballflugkurve, mittel bis mittelhoch, hat seine Vor- und Nachteile. Die Rotation ist berechenbarer, wobei das Nachspielen auf zweite und dritte Bälle einfacher geht. Dies war schon beim Tibhar Evolution EL-S so, der einfach im Vergleich zu seinen härteren Pendants mehr Bandbreite zugelassen hat. Besonders mit dem Plastikball und angesichts der längeren Ralleys, da gefährliche Eröffnungstopspins häufiger geblockt werden, können solche Eigenschaften von Vorteil sein.

Aufschlag und Rückschlag

Im Aufschlagspiel gefällt mir der Nittaku Fastarc P-1 ganz gut. Die grundsätzlich guten Eigenschaften, die schon beim Fastarc G-1 vorhanden waren, bleiben erhalten. Also immer noch relativ wenig Katapult bei tangetial getroffenen Bällen und eine sehr gute Rotationsentwicklung. Insgesamt würde ich das Rotationsniveau des Fastarc P-1 im oberen Drittel des Belagspektrum einordnen.

Im Kurz-Kurz muss der Schlägerwinkel nicht ganz so steil eingestellt sein. Das weichere Obergummi wirkt gutmütiger. Der leicht einsetzende Katapult hilft bei feinen Ungenauigkeiten.

Beim Flip kann sehr variabel gespielt werden. Besonders die mittelschnelle Eröffnung über dem Tisch wies eine hohe Quote und eine gute Qualität auf. Lediglich die giftigen Bananenflips waren mir zu sehr entschärft. Da hat es einfach mehr Spaß gemacht mit dem Nittaku Fastarc G-1, da die Gegner meinen Spin oft unterschätzten 😉

Block und Schuss

Im Blockspiel ist immer noch eine hohe Spinanfälligkeit vorhanden. Jedoch kamen auch passive Blockbälle vermehrt flach und unangenehm mit dem Nittaku Fastarc P-1. Spieler, die gerne etwas weiter hinten Blocken, um dann, wenn sich eine Gelegenheit bietet, selbst anzugreifen, sollten dem P-1 mal eine Chance geben. Dieser wirkt im Halbdistanzspiel wirklich sicher, variabel und gefährlich.

Im Schussspiel gefällt mir der Nittaku Fastarc P-1 durch seine hohe Beschleunigung und der guten Endgeschwindigkeit. Die Platzierung ist stets präzise. Ich hatte nie das Gefühl mit dem Belag über das Ziel hinaus zu Schießen (doppelte Bedeutung 😀 ). In der Ballonabwehr kann sich schön eingegraben werden. Schnelle und langsame Gegenangriffe sind sehr variabel gestaltbar.

Nittaku Fastarc Vergleich

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Fazit zum Nittaku Fastarc P-1

Auch der Nittaku Fastarc P-1 hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich als Topspinfanatiker dem G-1 den Vorzug geben würde.

Am besten zieht der Vergleich von ähnlichen Belagserien, die mit gleichem Schwamm und unterschiedlichen Noppenstrukturen daher kommen. Was der Tenergy 64 für den Tenergy 05 ist oder der Vega Asia für den Vega Pro ist, ist allerdings der Fastarc P-1 nicht für den Fastarc G-1. Sondern vielmehr eine Zwischenlösung Tenergy 64/80. Nur um das Verhältnis von G-1 zu P-1 zu verstehen.

Seine großen Stärken besitzt der Belag im offenen Spiel und hauptsächlich in der Halbdistanz, wo alle Stärken optimal eingesetzt werden können. Auf zweite und dritte Bälle kann einfach nachgespielt werden, wodurch das mit dem Plastikball ganz gut funktioniert.

Also ist der Nittaku Fastarc P-1 immer noch ein anspruchvoller Angriffsbelag, der aber seine gutmütigen Seiten hat, besonders etwas weiter weg vom Tisch. Empfehlen würde ich den Belag denjenigen Spielern, die gerne harte Schwämme mit flexibleren Obergummis kombinieren und im offenen Spiel ihr Glück suchen.

Nittaku Fastarc P-1
88.7 / 100 TT-SPIN
45.90€Preis
Medium-HardHärte
TensorTechnologie
OFFEignung
Pros

✓ Halbdistanz

✓ Nachspielen

✓ Variables Angriffsspiel

✓ Für Spielweise mit dem Plastikball geeignet
Cons

✗ Giftigkeit bei Eröffnungsspin

✗ Tischnahes Spinspiel
Zusammenfassung
Variabler Angriffsbelag für das tempodynamische Halbdistanzspiel. Bestens geeignet für den Plastikball.
Spieleigenschaften90
Qualität/Haltbarkeit87
Preis-Leistungsverhältnis89

13 Gedanken zu “Nittaku Fastarc P-1 – Dynamischer Angriffsbelag für die Halbdistanz”

  1. Hi,
    Mal wieder ein sehr aussagefähiger Test, der einem Lust macht, den Belag selber zu testen. Könntest du den Fastarc P1 evtl. auch mit der Evolution Familie vergleichen?
    Kommt der P1 an einen MXP heran oder fehlt da viel Katapult und Power?
    Mfg Achim

    • Hallo Achim,

      im Vergleich finde ich den P1 etwas gutmütiger. Der MX-P ist schon ein richtiges Biest, an den nicht viele Beläge heran kommen. Also bei der Dynamik und Power ist der MX-P vorne, wenngleich der Fastarc P1 auch nicht ohne ist.

      So richtig einordnen lässt sich der P1 nicht. MX-S hat zwar auch einen harten Schwamm mit weichem Obergummi, aber dieser aktiviert sich nur durch viel eigenen Körpereinsatz, während der P1 ähnlicher wie die P-Reihe der Evos reagiert.

      Gruß,

      Marcel

  2. Hi Marcel,
    Vielen Dank für die Einschätzung.
    Wenn ich das mit dem testbericht kombiniere, dann liegt der T64 zwischen dem P1 und dem MXP in Sache Tempo, Power und Katapult, oder?
    An sich ist der MXP ja ein richtig guter Belag, leider sind mir die Schwankungen von der Härte und dem Werkstuning zu krass. Irgendwie spielen sich die aktuellen Versionen vom MXP zu unterschiedlich für mich.
    Also suche ich einen ähnlichen Belag, der konstantere Eigenschaften aufweist.
    Eher dann T64 als P1 oder hast du noch andere Empfehlungen!

    Gruß
    Achim

    • Hallo Achim,

      in gewisser Weise ja, wobei es schwierig ist, den P1, MX-P und T64 in eine einzige Kategorie einzuordnen.

      Eine andere Möglichkeit wäre auch der Rasanter V47. Auch ein interessanter Belag für die Tempodynamik. Aber nochmal anders durch das weiche Obergummi.

      Gruß,

      Marcel

  3. Hallo Marcel,

    Rasanter habe ich schon den V47 und R47 getestet, konnten mich beide nicht überzeugen.
    Wo siehst du die wesentlichen Unterschiede zwischen MXP, P1 und T64?
    Welcher Beleg hat im direkten Vergleich welche Stärken und Schwächen?

    Gruß
    Achim

    • Hallo Achim,

      im direkten Vergleich hat der MX-P die größte Power von allen Belägen, besonders beim ersten, festen Eröffnungsspin. T64 entwickelt mehr Dynamik aus der Halbdistanz und spielt sich dort im Vergleich am Stärksten. Der P1 ist am variabelsten, hat aber weder die Explosionskraft des MX-P, noch die absolute Dynamik aus der Halbdistanz wie der T64.
      Die Schwächen der Beläge habe ich den einzelnen Berichten ausgemacht.

      Gruß,
      Marcel

  4. Hallo Marcel,

    Danke für Deine Einschätzung, dann dürfte mir der P1, zumal ja nur in 2,0 erhältlich eher zu zahm ausfallen. Werde dann jetzt den T64 testen und danach ggf noch den Vega Asia. Bin mit dem Vega Pro auf der Rückhand schon sehr zufrieden, aber auf der Vorhand benötige ich einen Belag mit mehr Katapult und Zug nach vorne, da ist auch kein maximaler Spin notwendig bzw mitunter sogar hinderlich. Darum passt auch der EL-S nicht zu meinem Spiel, zumindest so lange wir mit Zelluloid spielen, da gehen mir zu viele Bälle über den Tisch.

    Gruß Achim

  5. Hallo Marcel,

    Naja man muss jetzt auch nicht alles verstehen, was sich irgendwelche Marketing „Strategen“ ausdenken….

    Ich habe deine Testberichte aber schon richtig interpretiert, dass der Vega Asia noch etwas schneller, dynamischer und durchschlagskräftiger ist als der P1? Oder ist meine Einschätzung falsch….

    Gruß Achim

  6. Hi Marcel,
    ich möchte dir gerne mal ein paar Endrücke teilen. Ich habe den Fastarc P-1 mehrmalige Tests unterzogen. Diesen waren auch zeitlich (2 M.) von einander getrennt. Ich spiele aktuell die Kombi G-1 / C-1. In meinem ersten Test sind mir die Bälle reihenweise hinten über den Tisch geflogen. Da war ich erstmal ordentlich bedient. Ich hatte mir mehr von dem Belag versprochen. Auch weil ja mit „konzipiert für den Plastikball“ geworben wird.
    Jetzt im zweiten Test lief es plötzlich deutlich besser. Ich habe meine Topspins besser getroffen und gemerkt wir der Belag weiter weg vom Tisch besser arbeitet. Den Unterschied zum G-1 merke ich schon 1-2 Schritte entfernt vom Tisch. Das legen und US Bällen klappt mit dem G-1 noch schärfer, aber ist mit dem P-1 auch gut kontrollierbar. Besonders war bei mir, dass ich nach dem ersten (Eröffnungs-) Topspin mit dem G-1 oft Probleme hatte nachzuziehen. Auch weil ich mich dann immer ein wenig nach hinten bewege. Das ging mit dem P-1 jetzt besser, weil der erste TS nicht so scharf war, wie der vom G-1. So konnte ich den zweiten TS besser nachziehen und das auch mit einer guten Quote.

    Ich kann also viele deine Testeindrücke bestätigen und bin jetzt in einer Zwickmühle, welcher Belag den größeren Mehrwert für mein Spiel bietet.

    Freue mich nochmal über deine Rückmeldung zu meinen Eindrücken.
    Grüße Michael

    • Hallo Michael,

      danke für deine Eindrücke! 🙂

      Letztendlich kannst nur du das entscheiden. Tendenziell ist ein Belag, der im offenen Spiel besser zu spielen ist, nun mit dem Plastikball zu bevorzugen. Auch ich musste mich von meinem Genius trennen und habe nun den Super Ventus auf meinem Schläger, der genau diese Veränderung mit sich bringt. Aber das kann für dich genau anders sein. Folgende Fragen musst du dir selbst beantworten:
      Ist der erste Topspin mit dem G-1 so wichtig für mein Spiel, dass ich darauf nicht verzichten kann? Oder blocken die Gegner sowieso meine Eröffnungsspin und ich setze lieber mit dem P-1 nach?
      Sobald du mit einem der beiden Möglichkeiten leben kannst, hast du deine Antwort. Zumal du auch mit dem G-1 nachsetzen kannst oder mit dem P-1 ordentlich Spin in die Eröffnung legen kannst.

      Du sitzt aber in einer guten Zwickmühle, da du zwischen zwei guten Belägen wählen musst 😉
      Gruß,
      Marcel

  7. Danke für deine Rückmeldung, Marcel.

    Du hast das angesprochen, wo ich aktuell auch genau drin stecke. In dieser Zwickmühle, dass beide Beläge mir in gewissen Situationen einen Vorteil verschaffen.
    Da ich mit meiner VH eher schnell den Punkt mache, spricht es eher für den G-1. Aber gibt auch einige die meine VH blocken und dann stehe ich beim nachziehen schon wieder 1-2 Schritte weiter hinten. Dann ist der P-1 besser, um darauf sicherer nachzuziehen. Hattest du eigentlich Probleme, dass dir die langsameren Eröffnungstopspins manchmal „weggeschossen/gegen geschossen“ wurden?
    Ich finde das retounieren von Aufschlägen und legen der Bälle geht noch ein tick besser mit dem G-1. Aber am Ende wohl auch Gewöhnungssache.
    Ich sollte wohl in der Hinserie ein genaueres Auge darauf werfen, womit ich die Punkte oder Fehler auf der VH mache. Dann kann ich es vllt besser einschätzen. Es ist ja gegen jeden Spielertyp unterschiedlich.

    Wie du sagst, ich bin in einer Zwickmühle zwischen zwei guten Belägen. Bin von der Fastarc Reihe sowieso begeistert, wie gut sie doch sind, obwohl es sie schon so lange auf dem Markt gibt (also Japan) und dennoch noch mit allen anderen neueren Belägen mithalten können. Dazu kommt natürlich der deutlich günstigere Preis gegenüber den Tenergy Modellen.

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