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Stiga DNA Pro M

Stiga DNA Pro M

Der Stiga DNA Pro M ist ein mittelschneller Angriffsbelag. Durch sein weiches Obergummi und dem gemäßigtem Katapult wirkt der Belag sehr fehlerverzeihend und flexibel.

Am ehesten lässt sich der Belag mit dem andro Rasant Grip vergleichen. Aber auch der Butterfly Rozena oder der Xiom Vega Japan stellen interessante Alternativen dar, wenngleich es natürlich Unterschiede gibt.

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Details zum Stiga DNA Pro M
SpielstilOFF-/OFF
MarkeStiga
BelagtechnologieTensor
Schwammstärken1,9 / 2,1mm
SchwammhärteMittelporig 47,5° Medium-Hard
Erscheinungsjahr2019

✓ Spinelastisch
✓ Gefühlvolle Topspins
✓ Gute Kontrolle
✓ Kein störender Katapult

✗ Marketing-Hype nicht bestätigt
✗ Harmloser als die meisten Medium-Hard Beläge
✗ Kein Killer-Gen

TT-SPIN Bewertung
8.8
Tempo
8.9
Spin
8.9
Kontrolle
8.8
Haltbarkeit
8.7
Gewicht
8.8
Gesamteindruck
Bewertung von TT-SPIN 8.8 / 10
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Stiga DNA Pro M Test

Stiga DNA Pro M Test

Mit dem Stiga DNA Pro M konnte ich eine weitere Version der neuen DNA Beläge testen. Zuvor habe ich mir schon den DNA Pro H etwas genauer angeschaut. Dabei musste ich leider feststellen, dass der Belag zwar gut ist, aber wohl eher eine Revolution Anfang bis Mitte der 2010er Jahre gewesen wäre.

Das ist natürlich enttäuschend, wenn man den ganzen Hype um die Stiga DNA Beläge bedenkt. Zugegeben falle ich da etwas hart ins Gericht. Schließlich sind die DNA´s die ersten ESN Beläge der Traditionsmarke. Und gemessen an den bisherigen Stiga Belägen bin ich froh, dass es endlich konkurrenzfähige, moderne Tischtennis Beläge gibt.

Lange ist es her, da habe ich mit Stiga Belägen gespielt. Ich bin damals beim Stiga Carbo Sound hängen geblieben. Mit zwei Schichten Frischkleber war der Belag einfach der Hammer. Seit dem Frischklebeverbot habe ich eine Enttäuschung nach der anderen mit Stiga-Belägen erlebt. Ohne überzogene Erwartungen sind die DNA Beläge auch keine Enttäuschung. 

Zurück zum Stiga DNA Pro M. Als Medium-Version ist wohl mehr Kontrolle zu erwarten, als mit dem Pro H. Da sich dieser aber schon recht kontrolliert spielte, bedenkt man die Schwammhärte, verspricht der Pro M ein gutes Ballgefühl zu besitzen. Zudem schaue ich, wo sich der Belag im riesigen Sammelbecken der Tischtennis Beläge wiederfindet.

Technische Eigenschaften des Stiga DNA Pro M

Stiga DNA Pro M Obergummi mobil
Stiga DNA Pro M Schwamm mobil

Wie bereits beim Pro H ist das Obergummi des DNA Pro M griffig und elastisch. Alle DNA Beläge scheinen das gleiche Obergummi zu verwenden.

Der Schwamm ist mittelporig gehalten. Insgesamt wirkt der Belag beim Drucktest schon sehr flexibel. Im Blindtest würde ich eher einen 44-45° Medium-Belag erwarten.

In Sachen Gewicht liegt der Belag voll im Durchschnitt. Mein 110,57g schwerer Belag mit Verpackung bringt ausgepackt noch 70,10g auf die Waage. Geschnitten auf Stiga-Standard-Maß verbleiben 46,71g auf dem Schläger.

Stiga DNA Pro M Schwamm Noppen

Spieleigenschaften des Stiga DNA Pro M

Das Einspielen bestätigt meine Vermutungen. Der Stiga DNA Pro M spielt sich angenehm weich und flexibel. Grundsätzlich besitzt der Belag ein mittleres Grundtempo. Gut finde ich, dass trotz des etwas softeren Anschlags sich der Katapulteffekt in Grenzen hält. Dadurch kann ich die Schläge gut steuern, ohne unpräzise zu werden.

Stiga DNA Pro M Noppenstruktur Schwamm

Topspin, Endschlag & Gegentopspins

Beim Topspinspiel besitzt der Medium-Belag ein mittelgroßes Trefferfenster. Gutmütig und mit einem angenehmen Touch ausgestattet, lassen sich sehr variable Spinbälle erzeugen. Besonders hervorheben möchte ich den weichen Topspin als Eröffnung, der konstant gut spielbar ist und über eine gute Portion Rotation verfügt. 

Etwas mehr Giftigkeit und Durchschlagskraft würde ich mir hingegen bei Endschlägen wünschen. Zwar lassen sich zweite, dritte und vierte Bälle gut nachziehen, jedoch ist es auch fast schon notwendig. Ich kann weder über Rotation, noch über Geschwindigkeit, schnell zum Punkt kommen. Einer meiner Gegner meinte, dass nicht zu viel und nicht zu wenig Spin ankommt, damit er meine Schläge gut blocken kann. Na toll… 😉

Bei Gegentopspins aus der Halbdistanz entwickelt der Stiga DNA Pro M eine sehr gute Dynamik. Lange Topspin-Ralleys sind für den Belag kein Problem. Durch die hohe Trefferquote und gute Ballkontrolle können selbst Notschläge sicher gespielt werden. Darüber hinaus sagt mir der ordentlich einsetzende Sound zu.

Stiga DNA Pro M Tischtennis Belag

Alternativen & Vergleiche

Wenn ich nach vergleichbaren Belägen suche, kommt mir direkt der andro Rasant Grip in den Sinn. Mit diesem konnte ich ähnlich spielen. Ich würde sagen, dass die Beläge sich ziemlich nahe kommen, obwohl der Rasant Grip einen weicheren Schwamm besitzt. 

Als weitere Alternativen sehe ich ganz vorne den Butterfly Rozena, der auch wegen der hohen Ballsicherheit und dem konstanten Ballabsprung sehr beliebt ist. Im Spinspiel gibt es Ähnlichkeiten zum Xiom Vega Japan, wenngleich dieser im Block- und Konterspiel wesentlich mehr Katapult entwickelt. Ich könnte mich auch damit anfreunden, wenn ein Tibhar Evolution EL-S Spieler eine Alternative sucht, die weniger Katapult und Dynamik entwickelt, aber dafür einfach gutmütiger ist und mehr Fehler verzeiht. 

Stiga DNA Pro M TT Belag

Aufschlag & Rückschlag

Im Aufschlagspiel macht der DNA Pro M eine gute Figur. Durch das flexible, weiche Obergummi und dem mäßig einsetzenden Katapult lässt sich sehr einfach und variabel aufschlagen. Mir persönlich fehlt etwas Rotation in der Spitze. 

Bei der Aufschlagannahme profitiert der Belag von seiner geringen Spinanfälligkeit. Dadurch konnte ich stets sicher die Aufschläge meiner Gegner retournieren. Im Kurz-Kurz wirkt der Belag sehr sicher und stabil.

Aktive Flips lassen sich einfach spielen und gut platzieren. Die Kurve bei Bananenflips ist recht durchschnittlich ausgeprägt. Bei direkten Flips fehlt der letzte Wumms.

Stiga DNA Pro M Tischtennisbelag

Block, Schuss & Ballonabwehr

Beim Blocken lässt sich der Stiga DNA Pro M sehr variabel einsetzen. Ob frühe, schnelle Blockbälle oder späte, weiche Abtropfer, der Belag funktioniert ohne Probleme. Hervorheben möchte ich den Rückhandblock. Bei den Übungen, aber auch im Spielgeschehen, verzeiht der Belag sehr viele Fehler. Wenn man irgendwie zum Ball hinkommt, lässt sich der Ball retournieren. 

Das Schießen geht solide von der Hand. Über eine hohe Quote und genaue Platzierung lässt sich mehr heraus holen, als mit roher Gewalt. Aus der Ballonabwehr heraus gefällt mir der DNA Pro M sehr gut. Ich hatte stets ein gutes Ballgefühl und konnte die Länge der Schläge auch unter hohem Druck gut steuern. Bei Gegenangriffen kann gut mitgehalten werden, wenngleich etwas Power fehlt, um auch in solchen Situationen zu dominieren.

Stiga DNA Pro M Belag

Fazit zum Stiga DNA Pro M

Der Belag Stiga DNA Pro M ist ein solider Tischtennis Belag, der vor allem im variablen Angriffsspiel seine Stärken zeigt. Über eine hohe Quote, sichere Blocks, Aufschläge und Rückschläge ist ein erfolgreiches Spielen vorprogrammiert.

Allerdings fehlt dem Belag das gewisse etwas und auch die Power, um Endschläge gefährlicher zu machen. Durch das weiche Spielgefühl werden viele Spieler den letzten Biss und die Giftigkeit bei Topspins vermissen. 

Daher würde ich den Belag eher dann empfehlen, wenn viel Wert auch Variabilität gelegt wird. Auch die Vergleichsbeläge um Rasant Grip, Rozena oder Vega Japan sind Mediumbeläge, die entweder auf der Rückhandseite oder im variablen Angriffsspiel wiederzufinden sind. 

Es ist gut, dass wir die DNA Beläge haben. Wenngleich ein DNA Pro M kein Wunderbelag ist. Vielmehr eine gute Ergänzung im großen Dschungel der Tischtennis Beläge.

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