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Joola DYNARYZ ACC

JOOLA DYNARYZ ACC

Der JOOLA DYNARYZ ACC bildet zusammen mit dem DYNARYZ AGR das neue Aushängeschild der neu ausgerichteten Traditionsmarke JOOLA.

Vom ACC kann man viel Tempo, Dynamik und starken FKE erwarten. Vor allem Spieler, die ein Upgrade zur Rhyzer-Serie suchen, werden bei den DYNARYZ-Belägen fündig.

UVP: 59,90€
Jetzt online bestellen bei
Affiliate-Werbelink*
Details zum JOOLA DYNARYZ ACC
SpielstilOFF/OFF+
MarkeJOOLA
BelagtechnologieTensor
Schwammstärken2,0mm/Max.
Schwammhärte47,5° Medium-Hard
Erscheinungsjahr2020

✓ Schnelle oder gefühlvolle Topspineröffnung

✓ Hohe Dynamik, vor allem aus der Halbdistanz

✓ Guter Sound

✓ Upgrade zum Rhyzer 48

✗ Hoher Preis

✗ Passive Blocks

✗ Rotationsentwicklung im offenen Spiel

 

TT-SPIN Bewertung
9.3
Tempo
9.2
Spin
8.7
Kontrolle
8.8
Haltbarkeit
8.6
Gewicht
8.9
Gesamteindruck
Bewertung von TT-SPIN 8.9 / 10
Affiliate-Werbelink*

JOOLA DYNARYZ ACC Test

Mit den Belägen JOOLA DYNARYZ ACC und AGR erweitert die deutsche Traditionsmarke JOOLA nicht nur ihr Sortiment, sondern leitet zudem eine große Veränderung innerhalb des Tischtennis Konzerns ein. Mit der Übernahme durch Richard Lee im vergangenen Jahr hat sich einiges im Unternehmen getan.

Zusammen mit einem neuen Konzept, einem neuen Logo und einer überarbeiteten Produktpalette ist ein strauchelnder Riese erwacht. Das kann vor allem nur für die Tischtennis Spieler gut sein, wenn eine weitere Marke die bestmöglichen Produkte anbietet. Was sich wie Werbung hier anhört, ist meine persönliche Meinung. Allzu häufig habe ich mich in der Vergangenheit wiederholt über die Vorgehensweise und die Produktauswahl von JOOLA gewundert. Jetzt muss ich erstmal glauben, dass alles besser wird 😉

JOOLA DYNARYZ ACC Belag Test

JOOLA DYNARYZ als neues Flagschiff

Mit einem stattlichen Preis von 59,90€ stellt JOOLA nun seine neuen TOP-Produkte dem Markt zur Verfügung. Diese sollen gegenüber den RHYZER Belägen nochmal eine Schippe drauf legen. Vergleichen werde ich den JOOLA DYNARYZ ACC hauptsächlich mit dem JOOLA RHYZER 48. Aber auch Vergleiche zu den anderen TOP-Belägen mit MAX+ Schwamm wie Aurus Prime oder Bluestorm Z1 werde ich anstellen.

Technische Eigenschaften des JOOLA DYNARYZ ACC

JOOLA DYNARYZ ACC Obergummi
JOOLA DYNARYZ ACC Schwamm
  • Testexemplar: Rot Max.
  • Verpackungsgewicht: 105,76g
  • Ungeschnitten: 69,80g
  • Geschnitten: 46,14g
  • Schwamm: Fein- bis Mittelporig 47,5° Medium-Hard
  • UVP: 59,90€
  • Erscheinungsjahr: 2020
  • Teststunden: 6-8h

Was beim Auspacken direkt auffiel, war der starke, prägnante Geruch des Werkstunings. Das erinnerte mich stark an die Tibhar Evolution Beläge. Das Obergummi ist erwartungsgemäß griffig, hochwertig und auf dem neuesten ESN-Tensor Stand. Die Noppenstruktur wurde sehr kurz und breit gewählt. Beim Drucktest ist das Obergummi nicht allzu weich.

Der Schwamm ist fein bis mittelporig ausgelegt. Beim festen Eindrücken wirkt der Belag dennoch elastisch. Das Gewicht des DYNARYZ ACC liegt mit Verpackung bei 105,75g (rot MAX+). Der ungeschnittene Belag bringt 69,80g auf die Waage. Auf Stiga-Standard-Maß geschnitten sind es noch 46,14g, was im unteren Drittel von vergleichbaren 47,5° Belägen liegt.

JOOLA DYNARYZ ACC kaufen

Spieleigenschaften des JOOLA DYNARYZ ACC

Mit sehr viel Vorfreude ging ich mit meinen DYNARYZ Belägen an die Platte. Beim Einkontern verfügt der DYNARYZ ACC über ein hohes Grundtempo und einen kraftvoll einsetzenden Katapult. Bei härteren Schlägen kommt ein schöner Sound zustande. Zudem entwickelt der Belag eine hohe Dynamik bei festen, frontal getroffenen Schlägen. Die Grundkontrolle ist Ordnung, da der Belag nicht sofort über das Ziel hinaus schießt.

JOOLA DYNARYZ ACC Noppen

Topspin, Endschläge & Halbdistanzspiel

Das Topspinspiel ist die Stärke des JOOLA DYNARYZ ACC. Bei weichen Topspins bekommt man ein spürbares Feedback und gutes Ballgefühl vermittelt. Der Belag ist tendenziell mehr auf Speed als auf Spin ausgelegt, entwickelt dennoch speziell beim ersten Topspin sehr gute Rotationswerte. Die Ballflugkurve ist mittelhoch bei langsamen Topspins.

Bei Endschlägen am Tisch und schnellen Eröffnungsspins wirkt der Belag dynamisch und präzise. Ich konnte die Ballwechsel sicher eröffnen, wie auch schnell beenden.

Aus der Halbdistanz kommt die volle Power des Belags zur Geltung. Wenn man nach der Eröffnung nicht direkt punktet, fühlt sich der JOOLA DYNARYZ ACC aus der Halbdistanz am wohlsten. Bei Gegentopspins greift der Belag sehr direkt und ohne Kompromisse den ankommenden Ball. Bei Topspin-Topspin-Duellen kann der Gegner mit Power dominiert werden. Der Fokus liegt nun eindeutig auf Geschwindigkeit und Dynamik.

JOOLA DYNARYZ ACC Schwamm Noppen

Vergleiche

Im Vergleich zum RHYZER 48 zeigt der DYNARYZ ACC mehr Direktheit, Power und Dynamik auf. Zudem ist der Belag härter. Das Rotationsniveau ist relativ ähnlich. Der ACC ist aber nicht so variabel einsetzbar. Grundsätzlich kann von einem härteren Power-Update gesprochen werden.

Gegenüber dem Aurus Prime ist der DYNARYZ etwas katapultiger bei weichen Schlägen und verzeiht mehr Fehler. Dafür fehlen die finalen Tempo- und Spinspitzen des Aurus Prime. Der ähnlichste Belag zum JOOLA DYNARYZ ACC ist der Bluestorm Z1, wobei ich dem ACC etwas mehr Dynamik bei Endschlägen zusprechen würde. Ob das an einem stärkeren Werkstuning liegt oder einer technologischen Weiterentwicklung kann ich nicht sagen.

Wenn ich den DYNARYZ AGR mit dem ACC Vergleiche, so ist der AGR deutlich härter und kompromissloser (50° Schwamm). Alles in allem halte ich den ACC aber für den empfehlenswerteren Belag, da einfach mehr Tischtennis Spieler den Ansprüchen des ACC genügen werden. Der AGR ist wirklich nur etwas, wenn absolutes, bedingungsloses Powertischtennis vom ersten Schlag bis zum letzten Ballwechsel gespielt wird und zugleich mit der hohen Belaghärte umgegangen werden kann.

JOOLA DYNARYZ

Aufschlag & Rückschlag

Bei Aufschlägen konnte ich sehr viel Spin erzeugen. Vor allem das Umwickeln des Balles mit viel Handgelenkeinsatz hat gut funktioniert, sodass ich immer die gewollte Spinvariation auf die Platte gebracht habe. Die Platzierung war kein Problem. Ich hatte selten einen schlechten Aufschlag gespielt. Alles in allem ging das Aufschlagen intuitiv und problemlos.

Bei Rückschlägen nimmt der Belag eine gute Portion Spin an. Aber auch nicht so viel, dass ich Probleme hatte mit der Kontrolle. Im Kurz-Kurz ist sehr viel Ballgefühl vorhanden. Mit dem Max+ Schwamm muss aber eine gute Technik vorhanden sein und das Timing stimmen, da der Belag bei falscher Dosierung sehr stark reagiert.

Aktive Flips haben mir sehr gut gefallen. Vor allem der etwas direktere Bananenflip lag dem JOOLA DYNARYZ ACC sehr gut. Direkte, harte Flips sind auch gut spielbar.

Block, Schuss & Ballonabwehr

Im Blockspiel ist eindeutig der aktive Blockball zu bevorzugen. Früh getroffen haben Blockbälle eine sehr gute Länge und sorgen für große Probleme beim Gegner. Bei passiven Blocks ist ein gutes Ballgefühl vorhanden. Dennoch konnte ich die Blocks nicht so effektiv ansetzen. Woran das lag, war wohl eine Mischung aus Rotationsannahme und Katapult, die einfach nicht so harmonisch wirkte.

Im Schussspiel ist der JOOLA DYNARYZ ACC eine Augenweide. Mit Power und Dynamik konnten die Gegner weit weg von der Platte gedrängt werden. In der Ballonabwehr entwickelt der ACC ein gut steuerbares Ballgefühl, wodurch ich gegen Ende hin fast alle Bälle nahe an die Grundlinie platzieren konnte, ohne mehr Fehler zu machen. Bei Gegenangriffen ist mehr als genug Power und Spin vorhanden.

JOOLA DYNARYZ ACC Belag

Fazit zum JOOLA DYNARYZ ACC

Der JOOLA DYNARYZ ACC ist eine konsequente Weiterentwicklung zum RHYZER 48 und reiht sich bei den besseren Belägen mit MAX+ Schwamm ein. Die großen Stärken entwickelt der Belag im Topspinspiel. Dort dominieren Tempo und Dynamik, die mit einem guten Spin kombiniert werden. Vor allem aus der Halbdistanz bei längeren Ballwechseln und bei Gegentopspinduellen können die Gegner dominiert werden. Als I-Tüpfelchen ist auch ein guter Sound vorhanden.

Empfehlen würde ich den JOOLA DYNARYZ ACC für Spieler, die nach einem Belag mit hoher Dynamik und Leistungsbereitschaft suchen. Das betrifft vor allem bisherige RHYZER-Spieler, die ein Upgrade für ihr Spiel möchten.

Mit den DYNARYZ Belägen macht JOOLA so einigen Marken große Konkurrenz. Das 60€ Preisschild schockt mich nicht mehr. andro Rasanter R53, Xiom Omega VII Tour oder gar die Butterfly Dignics Beläge sind nur einige Beispiele für die hohen Preise bei den Belagneuheiten. Ich bin aber dennoch gespannt, wie der Markt reagieren wird. Denn es gibt auch Gegenbeispiele, wie zuletzt den Xiom Vega X für 38,90€. Es muss nicht der teuerste Belag sein. Es muss einfach passen. Und beim JOOLA DYNARYZ ACC kann ich mir das für einige Spielertypen vorstellen, trotz des hohen Preises.

10 Gedanken zu „JOOLA DYNARYZ ACC“

  1. Hallo,

    Ich spiele aktuell den Joola Rhyzer Pro 40 in Max+. Wie unterscheidet sich sich Pro zum AGR und ACC hinsichtlich der Spieleigenschaften?

    Grüße

    Antworten
      • Hallo Markus,

        dachte ich mir schon 😉

        Habe einen kurzen Vergleich bereits im AGR-Test gemacht.

        Gegenüber dem Rhyzer Pro 50 ist der DYNARYZ AGR minimal schneller und dynamischer. Spin ist ähnlich. Flugkurve ist leicht höher beim Rhyzer Pro 50. Man kann den AGR leichtes Power-Update bezeichnen, wobei auch der Anspruch etwas steigt.

        Gruß,
        Marcel

        Antworten
  2. Ich finde knapp 60€ für einen 47,5° Belag mit dünnen Obergummi ganz schön frech.
    Bluestorm, Rasanter liegen 10€ günstiger, Aurus Prime/Select sogar 13€.

    Ob man so die angestaubte Marke Joola wiederbeleben kann, lasse ich mal dahingestellt.
    Vielleicht hätte man erst mal gute Beläge wie die Xiom Vegas mit guten Preis-/Leistungsverhältnis in den Markt bringen sollen, um die Marke wieder in den Fokus der breiten Masse zu bringen.

    Ich wüsste jedenfalls nicht, wieso ich anstelle meines Aurus Prime einen der beiden neuen Joolas kaufen sollte?!

    Antworten
    • Hallo Heiko,

      danke für deinen Input.

      Es ist so, dass der Preis von neuen Belägen nicht runter gehen wird. Xiom hat Beläge für 56,90€ bzw. 69,90€ im Angebot. andro’s Rasanter 53 kostet 60€. Und von den Butterfly Dignics Belägen brauchen wir erst gar nicht reden.
      Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Belag weich oder hart ist. +50€ werden die meisten zukünftigen Beläge kosten.

      Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, wie viel man bereit ist, für einen Tischtennisbelag auszugeben. Und wenn du mit deinem Aurus Prime glücklich bist, ist doch alles gut.

      Man muss nicht jede Strategie gut finden. Ich sehe es so, dass sich zumindest wieder mehr um das Image der Traditionsmarke JOOLA gekümmert wird. Und das kann nur gut für den Tischtennis Sport sein. Mehr Konkurrenz bedeutet mehr Auswahl für uns Spieler. Die Zeit wird zeigen, ob sich JOOLA rehabilitieren kann und erneut eine größere Rolle auf dem Tischtennismarkt einnehmen wird.

      Dass Xiom eine Strategie fährt, die funktioniert, müsste schon länger klar sein. Es gibt gute Beläge in jedem Preissegment. Zudem ist das Branding der einzelnen Belagserien gut umgesetzt. Jeder kennt Xiom Vega oder Omega. Die Endungen sind einfach zu merken und haben indirekt einen Bezug zu den Spieleigenschaften. Europe etwas weicher, Asia sehr hart, Pro und Tour für anspruchsvolle Spieler. Die Zahlen IV, V und VII für die jeweilige Generation. Das kann sich jeder merken und das schafft vertrauen.

      Lass uns in 2-3 Jahren nochmal auf JOOLA schauen und dann eine Meinung fällen 😉

      Gruß,
      Marcel

      Antworten
      • Hallo Marcel,

        ich bin auch gespannt, wie sich Joola entwickelt. Ich wollte mit meinem Beitrag auch nicht sagen, dass ich etwas gegen Joola hätte. Ganz und gar nicht!
        Ich habe mich nur gewundert, dass Joola das Comeback in einem Preissegment versucht, dass preislich schon sehr selektiv ist. 60€ bezahlt die Masse der Spieler nicht für einen Belag.

        Genau wie Du würde ich mich freuen, wenn uns die Breite in der Auswahl erhalten bliebe.

        Viele Grüße

        Antworten
  3. Bzgl. dem Preis-Leistungsverhältnis kann man da echt die Evolutions von Tibhar loben! Die sind meiner Meinung bzgl. dem reinen Leistungspotential auf einer Stufe mit der neusten ESN Generation a la Aurus Prime und Co. wenn nicht sogar noch immer höher anzusiedeln.

    Finde lediglich dass die neue Generation im „Feeling Faktor“ aufgeholt hat. Da finde ich die Evolutions manchmal etwas zickig (besonders bei nicht idealer Belag/Holz Kombi)

    Trotzdem würde mich ein Vergleich vom Tibhar Evolution MX-P und dem neuen Joola Dynaryz ACC interessieren? 🙂

    Antworten
    • Hi ChopBlock,

      alles in allem ist der ACC gutmütiger und variabler. Das trifft bei allen Schlägen zu, besonders beim ersten, weichen Topspin. Das Feeling ist beim MX-P explosiver. Mit dem MX-P hat man mehr Potential, aber auch weniger Kontrolle.

      Grundsätzlich würde ich den ACC nicht als logische Alternative ansehen.

      Gruß,
      Marcel

      Antworten
  4. Ok interessant! Vielen Dank! Welchen Belag würdest du dann als Alternative Zum MX-P sehen (der ähnliches Spinnievau bei weniger explosivität/Katapult hat) würde fein-/bis mittelporig bevorzugen da mein neues Holz den Ball schon recht lange hält. Grobporig passt da nicht so dazu…

    Super interessant wär noch ein grober Vergleich vom Joola ACC und dem andro Rasanter R47 und dem Stiga DNA M :))

    Antworten
  5. Servus Marcel, wär echt super hilfreich wenn du den ACC kurz mit dem Rasanter R47 vergleichen könntest. Kurz vor den Hallenwiederöffnungen wird’s Zeit für neue Beläge und ich kann mich nicht wirklich entscheiden xD

    Antworten

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