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Yasaka Rakza Z

Yasaka Rakza Z

Der Yasaka Rakza Z ist klebriger, harter Topspinbelag. Der Belag reiht sich mit seinen ca. 50° Schwammhärte unter den klebrigen Tensoren ein, die vor allem am Tisch das Spinspiel dominieren wollen.

Gute Vergleichbeläge findet man unter anderem im JOOLA Golden Tango PS oder dem Tibhar Hybrid K1 Euro. Hervor sticht das sehr klebrige Obergummi, welches im Spinspiel erstaunlich lebendig und dynamisch wirkt. Wer es noch härter mag, findet das gleiche Obergummi beim Yasaka Rakza Z Extra Hard wieder, welcher dieses Obermaterial mit einem noch härteren Schwamm kombiniert.

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Details zum Yasaka Rakza Z
TT-SPIN Bewertung
Tempo 91%
Spin 93%
Kontrolle 87%
Haltbarkeit 89%
Gewicht 80%
Gesamteindruck 89%
BEWERTUNG VON TT-SPIN89/100
Sprachen
s-l300
English TT-Spin Blog
TT-Shop Tischtennisschläger3
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Yasaka Rakza Z Test

Yasaka Rakza Z Test

Eine weitere Möglichkeit, auf einen klebrigen, modernen Tensorbelag umzusteigen, bietet der Yasaka Rakza Z. Die Traditionsmarke Yasaka tritt somit in Konkurrenz zu den vielen Neuerscheinungen der vergangenen Jahre, die sich dem Konzept aus china-ähnlichem Obergummi und modernem Tensorschwamm verschrieben haben.

Damit erhält die beliebte Rakza Belagreihe eine Alternative zu den „normalen“ Tensoren. Angefangen mit dem Yasaka Rakza 7, der schon zu den Tensor-Klassikern zählt, dem Rakza 9 und dem Rakza X bietet die Belagreihe eine gute Auswahl für alle Angriffspieler. Mit den weicheren Belagversionen Rakza 7 Soft oder Rakza X Soft können aber auch moderate Spinspieler oder moderne Allrounder eine gute Lösung finden.

Yasaka Rakza Z Vergleich

Tensor vs. Chinabelag - Wo liegt die Zukunft des Tischtennis?

Seit dem Frischklebeverbot im Jahr 2008 gewinnt der deutsche Hersteller ESN mit seiner Tensortechnologie Jahr um Jahr weitere Marktanteile hinzu. Mittlerweile wird ein Großteil aller Tischtennis Beläge von dem Unternehmen aus Unterfranken produziert. 

Den Markt der „normalen“ FKE Beläge begann ESN mit der weltweit veränderten Preispolitik seitens Butterflys nach und nach einzunehmen. Während immer noch rund 50% der Profispieler auf Material von Butterfly setzen, sieht dies bei den Amateuren ganz anders aus. 

Diese Aussage trifft auf den weltweiten Markt zu, bis auf Asien. Vor allem die chinesische Tischtennisbranche mit seinen günstigen Chinabelägen konnte bisher nicht erobert werden. Und genau da kommen die Tensor-Hybriden ins Spiel. Es wird eine Konkurrenz zu den Platzhirschen um DHS und Co. geschaffen. 

Bisher ist aber nicht abzusehen, ob die Strategie aufgeht und welche Beläge sich in diesem Segment durchsetzen werden. Aus Kostengründen werden die günstigen Chinabeläge immer Abnehmer finden, egal welche Beläge im Vergleich besser sind.

Konkurrenz & Einblick in den ESN-Hybrid-Markt

Die ersten ESN-Hybriden bewegten sich zwischen 50-54° EUR Schwammhärte. Ich kann mich noch gut an meinen Test mit dem Xiom Vega China erinnern. Oder dem JOOLA Golden Tango. Erst später und nach der Weiterentwicklung der ESN Technologie trauten sich mehr Firmen zu, solche Beläge am Markt zu platzieren.

Donic hat mit seiner BlueGrip Reihe mittlerweile fünf klebrige Beläge heraus gebracht. Besonders interessant dürften die Vergleiche zum Donic BlueGrip R1 und V1 sein, da diese eine ähnliche Schwammhärte zum Rakza Z besitzen. Aber auch der JOOLA Golden Tango PS oder der Tibhar Hybrid K1 Euro könnten als Alternativen passen. Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang den Nittaku Sieger PK 50, den ich parallel zum Rakza Z und Rakza Z Extra Hard getestet habe. 

Die Auswahl ist gegenwärtig sehr groß. Ich frage mich, was der Yasaka Rakza Z gegenüber den anderen ESN-Hybriden bieten kann? Welche Stärken und Besonderheiten besitzt der Belag? Wo liegen die Schwächen? Und für wen eignet sich so ein klebriger ESN-Hybride wirklich?

Technische Eigenschaften des Yasaka Rakza Z

Beim Betrachten des Yasaka Rakza Z fällt zunächst das Obergummi ins Auge. Die Oberfläche des Belags ist recht klebrig für ESN-Tensoren. Ich würde sagen, unter allen klebrigen Tischtennis Belägen besitzt der Belag eine mittlere Klebrigkeit, die auch nach einigen Traningseinheiten nicht nachlässt. 

Das Obergummi ist nicht matt, sondern durchscheinend. Die Noppen sind deutlich sichtbar. Die Noppenstruktur ist kurz, dünn und eng stehend. Beim Drucktest wirkt es mittelhart.

Der Schwamm ist feinporig gehalten. Die Härte dürfte sich um die 50° betragen. Tendenz aber eher etwas weicher. Weiterhin besitzt der Schwamm sehr feine Poren, wirkt aber im großen und ganzen leicht flexibel.

Beim Gewicht bewegt sich mein Testexemplar (rot Max.) im zu erwartenden Gewichtsbereich. Mit Verpackung bringt der Belag 98,62g auf die Waage. Der ungeschnittene Belag wog 74,26g. Geschnitten auf mein Testholz (Inner Carbon OFF Kombi) verbleiben 50,96g.

Yasaka Rakza Z Schwamm

Spieleigenschaften des Yasaka Rakza Z

Die ersten Bälle mit dem Yasaka Rakza Z zeigen einen sehr interessanten Belag, der vor allem durch eine Mischung aus einer gewissen Direktheit und einem angenehmen Anschlaggefühl auffällt. Durch das klebrige Obergummi werden normale Konterschläge gut angesaugt und es entsteht ein Gefühl von absoluter Kontrolle über das Geschehen. 

Spinlos sind die Konterbälle kaum spielbar, da der Belag durch sein Obergummi jedem Schlag Rotation mitgeben möchte. Ich kann mir an dieser Stelle schon vorstellen, dass sowohl aktive, als auch passive Spieler mit dem Rakza Z, je nach Spielstärke, Schwammstärke oder Schlaghärte, spielen könnten.

Denn ab einer gewissen Schlagintensität, wenn die auffangende Wirkung des Obergummis nachlässt, lässt sich der Belag wie ein harter, normaler Tensorbelag spielen. 

Yasaka Rakza Z Obergummi

Topspins & Rotation

Im Topspinspiel am Tisch liegt die absolute Stärke des Yasaka Rakza Z. Langsame Topspins können mit einer satten Rotation versehen werden. Es reicht schon das Umwickeln mit dem Handgelenk dazu aus.

Mit Tempoverschärfungen können sehr giftige, deutlich flachere Topspinschläge angebracht werden, die nur schwer zu blocken sind. Man merkt nun auch einen deutlichen Tensoreffekt und viel Dynamik.

Durch die starke Spinkontrolle bei langsamen Angriffsschlägen und der explosiven Reaktion bei schnellen Schlägen kann absolut jeder Winkel gespielt werden. Die guten Platzierungsmöglichkeiten und die variablen Spineigenschaften lassen der Rakza Z in jeder Art sehr gefährlich wirken.

Gegentopspin & Halbdistanz

Beim Gegentopspin am Tisch muss das Schlägerblatt stark geschlossen werden. Mit gutem Timing und dem Treffen am höchsten Punkt sind alle Angriffsschläge des Gegners direkt versenkbar. Jedoch sind die genannten Voraussetzungen sehr entscheidend, da wenig Spielraum für Fehler verbleibt. Die Fehleranfälligkeit ist unter den bisherigen Hybriden nicht so hoch.

Aus der Halbdistanz kann auch gut Druck aufgebaut werden. Besonders wenn jemand sowieso auf Spindynamik setzt, sind die Potentiale nahezu grenzenlos. Es muss hierbei ein entsprechender Armzug vorhanden sein, um dies zu nutzen.

Bei normaler Technik und dem gewohnten Spielgefühl eines ESN Tensors wirkt der Rakza Z hingegen weniger dynamisch. Also für Spieler, die den Belag alles machen lassen wollen und auf dessen Dynamik  setzen ist dieser eher nichts.

Vergleiche zum Yasaka Rakza Z

Im Vergleich zu weiteren ESN-Hybriden sticht der Rakza Z durch seine Spindynamik und den enormen positiven, wie negativen Aspekten eines schnittannehmenden Belags heraus. Am ehesten lässt sich der Belag mit einem schnelleren JOOLA Golden Tango PS vergleichen. 

Die Griffigkeit beider Beläge ist ähnlich. Beim vergleichen kann der Golden Tango PS ähnlich variabel eingesetzt werden, ist aber nicht ganz so fehleranfällig im aktiven Spiel, wie auch nicht so gefährlich. 

Etwas direkter kommt der Tibhar Hybrid K1 Euro im Spiel zur Geltung. Bei schnellen Topspins besitzt dieser mehr Rotation und ist nicht ganz so reaktiv auf den ankommenden Spin. Endschläge können trockener und dadurch effektiv angebracht werden.

Für das Halbdistanzspiel ist der dynamischere Donic BlueGrip R1 besser geeignet. Das Abtöten am Tisch funktioniert mit dem eindimesionalen BlueGrip V1 am besten, da dieser einfach mehr Zug nach vorne, und nicht nach oben, entwickelt. 

Erwähnen möchte noch den Nittaku Sieger PK 50, der im Vergleich direkter wirkt und vom Spielgefühl Chinabelägen mehr ähnelt. Der Rakza Z entwickelt deutlich mehr Dynamik und kann variabler eingesetzt werden.

Yasaka Rakza Z Noppenstruktur

Aufschlag & Rückschlag

Für das Aufschlagen scheint der Yasaka Rakza Z wie gemacht zu sein. Besonders mit gezieltem Handgelenkeinsatz wird jede Bewegung entsprechend honoriert. Gut gefällt mir, dass ich die Bälle schön kurz hinter das Netz platzieren kann. Spinlose Aufschläge fallen mir sehr schwer. Ich glaube schnelle Aufschläge sollten immer mit einem starken Kick nach oben gespielt werden.

Beim Rückschlag wird eine aktive Schlagbewegung extrem belohnt. Ich konnte auch gefährliche Aufschläge gut mit eigenem Spin versehen. Das Abstechen funktioniert bestens. Je mehr jedoch gefühlvoll oder passiv agiert wird, desto stärker kommen die Schwächen des Rakza Z zum Vorschein. Zwar bremst der Belag den ankommenden Ball, jedoch springt der Ball komplett in die Rotationsrichtung. Mit viel Erfahrung kann das aber ausgenutzt werden.

Bananenflips sind einfach und gefährlich spielbar. Viel Handgelenkeinsatz ist aber entscheidend. Beim aktiven, direkten Flip wirkt der Belag kompromisslos und genau spielbar. Eröffnungen über dem Tisch erfordern brachialen Körpereinsatz und einen schnellen Armzug. Es ist effektiver, direkt zu schießen.

Yasaka Rakza Z Noppen Belag

Block, Schuss & Abwehr

Beim Blocken setzt sich das immer deutlicher entstehende Bild vom Yasaka Rakza Z fort. Angefangen beim aktiven, direkten Blockball spielt sich der Belag aggressiv und präzise. Man muss eine volle Stabilität auf den Schlag bringen. Die Blocks tauchen unangenehm flach auf dem gegnerischen Tisch ab.

Bei passiven Blockbällen am Tisch springen viele Bälle schnell hinter die Platte. Dabei entwickelt der Belag eine hohe Flugkurve, die das Nachziehen einfach macht. Bei späten Blocks aus der Mitteldistanz konnte ich extrem sicher agieren. Die Nachteile der Spinanfälligkeit entwickeln sich zumindest hinsichtlich der Quote zum Vorteil. Wirklich gefährlich ist das aber nicht. 

Im Schussspiel fühlt sich der Yasaka Rakza Z sehr wohl. Hart, direkt und schnell werden die hohen Bälle versenkt. Ich finde die entstehende Dynamik absolut ausreichend. 

Aus der Ballonabwehr sind, wenn es die eigenen Fähigkeiten erlauben, die umwickelten Spinbälle am effektivsten. Ansonsten ist der Belag eher ungeeignet dafür. Gegenangriffe sollte eher weiter vorne als hinten aus der Distanz vollzogen werden.

Gut funktioniert auch die moderne Abwehr. Man kann einen sehr gefährlichen Unterschnittball spielen, nach vorne laufen und den Punkt vollenden. Neben dem Golden Tango PS ist der Belag für mich ein Geheimtipp für dieses Spielsystem.

Yasaka Rakza Z Belag

Fazit zum Yasaka Rakza Z

Der Yaska Rakza Z ist ein sehr gelungener Tensor-Hybrid-Belag, der mit der Konkurrenz absolut mithalten kann und definitiv eine sehr eigenständige Vita besitzt. Im Spinspiel am Tisch dominiert der Belag mit seinem klebrigen Obergummi und den extremen Rotationsmöglichkeiten. 

Weiterhin ist der Rakza Z durchaus variabel einsetzbar, wenngleich ein direkter Armzug nach vorne zum Punktgewinn jederzeit gefährlich wird. Der Belag sollte stets aktiv gespielt werden, auch wenn lediglich ein kontrollierter Angriffsschlag heraus kommt.

Im passiven Spiel funktioniert der direkte Block am Tisch und das harte Abstechen des Balles sehr gut. Ansonsten entwickelt der Belag eine starke Spinanfälligkeit, die nicht jedem liegt.

Interessant ist der Belag zudem für Spieler, die gerne aus der Halbdistanz mit Unterschnitt agieren oder einen entsprechenden Armzug für Gegentopspins mitbringen.

Im Vergleich sticht der Yasaka Rakza Z durch seine spinintensive Variabilität heraus. Der beste Vergleich gelingt zum Golden Tango PS, der aber etwas langsamer und gutmütiger wirkt. 

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