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Tibhar Hybrid MK
Page 2

Tibhar Hybrid MK

Zuletzt aktualisiert am
Der Tibhar Hybrid MK ist spinstarker Tensor-Hybridbelag, der nahe am Tisch und beim Nachziehen seine vollen Stärken präsentiert. Durch die lineare Katapultwirkung und dem perfekten Ballkontakt lassen sich präzise, spinnige und gefährliche Angriffsschläge durchführen. Im Vergleich ist der Hybrid MK als eine Art kleiner Bruder des Tibhar Hybrid K3 anzusehen.
Tibhar Hybrid MK Test
Rating
Spieleigenschaften
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Preis-Leistungs-Verhältnis
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Haltbarkeit
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Gewicht
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Gesamteindruck
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TT-SPIN SCORE
91/100
Spielstil OFF- / OFF
Marke Tibhar
Belagfarben Rot / Schwarz
Belagtechnologie Tensor
Schwammstärken 2.0 mm / Max.
Schwamm Attribute Feinporig; ca. 48° (EUR) Medium-Hard
Testbelag Rot Max.
Verpackungsgewicht 108,74 g
Ungeschnitten 66,92 g
Geschnitten 46,41 g
Teststunden 10 – 12 h
Erscheinungsjahr 2022
Sprachen
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Tibhar Hybrid MK Test

Der Tibhar Hybrid MK stellt die bereits dritte und weichste Belagversion der Tibhar Hybrid Belagreihe dar. Angefangen beim Tibhar Hybrid K1 Euro, der mit einem 50° harten Schwamm und einem typisch klebrigen Obergummi ausgestattet wurde, brachte Tibhar in der Folge mit dem Hybrid K3 einen Hybriden mit relativ harten Schwamm (ca. 53°) in Kombination mit einem weniger klebrigen Obergummi heraus.

Die Unterschiede in den Spieleigenschaften sind zwischen den ersten beiden Hybrid-Belägen der Serie sehr deutlich. Während man einen direkten, kompromisslosen Tischtennis Belag mit dem K1 Euro erhält, der zwar über ein gutes Leistungsvermögen verfügt, aber zugleich nur eindimensional und mit einer relativ flachen Ballflugkurve gespielt wird, kann der Hybrid K3 mit mehr Spinpotential und einer hohen Ballflugkurve glänzen.

Technologischer Fortschritt & weichere Schwämme

An dem Beispiel zwischen K1 Euro und K3 wird deutlich, dass die Entwicklung der Hybrid-Beläge weg von dem traditionell chinesischem Spielgefühl aus Härte, Direktheit und Klebrigkeit geht. Vielmehr sollen die Vorteile eines klebrigen Obergummis auf die Tensoreigenschaften übertragen werden.

Ich denke, dass das nach der Umstellung auf den Plastikball notwendig ist. Viele Tischtennisspieler bedauern den Verlust von Spin in ihrem Spiel, kommen aber zugleich nicht mit härteren Belägen zurecht.

Es gibt Gründe, warum die klebrigen Obergummis nicht mit Schwämmen unter 50° Härte kombinierbar waren. Zum einen durch die starke Spannung des robust-klebrigen Obergummis. Zum anderen bietet ein weicher Schwamm nicht genügend Durchschlagskraft, um mit einem solchen Obergummi effektiv spielbar zu sein.

Die Lösung des Grundproblems wurde durch Obergummis gelöst, welche weniger Klebrigkeit und Zugfestigkeit besitzen, aber dennoch mehr als nur griffig sind. Auf dieser Grundlage konnten mich Beläge wie der Tibhar Hybrid K3, der Donic BlueGrip S2 (mit einem medium-weichen 42,5° Schwamm) und der Butterfly Glayzer 09C, welcher zwar kein Tensorbelag ist, aber nach dem gleichen Prinzip mit weniger Klebrigkeit entwickelt wurde, durchaus überzeugen. Den Test des Donic BlueGrip S1 werde ich nach diesem Bericht veröffentlichen.

Die erste Hybrid-Generation verabschiedet sich

Nachdem ich schon länger vom Aus der Donic BlueGrip Beläge R1 und V1 weiß, habe ich so nebenbei mitbekommen, dass weitere Tensor-Hybriden aus erster Generation auslaufen werden. Betroffen ist zum einen der JOOLA Golden Tango, welcher, nach dem Xiom Vega China, der zweite Tensor-Hybrid Belag auf dem Markt war.

Zum anderen wird der Nittaku Sieger PK50 auslaufen, wobei ich mir hierbei nicht sicher bin, ob der Belag nur in Deutschland aus den Tischtennis Shops fliegt oder gar nicht mehr hergestellt wird.

Ich kann mir gut vorstellen, dass weitere Hybriden noch folgen werden. Vielleicht sollte man sich jetzt schon Alternativen zu einem Yasaka Rakza Z, Tibhar Hybrid K1 Euro oder JOOLA Golden Tango PS suchen.

Die Gründe sind vielfältig und nachvollziehbar. Es gibt einfach ein so großes Angebot an günstigeren Chinabelägen, die, mehr oder weniger, die gleichen Spieleigenschaften bieten können. Zudem denke ich, dass die Hersteller ihre weniger rentablen Produkte, wozu ich die erste Hybrid-Generation zählen würde, los werden wollen.

Ein weiterer Grund sind die bunten Beläge. Die Tischtennis Marken bringen lieber einen blauen oder pinken Bestseller als weitere Varianten in den Verkauf als einen Ladenhüter. Ein weiteres Opfer dieses Trends sind ebenso die dünnen Schwammstärken 1,7 bzw. 1,8 mm. Ich kenne keine Neuheit, die es noch in diesen Schwammstärken geben wird.

In Ergänzung dazu verschwinden bei einigen etablierten Belägen die dünnen Schwämme. Der Hersteller ESN, welcher die Tensoren für alle Tischtennis Marken produziert, soll angeblich die Produktion von den dünneren Schwämmen einstellen wollen (Gerücht!). Das macht aber Sinn, schließlich können Produktionskosten eine Rolle spielen. Auch die Zahl der Varianten hielte sich mit dem Wegfall der dünnen Schwämme, trotz der bunten Obergummis, in Grenzen.

Tibhar Hybrid MK Obergummi

Erwartungen an den Tibhar Hybrid MK

Einfach aus Interesse lese ich gerne die, nicht immer nützlichen, Herstellerbeschreibungen der Beläge durch. Ziemlich konkret beschreibt Tibhar darin, dass die Erkenntnisse von der Entwicklung des Tibhar Hybrid K3 auf den Hybrid MK angewendet wurden.

Da mir der Hybrid K3 sehr gut gefallen hat, aber schlussendlich durch seine Härte auch sehr anspruchsvoll zu spielen ist, würde ich mich über einen Belag freuen, der ähnliche Stärken besitzt und einfach weicher und kontrollierbarer ist.

Noch mehr Interesse habe ich bei der Frage, ob der Tibhar Hybrid MK eine Alternative für die bereits genannten Hybridbeläge darstellt. Denn wenn ich schon sage, dass ich nicht mehr viel Hoffnung für die Fortführung dieser Belaggeneration habe, möchte ich doch zumindest bessere Alternativen anbieten können.

Was sind die Vorteile des Tibhar Hybrid MK? Sind die Nachteile zu verkraften? Welcher Spielertyp sollte sich diesen Belag zulegen? Oder gibt es bereits bessere Alternativen? Mit der Beantwortung dieser und mehr Fragen werde ich meinen Testbericht gestalten.

Technische Eigenschaften des Tibhar Hybrid MK

Beim Betrachten des Tibhar Hybrid MK ist auffällig, dass das Obergummi eine sehr kurze Noppenstruktur besitzt. Die Noppen sind zudem recht schmal, sowie eng angeordnet. Die Oberfläche wirkt höchst griffig bis leicht klebrig. Insgesamt ist das Obergummi mittelhart bis mittelelastisch.

Der Schwamm besitzt feine Poren. Die Härte der angegeben 48° kommt genau hin. Beim Dotztest ist ein minimalstes Bremsen des Balles bemerkbar. Bei aktiver Schlagbewegung ist das jedoch nicht mehr bemerkbar.

Beim Auswiegen des Tibhar Hybrid MK kommt mein Testexemplar (rot Max.) auf 108,74 g mit samt Verpackung. Ausgepackt verbleiben 66,92 g auf der Waage. Geschnitten auf ein Tibhar Offensive Premium verbleiben 46,41g auf der Waage.

Tibhar Hybrid MK Schwamm

Spieleigenschaften des Tibhar Hybrid MK

Beim Einkontern zeigt sich der Tibhar Hybrid MK als ein kontrollierbarer Offensivbelag, der über wenig eigenen Katapult verfügt. Die Grundgeschwindigkeit ist dabei mittelschnell bis schnell. Zudem lässt sich der Tibhar Belag ungemein präzise steuern.

Darüber hinaus spielt sich der Hybrid MK nicht tot, sondern besitzt eine gleichmäßige Dynamik, welche im schnelleren Spiel aktiviert wird. Das höchst griffige bzw. leicht klebrige Obergummi bewirkt, dass man den Ball gut führen und den ankommenden Spin in die eigene Schlagrichtung lenken kann.

Topspinspiel

Die ersten Topspins gelingen sehr vielversprechend. Mit einer starken Rotation und hohen Ballflugkurve ausgestattet, lassen sich alle Topspinschläge gekonnt anbringen. Selten habe ich es erlebt, dass sich ein Belag sowohl bei langer, als auch bei kurzer Schlagbewegung, so gut führen lässt.

Die Kombination aus mittelhartem, katapultarmen Schwamm mit dem leicht klebrigen Obergummi, welches durch die kurzen Noppenhälse sehr direkt auf den Einfluss des Schwammes wirkt, bringt eine enorme Präzision und Sicherheit bei aktiven Angriffsschlägen hervor.

Tibhar Hybrid MK Schwamm Belag

Nachziehen, Gegentopspin & Halbdistanz

Eine große Stärke ist das schnelle Nachziehen am Tisch. Dabei entwickelt der Tibhar Hybrid MK eine starke Dynamik, die sich im Ballwechsel immer weiter aufbauen lässt. Auch beim Gegentopspin zeigt sich der Belag spinfreudig, spindynamisch und präzise.

Aus der Halbdistanz lassen sich sehr spinnige Topspins kreieren, die merklich langsamer sind, als bei vielen Tensorbelägen der neuesten Generation. Der Belag stellt viele Beläge aus der ersten Tensor-Generation in den Schatten, die nach dem Frischklebeverbot gespielt wurden.

Durch das große Trefferfenster und der perfekten Ballankopplung sind lange Ballwechsel mit verschiedenen Spin- und Tempovariation eine weitere Stärke des Belags. Der Hybrid MK nimmt zwar viel Spin an, lässt sich aber bei Notschlägen gut kontrollieren und wirkt eher gutmütig auf eine falsche Stellung zum Ball.

Gegenüber den härteren Hybrid-Tensoren fehlt zwar etwas Durchschlagskraft, welche jedoch durch vielmehr Kontrolle, Ballgefühl und Variabilität ausgeglichen wird.

Tibhar Hybrid MK Noppenstruktur

Aufschlag & Rückschlag

Beim Aufschlagen kann der Tibhar Hybrid MK mit einer satten Rotation und perfekten Präzision glänzen. Alle Spinvariation gelingen gefährlich und gut. Im Kurz-Kurz kann ich präzise und flach agieren, ohne einen störenden Katapult zu verspüren. Druckschupfs nahe die Grundlinie sind absolut tödlich für die Gegner.

Bei aktiven Rückschlägen kann gut auf die Gegner Druck aufgebaut werden. Schnelle Flips verfügen über ein direktes Spielgefühl. Dadurch kann ich einen nachvollziehbaren Druckpunkt aufbauen. Mit Bananenflips ist eine gefährliche Rotation möglich. Wobei ich das eher als Vorbereitung auf meine nächsten Angriffsschläge anbringen konnte.

Auch im passiven Rückschlagspiel überzeugt der Belag. Ich konnte alle Aufschläge gut annehmen und sicher retournieren. Wirklich spinanfällig wirkt der Belag nicht, da intuitiv eine hohe Ballsicherheit durch das präzise agieren entsteht.

Das überraschte mich, da der Belag rein mechanisch viel Spin annimmt. Ich denke die Kombination aus allen Eigenschaften und der Vergleich zu anderen Hybriden führt zu dieser Beobachtung. Positiv ist auch, dass kein störender Katapult auf den Belag wirkt, sondern man ein ehrliches, direktes und ungezwungenes Feedback erhält.

Im Eröffnungsspiel direkt am und über dem Tisch ist der Hybrid MK wirklich gut. Alle Bälle lassen sich auch sehr flach getroffen perfekt mitnehmen, wodurch etwas zu hohe Aufschläge oder Ablagen des Gegners gut verwertet werden können. Beim Schuss bzw. Endschlag ist genügend Power vorhanden, wobei es schnellere Beläge gibt, die direkter Punkte hervorbringen.

Tibhar Hybrid MK Noppen Schwamm

Block, Konter und Schussspiel

Beim Blocken macht der Tibhar Hybrid MK eine gute Figur. Aktive Blockbälle sind eine weitere Stärke, denn es kann schön direkt, ohne groß Fehler zu machen, draufgegangen werden. Der Übergang vom aktiven Block, über den Konterball, bis hin zum Topspin oder Endschlag verläuft fließend.

Im passiven Blockspiel hatte ich ein gutes Ballgefühl. Mit einer direkten, aber nicht zu harten Rückmeldung und dem mittleren Tempo lassen sich alle Blocks sicher anbringen. Durch die ordentliche Spinannahme springen die Bälle beim lockeren Halten des Schlägers aber auch mit einem leichten Bogen heraus. Das ermöglicht bei zu passivem Blocken gute Angriffsmöglichkeiten für die Gegner.

Beim Abschießen hoher Bälle kann eine gute Durchschlagskraft erzielt werden. Der Hybrid MK ist kein Killer, aber hart genug für jede Menge Druck auf den Gegner. In der Ballonabwehr lassen sich alle Bälle präzise Umwickeln und gekonnt anbringen. Etwas Gegendruck schadet aber nicht. Gegenangriffe sind eher mit Spin als mit Power spielbar.

Alternativen zum Tibhar Hybrid MK

Bei der Suche nach den Alternativen zum Tibhar Hybrid MK möchte ich zunächst den Belag innerhalb der Belagserie vergleichen. Spielerisch erinnert der MK merklich an den Tibhar Hybrid K3. Dieser ist im Vergleich natürlich härter.

Tibhar Hybrid K3

Im Spinspiel kann mehr Rotation aus dem K3 herausgekitzelt werden. Zudem ist dieser schneller, besitzt mehr Power, einen etwas höheren Ballabsprung und daraus resultierend, eine weitere und höhere Ballflugkurve. Beim ersten Topspin sind die Unterschiede nicht so deutlich, wie beim schnelleren Spielen oder aus der Halbdistanz.

Der Vorteil gegenüber dem K3 ist aber die deutlich höhere Kontrolle. Ich denke, dass mehr Tischtennisspieler, auch ich, besser mit dem Hybrid MK zurecht kommen. Einfach wegen der Gesamthärte. Die größte Stärke, das präzise Führen des Balles beim Topspin, kommt mit dem weicheren Schwamm auch bei langsamen Schlägen effektiv an.

Tibhar Hybrid K1 Euro

Gegenüber dem Hybrid K1 Euro weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Gemeinsam haben beide Beläge, dass das tischnahe Spiel bevorzugt werden sollte. Aber aus unterschiedlichen Gründen. Beim K1 Euro ist die Ballflugkurve deutlich flacher und mehr nach vorne gerichtet. Endschläge lassen sich gefährlich am Tisch anbringen.

Dahingegen kann mit dem Hybrid MK mehr Spin und eine höhere Ballflugkurve erzielt werden. Als reiner Topspinspieler bevorzuge ich offensichtlich solche Eigenschaften. Wer aber schnörkellos und kompromisslos agiert und zudem ein Spielgefühl an erste Stelle setzt, welches mehr einem typischen Hybridbelag entspricht, ist beim K1 Euro besser aufgehoben.

Donic BlueGrip S1

Gespannt habe ich sowohl den BlueGrip S1, als auch den Hybrid MK, zeitgleich auf den gleichen Hölzern getestet. Ich wollte sehen, welcher dieser beiden Beläge das neue Belagkonzept besser umgesetzt hat. Für meinen Geschmack ist das eindeutig der Hybrid MK.

Der BlueGrip S1 besitzt leider weniger Spin, eine deutlich flachere Ballflugkurve und merklich mehr Katapult. Dadurch kommen die, aus meiner Sicht ersehnten, Vorteile nicht mehr so gut an. Insbesondere in Kombination mit einem Vollholz empfand ich den BGS1 ungenauer. In Verbindung mit einem Carbonholz jedoch verhalf mir der stärkere Katapult in manchen Spielsituation, was aber die Vorteile des MK nicht ausgleichen kann.

Butterfly Glayzer 09C

Ich denke ein Vergleich zum Butterfly Glayzer 09C macht Sinn, wenngleich ich den Belag als eher weniger geeignete Alternative zum Hybrid MK ansehe. Der G09C ist ein Stück langsamer und mehr auf den reinen Spin ausgelegt. Im Topspinspiel ist der MK spindynamischer, weshalb mehr Rotation und Tempo auf der Platte ankommen.

Wenn es aber um defensives und sicheres Unterschnittspiel geht, sehe ich den Glayzer 09C im Vorteil. Daher denke ich, ist ein Wechsel vom G09C zum Hybrid MK möglich, wenn ein schnellerer und offensiver ausgelegter Belag gesucht wird, der aber über eine ähnliche Sicherheit im kontrollierten Angriffsspiel verfügt.

Butterfly Tenergy 05, Nittaku Fastarc G1, Tibhar Genius & Co.

Ich denke, dass der Tibhar Hybrid MK eine wirkliche Alternative zu den spinstarken und katapultarmen Tensorbelägen aus der Belaggeneration um Tenergy 05, Vega Pro, andro Hexer, Tibhar Genius, Donic Baracuda oder Nittaku Fastarc G1 darstellt.

Als der Tischtennissport auf den Plastikball umgestiegen ist, verlor das Spinspiel an Rotation. Zudem konnte ich mit diesen Belägen einen Zelluloidball nahezu perfekt beim Topspin führen, was schwieriger mit allen Belägen geworden ist.

Zum ersten Mal konnte ich das nun wieder beim Test des Hybrid MK tun. Ich hatte auch Ansätze bei mehreren Hybridbelägen gespürt, aber letztendlich, aufgrund der Härte der Beläge, nicht im Spielgefühl vollends wiedergefunden.

Als ich einen Topspin beim Testen aus der tiefen Vorhand exakt folgend meiner Schlagbewegung genau auf das hintere Eck der Platte gezogen habe und das später mehrfach wiederholen konnte, war mein Staunen nicht schlecht. Das hat mich ernsthaft ins Grübeln gebracht, auf der Vorhand mit dem Hybrid MK in Zukunft zu spielen.

Aktuell scheitert ein persönlicher Test daran, dass ich wahrscheinlich wieder vom Viscaria weg gehen müsste. Ich komme mit Vollhölzern wie dem alten Japan Primo oder dem Tibhar Offensive Premium hingegen sehr gut mit dem Belag zurecht. Mal wieder ein Dilemma, welches ich in der Sommerpause noch klären werde 😉

Weitere Vergleiche

Im Grunde genommen kann allgemein gesagt werden, dass sich der Tibhar Hybrid MK den normalen Tensoren angenähert hat und durch den Härtegrad von 48° spielbar für eine breite Masse an Tischtennisspielern ist.

Das Spielgefühl geht weg von den vielen Hybriden im Bereich der 50-52°, welche in den vergangene Jahren erschienen sind. Und ich denke, dass sich Beläge im gleichen Stil etablieren dürften. Wenn ich mich auf dem Belagmarkt umschaue, sind wahrscheinlich Vergleiche zum andro Rasanter C48 oder Donic Bluestar A2/A3 interessant, um eine Alternative zu finden. Mal sehen, wann ich diese Beläge testen werde.

Tibhar Hybrid MK Vergleich Alternative

Ideale Holz-Belag-Kombinationen zum Tibhar Hybrid MK

Grundsätzlich ist der Tibhar Hybrid MK auf allen Arten von Hölzern gut spielbar. Mit einem Vollholz wie dem OFF-/OFF Holz Tibhar Offensive Premium konnte ich ein sehr variables, spinniges Topspinspiel aufziehen. Die Vorteile liegen dabei bei dem schönen Bogen und dem Spielgefühl durch das Holzfeeling.

Mit einem Outer Layer Carbonholz wie dem Butterfly Viscaria kann mehr Power ins Spiel gebracht werden. Außerdem ist das Halbdistanzspiel mit einer schönen Dynamik versehen. Es kommt halt auf die Gesamthärte an, die man bereit ist zu spielen. Für mich sind Carbonhölzer kombiniert mit einem medium-harten Belag nur geeignet, wenn ich gut zum Ball stehe (ist nie der Fall ^^).

Da der Hybrid MK bereits vom Grundtempo her im unteren Offensivbereich liegt, sollte das gespielte Holz nicht zu langsam sein. Mit einem Allroundholz kann ein sehr sicheres Topspinspiel möglich sein. Aber um einen Ballwechsel auch mal zu beenden, fehlt wahrscheinlich ein wenig Power. Das ist aber nur meine abgeleitet Vermutung.

Tibhar Hybrid MK Belag

Fazit zum Tibhar Hybrid MK

Der Test des Tibhar Hybrid MK hat mir viel Spaß gemacht. Ich mag spinstarke Tischtennisbeläge im generellen, die das Topspinspiel unterstützen. So kann mit dem MK vor allem am Tisch variabel und gefährlich angezogen werden.

Die absolute Stärke des Belags ist das präzise Führen des Balles. Ich konnte jeden Topspin genau dorthin ziehen, wo dieser auch hin sollte. Die Sicherheit des Belags entsteht dadurch, dass dieser nicht so hart wie andere Hybriden ist, aber deren Vorteile aus katapultarmen Spielverhalten und linearer Dynamik beibehalten hat.

Im Vergleich müssen jedoch auch Abstriche gemacht werden. Ein härterer Hybridbelag wie der K3 besitzen noch mehr Rotationspotential. Andere mehr Durchschlagskraft. Doch in Spielsituation auf einem Nicht-Profi-Niveau spielt das kaum eine Rolle.

Wahrscheinlich liegt die einzige wirkliche Schwäche des Belags in der geringen Power aus der Halbdistanz. Wer einen modernen Tensor gewohnt ist, muss dabei auf etwas Dampf verzichten und mit dem eigenen Armzug die notwendige Geschwindigkeit hervorrufen. Das ist aber immens vom gewählten Holz abhängig.

Ich empfehle den Tibhar Hybrid MK für Topspinspieler, die nahe am Tisch agieren wollen, eine hohe Ballflugkurve erwarten und Ballwechsel mit Spinvariationen dominieren. Besonders Spieler, die die Stärken der katapultarmen Topspinsbeläge schätzen, aber mit dem Plastikball nicht mehr die gleiche Gefährlichkeit auf die Platte bringen, sollten sich den Hybrid MK näher anschauen.

Außerdem können Umsteiger auf klebrige Hybriden mit einem MK besser zurecht kommen, als mit den vielen anderen Konkurrenten auf dem Markt. Ich kann den Belag jedenfalls sehr empfehlen und werde selbst noch die eine oder andere Teststunde dem Tibhar Hybrid MK widmen.

Tibhar Hybrid MK
Tibhar Hybrid MK Test
Spieleigenschaften
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Preis-Leistungs-Verhältnis
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Haltbarkeit
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Gewicht
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TT-SPIN SCORE
91
Pros
Cons
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Über mich
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Marcel Arnold (tt89player)

Seit 2014 blogge ich auf TT-SPIN.de über alle möglichen Themen des Tischtennissports. Als leidenschaftlicher Tischtennisspieler habe ich schon unzählige Tischtennis Beläge und Hölzer getestet. Im Rahmen meiner Testberichte und Materialberatungen gebe ich meine Erfahrungen weiter.

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