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Tischtennis Beläge

Alle Tischtennis Beläge bestehen grundsätzlich aus einem Noppengummi und einem Kautschukschwamm, wobei Noppen Außen Beläge auch ohne Schwamm gespielt werden. Die Unterschiede sind aufgrund der variablen Schwammhärten, Noppenstrukuren und Gummimischungen oftmals sehr groß.

Zudem hat jede Tischtennis Marke mittlerweile eine Vielzahl an Tischtennisbelägen auf den Markt gebracht. Um den Überblick zu behalten, werden Testberichte zu den neuesten Tischtennisbelägen auf dem Markt erstellt. Aber auch ein Reihe von klassischen Belägen wird im TT-Spin Tischtennis Blog genauer unter die Lupe genommen.

Der größte Fokus liegt auf den modernen Tensorbelägen des deutschen Herstellers ESN. Nahezu alle Tischtennis Marken lassen beim Unternehmen aus Unterfranken ihre Tischtennis Beläge produzieren. Neben den ESN Tensoren spielen die Spring Sponge Beläge von Butterfly eine große Rolle. Aber auch Chinabeläge, Japan FKE Beläge oder Belagklassiker sind auf dem Blog zu finden.

Tischtennis Beläge
Tibhar Hybrid K3 Test
Tibhar Hybrid K3
Der Tibhar Hybrid K3 ist ein moderner Tensor-Hybrid-Belag, der für das Topspinspiel prädestiniert ist. Mit seinem leicht klebrigen Obergummi, kurzen, dünnen Noppen und dem katapultarmen, harten Schwamm können sehr präzise, durchschlagkräftige und spinstarke Angriffschläge angebracht werden. Der K3 spricht Spieler an, die mit harten Belägen umgehen können und mehr Potential mit dem eigenen Armzug ausschöpfen möchten. Der Belag gilt als eine Weiterentwicklung der bisherigen Tensor-Hybriden und schafft es, eine bessere Symbiose aus Obergummi und Schwamm hervorzubringen.
Tibhar Quantum X Pro Soft Test
Tibhar Quantum X Pro Soft
Der Tibhar Quantum X Pro Soft ist ein kontrollierbarer, tempodynamischer Tischtennis Belag. Durch seinen medium-soft Schwamm überzeugt der Belag vor allem in passiven Spielsituationen wie Block, Aufschlagannahme oder sicherem Schupfspiel. Auf einer passiven Rückhandseite entfaltet der X Pro Soft sein ganzes Potential.
Im Vergleich ordnet sich der Belag zwischen den TOP-Softies und den katapultstarken, dynamischen Tensoren ein. Als weichere Version des Quantum X Pro ist deutlich mehr Kontrolle und Katapult im Spiel.
Yasaka Rakza X Soft Test
Yasaka Rakza X Soft
Der Yasaka Rakza X Soft ist ein ausgeglichener, variabler Medium-Soft Belag, der sich durch einen mittelstarken, stetigen Katapult und eine gute Dynamik auszeichnet. Das Obergummi bietet eine hohe Leistungsfähigkeit und wird durch den Schwamm mit Ballgefühl und Kontrolle unterstützt.
Im Vergleich gehört der Belag zu den variablen Medium-Soft Belägen und ordnet sich zwischen den spinmaximierten und kontrollmaximierten Belägen ein. Hervor sticht das direkte Spielgefühl, wodurch weniger Spinanfälligkeit und mehr Dynamik vorhanden ist.
andro Rasanter R45 Test
andro Rasanter R45
Der andro Rasanter R45 ist ein katapultiger, tempodynamischer Mediumbelag, der im speziell beim Eröffnungsspin sehr viel Unterstützung bietet. Während aus der Halbdistanz eine gute Dynamik entsteht, kann im passiven Spiel, vor allem beim Block, auf ein gutes Ballgefühl und viel Sound gebaut werden. Seine Grenzen findet der Belag bei harten Endschlägen und in Sachen Präzision, da das weiche Spielgefühl samt Eigenleben eben der Preis für die hervorragenden, ausgleichenden Spieleigenschaften sind.  Gegenüber dem R48 spielt sich der Belag deutlich weicher, katapultiger und verliert etwas an Spieldominanz. Dagegen wird der Spieler viel besser bei seinen Schlägen unterstützt.
Donic BlueGrip S2 Test
Donic BlueGrip S2
Der Donic BlueGrip S2 ist medium-weicher Tensor-Hybridbelag, der über ein leicht klebriges Obergummi verfügt. Die Stärken des Belags liegen im passiven Spiel, beim Blocken und in der sicheren Topspineröffnung. Auch gefährliche Unterschnittbälle zeichnen den BGS2 aus. Verwendet wird der Schwamm des Donic Acuda S2. Kombiniert mit einem klebrigen Obergummi entsteht ein Tensor-Hybrid-Belag, den es so noch nicht gegeben hat. Vor allem Allrounder und moderate Angriffsspieler werden die Stärken gut nutzen können. Zudem kommen die Spieleigenschaften besser auf der Rückhandseite zur Geltung.
Nittaku Sieger PK50 Test
Nittaku Sieger PK50
Der Nittaku Sieger PK50 ist ein harter, direkter und klebriger Angriffsbelag, der im Spiel nahe am Tisch zu punkten kommt. Die katapultarmen Spieleigenschaften und das rotationsfreudige Obergummi machen starke Schnittvarianten, selbst im Abwehrspiel aus der Distanz, möglich. Anders als viele andere Tensor-Hybriden erinnert der Belag stärker an die Spieleigenschaften moderner Chinabeläge und ist im Vergleich weniger dynamisch. Dafür entsteht mehr Kontrolle bei passiven Schlägen und Direktheit bei schnellen Endschlägen.
Xiom Omega VII Tour i Test
Xiom Omega VII Tour i (48°)
Der Xiom Omega VII Tour i (48°-Version) ist ein dynamischer Powerspinbelag, der aufgrund seiner perfekten Steuerungsmöglichkeiten und extremen Leistungsfähigkeit überzeugt.  Gegenüber einem Serienbelag ist das Obergummi robuster und der Schwamm mit gleichmäßigeren Poren ausgestattet, was zu einer konstanteren Leistungsübertragung führt. Vor allem Profispieler können diese Eigenschaften für ihre Schläge nutzen. Den besten Vergleichsbelag findet man im Tibhar Evolution MX-P. Die Leistung und Power der Beläge können gut mit einander verglichen werden. Die explosive Dynamik kann beim Tour i besser gesteuert werden.
Xiom Omega VII Tour Test
Xiom Omega VII Tour
Der Xiom Omega VII Tour ist ein 55° harter, anspruchsvoller Powerbelag, der über enorme Geschwindigkeit und Dynamik verfügt. Bei Endschlägen und Gegentopspins am Tisch können Gegner förmlich von der Platte gefegt werden. Das große Potential des Belags zollt aber bei Eigenschaften wie Kontrolle, Ballgefühl oder Leichtigkeit seinen Tribut. Es ist ein extremer Armzug, eine hervorragende Technik und ein hohes Trainingspensum erforderlich, um den Belag kontrollieren zu können. Vergleichsbeläge sind schwierig zu finden. Am besten lässt sich der Belag mit einem andro Rasanter R53 oder dem Xiom Omega VII Asia vergleichen, wenngleich der Tour nochmals härter ist.
Yasaka Rakza Z Test
Yasaka Rakza Z
Der Yasaka Rakza Z ist klebriger, harter Topspinbelag. Der Belag reiht sich mit seinen ca. 50° Schwammhärte unter den klebrigen Tensoren ein, die vor allem am Tisch das Spinspiel dominieren wollen. Gute Vergleichbeläge findet man unter anderem im JOOLA Golden Tango PS oder dem Tibhar Hybrid K1 Euro. Hervor sticht das sehr klebrige Obergummi, welches im Spinspiel erstaunlich lebendig und dynamisch wirkt. Wer es noch härter mag, findet das gleiche Obergummi beim Yasaka Rakza Z Extra Hard wieder, welcher dieses Obermaterial mit einem noch härteren Schwamm kombiniert.
Donic BlueGrip C2 Test
Donic BlueGrip C2
Der Donic BlueGrip C2 ist ein harter, klebriger und moderner Angriffsbelag, der seine Stärken im Spinspiel am Tisch und bei direkten Endschlägen ausspielt. Durch das klebrig-griffige Obergummi wird eine starke Rotationsentwicklung auch bei Aufschlägen und Unterschnittbällen wirksam. Mit seinen Spieleigenschaften macht der Belag dem Xiom Omega VII China Guang oder dem Butterfly Dignics 09C Konkurrenz. Gerade wenn nach einer Mischung aus der Präzsion des OVII CG und der Spinelastizität des D09C gesucht wird, kann der BG C2 eine gute Lösung darstellen.
andro Rasanter R53 Test
andro Rasanter R53
Der andro Rasanter R53 ist ein kompromissloser Powerbelag, der nur bei schnellen Armzug und Körpereinsatz seine Stärken vollends zur Entfaltung bringt. Besonders der Endschlag, in dem einfach alles hinein gelegt wird, stellt eine absolute Granate dar. Ansonsten muss bei jedem Schlag eine sehr gute Technik und ein hohes Spielvermögen vorhanden sein, sonst kommt es zu vielen einfachen Fehlern. Im Vergleich ist der R53 schneller und kompromissloser als ein Tibhar Evolution MX-D und orientiert sich spielerisch mehr in Richtung eines Xiom Omega VII Tour. Für die breite Masse kann ich den Belag nicht empfehlen.
JOOLA RHYZER PRO 45 Test
JOOLA Rhyzer Pro 45
Der JOOLA RHYZER PRO 45 ist ein dynamischer Mediumbelag, der vor allem im offenen Spiel und aus der Halbdistanz große Stärken zeigt. Durch sein leistungsfähiges Obergummi erinnert der Belag an die Performance härter Tensoren, ist aber zugleich einfacher zu spielen. Die beste Alternative kann im Xiom Omega V Euro gefunden werden, der genauso als Mediumbelag durch Dynamik und Performance überzeugt. Gegenüber dem Tibhar Aurus Select ist der RP 45 härter, direkter und schneller.
Nittaku Factive Test
Nittaku Factive
Der Nittaku Factive ist ein leichtgewichtiger, spielfreudiger Einsteiger-Tensorbelag, der vor allem bei kontrollierten Topspins, Blocks und Konterschlägen überzeugen kann. Das flexible Obergummi in Kombination mit einem katapultarmen Schwamm geben dem Spieler ein enormes Feedback und eine lange Ballkontaktzeit. Dadurch werden Fehler vermieden und zugleich ein gutes Leistungspotential zum Verfeinern von Schlagtechniken bereitgestellt. Der Belag ordnet sich unter den Leichtspieltensoren (LST-Belägen) ein, was Beläge wie den Xiom Vega Intro, Donic Desto F4 oder den andro GTT 45 umfasst. Jedoch weist der Factive sehr eigenständige Spieleigenschaften auf.
andro Hexer Powergrip SFX Test
andro Hexer Powergrip SFX
Der andro Hexer Powergrip SFX ist ein katapultstarker medium-soft Belag, der vor allem im gefühlvollen Spinspiel seine Stärken aufzeigt. Gerade wenn es um Sound, Kontrolle und Rotationselastizität geht, kann der SFX punkten. Insgesamt ordnet sich der Belag eine ganze Stufe härter ein als ein andro Hexer Powersponge. Vergleiche zu den spinstarken TOP-Softies rund um Tibhar Evolution FX-S, Butterfly Tenergy 05 FX oder Donic Bluefire M3 sind legitim und sinnvoll.
andro Rasanter R48 Test
andro Rasanter R48
Der andro Rasanter R48 ist ein schneller, tempodynamischer Offensivbelag, der im offenen Spiel und bei langen Gegentopspinralleys seine Stärken findet. Durch den starken Katapult und dem weichen, initialen Spielgefühl lassen sich variable Topspinschläge ebenfalls gekonnt einsetzen. Unter den andro Belägen ist der R48 der beste Belag auf dem Markt. Der andro Hexer Powergrip folgt dicht dahinter, ist aber mehr für das reine Spinspiel ausgelegt. Gegenüber den ersten Rasanter Belägen ist eine deutliche Weiterentwicklung erkennbar.
Tibhar Evolution MX-D Test
Tibhar Evolution MX-D
Der Tibhar Evolution MX-D ist ein schneller, moderner und dynamischer Angriffsbelag, der sämtliche Topspinschläge und Offensivkonzepte unterstützt. Powerspins können aus allen Lagen gespielt werden. Durch seine Gesamtkonzeption ist der MX-D der kompletteste Angriffsbelag auf dem Markt. Zwar können andere Beläge in einzelnen Aspekten mehr bieten, jedoch besitzt keiner eine ähnliche Leistungsfähigkeit in Sachen Spin- und Tempodynamik. Weiterhin ist der Belag als eigenständige Entwicklung anzusehen und bisher einzigartig in seinen Spieleigenschaften. Die Belagneuheit wird auf dem Belagmarkt neue Akzente setzen.
Butterfly Dignics 09C Test
Butterfly Dignics 09C
Der Butterfly Dignics 09C ist gelungener, harter Spinbelag, der in tischnähe und bei entsprechendem Armzug zündet. Zudem ist eine Kombination mit schnellen Carbonhölzern erforderlich, um das volle Potential des Belags nutzbar zu machen. Im schnellen Angriffsspiel macht der D09C dem Dignics 05 in seiner Gefährlichkeit sehr große Konkurrenz. Es ist schwierig, einen perfekten Vergleichbelag zu finden, da der Belag Stärken von China- bzw. ESN-Hybriden, wie auch der Dignics Serie, in sich vereint und somit einzigartig zu spielen ist.
Xiom Omega VII China Guang Test
Xiom Omega VII China Guang
Der Xiom Omega VII China Guang ist ein harter Angriffsbelag, der im tischnahen Spinspiel, aber auch bei direkten Schlägen viel Qualität aufweist. Durch seinen katapultarmen Schwamm ist ein präzises agieren stets möglich. Im Vergleich steht der China Guang relativ alleine da. Einzig der Butterfly Dignics 09C, der aber etwas langsamer und china-ähnlicher ist, kann als gute Alternative herhalten.
Butterfly Tenergy 19 Test
Butterfly Tenergy 19
Mit dem Butterfly Tenergy 19 setzt Butterfly seine Erfolgsserie fort. Durch eine neuartige Noppenstruktur versucht das japanische Traditionsunternehmen, den Tenergys eine moderne Alternative zu Seite zu schnellen. Für variable Topspinspieler steht nun eine sehr gute Alternative zur Verfügung, die mehr Vorteile mit sich bringt als der Butterfly Tenergy 80 und vor allem die Topspineröffnung sehr einfach macht. An das Spinnivea der T05 oder die Endgeschwindigkeit des T64 kommt der Belag jedoch nicht heran.
Donic Bluestorm Z1 Turbo Test
Donic Bluestorm Z1 Turbo
Als härteste Version der Bluestorm Reihe steht der Donic Bluestorm Z1 Turbo zur Verfügung. Der 50° Powerschwamm verfügt über viel Power bei Endschlägen und kompromisslosen Topspinangriffen. Vor allem im tischnahen Angriffsspiel entfaltet der Belag seine volle Gefährlichkeit.
JOOLA RHYZER Pro 50 Test
JOOLA Rhyzer Pro 50
Mit dem JOOLA Rhyzer Pro 50 konnte die Rhyzer Belagserie um eine weitere Variante ergänzt werden. Mit seinem 50° Schwamm findet man zugleich die härteste Version der Serie wieder, die noch die Beläge Rhyzer 48, Rhyzer Pro 45 und Rhyzer 43 umfasst.
Xiom Omega VII Asia Test
Xiom Omega VII Asia
Der Xiom Omega VII Asia setzt den Trend der immer härter werdenden Tischtennisbeläge fort. War der Omega IV Asia noch mit einem 47,5° Schwamm ausgestattet, erreichte der Omega V Asia bereits eine Schwammhärte von 50°. Das alles wird vom schnellen 52,5° Schwamm der 7er Version noch übertroffen.
andro Rasant Grip Test
andro Hexer Grip
Mit dem andro Hexer Grip ist ein katapultstarker Medium-Belag auf dem Markt, der die Hexer Serie sehr gut ergänzt. Als weichere Version des Hexer Powergrip steht das Ballgefühl noch mehr im Vordergrund.
Stiga DNA Pro S Test
Stiga DNA Pro S
Der Stiga DNA Pro S ist ein solider Softbelag, der über viel Kontrolle verfügt und mit seinem mittelstarken, konstanten Katapult ein sehr gutes Ballgefühl vermittelt. Als Softversion der DNA Belagserie ergänzt der Belag die härteren Versionen DNA Pro H und DNA Pro M sinnvoll.
Tischtennis Beläge Test

Was ist ein Tischtennis Belag?

Ein Tischtennisschläger besteht im Grunde aus drei Komponenten. Dem Schlägerholz, welches in der Hauptsache aus Holzfurnieren besteht. Einem Vorhandbelag, der auf der einen Schlagseite verklebt wird. Und einem Rückhandbelag, der auf der gegenüberliegenden Seite montiert wird.

Ein Tischtennis Belag besteht wiederum aus zwei Teilen. Mit dem Obergummi bzw. Noppengummi wird die Rotation des Balles erzeugt. Dahingegen sorgt der darunter klebende Kautschukschwamm für Tempo, Katapult und Dynamik. Es gibt Beläge, sog. lange Noppen oder Noppengummi, die ohne Schwamm auf das TT-Holz geklebt werden. Im modernen Tischtennis kommt dies aber immer seltener vor. 

Welche Belagarten gibt es?

Als der Tischtennissport das Licht der Welt erblickte, gab es noch keine Regeln zum Tischtennisschläger. Alle Spielgeräte waren erlaubt. Nachdem lange Zeit der Sandpapierschläger das internationale Tischtennis dominierte, entwickelten einige die Idee, ein Noppengummi auf das Holz zu kleben, wodurch das Spiel neue Dimensionen in Sachen Geschwindigkeit, aber vor allem Rotation erhielt.

Später mussten Regeln die Dicke des Schwammgummis begrenzen, da zu große Vorteile durch den Einsatz von extrem dicken Schwämmen hervortraten. Mit der Geburt des Sandwichbelags und der Begrenzung auf 4,0mm Gesamtdicke wurde der moderne Tischtennisbelag entwickelt.
Heute haben sich grundsätzlich vier Belagarten durchgesetzt, die unseren Sport prägen.

Kurze Noppen Außen

Kurze Noppen werden fast ausschließlich mit einer Schwammunterlage gespielt. Anders als beim Noppen-Innen- Belag ist eine kurze Noppe in Bezug auf die eigene Rotationsentwicklung limitiert. Vorteile eines solchen Belags liegen im direkten Konter-, Block- und Schussspiel, da die Schnittanfälligkeit sehr gering ist.

Die häufigste Verwendung einer kurzen Noppe findet sich auf der Rückhandseite. Viele Spieler versuchen dadurch die Probleme bei der Aufschlagannahme zu umgehen oder bereiten mit einer passiven Rückhandseite eigene Angriffsschläge vor.

Seltener sieht man heutzutage einen kurzen Noppenbelag auf der Vorhandseite. Die Veränderungen im Tischtennis, zunächst aufgrund des 40mm Balles, dann wegen des Plastikballs, führen zu immer weniger Spielern, die einen deratigen Spielstil pflegen.

Den berühmten Penholder-Spielstil aus den 80er Jahren, mit einem aggressiven Kurznoppenangriff, führen nur noch sehr wenige Tischtennisspieler durch. Bekanntes Beispiel wäre Shan Xiaona, die noch recht erfolgreich mit dem traditionellen Spielsystem ist.

Lange Noppen Außen

Die meisten langen Noppen haben gar keine Schwammunterlage oder nur eine recht Dünne. Ziel ist es, den gegnerischen Spin weiterzuleiten und durch den sogenannten Störeffekt der abknickenden Noppen die Gegner zu Fehlern zu zwingen.

Mitte der 2000er entwickelte sich im Zuge des 40mm Balles eine neue Art von Abwehrspielern. Klassische Abwehrer hatten es, bedingt durch den größeren Ball, immer schwerer, ihr Abwehrspiel erfolgreich zu gestalten.

Mit Hilfe von glatten Noppen ohne Schwamm konnte ein effektives, aber zugleich für die Gegner und Zuschauer nicht sonderlich schönes, Störspiel am Tisch aufgezogen werden. Allen voran die Noppen von Dr. Neubauer und Hallmark waren vielen Tischtennisspielern ein Dorn im Auge.

Aus Angst, der Tischtennissport könnte seine Attraktivität verlieren, wurden glatte Noppen verboten und ein Mindestreibungskoeffizient eingeführt. Zudem wurde die Noppenlänge und das Verhältnis zum Radius angepasst. Ohne eigene Manipulationen und Nachbehandlungen wurden die Noppen somit ungefährlicher.

Spätestens seit dem Plastikball geht die Tischtennisindustrie immer mehr zu griffigen langen Noppen über, die, neben dem Störeffekt, auch eigene Angriffsbälle zulassen. Damit wird auf den Spinverlust und den notwendigen Wandel zum modernen, aktiven Abwehrspieler reagiert.

Antitop-Beläge oder Glattantis

Im Anschluss an das Verbot der glatten Noppen wurden vermehrt Glattantis gespielt. Ein glatter Noppen-Innen-Belag unterliegt nicht den Beschränkungen eines Reibungskoeffizienten.

Die Schnittweiterleitung mit einem glatten Antitop ist extrem. Der große Nachteil gegenüber den früheren glatten Noppen ist an zwei Aspekten auszumachen.

Zum einen ist ein Antitop-Belag deutlich schwerer zu kontrollieren. Während die langen Noppen den Ball förmlich auffangen, rutscht der Ball auf dem Glattantis ab, wenn ein leicht falscher Winkel zum Ball eingestellt ist. Auch die Steuerung der Länge im Schlag und das Absorbieren der Geschwindigkeit sind schwieriger.

Zum anderen fehlt der Störeffekt, der durch die Noppen entsteht, was es natürlich einfacher für den Angriffsspieler macht, sich auf die Abwehrschläge einzustellen.

Noppen-Innen-Belag oder Sandwich-Belag

Die meisten Tischtennisspieler setzen auf Noppen-Innen-Beläge bzw. Sandwichbeläge. Diese sind griffig und bieten daher die Möglichkeit, eigene Rotation zu erzeugen, was ein Kernelement im modernen Tischtennis darstellt.

Neben der Griffigkeit spielen die Gummimischung, die Noppengeometrie und die Schwammhärte die größte Rolle bei der Definition eines Tischtennisbelags.

Grundsätzlich sind weiche Beläge kontrollierter und einfacher zu spielen, während harte Beläge mehr Potential, aber auch eine höhere Anforderung an den Spieler aufweisen.

Interessant ist ebenso der Einfluss der Noppenanordnung. Ein Belag mit der gleichen Gummimischung des Obergummis und dem gleichen Schwamm, aber mit einer anderen Anordnung der Noppengeometrie oder einer Variation der Noppenlänge und -breite, weist deutlich andere Spieleigenschaften auf.

Dadurch sind die Möglichkeiten, einen Tischtennisbelag zu kreieren, fast unendlich.

Belagtechnologien im Überblick

Neben den Variationsmöglichkeiten spielen die eingesetzten Belagtechnologien eine bedeutende Rolle. Darum möchte ich die Technologien vorstellen und eine Einschätzung treffen, was die Vor- und Nachteile für den Einzelnen ausmachen können.

Klassiker Beläge

Die Herstellung von klassischen Tischtennisbelägen findet fast ausschließlich in Japan statt. Belagklassiker verfügen über keinerlei Vorspannung des Obergummis oder Factory-Tuning, d.h. einer Nachbehandlung der Beläge im Anschluss des Herstellungsprozesses.

Ein weiteres Merkmal ist die glatte Schwammunterlage ohne Poren. Klassische Tischtennisbeläge sind außerdem leichter als moderne Tensoren oder Chinabeläge.

Eingesetzt werden Klassikerbeläge bei Jugendlichen und Tischtennisanfängern, wie sie von Allroundern häufig gewählt werden. Das Tempo ist eher gemäßigt. Im Vordergrund steht die hohe Ballkontrolle und die lange Lebensdauer des robusten Materials. Katapulteffekt ist, im Vergleich zu modernen Tischtennisbelägen, fast gar nicht vorhanden.

Chinabelag

Chinabeläge tragen das Herstellungsland bereits im Namen. Damit wird aber ein relativ großes Spektrum abgedeckt. Ein klassischer Tischtennisbelag ist sehr hart ausgelegt. Das Obergummi ist zudem extrem griffig oder gar klebrig.

Während schon ein Belagklassiker kaum Katapult besitzt, spielen sich Chinabeläge fast leblos und direkt.

Durch diese Spieleigenschaften finden klassische Chinabeläge viele Anhänger wieder, die gerne die größeren Spinmöglichkeiten nutzen wollen. Ein Angreifer jedoch muss über einen guten Armzug und kurze Schlagbewegungen verfügen, um das volle Potential nutzen zu können.

Meistens werden Beläge aus chinesischer Herstellung gekauft, da diese besonders günstig sind. Leider schwanken die Qualität und die Spieleigenschaften zum Teil sehr deutlich.

Xiom Vega X Vergleich

Tensor

Die Tensortechnologie wird von dem deutschen Tischtennishersteller ESN vertrieben. Fast alle Tischtennismarken haben moderne Tensorbeläge ‚Made-in-Germany‘ im Einsatz. Durch ein spezielles Verfahren wird im Obergummi und in der Schwammunterlage die Spannung extrem erhöht. Zusätzlich unterstützt die Grobporigkeit der Schwammunterlagen die Elastizität der Beläge.

Tensorbeläge gibt es schon seit Ende der 90er Jahre. Den Durchbruch erlangten die in Deutschland gefertigten Tischtennisprodukte aber erst nach dem Ende des Frischklebens, da viele Spieler auf der Suche nach Ersatz zu den verbotenen Lösungsmitteln waren, um mehr Geschwindigkeit, Katapult und Rotation im Spiel zu erhalten.

Mittlerweile gibt es viele Generationen von Tensorbelägen. Die ersten Tensoren versuchten, den Frischklebeeffekt optimal nachzuahmen. Nach der Tenergy-Revolution stand nun mehr das Thema Rotation und Ballflugkurve im Mittelpunkt.

Die neuesten Beläge gehen zum einen in Richtung Performance-Ausgleich, was durch die Umstellung des Plastikballs notwendig wird, zum anderen in Richtung Leichtspieltensoren, welche als Zwischenstufe wieder mehr Kontrolle bieten und dennoch schneller als klassische Tischtennisbeläge sind.

Japan FKE

Auch die Konkurrenz aus Japan bietet Frischklebe-Ersatzbeläge (FKE-Beläge) an. Im Unterschied zu den deutschen Tensoren ist der Effekt nicht ganz so stark ausgeprägt. Zudem wirken die Beläge elastischer und im Spielgefühl linearer.

Am deutlichsten merkt man diese Unterschiede, wenn der Katapult der Beläge verglichen wird. Darin können Japan- FKEs gegenüber den Tensoren meistens nicht mithalten.

High Tension / Spring Sponge

Eigentlich der Gruppe der Japan-FKE-Beläge zuzuordnen, wären die High-Tension oder Spring-Sponge-Beläge der japanischen Tischtennismarke Butterfly. Jedoch bilden besonders die Spring-Sponge-Beläge eine Ausnahmestellung.

Die bekanntesten und weltweit beliebtesten Beläge dieser Art sind die Tenergy-Beläge. Nicht nur die meisten Tischtennisprofis, sondern auch viele ambitionierte Hobbyspieler setzen auf die TOP-Beläge der Schmetterlinge. Umstritten sind die Tenergys, seitdem diese im Zuge einer satten Preiserhöhung nicht mehr rabattfähig sind und nur noch im Direktvertrieb von Butterfly-Premium-Stores angeboten werden.

Spielerisch bieten die Tenergys sehr gute Eigenschaften, was Rotation und Dynamik betrifft. Zudem ist die Haltbarkeit beachtlich. Allerdings spart ein Tenergy-Spieler trotz der Langlebigkeit nichts ein, da die realen Verkaufspreise der Tensorbeläge deutlich darunter liegen.

Um der Nachfrage nach preiswerten Tischtennisbelägen genüge zu leisten, hat Butterfly vor kurzem den Rozena auf den Markt gebracht. Dieser gilt als Vorstufe zu den Tenergy-Premiumbelägen.

China-Hybrid

Unter Chinahybriden sind Tischtennisbeläge zu verstehen, die über ein chinesisches Obergummi verfügen, aber mit einer modernen Schwammtechnik ausgestattet sind. Zudem kann das Obergummi unter leichter Vorspannung stehen, wobei sich die Verklebung eines derart robusten Obermaterials, welches unter Spannung steht, als schwierig erweist, da eine gewisse Elastizität gewährleistet sein muss.

Mittlerweile gibt es auch einige in Deutschland und Japan gefertigte Hybridbeläge, die sich der traditionellen, klebrigen Obergummis und der modernen FKE-Schwämme bedienen.

Die Wahl der Belagfarbe

In den Anfängen des Tischtennissports spielte es keine Rolle, welche Belagfarbe ein Spieler verwendete. In den 80er Jahren mussten die Tischtennisregeln angepasst werden und man einigte sich auf die Farben rot und schwarz, die nun abwechselnd auf Vorhand und Rückhand zum Einsatz kommen mussten.

Der Grund war, dass Spieler durch schnelles Drehen des Schlägers und starkes Aufstampfen beim Aufschlag Verwirrung stiften wollten, ob diese nun mit ihrem Angriffsbelag oder Abwehrbelag den Ball spielten. Um solche Vorteile zu vermeiden, wurde die Regel aus roten und schwarzem Belag bis vor kurzem beibehalten.

Im Zuge einer Reform sind mittlerweile auch weitere Farben wie pink, blau, grün oder lila zugelassen worden. Neben dem schwarzen Belag, der zum Kontrast weiter verpflichtend ist, können Spieler nun wählen, welche Belagfarbe nun als beim zweiten Belag gewählt wird. Es spielt keinerlei Rolle, welche Farbe auf Vorhand oder Rückhand gespielt wird.

Im Profibereich, aber auch im Amateursport, sehen einige minimale Unterschiede bei den Farben der Beläge. So spielten traditionell die meisten Tischtennisspieler eigentlich mit dem roten Belag auf der Vorhand, zeichnet sich seit Jahren ein Trend ab, dass schwarze Tischtennis Beläge vermehrt auf der Vorhandseite zum Einsatz kommen. 

Schwammstärke eines Tischtennisbelags

Die Schwammstärke eines Tischtennis Belags hat großen Einfluss auf die Spieleigenschaften. Um dies besser zu verstehen, muss man sich nur anschauen, warum Tischtennis Beläge heutzutage auf eine maximale Gesamtdicke von 4,0mm beschränkt wurden.

Als der Sandwich-Belag begann, die Tischtennis-Szene zu dominieren und das Noppengummi immer weiter von den Schlägern verschwand, wurde viel experimentiert. Es gab Spieler, die sich teils mehrere Zentimeter dicke Kautschukschwämme auf ihre Schläger klebten. 

Das Ergebnis war nicht nur, dass schier unglaubliche Tempo- und Rotationsmöglichkeiten vorhanden waren, sondern auch, dass das typische akustische Durchschlagen auf das Schlägerholz wegfiel. Dies störte den Rhythmus des Spiels enorm, das der Ballkontakt geräuschlos nicht mehr wahrnehmbar war. 

Einfluss auf Tempo, Dynamik & Katapult

Die Schwammstärke bestimmt im großen Maße die Geschwindigkeit eines TT-Belags. Ein und dergleiche Belag kann mit niedriger Schwammstärke im Allroundbereich verwendet werden, während mit maximaler Dicke ein sehr offensives Tischtennis gespielt werden kann.

Im Ballkontakt reagiert ein dickerer Schwamm deutlich katapultiger auf den ankommenden Ball und beschleunigt durch den Trampolineffekt den ausgeführten Schlag. Zudem kann dieser tiefer in den Belag eindringen, was zu einem weicheren Spielgefühl führt. 

Der Einfluss des Tischtennis Holzes nimmt mit zunehmender Schwammstärke ab. Auch das Anschlagsgefühl wird durch einen dickeren Schwamm verändert. Vor allem bei weichen Belägen macht ein dickerer Schwamm dahingehend enorme Unterschiede. Man kann viel härter in den Ball gehen, ohne dass der Ball auf das Holz durchschlägt. 

Die Kontrolle nimmt bei höheren Schwammstärken ab. Dahingegen kann mehr Tempo und Dynamik entwickelt werden. Schnelle Angriffsschläge sind einfacher spieltbar. 

Mehr Rotation & höhere Ballflugkurve

Für Spinspieler ist ein hohe Schwammstärke interessant. Denn auch die Rotationsfähigkeit des Belags nimmt zu. Es kann der Ball deutlich einfacher tangential mitgenommen werden. Begünstigt wird die Spinentwicklung zudem durch die höhere und weitere Ballflugkurve, die ein dickerer Schwamm hervorruft.

Das größere Trefferfenster sorgt für weniger Fehler, wenn die Schläge korrekt ausgeführt werden. Bei passiven Schlägen ist ein dünnerer Schwamm auch in diesem Aspekt von Vorteil, da die Spinanfälligkeit geringer ausfällt.

Welche Schwammstärke ist empfehlenswert?

Es gibt viele Faktoren, die die richtige Wahl der Schwammstärke schwierig macht. Es hängt ab von der Spielstärke, dem Spielsystem, der Technik, dem Tischtennis Holz, der Belaghärte, der Belagtechnologie oder ob der Belag auf der Vorhand bzw. Rückhand gespielt wird.

Im allgemeinen werden auf der Vorhandseite, die bei den meisten Spielern die dominantere Schlagseite ist, dickere Tischtennis Beläge eingesetzt. Hingegen findet man die gleiche oder eine dünnere Schwammstärke auf der passiveren Rückhandseite wieder.

Für die allermeisten Spieler empfiehlt sich eine mittlere Schwammstärke (1,9 oder 2,0mm) in Kombination mit einem, für das eigene Spielsystem geeignetem, passendem Holz.

Hart vs. Weich | Welche Schwammhärte soll gewählt werden?

Eine sehr wichtige Eigenschaft bei der Beurteilung eines Tischtennis Belags ist dessen Schwammhärte. Die Auswirkungen sind am besten innerhalb von Belagserien erkennbar, bei denen das gleiche Obergummi mit unterschiedlich harten Schwämmen verklebt wurde.

So kann ein weicher Schwamm den Tischtennis Belag zu einem Allroundbelag machen, während ein härterer Schwamm zu einem Angriffsbelag führt. Gerade im Hinblick auf die anderen Faktoren wie Belagtechnologie, Schwammstärke, Holz-Belagkombination oder die eigenen Fähigkeiten spielt die Schwammhärte eine interessante Rolle.

Vorteile eines harten Tischtennis Belags

Zunächst einmal sind harte Tischtennis Beläge schneller als weiche. Es entwickelt sich deutlich mehr Power, Tempo und Dynamik. Besonders bei hart getroffenen Schlägen gibt ein harter TT-Belag weniger nach und besitzt mehr Spannung, die in explosiver Endgeschwindigkeit umgewandelt wird.

Viel Katapult und Eigenleben besitzen harte Beläge nicht. Um die Dynamik zu entfalten, muss ein eigener Druck erzeugt werden. Im passiven Spiel ist die Schnittannahme sehr hoch, was bei einer guten Schlagtechnik zu einem präziseren Spielverhalten führt. 

Allgemein ist die Schlagausführung bei einem harten Belag sehr präzise. Im tangentialen Spinspiel wird der Ball besser mitgenommen und es entsteht ein höherer Ballabsprung. Harte Tischtennisbeläge besitzen mehr Rotationspotential, welches vom eigenen Armzug abhängig ist. 

Durch den höheren Ballabsprung muss der Schlägerwinkel im offenen Spiel der eigenen Schlagrichtung angepasst werden. Besonders beim Gegentopspin muss auf die Gewichtsverlagerung über den Ball geachtet werden. Bei optimalem Treffpunkt kann der Gegenangriff viel schneller, direkter und gefährlicher gespielt werden.

Bei entsprechenden Handgelenkeinsatz sind die Vorteile auch im Aufschlagspiel erkennbar, da einfach enorm viel Spin auf den Ball gelegt werden kann. Im allgemeinen erfordern harte Tischtennisbeläge ein höheres Spielniveau, eine gute Technik und einen entsprechenden Armzug, um vollends ausgenutzt zu werden. Das Spielpotential ist enorm hoch und begrenzt durch die eigenen Fähigkeiten.

Vorteile eines weichen Tischtennis Belags

Im Gegensatz zu harten Belägen besitzen weiche Tischtennis Beläge von Grund auf mehr Kontrolle und fehlerverzeihende Spieleigenschaften. Vom ersten Ballkontakt an entwickelt sich ein starker Katapulteffekt, der auch ohne gute Technik oder entsprechendes Timing für eine gute Beschleunigung und relativ genaues Spielgefühl führt.

Die so erlangte subjektive Kontrolle macht es möglich, Schlagtechniken besser zu erlernen, denn nicht jeder kleinste Fehler wird komplett bestraft. Gute Softbeläge erlauben auch ein gewisses Maß an Leistungsfähigkeit, wodurch es dennoch Unterschiede zwischen einem mäßig gut getroffenen Ball und einer perfekten Schlagausführung gibt.

Das höhere Eigenleben verhilft im passiven Spiel zu mehr Kontrolle. Besonders beim Block oder bei der Aufschlagannahme werden weniger Fehler produziert. Im Spinspiel wird es durch das weiche Spielgefühl und die initiale Unterstützung einfacher, Rotation zu erzeugen. Bei schlechten Stand zum Ball werden Fehler deutlich mehr verziehen.

Aufschläge lassen sich leichter spielen. Weiche Tischtennis Beläge sind im Ballkontakt nicht so genau und folgen der tangentialen Schlagrichtung nicht optimal. Die Ballflugkurve fällt besonders bei harten Bällen flacher aus. Für die Eröffnung oder langsame Schläge ist hingegen genügend Flughöhe vorhanden, um den Ball einfach über das Netz zu befördern.

Weiche Beläge besitzen bei schnellen Schlägen ein deutliches Limit gegenüber härteren Exemplaren. Es kann vorkommen, dass bei hartem Treffpunkt der Ball auf das Holz „durchschlägt“. Im Leistungspotential sind weiche Beläge limitiert. Wer aber über keine ausgereifte Technik verfügt, kann deutlich einfacher Tempo und Spin hervorrufen, was zu guten Schlägen, trotz der eigenen Limitierungen, führt.

TISCHTENNIS BELÄGE | WELCHE UNTERSCHIEDE GIBT ES?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Tischtennisbelägen. Zum einen gibt es die Noppen-Innen Beläge, welche mit einer Schwammunterlage verklebt werden. Mit Ausnahme von Anti-Spin Belägen besitzen alle Tischtennisbeläge eine hohe Griffigkeit, um den Ball bei den verschiedenen Schlagtechniken Rotation zu verleihen.

Technologisch gesehen teilen sich Noppen-Innen Tischtennisbeläge in Klassiker und in die modernen Tensorbeläge auf. Mit Verwendung der Tensor Technologie werden die Beläge unter eine besondere Spannung gebracht, wodurch noch mehr Rotation, Tempo und Katapult vorhanden ist. Zudem besitzen die Schwämme zumeist eine offenporige Schwammstruktur, wodurch der noch mehr Katapult und Dynamik entsteht.

Zum anderen gibt es Noppen-Außen Beläge, welche eher für das Störspiel verwendet werden, da die gegnerische Rotation kaum angenommen wird. Unterteilt werden Noppen Außen Tischtennisbeläge in kurze und lange Noppen. Während mit kurzen Noppen und einer Schwammunterlage noch relativ schnell gespielt werden kann, so sind lange Noppen für das Abwehrspiel zu gebrauchen.

Egal auf welche Art von Tischtennisbelag die Wahl letztendlich fällt. Es gewinnt immer derjenige, der den Ball einmal mehr über das Netz auf die Plattenseite des Gegners spielt, was bei der ganzen Testerei oftmals vergessen wird 😉